In
laufen nicht viele, aber immer noch etliche GW and fossilen Kraftwerken. Das Problem liegt aber eher an den fossilen und nuklearen Kraftwerken der umgebenden (Nachbar-)Länder, die nicht abgeregelt werden können und so den Preis drücken [1]. Gerade ein funktionierender und leistungsfähiger grenzüberschreitender Ausgleich wäre aber extrem wichtig, um Wetterlagen gut ausgleichen zu können und die zu erwartende "Dunkelflaute" von mehreren Wochen auf ca. drei Tage zu drücken [2].
Die erwähnten (Batterie-) Speicher sind natürlich ein weiterer, sehr wichtiger Baustein um kurzfristigere Schwankungen (Millisekunden bei netzbildenden Wechselrichtern bis mehrere Stunden) auszugleichen und würden die Preise genauso wie flexiblere Kraftwerke und höhere Übertragungsnetzkapazitäten stabilisieren. Gerade bei zunehmender Elektrifizierung und EE-Ausbau wird das noch sehr wichtig. (Der Batterie-Ausbau wird daher oft als "no-regret" Maßnahme geführt.) Da über mehrere Stunden (typischer Tagesgang) die EE-Erzeugung noch nicht größer als die gesamte Last ist, hat die Physik auch (bei geeigneter Standort- und Technologiewahl) nichts dagegen. Und selbst wenn das lokal der Fall wäre, könnten sie helfen Lastspitzen beim Stromexport zu vermeiden.