@freistern @afelia ich glaube auch nicht, dass wir eine gemeinsame Utopie brauchen. Sowas habe ich auch nie wahrgenommen, aber ein gemeinsames Verständnis davon, dass eine bessere Zukunft möglich ist und diese durch gemeinsames Handeln erreicht werden kann.
Zwischen Antifa, AntiAKW, Gipfelprotesten und lokalen Bauernladen gab es wenig gemeinsame Utopie, aber trotzdem meine ich ein feines Band gemeinsamer „Ideen“ oder Ideale wahrgenommen zu haben. Das meine ich mit gemeinsamer Erzählung.
daccle@chaos.social
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Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren. -
Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren.@freistern @afelia tja, fast alles schon mal gemacht. Ich war Mitglied und Gründer von FoodCoops, hab diverse lokale Initiativen unterstützt oder mitgegründet. War wesentlich an der Orga der größten Demo in D‘Land beteiligt und an der längsten Menschenkette und und und…
Seit 1995 bin ich irgendeiner Weise aktiv. Jahrelang fühlte es sich nach Fortschritt an, jetzt fühlt es sich einfach nur noch nach Verteidigung an. Wie kommen wir wieder zu einer gemeinsamen Erzählung einer guten Zukunft? 1/2
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Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren.@mjsberna @katzenberger @afelia ich glaube, dass sich Veränderungen über Mehrheiten erreichen lassen, aber damit Du in einer pluralistischen Gesellschaft Mehrheiten organisieren kannst, brauchst Du Zeit und Zuspitzung. Durch das immer schnellere Themenkarussel, wird es immer schwieriger Themen gesellschaftlich zu verhandeln und damit kommt einfach nur noch Überforderung und Ohnmacht auf.
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Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren.@edithmair1 @afelia ich habe nicht den Eindruck, dass es wirklich mehr Probleme sind. Aber der Zyklus der Öffentlichkeit ist so schnell geworden, dass es immer schwieriger wird diese Themen so zuzuspitzen, dass eine gesellschaftliche Bearbeitung möglich wird.
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Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren.@erkannnix und wie sieht die konkrete solidarische Praxis dazu aus? Es fehlt die gemeinsame Erzählung dazu.
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Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren.@afelia ohne nostalgisch sein zu wollen, aber es gab eine Zeit, wo ich den Eindruck hatte, dass gesellschaftliches Engagement mehr Wirkung hatte und auch konzentrierter auf einzelne Themen war. Im Moment gibt viel zu viele Themen gleichzeitig und keine gemeinsame Erzählung von einer guten Zukunft.
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Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren.@afelia ich bin lokal engagiert und bringe ich mich ein, wo ich kann. Aber die letzten Jahre fühlen sich nicht gerade nach Fortschritt an.
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Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren.@afelia aber wie überwinden wir gemeinsam die Ohnmacht und kommen ins Handeln?
Mir raubt diese ganze Scheiße immer mehr Kraft und ich fühle mich immer hilfloser angesichts der ganzen Ungerechtigkeit.