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Hat hier wer Erfahrungen mit Balkonsolar in der Schweiz? -
Hat hier wer Erfahrungen mit Balkonsolar in der Schweiz?@hiker @luce Das kommt ganz auf deine Spielweise an

Für übermässige Punktbelastung durch Schmetterbälle würde ich jetzt nicht meine Hand ins Feuer legen.
Wobei, wer weiss, vielleicht werden neue Panels ja bereits auf eine solche Belastung durch extreme Hagelkörner getestet. Denkbar wäre es, wo die Panels bereits jetzt jahrzehntelang allen Widrigkeiten durch Schnee, Wind und Hagel standhalten müssen. -
Hat hier wer Erfahrungen mit Balkonsolar in der Schweiz?@rcr @luce PV-Panels sind bereits für enorme Wind- und Schneelasten ausgelegt (unterschätze nicht das Gewicht einer dicken nassen Schneeschicht).
Wenn ich in das Datenblatt des verwendeten Meyer Burger Panels schaue, ist die geringste dort angegebene Designlast 2666 Pa, also 2666 N/m². Mit der Gravitationskraft von knapp 10 N/kg komme ich auf eine Belastbarkeit von mindestens 266 kg/m². Heisst also: Wenn das Gewicht über das ganze Panel verteilt wird, sind auch locker über 200 kg Belastung möglich. Punktuell halt entsprechend weniger. Aber für Geschirr, Besteck und was man sonst so üblicherweise auf einen Gartentisch packt, sehe ich keine Probleme.
Getestet ist das Panel laut Datenblatt übrigens bis zu 6000 Pa.
Ich bin auch längst nicht der erste mit dieser Idee. Ich hab solche Solartische sogar bereits in Cafés gesehen. Man sah der Glasfläche auf dem Panel die mehrjährige öffentliche Nutzung schon an (einige Kratzer), aber sie war trotz allem intakt und funktionsfähig.
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Hat hier wer Erfahrungen mit Balkonsolar in der Schweiz?@luce Ich habe mich vor knapp 2 Jahren mit dem Thema beschäftigt. Da mein Vermieter keine PV-Panels am Balkongeländer wollte und ich sowieso noch einen Gartentisch brauchte, habe ich kurzerhand einen Solartisch gebaut: Hoymiles HMS-800W-2T Wechselrichter, Meyer Burger Black 400W Panel und Wiltec 60838 Metall-Tischbeine. Zusammen mit dem ganzen Kleinkram hat das nur knapp über 300 SFr gekostet. Selbst bei meinem recht durchschnittlichen Stromverbrauch hat sich der Tisch nach 3-4 Jahren bereits selbst bezahlt.
Ein grosses Plus: Wenn man eh schon ein Kabel von der Aussensteckdose zum Tisch führt, kann man direkt unter dem Tisch noch weitere Aussensteckdosen anbringen.
Der bürokratische Teil war denkbar einfach: Einfach den Tisch an eine normale Aussensteckdose anschliessen und ein kurzes Anmeldeformular beim Energieversorger ausfüllen, damit er weiss, auf welches Konto er die Einspeisevergütung überweisen kann, fertig.
