@Andrea Kommt natürlich immer auch etwas auf das Ziel an - meinen Studierenden sollte ich keine maximalverwinkelte Bandwurmitis vorsetzen und in einer Diskussion, in der man das Gegenüber von irgendetwas überzeugen möchte, sollte man die Botschaften und Argumente vielleicht auch besser nicht zu aufwendig verpacken, damit der Inhalt auch ankommt.Aber wenn es eigentlich keinen Grund gibt, sich bei den Formulierungen künstlich zurückzuhalten, und man Spaß daran hat, etwas nicht immer in die einfachstmögliche Form zu packen, würde ich oft dem Motto „guck mal, was man mit dieser Sprache alles machen kann" folgen. Und lese es auch sehr gerne, wenn jemand kunstvoll Serpentinen verknotet.