Überweisung des Bundes and Microsoft: Was macht das mit euch?
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@aaron Zweiter Toot in diesem Thread.
@Gerbsen danke
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@ascheman @Gerbsen @dnkrupinski
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@Joerg_Zimmermann @Gerbsen @dnkrupinski
OK, Stellenausschreibungen und Freiberufler (von denen ich sprach) passen leider nicht zusammen. Ein Teil der Positionen werden ja auch über Vermittler angeboten, also müsste eine freie Beauftragung möglich sein.
Ich frage mich dann: Will die öffentliche Hand hier Probleme lösen und die klar verfügbaren Ressourcen nutzen, oder lieber nicht?
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@Joerg_Zimmermann @Gerbsen @dnkrupinski
OK, Stellenausschreibungen und Freiberufler (von denen ich sprach) passen leider nicht zusammen. Ein Teil der Positionen werden ja auch über Vermittler angeboten, also müsste eine freie Beauftragung möglich sein.
Ich frage mich dann: Will die öffentliche Hand hier Probleme lösen und die klar verfügbaren Ressourcen nutzen, oder lieber nicht?
@ascheman @Gerbsen @dnkrupinski
Was die öffentliche Hand will, kann ich dir nicht sagen. Ich kann dir nur sagen, dass es sich sehr wahrscheinlich lohnen würde, dort auch Initiative Bewerbungen hin zuschicken, auch wenn es keine passenden stellen gibt. Dort geht es aber eher um festanstellungen.
Freelancer müssten dann den weg über Ausschreibungen wählen. -
@ascheman @Gerbsen @dnkrupinski
Was die öffentliche Hand will, kann ich dir nicht sagen. Ich kann dir nur sagen, dass es sich sehr wahrscheinlich lohnen würde, dort auch Initiative Bewerbungen hin zuschicken, auch wenn es keine passenden stellen gibt. Dort geht es aber eher um festanstellungen.
Freelancer müssten dann den weg über Ausschreibungen wählen.@Joerg_Zimmermann @Gerbsen @dnkrupinski
Schade, dass wir aneinander vorbei geredet haben
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@goodthinkhunting Tatsächlich „bloß“ 7 Mio. € für Microsoft https://corporateeurope.org/en/2025/10/big-tech-lobby-budgets-hit-record-levels
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Überweisung des Bundes and Microsoft: Was macht das mit euch?
2023: 274.091.361,75 Euro
2024: 347.665.579,71 Euro
2025: 481.369.660,77 EuroMan stelle sich vor, was mit 1.103.126.602,23 Mrd. € alles an Open Source Software in Deutschland hätte beschafft und entwickelt werden können. Vermutlich wird sich der Trend hier auch noch weiter fortsetzen

@Gerbsen ich finde vor allem den Trend beunruhigend. MS fängt langsam an ihren Lock-In Effekt in Gold umzumünzen und wir geben ihnen bereitwillig den Nachwuchs.
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Überweisung des Bundes and Microsoft: Was macht das mit euch?
2023: 274.091.361,75 Euro
2024: 347.665.579,71 Euro
2025: 481.369.660,77 EuroMan stelle sich vor, was mit 1.103.126.602,23 Mrd. € alles an Open Source Software in Deutschland hätte beschafft und entwickelt werden können. Vermutlich wird sich der Trend hier auch noch weiter fortsetzen

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@Gerbsen @Joerg_Zimmermann @dnkrupinski Aus der Erfahrung einer Organisation, die Fördermittel für freie Software vergibt: es wird selten ein Projekt aufgrund fehlender Mittel abgelehnt. Die formalen Anforderungen sind gering und wenig bürokratisch. Es mangelt vielmehr an guten Leuten mit anständigen Projekten.
@Gerbsen @Joerg_Zimmermann @dnkrupinski @saper Förderprogramme sind nur temporäre Überbrücken, keine Lösung. Sie sind kein Modell, auf dem man sicher auch in 3 Jahren seinen Unterhalt bestreiten kann - egal, ob als Unternehmen oder Einzelperson. Dazu kommt, das die meisten Förderprogramme die ich mir als Mitarbeiter angesehen habe abschreckende Konditionen haben (+50% Verwaltungsoverhead für die Nutzungsnachweise aber nur 40-70% Förderquote).
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Auch hier nochmal aus eigener Erfahrung. Man bekommt diese Menschen nicht, weil es sie derzeit nicht gibt. Es gibt sie nicht, weil sie schon einen Job haben, den sie mögen. Und im Grunde geht es ja nicht um irgendwelche Lieblingsprojekte, sonder eher um etwas wirklich konkretes, was gerade gebraucht wird.
Es gibt diese Projekte in der öffentlichen Verwaltung. Sie kranken aber gerade am selben Symptom. Es gibt keine Fachkräfte.
@Joerg_Zimmermann
Kleine Korrektur: Es gibt keine Fachkräfte, die für eine E11 auf einen 1.5 - Jahre-Vertrag in die die Verwaltung wechseln. Zeig du mir mal die Jobangebote, die für einen Senior-Developer akzeptabel sind, dann nehme ich vielleicht mein "Bullshit!" zurück.
@Gerbsen@gruene.social @dnkrupinski -
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@Gerbsen
Microsoft Office gibt es jetzt seit 35 Jahren.Wenn das offensichtlich so ein attraktiver Markt in Deutschland ist - wo sind die Wettbewerber, die ähnlich gute (und da liegt die Latte ja hinreichend tief) Angebote an Software machen, die über lange Zeiträume für Unternehmen 'funktionieren'?
Ich mag den Mist auch nicht, aber man kann das VerwenderInnen nicht gut vorwerfen, wenn es keine ernstzunehmenden Alternativen gibt.
Open Source ist schön und gut, aber wenn Du Software an >100000 UserInnen ausrollen willst braucht es ein kommerzielle Gegenüber, das auch leistet. Wo ist das in der EU?
Das ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Das Problem ist weniger die Software, das Problem ist der Support. Aber wenn es die öffentliche Hand schafft, dann sollte das für Firmen auch umsetzbar sein.
Sicher war das in den vergangen Jahren(Jahrzehnten) nicht der Fall. Aber es mag sich hoffentlich dahin ändern, dass das Verkaufen von Servicedienstleistungen an/für Open Source ein gutes Geschäftsfeld wird. Man kann es nur hoffen.
Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren verschiebt sich allerdings nun auch (zu Recht) die Sichtweise in Richtung Abhängigkeiten und Datensensibilität.
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@Gerbsen Was ist Hochverrat gegen den Bund?
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RE: https://mstdn.games/@Sven/114765210101795017
@Gerbsen Oder man hätte sich mit anderen EU-Ländern/Verwaltungen zusammengetan und sowas wie eine IT-Genossenschaft gegründet.
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@Gerbsen @RebeccaLenhard
Und damit nicht genug:
> Über die Beschaffung von Microsoft-Lizenzen auf Landes- und Kommunalebene liegen der Bundesregierung aufgrund der föderal verteilten Zuständigkeit für Beschaffungen in diesem Bereich keine konkreten Zahlen vor.🤮
@toe @Gerbsen @RebeccaLenhard also HH hängt am M$ Tropf. Da wäre vielleicht mal Basisarbeit in Form direkter Ansprache von Politiker*innen sinnvoll.
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@Gerbsen das nervt!
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@Gerbsen @Joerg_Zimmermann @dnkrupinski Aus der Erfahrung einer Organisation, die Fördermittel für freie Software vergibt: es wird selten ein Projekt aufgrund fehlender Mittel abgelehnt. Die formalen Anforderungen sind gering und wenig bürokratisch. Es mangelt vielmehr an guten Leuten mit anständigen Projekten.
@saper @Gerbsen @Joerg_Zimmermann @dnkrupinski Ich weiß nicht was da so gezahlt wird, aber ich habe vor kurzen etwas von 60 Euro/h als Contractor (nicht Angestellter) für ein europäische Funding gehört. Das ist schon deutlich unter dem was man freien Markt bekommt. Bei STF waren immerhin 100 pro Stunde.
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@Joerg_Zimmermann
Kleine Korrektur: Es gibt keine Fachkräfte, die für eine E11 auf einen 1.5 - Jahre-Vertrag in die die Verwaltung wechseln. Zeig du mir mal die Jobangebote, die für einen Senior-Developer akzeptabel sind, dann nehme ich vielleicht mein "Bullshit!" zurück.
@Gerbsen@gruene.social @dnkrupinskiIch habe hier den Link zur stellenbörse der BWI gepostet. Das ist nicht der Tarifvertrag öffentlicher Dienst. Du kannst dort für einen guten senior mit 80 bis 120k rechnen. Ich denke das ist marktüblich, wenn nicht sogar drüber.
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Ich habe hier den Link zur stellenbörse der BWI gepostet. Das ist nicht der Tarifvertrag öffentlicher Dienst. Du kannst dort für einen guten senior mit 80 bis 120k rechnen. Ich denke das ist marktüblich, wenn nicht sogar drüber.
@Joerg_Zimmermann
Echt jetzt? Das ist eher ein Gegenbeispiel, oder? Thema war öffentliche Verwaltung. BWI ist privatrechtliche Softwareklitsche in Bundesbesitz und vereint damit das Schlechte aus 2 Welten. Dass die nur für die Bundeswehr arbeiten ist dir aufgefallen? Wenn Leute sich aussuchen können, wo sie arbeiten, rutschen bei vielen dann doch die Optionen mit "Menschen töten" eher nach hinten. Trotzdem, für Senior Devs bundesweit nur 25 Stellen gerade. Gehalt sehe ich da nicht. Hast du dir ausgedacht? Aber ok, plausibel, Steuergeld haben die offenbar genug, als Protagonist des Beraterkandals.
