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  3. Hatte es so formuliert:

Hatte es so formuliert:

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  • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

    @Sabine1963

    Ja, selbstverständlich - zwar ist die Sparquote gerade auch wohlhabender Seniorinnen & Senioren höher, aber konsumiert wird selbstverständlich schon.

    Ein - m.E. verständliches - Problem besteht jedoch in der sinkenden Bereitschaft zur #Investition , wie wir es ja auch bei den Medien-Kampagnen gegen das Habeck - #Heizungsgesetz gesehen haben. Klar, dass viele Ältere um ihre Öl- oder Gasheizungen fürchteten & Anschaffungen etwa einer #Wärmepumpe fürchteten. 🤔🔥💸

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    #12

    @BlumeEvolution @Sabine1963
    Oder einfach keine Lust darauf haben, weil es anders ist, für Unruhe sorgt und überhaupt.
    Veränderungen sind nicht jedermenschs Sache und je älter desto eher "das haben wir schon immer so gemacht"
    (gerade in Bezug auf die Heizung)

    blumeevolution@sueden.socialB 1 Reply Last reply
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    • flying@mastodon.bachgau.socialF flying@mastodon.bachgau.social

      @BlumeEvolution @Sabine1963
      Oder einfach keine Lust darauf haben, weil es anders ist, für Unruhe sorgt und überhaupt.
      Veränderungen sind nicht jedermenschs Sache und je älter desto eher "das haben wir schon immer so gemacht"
      (gerade in Bezug auf die Heizung)

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      #13

      @flyIng

      Ja, der psychologische Fachbegriff dafür ist #Reaktanz. Gehe auf die 50 zu & muss auch selbst immer wieder dagegen ankämpfen.

      @Sabine1963 https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/reaktanz-unsere-gefuehle-gegen-die-wissenschaft/

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      • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

        Die japanische KI Felo.ai hat auf einen offenen Prompt in einem Blog-Druko folgende "4 Beispiele" für die #Deindustralisierung als Folge verebbender #Demografie vorgestellt:

        1. #Japan
        2. #Deutschland
        3. #China
        4. #Italien

        Alle Beispiele zeigen auch, dass #Rechtsmimesis wirtschaftlich schadet & zudem die demografische #Traditionalismusfalle weiter verschärft.

        Bin wirklich allen dankbar, die das durchschauen! 🙏🤓👍 https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/blume-ince-51-arbeit-demografie-und-deindustrialisierung-am-beispiel-japan/#comment-196831

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        #14

        @BlumeEvolution
        Danke für die Zusammenstellung!

        blumeevolution@sueden.socialB 1 Reply Last reply
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        • k4x@digitalcourage.socialK k4x@digitalcourage.social

          @BlumeEvolution
          Danke für die Zusammenstellung!

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          #15

          @k4x

          Gerne, Danke für das Interesse! 🙏

          Bin selbst überrascht, wie klar das Ergebnis ist…

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          • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

            Die japanische KI Felo.ai hat auf einen offenen Prompt in einem Blog-Druko folgende "4 Beispiele" für die #Deindustralisierung als Folge verebbender #Demografie vorgestellt:

            1. #Japan
            2. #Deutschland
            3. #China
            4. #Italien

            Alle Beispiele zeigen auch, dass #Rechtsmimesis wirtschaftlich schadet & zudem die demografische #Traditionalismusfalle weiter verschärft.

            Bin wirklich allen dankbar, die das durchschauen! 🙏🤓👍 https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/blume-ince-51-arbeit-demografie-und-deindustrialisierung-am-beispiel-japan/#comment-196831

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            #16

            @BlumeEvolution Danke 🤩, beim ersten Überfliegen schon sehr gut. Ich lese mir das später in Ruhe an.

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            • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

              Hatte es so formuliert:

              "Verebbende Demografie führt zu sinkender Nachfrage und unweigerlich zu Deindustrialisierung."

              Heute SPIEGEL:

              DIW-Chef Fratzscher über die anhaltende #Wirtschaftskrise

              »Der Wachstumsmotor in #Deutschland wird nie mehr anspringen«, warnt DIW-Chef Marcel Fratzscher. Das Problem sei die gesellschaftliche Alterung.

              #Demografie #Nachfrage #Deindustrialisierung Vgl. auch #Japan https://www.spiegel.de/wirtschaft/marcel-fratzscher-wachstumsmotor-in-deutschland-wird-nie-mehr-anspringen-a-038eeb6d-38c8-47fb-918c-d83eb34a184b

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              #17

              @BlumeEvolution die rechtsradikale cxu ist mit schuldig, aber sind auch alte typen, immerhin etwas hoffnung auf eine natürliche art

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              • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

                Hatte es so formuliert:

                "Verebbende Demografie führt zu sinkender Nachfrage und unweigerlich zu Deindustrialisierung."

                Heute SPIEGEL:

                DIW-Chef Fratzscher über die anhaltende #Wirtschaftskrise

                »Der Wachstumsmotor in #Deutschland wird nie mehr anspringen«, warnt DIW-Chef Marcel Fratzscher. Das Problem sei die gesellschaftliche Alterung.

                #Demografie #Nachfrage #Deindustrialisierung Vgl. auch #Japan https://www.spiegel.de/wirtschaft/marcel-fratzscher-wachstumsmotor-in-deutschland-wird-nie-mehr-anspringen-a-038eeb6d-38c8-47fb-918c-d83eb34a184b

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                #18

                @BlumeEvolution Das praktische an der gezielten Durchseuchung mit Corona ab 2022 war, dass sie uns im Schnitt seitdem etwa vier zusätzliche Krankentage pro Arbeitnehmer*in beschert hat, und damit das Wachstumspotenzial um etwa 2% gedrückt hat: wer weniger schafft, der wächst auch weniger.

                Die Demographie drückt da nochmal mit ca. 1% zusätzlich pro Jahr kumulativ darauf, so dass für uns Laien das Nullwachstum als wahrscheinlichstes Szenario der Pandemie seit 2022 recht klar war.

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                • robilad@det.socialR robilad@det.social

                  @BlumeEvolution Das praktische an der gezielten Durchseuchung mit Corona ab 2022 war, dass sie uns im Schnitt seitdem etwa vier zusätzliche Krankentage pro Arbeitnehmer*in beschert hat, und damit das Wachstumspotenzial um etwa 2% gedrückt hat: wer weniger schafft, der wächst auch weniger.

                  Die Demographie drückt da nochmal mit ca. 1% zusätzlich pro Jahr kumulativ darauf, so dass für uns Laien das Nullwachstum als wahrscheinlichstes Szenario der Pandemie seit 2022 recht klar war.

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                  #19

                  @BlumeEvolution Der heimische Arbeitsmarkt ist rückläufig: auf weit über eine Million frische Rentner*innen im Jahr kommen 600-800k neue Erwachsene. Aus der Sicht des deutschen Arbeitsmarktes ist die EU als Quelle für frische Arbeitskraft längst leergefegt. Was jedes Jahr noch an neuen Kräften dazu kommt, kommt außerhalb der EU.

                  Insofern zementieren die aktuellen Bestrebungen, Migration zu verhindern, die bestehenden ökonomischen Nachteile weit über dieses Jahrzehnt hinaus.

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                  • robilad@det.socialR robilad@det.social

                    @BlumeEvolution Der heimische Arbeitsmarkt ist rückläufig: auf weit über eine Million frische Rentner*innen im Jahr kommen 600-800k neue Erwachsene. Aus der Sicht des deutschen Arbeitsmarktes ist die EU als Quelle für frische Arbeitskraft längst leergefegt. Was jedes Jahr noch an neuen Kräften dazu kommt, kommt außerhalb der EU.

                    Insofern zementieren die aktuellen Bestrebungen, Migration zu verhindern, die bestehenden ökonomischen Nachteile weit über dieses Jahrzehnt hinaus.

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                    #20

                    @BlumeEvolution die politische Antwort auf mangelnde Arbeitskraft ist vielfältig aber trivial absehbar:

                    1. Seniorenarbeit (neben der zu kleinen Rente)
                    2. Jugendlichen-Arbeit (ein Pflichtjahr ab 18, und dann natürlich auch in der Wirtschaft)
                    3. Erzwungene Arbeit (Streichung von Krankentagen, Bürgergeld, etc)
                    4. Moderne Sklaverei (Staaten, die „Millionen kriminelle Ausländer“ in Lager stecken wollen, werden auf die Idee kommen, dass die Gefangenen sich ihre Kost verdienen sollen)

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                    • robilad@det.socialR robilad@det.social

                      @BlumeEvolution Der heimische Arbeitsmarkt ist rückläufig: auf weit über eine Million frische Rentner*innen im Jahr kommen 600-800k neue Erwachsene. Aus der Sicht des deutschen Arbeitsmarktes ist die EU als Quelle für frische Arbeitskraft längst leergefegt. Was jedes Jahr noch an neuen Kräften dazu kommt, kommt außerhalb der EU.

                      Insofern zementieren die aktuellen Bestrebungen, Migration zu verhindern, die bestehenden ökonomischen Nachteile weit über dieses Jahrzehnt hinaus.

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                      #21

                      @Robilad @BlumeEvolution 🎯

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                      • robilad@det.socialR robilad@det.social

                        @BlumeEvolution die politische Antwort auf mangelnde Arbeitskraft ist vielfältig aber trivial absehbar:

                        1. Seniorenarbeit (neben der zu kleinen Rente)
                        2. Jugendlichen-Arbeit (ein Pflichtjahr ab 18, und dann natürlich auch in der Wirtschaft)
                        3. Erzwungene Arbeit (Streichung von Krankentagen, Bürgergeld, etc)
                        4. Moderne Sklaverei (Staaten, die „Millionen kriminelle Ausländer“ in Lager stecken wollen, werden auf die Idee kommen, dass die Gefangenen sich ihre Kost verdienen sollen)

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                        #22

                        Danke, @Robilad 🙏🤔🌍

                        Nur sehe ich gerade keine „mangelnde Arbeitskraft“ in der Produktion, sondern ganz im Gegenteil: aufgrund der verebbenden Demografie mangelnde Nachfrage!

                        Dort, wo wirklich mehr Arbeitskräfte gebraucht werden - Gesundheit, Pflege, Bildung, Soziales, Medien - wird noch m.E. falsch gespart. Meine ich.

                        #Demografie #Produktion #Nachfrage #Gesundheit #Pflege #Bildung #Soziales #Medien https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/mehr-arbeiten-fossilismus-gegen-familien-demografie-deindustrialisierung/

                        robilad@det.socialR 1 Reply Last reply
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                        • robilad@det.socialR robilad@det.social

                          @BlumeEvolution die politische Antwort auf mangelnde Arbeitskraft ist vielfältig aber trivial absehbar:

                          1. Seniorenarbeit (neben der zu kleinen Rente)
                          2. Jugendlichen-Arbeit (ein Pflichtjahr ab 18, und dann natürlich auch in der Wirtschaft)
                          3. Erzwungene Arbeit (Streichung von Krankentagen, Bürgergeld, etc)
                          4. Moderne Sklaverei (Staaten, die „Millionen kriminelle Ausländer“ in Lager stecken wollen, werden auf die Idee kommen, dass die Gefangenen sich ihre Kost verdienen sollen)

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                          wrote last edited by
                          #23

                          @BlumeEvolution auch der aktuelle Boom der Investitionen in Künstliche Intelligenz würde ohne die absehbare Knappheit der Arbeitskräfte und die daraus entstehenden Folgen für das Wachstum so nicht in der Dringlichkeit stattfinden, wie er es tut. Die große Hoffnung, die sich seit ein paar Jahren durch die IMF Berichte zieht, ist dass die flüchtige Arbeitskraft künftig dadurch ersetzt werden könnte. Ohne Wachstum würde es eher hart die 40T globalen Pandemie-Schulden 20—22 zu managen.

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                            Die japanische KI Felo.ai hat auf einen offenen Prompt in einem Blog-Druko folgende "4 Beispiele" für die #Deindustralisierung als Folge verebbender #Demografie vorgestellt:

                            1. #Japan
                            2. #Deutschland
                            3. #China
                            4. #Italien

                            Alle Beispiele zeigen auch, dass #Rechtsmimesis wirtschaftlich schadet & zudem die demografische #Traditionalismusfalle weiter verschärft.

                            Bin wirklich allen dankbar, die das durchschauen! 🙏🤓👍 https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/blume-ince-51-arbeit-demografie-und-deindustrialisierung-am-beispiel-japan/#comment-196831

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                            #24

                            @BlumeEvolution man könnte ja die Demografiekurve durch junge Immigranten glätten aber die stören halt das #Stadtbild

                            1 Reply Last reply
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                              Die japanische KI Felo.ai hat auf einen offenen Prompt in einem Blog-Druko folgende "4 Beispiele" für die #Deindustralisierung als Folge verebbender #Demografie vorgestellt:

                              1. #Japan
                              2. #Deutschland
                              3. #China
                              4. #Italien

                              Alle Beispiele zeigen auch, dass #Rechtsmimesis wirtschaftlich schadet & zudem die demografische #Traditionalismusfalle weiter verschärft.

                              Bin wirklich allen dankbar, die das durchschauen! 🙏🤓👍 https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/blume-ince-51-arbeit-demografie-und-deindustrialisierung-am-beispiel-japan/#comment-196831

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                              #25

                              @BlumeEvolution
                              Heute las in in der #SüdwestPresse, im Wirtschaftsteil, dass die Bevölkerung bis 2070 statt wie bisher angenommen um 1% wohl um 10% sinken wird und man dies in langfristigen politischen Entscheidungen berücksichtigen muss.

                              hhmn@infosec.spaceH 1 Reply Last reply
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                                Danke, @Robilad 🙏🤔🌍

                                Nur sehe ich gerade keine „mangelnde Arbeitskraft“ in der Produktion, sondern ganz im Gegenteil: aufgrund der verebbenden Demografie mangelnde Nachfrage!

                                Dort, wo wirklich mehr Arbeitskräfte gebraucht werden - Gesundheit, Pflege, Bildung, Soziales, Medien - wird noch m.E. falsch gespart. Meine ich.

                                #Demografie #Produktion #Nachfrage #Gesundheit #Pflege #Bildung #Soziales #Medien https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/mehr-arbeiten-fossilismus-gegen-familien-demografie-deindustrialisierung/

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                                #26

                                @BlumeEvolution Es gibt drei pandemische ökonomische Effekte aus meiner Laiensicht, die sich mal verstärken, mal abschwächen:

                                1. Reduktion der verfügbaren Arbeitskraft durch kurz und langfristigen Ausfall
                                2. Entsprechend inflationäre Effekte auf Lieferketten
                                3. Dadurch ein höherer Druck auf die Rentabilität der Unternehmen

                                Die Inflation von 20%+ seit 2020 ist uns als bedrückender Effekt auf den Konsum geblieben, auch wenn ihr jährliches Wachstum nun wieder mit 2% im Griff ist.

                                robilad@det.socialR blumeevolution@sueden.socialB 2 Replies Last reply
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                                • robilad@det.socialR robilad@det.social

                                  @BlumeEvolution Es gibt drei pandemische ökonomische Effekte aus meiner Laiensicht, die sich mal verstärken, mal abschwächen:

                                  1. Reduktion der verfügbaren Arbeitskraft durch kurz und langfristigen Ausfall
                                  2. Entsprechend inflationäre Effekte auf Lieferketten
                                  3. Dadurch ein höherer Druck auf die Rentabilität der Unternehmen

                                  Die Inflation von 20%+ seit 2020 ist uns als bedrückender Effekt auf den Konsum geblieben, auch wenn ihr jährliches Wachstum nun wieder mit 2% im Griff ist.

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                                  #27

                                  @BlumeEvolution Die Rentabilität beträgt im Schnitt über die Branchen etwa 6%, wenn ich mich richtig erinnere. Wenn davon die Hälfte durch mehr Krankheit und das Altern der Arbeitskräfte unter Druck gerät, kommt ein Teil der Unternehmen entsprechend ins Straucheln, weil ein Durchschnitt auch nur eine Verteilung abstrahiert. Daher gingen Laien 2022 davon aus, dass eine Pleitewelle kommen würde.

                                  Die führt wiederum zu Entlassungen, auch weit vor der Insolvenz, um sie z.B. abzuwenden.

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                                  • robilad@det.socialR robilad@det.social

                                    @BlumeEvolution Die Rentabilität beträgt im Schnitt über die Branchen etwa 6%, wenn ich mich richtig erinnere. Wenn davon die Hälfte durch mehr Krankheit und das Altern der Arbeitskräfte unter Druck gerät, kommt ein Teil der Unternehmen entsprechend ins Straucheln, weil ein Durchschnitt auch nur eine Verteilung abstrahiert. Daher gingen Laien 2022 davon aus, dass eine Pleitewelle kommen würde.

                                    Die führt wiederum zu Entlassungen, auch weit vor der Insolvenz, um sie z.B. abzuwenden.

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                                    #28

                                    @BlumeEvolution Wenn man sich z.B. die jährlichen Krankheitstage in der Pflege anschaut, dann sind die in etwa doppelt so hoch, wie der Schnitt der Arbeitnehmer. Wenn man nur die Arbeitskräfte in der Pflege Ü60 anschaut, dann verdoppelt sich das je nach Tätigkeit auf fast 60 Tage im Jahr, weil z.B. Krankheiten im Alter schwerer bzw. länger verlaufen können.

                                    Diese Ausfälle muss man dann ggf. extern abfedern. 60 Tage Lohnausgleich + 180 „Tage“ für externe = 1 Arbeitsjahr Mehrkosten.

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                                    • robilad@det.socialR robilad@det.social

                                      @BlumeEvolution Wenn man sich z.B. die jährlichen Krankheitstage in der Pflege anschaut, dann sind die in etwa doppelt so hoch, wie der Schnitt der Arbeitnehmer. Wenn man nur die Arbeitskräfte in der Pflege Ü60 anschaut, dann verdoppelt sich das je nach Tätigkeit auf fast 60 Tage im Jahr, weil z.B. Krankheiten im Alter schwerer bzw. länger verlaufen können.

                                      Diese Ausfälle muss man dann ggf. extern abfedern. 60 Tage Lohnausgleich + 180 „Tage“ für externe = 1 Arbeitsjahr Mehrkosten.

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                                      #29

                                      @BlumeEvolution Dementsprechend ist es wohl auch sehr schwer geworden, in finanzielle Schwierigkeiten geratene Kliniken, Seniorenheime etc. zu retten, weil selbst wenn sich die nächsten Investoren finden lassen, um eine Insolvenz abzuwenden, deren Geschäftsmodell trotz der zweifellos hohen Nachfrage, bei einem Anteil von Personalkosten an Gesamtausgaben von ca. 60% nicht mehr wirklich so rentabel wie früher funktionieren kann.

                                      Da lassen dann selbst Landkreise die Finger davon.

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                                      • robilad@det.socialR robilad@det.social

                                        @BlumeEvolution Es gibt drei pandemische ökonomische Effekte aus meiner Laiensicht, die sich mal verstärken, mal abschwächen:

                                        1. Reduktion der verfügbaren Arbeitskraft durch kurz und langfristigen Ausfall
                                        2. Entsprechend inflationäre Effekte auf Lieferketten
                                        3. Dadurch ein höherer Druck auf die Rentabilität der Unternehmen

                                        Die Inflation von 20%+ seit 2020 ist uns als bedrückender Effekt auf den Konsum geblieben, auch wenn ihr jährliches Wachstum nun wieder mit 2% im Griff ist.

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                                        #30

                                        @Robilad

                                        Sorry, aber mein Argument kam bei Dir wohl noch gar nicht an: Auch Du argumentierst noch immer nur von der #Angebot - Seite her (Arbeitskräftemangel). Mein Haupt-Argument zielt jedoch auf die schwindende #Nachfrage & nachlassende Investitionsbereitschaft in schnell alternden Gesellschaften. Deswegen haben z.B. auch #China & #Japan inzwischen enorm hohe Raten an Jugendarbeitslosigkeit (!).

                                        Ich nehme mir gerne Zeit für #Dialog, aber dann bitte auch mal lesen... https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/china-wirtschaft-schwaeche-100.html

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                                          @Robilad

                                          Sorry, aber mein Argument kam bei Dir wohl noch gar nicht an: Auch Du argumentierst noch immer nur von der #Angebot - Seite her (Arbeitskräftemangel). Mein Haupt-Argument zielt jedoch auf die schwindende #Nachfrage & nachlassende Investitionsbereitschaft in schnell alternden Gesellschaften. Deswegen haben z.B. auch #China & #Japan inzwischen enorm hohe Raten an Jugendarbeitslosigkeit (!).

                                          Ich nehme mir gerne Zeit für #Dialog, aber dann bitte auch mal lesen... https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/china-wirtschaft-schwaeche-100.html

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                                          #31

                                          @BlumeEvolution Danke für das freundliche Angebot - ich lese mich mal rein.

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