Proton hat Zahlungsdaten eines Nutzers ans FBI weitergegeben – über den Schweizer Rechtsweg, aber mit demselben Ergebnis.
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- der Versender hat das Risiko, dass der Anbieter ein ungünstiges Wechselkurs anwendet und dadurch Fehlbeträge entstehen oder Kosten für die Bargeldbearbeitung bei Fremdwährung im Zielland
- es gibt keine Rückbuchungsmöglichkeit
- es gibt keinen sauberen und verbindlichen ZahlungsbelegIch hab das mal vor 25 Jahren zu Zeiten der Shell-Accounts (Unix-Systemaccount) gemacht; würde ich heute nicht mehr machen. (3/3)
@tdr
Da wird der digitale Euro interresant. Also wenn das gescheit umsetzen, was ja die Bargeld sein soll, nur digital. Dann käme das Geld auch garantiert an. -
Und Bargeld nicht?
Wer's versteht...@Jupp_Schmitz
Die linke Hand der EU hat Paysafecard finanziell gefördert und dann fiel der rechten Hand der EU anscheinend ein bzw. auf, dass mit so etwas ja auch Terroristen bezahlen könnten.
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@kuketzblog Ich verstehe die Aufregung offenbar nicht richtig. Ich bin seit über 40 Jahren überzeugt, das es in den elektronischen Medien und im Internet kein Recht auf rechtsfreie Räume gibt und das z.B. die Herausgabe von Daten ggf. individuell von der Justiz entschieden wird - in Rahmen des geltenden Rechts. Bei Proton (uvam.) ist genau das doch auch bekannt, oder etwa nicht? https://steigerlegal.ch/2025/07/28/proton-transparenzbericht-2024/
@do1ccc @kuketzblog Kommt drauf an. Einerseits sollen Verbrechen verhindert werden. Andererseits dient die Anonymität z.B. dem Schutz von politischen Aktivisten in repressiven Regimen. Etwa in Russland ist es Recht und Gesetz, dass Kontakte ins Ausland strafbar sind. Die USA ist nicht wesentlich besser. Deren Schutzregeln gelten nur für Staatsbürger. Und nun?
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@do1ccc @kuketzblog Kommt drauf an. Einerseits sollen Verbrechen verhindert werden. Andererseits dient die Anonymität z.B. dem Schutz von politischen Aktivisten in repressiven Regimen. Etwa in Russland ist es Recht und Gesetz, dass Kontakte ins Ausland strafbar sind. Die USA ist nicht wesentlich besser. Deren Schutzregeln gelten nur für Staatsbürger. Und nun?
@Hammerwell @do1ccc @kuketzblog Die Argumentation funktioniert nur so lange man nicht selber zum Opfer wird und die Strafverfolgungsbehörden nur mit den Schultern zucken können. Bei aktivem Täterschutz bin ich raus.
Wer absolute Anonymität fordert, legitimiert auch alle Arten von Onlineverbrechen. Auch ohne Regime. -
@Hammerwell @do1ccc @kuketzblog Die Argumentation funktioniert nur so lange man nicht selber zum Opfer wird und die Strafverfolgungsbehörden nur mit den Schultern zucken können. Bei aktivem Täterschutz bin ich raus.
Wer absolute Anonymität fordert, legitimiert auch alle Arten von Onlineverbrechen. Auch ohne Regime.@m1rk0 @do1ccc @kuketzblog Ja eben. Das ist das Problem. Wie ich schrieb Verbrechen vs. staatlich sanktionierte Verbrechen. Davon auszugehen, dass jeder immer in einem rechtlich einwandfreien Staat lebt ist sportlich, angesichts der Lage in der Welt. Selbst in Deutschland wandern wir immer weiter. Siehe Nutzung von Palantir.
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Proton hat Zahlungsdaten eines Nutzers ans FBI weitergegeben – über den Schweizer Rechtsweg, aber mit demselben Ergebnis.
Die Lehre: Verschlüsselung schützt Inhalte, nicht Identitäten. Wer mit Kreditkarte zahlt, hinterlässt Spuren – egal wie gut das Marketinggeblubber klingt. Anonymität und Kreditkartenzahlung schließen sich aus.
Wer es ernst meint: Bargeld. #Mullvad zeigt, dass es geht. Aber die meisten Dienste bieten diese Option leider nicht an.
Proton ist kein schlechter Dienst. Aber kein Anbieter kann sich internationaler Rechtshilfe entziehen. Wer das erwartet, hat ein falsches Bedrohungsmodell.
Fazit: Erst Bedrohungsmodell definieren, dann Tool wählen – und genau hinschauen, wie man bezahlt.
@kuketzblog Mullvad bietet auch Gutscheine über 6 oder 12 Monate an, die man freirubbeln muss. Auch damit sind keine Zahldaten mit einem Konto verknüpft.
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Proton hat Zahlungsdaten eines Nutzers ans FBI weitergegeben – über den Schweizer Rechtsweg, aber mit demselben Ergebnis.
Die Lehre: Verschlüsselung schützt Inhalte, nicht Identitäten. Wer mit Kreditkarte zahlt, hinterlässt Spuren – egal wie gut das Marketinggeblubber klingt. Anonymität und Kreditkartenzahlung schließen sich aus.
Wer es ernst meint: Bargeld. #Mullvad zeigt, dass es geht. Aber die meisten Dienste bieten diese Option leider nicht an.
Proton ist kein schlechter Dienst. Aber kein Anbieter kann sich internationaler Rechtshilfe entziehen. Wer das erwartet, hat ein falsches Bedrohungsmodell.
Fazit: Erst Bedrohungsmodell definieren, dann Tool wählen – und genau hinschauen, wie man bezahlt.
@kuketzblog Proton nimmt übrigens auch Bargeld
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Proton hat Zahlungsdaten eines Nutzers ans FBI weitergegeben – über den Schweizer Rechtsweg, aber mit demselben Ergebnis.
Die Lehre: Verschlüsselung schützt Inhalte, nicht Identitäten. Wer mit Kreditkarte zahlt, hinterlässt Spuren – egal wie gut das Marketinggeblubber klingt. Anonymität und Kreditkartenzahlung schließen sich aus.
Wer es ernst meint: Bargeld. #Mullvad zeigt, dass es geht. Aber die meisten Dienste bieten diese Option leider nicht an.
Proton ist kein schlechter Dienst. Aber kein Anbieter kann sich internationaler Rechtshilfe entziehen. Wer das erwartet, hat ein falsches Bedrohungsmodell.
Fazit: Erst Bedrohungsmodell definieren, dann Tool wählen – und genau hinschauen, wie man bezahlt.
Hinweis/Korrektur: Auch bei Proton kann man offenbar mit Bargeld bezahlen.

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Proton hat Zahlungsdaten eines Nutzers ans FBI weitergegeben – über den Schweizer Rechtsweg, aber mit demselben Ergebnis.
Die Lehre: Verschlüsselung schützt Inhalte, nicht Identitäten. Wer mit Kreditkarte zahlt, hinterlässt Spuren – egal wie gut das Marketinggeblubber klingt. Anonymität und Kreditkartenzahlung schließen sich aus.
Wer es ernst meint: Bargeld. #Mullvad zeigt, dass es geht. Aber die meisten Dienste bieten diese Option leider nicht an.
Proton ist kein schlechter Dienst. Aber kein Anbieter kann sich internationaler Rechtshilfe entziehen. Wer das erwartet, hat ein falsches Bedrohungsmodell.
Fazit: Erst Bedrohungsmodell definieren, dann Tool wählen – und genau hinschauen, wie man bezahlt.
@kuketzblog Warum nicht #Monero?
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@Okuna
2024 durchsuchte die schwedische Polizei Mullvads Büro in Göteborg – sie fanden nichts, da keine IPs oder Verbindungsdaten existierten.@thomas ja, danke.
Nichtsdestotrotz könnte die schwedische Polizei Mullvad auffordern zu loggen und so weiter. Ich denke, am Ende können Staaten an alle Daten kommen, zumindest zukünftige, wenn sie das wirklich wollen. Die Frage ist, wieviel Aufwand sie dafür haben. -
@thomas ja, danke.
Nichtsdestotrotz könnte die schwedische Polizei Mullvad auffordern zu loggen und so weiter. Ich denke, am Ende können Staaten an alle Daten kommen, zumindest zukünftige, wenn sie das wirklich wollen. Die Frage ist, wieviel Aufwand sie dafür haben.@Okuna
Schweden hat keine generelle Vorratsdatenspeicherung für VPNs.
Zukünftige Logs zu erzwingen bräuchte Gesetzesänderung, was politisch unwahrscheinlich ist.