Ich habe mal über #Altersgrenze für #Socialmedia nachgedacht (snappy Sound Bites sind nicht mein Ding) und mich würde interessieren, was ihr denkt:
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Es wäre möglich eine App eine TAN generieren zu lassen die man zur Verifikation regelmäßig eingeben muss. So könnte man die Identität vom Profil entkoppeln.
Wollen wir uns wirklich den Kopf darüber zermartern, wie man technisch doch etwas möglich machen kann, was wir eigentlich ablehnen?
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Wollen wir uns wirklich den Kopf darüber zermartern, wie man technisch doch etwas möglich machen kann, was wir eigentlich ablehnen?
Sehe ich eigentlich wie @mina
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3. Die Altersverifikation führt (m.E. zwangsläufig) zu einer Totalerfassung der Nutzer:innen.
4. Die Altersgrenze wird vermutlich dazu führen, dass (mit Verweis darauf) jede weitere Regulierung zurückgewiesen wird (die Leute sind ja alt genug, selbst zu entscheiden; siehe Tabak, Alkohol, etc.).
#tldr: Wenn man anerkennt, dass es ein anti-soziales Geschäftsmodell ist, warum nicht ran an das Geschäftsmodell insgesamt?
Ich denke, die Diskussion dient als "Deramping" für SoMe-Regulierung.
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@AwetTesfaiesus Junge Menschen müssen Social Media Kompetenz erlernen. Dieser Prozess sollte nicht zu spät beginnen. Ein Social Media Verbot für „zu junge“ Altersgruppen ist da eher kontraproduktiv. Und wir alle wissen ja auch, dass Verbote nicht funktionieren.
Social Media muss sich ändern. Und da hier immer mehr Regulierung für Social Media droht haben die BigTechs ihre geballte Lobbykraft aktiviert um das zu verhindern. Und die Politik springt voll drauf an. Wie immer. Es wird gemacht was für die Lobbyisten gut ist und nicht was für das Volk sinnvoll ist.
Ziel: Das was du schreibst. Unregulierte Social Media Netze -
@AwetTesfaiesus Junge Menschen müssen Social Media Kompetenz erlernen. Dieser Prozess sollte nicht zu spät beginnen. Ein Social Media Verbot für „zu junge“ Altersgruppen ist da eher kontraproduktiv. Und wir alle wissen ja auch, dass Verbote nicht funktionieren.
Social Media muss sich ändern. Und da hier immer mehr Regulierung für Social Media droht haben die BigTechs ihre geballte Lobbykraft aktiviert um das zu verhindern. Und die Politik springt voll drauf an. Wie immer. Es wird gemacht was für die Lobbyisten gut ist und nicht was für das Volk sinnvoll ist.
Ziel: Das was du schreibst. Unregulierte Social Media NetzeIch glaube, ich schreibe irgendwann mal was zum Effekt von Regulierung hier. (Spoiler: die 2-beste Option für sehr große Akteuere ist Regulierung, die nur sie erfüllen können).
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Die Frage ist aktuelle nicht, ob diese Idee "gut" ist sondern, ob sie "besser" als der status quo wäre (das denke ich sehrwohl).
Ich könnte mir auch vorstellen, das Geschäftsmodell komplett zu verbieten; das bewährt sich seit geraumer Zeit ganz passabel bei unterschiedlichen sozialdestruktiven Tätigkeiten.
Wachsweiche Regulierung der großen Plattformen bei gleichzeitigem Verbot des Fediverse soll besser sein? Das sehe ich in der Tat anders.
Das Problem ist, dass es vermutlich in vielen Belangen keinen breiten Konsens gibt, was sozialdestruktive Tätigkeiten sind. Solch einen breiten Konsens bedürfte es aber, damit nicht bei der nächsten kleinen Änderung der politischen Mehrheiten das komplette Gegenteil herauskommt. "Die Grünen wollen Eure sozialen Medien verbieten" scheint mir auch kein gutes Messaging zu sein.
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@AwetTesfaiesus Junge Menschen müssen Social Media Kompetenz erlernen. Dieser Prozess sollte nicht zu spät beginnen. Ein Social Media Verbot für „zu junge“ Altersgruppen ist da eher kontraproduktiv. Und wir alle wissen ja auch, dass Verbote nicht funktionieren.
Social Media muss sich ändern. Und da hier immer mehr Regulierung für Social Media droht haben die BigTechs ihre geballte Lobbykraft aktiviert um das zu verhindern. Und die Politik springt voll drauf an. Wie immer. Es wird gemacht was für die Lobbyisten gut ist und nicht was für das Volk sinnvoll ist.
Ziel: Das was du schreibst. Unregulierte Social Media Netze@AlienJay @AwetTesfaiesus wir sehen ja an den Boomern auf FB, was das zu späte bzw gar nicht erlernen von digitaler Kompetenz für Folgen haben kann.
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Wachsweiche Regulierung der großen Plattformen bei gleichzeitigem Verbot des Fediverse soll besser sein? Das sehe ich in der Tat anders.
Das Problem ist, dass es vermutlich in vielen Belangen keinen breiten Konsens gibt, was sozialdestruktive Tätigkeiten sind. Solch einen breiten Konsens bedürfte es aber, damit nicht bei der nächsten kleinen Änderung der politischen Mehrheiten das komplette Gegenteil herauskommt. "Die Grünen wollen Eure sozialen Medien verbieten" scheint mir auch kein gutes Messaging zu sein.
Jetzt sind wir aber im Land der Strohmänner angekommen
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3. Die Altersverifikation führt (m.E. zwangsläufig) zu einer Totalerfassung der Nutzer:innen.
4. Die Altersgrenze wird vermutlich dazu führen, dass (mit Verweis darauf) jede weitere Regulierung zurückgewiesen wird (die Leute sind ja alt genug, selbst zu entscheiden; siehe Tabak, Alkohol, etc.).
#tldr: Wenn man anerkennt, dass es ein anti-soziales Geschäftsmodell ist, warum nicht ran an das Geschäftsmodell insgesamt?
Ich denke, die Diskussion dient als "Deramping" für SoMe-Regulierung.
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Ich wäre dafür, zunächst einmal bereits bestehende Regelungen endlich anzuwenden. Der Digital Services Act (DSA) bietet das passende Instrumentarium, um gegen suchtfördernde Funktionen, jugendgefährdende Inhalte und überbordende Personalisierung vorzugehen.
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@Gleisplan Na klar ist das möglich.
@AwetTesfaiesus @Gleisplan
So eine TAN-App wäre zwar technisch möglich, löst aber keines der angesprochenen Probleme... -
Ich habe mal über #Altersgrenze für #Socialmedia nachgedacht (snappy Sound Bites sind nicht mein Ding) und mich würde interessieren, was ihr denkt:
1. Unwidersprochen soll sein, dass #Broligarchen-SoMe eine problematische Industrie ist; und zwar explizit auch gesundheitlich problematisch.
2. Wenn es aber also ein Problem mit (Konzern-)SoMe gibt, dann hört das ja nicht magisch mit erreichen einer Altersgrenze auf (Problemkonsumenten scheinen mir auch eher unter den Boomern gehäuft)1/2
@AwetTesfaiesus
Müssen wir Social Media hier ehrlich und aufrichtig definieren.
Da Social Media dynamisch ist und in Breite u. TIefe mehr Gefahr birgt als andere Medien. Hinkt der Vergleich mit der FSK, wiederum auch nicht - konsequent.Effektivität einer Altersbeschränkung bei dynamischen Prozessen.
Warum schützen Unternehmen wie Meta, Alphabet etc. Kinder und Jugendliche nicht prozessbegleitend?Mit Blick auf die Zukunft!
Ist die Frage überhaupt: ob oder doch wie? -
3. Die Altersverifikation führt (m.E. zwangsläufig) zu einer Totalerfassung der Nutzer:innen.
4. Die Altersgrenze wird vermutlich dazu führen, dass (mit Verweis darauf) jede weitere Regulierung zurückgewiesen wird (die Leute sind ja alt genug, selbst zu entscheiden; siehe Tabak, Alkohol, etc.).
#tldr: Wenn man anerkennt, dass es ein anti-soziales Geschäftsmodell ist, warum nicht ran an das Geschäftsmodell insgesamt?
Ich denke, die Diskussion dient als "Deramping" für SoMe-Regulierung.
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@AwetTesfaiesus Das sehe ich ganz genauso. Man muss an die Algorithmen ran.
Ob das nicht passiert aus mangelnder Sachkenntnis oder weil man sich da nicht ran traut, da kann ich nur raten. Welchen Eindruck hast du denn? -
Ich wäre dafür, zunächst einmal bereits bestehende Regelungen endlich anzuwenden. Der Digital Services Act (DSA) bietet das passende Instrumentarium, um gegen suchtfördernde Funktionen, jugendgefährdende Inhalte und überbordende Personalisierung vorzugehen.
Meiner Meinung nach ist die aktuelle Debatte reiner Populismus, der von der notwendigen Regulierung von „Big Tech“ ablenken soll.
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@AwetTesfaiesus
Müssen wir Social Media hier ehrlich und aufrichtig definieren.
Da Social Media dynamisch ist und in Breite u. TIefe mehr Gefahr birgt als andere Medien. Hinkt der Vergleich mit der FSK, wiederum auch nicht - konsequent.Effektivität einer Altersbeschränkung bei dynamischen Prozessen.
Warum schützen Unternehmen wie Meta, Alphabet etc. Kinder und Jugendliche nicht prozessbegleitend?Mit Blick auf die Zukunft!
Ist die Frage überhaupt: ob oder doch wie?Das ist eine treffende Frage. Was denkst Du; sollte die Antwort sein: ob oder wie?
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3. Die Altersverifikation führt (m.E. zwangsläufig) zu einer Totalerfassung der Nutzer:innen.
4. Die Altersgrenze wird vermutlich dazu führen, dass (mit Verweis darauf) jede weitere Regulierung zurückgewiesen wird (die Leute sind ja alt genug, selbst zu entscheiden; siehe Tabak, Alkohol, etc.).
#tldr: Wenn man anerkennt, dass es ein anti-soziales Geschäftsmodell ist, warum nicht ran an das Geschäftsmodell insgesamt?
Ich denke, die Diskussion dient als "Deramping" für SoMe-Regulierung.
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@AwetTesfaiesus
Ja. Hier mein Toot zur Altersbeschränkung und die Klarnamenpflicht hatte ich dabei noch gar nicht auf dem Schirm:
https://lazysocial.de/@33dBm/116085081714785580 -
@regineheidorn
Zugespitzt ausgedrückt: Gesetze werden von denen gemacht, die davon profitieren.
Das gilt für die aktuelle Regierung ganz besonders.(Und bevor jemand meint, mich aufklären zu müssen: Ich weiß, dass das in der Theorie der Gewaltenteilung anders ist. In der Praxis schreibt die Exekutive aber die Gesetze und lässt sie von der Legislative absegnen.)
@Nike_Leonhard @AwetTesfaiesus Nicht-Frauen machen Gesetze, die ihnen Macht über Frauen und (deren) Kinder geben. Seit Jahrhunderten ...
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@AwetTesfaiesus
Ja. Hier mein Toot zur Altersbeschränkung und die Klarnamenpflicht hatte ich dabei noch gar nicht auf dem Schirm:
https://lazysocial.de/@33dBm/116085081714785580@33dBm Danke für die Liste, sehe ich genau so. @AwetTesfaiesus -
@HeptaSean Korrekt.
Aber lies bitte, was ich geschrieben habe: Wenn Du es als Geschäftsmodell (!) betreibst, solltest Du absolut reguliert werden.
@AwetTesfaiesus Was ist „es als Geschäftsmodell betreiben“? Eine Fediverse-Instanz, die sich den Service von den Nutzer*innen bezahlen lässt? Eine Foto-/Rezept-/Buch-Rezensions-Community, die Werbung einblendet?
Die „großen“ Social-Media-Plattformen – Insta, TikTok, Facebook, X – haben mehrere unabhängige problematische Eigenschaften – Suchtfaktor, Werbung und Propaganda, Radikalisierung. Welche davon soll eigentlich genau angegangen werden? Oder alle gleichzeitig?
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@AwetTesfaiesus @SalemsLot aber wenn du austrittst natürlich sofort
@AwetTesfaiesus @SalemsLot so ein "hättest du vor Jahren" ist halt auch echt keine konstruktive Antwort auf irgendwas.
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Ergänzend:
"Off-Ramping" meint die "harmonischere" Form von "Derailing" (was zu einem political Trainwreck führt).
Beim "Off-Ramping" (etwa "die Ausfahrt nehmen") wird ein Thema "sanft" von der Regulierungsagenda heruntergeleitet, möglicherweise mit Blessuren, aber in Vermeidung eines (sonst möglicherweise drohenden) Regulierungs-Crashes/-Staus.
@AwetTesfaiesus Sehr schöne Analyse. Das Problem sind nicht die jugendlichen, dass Problem sind die Konzerne. Da muss man ran.
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@AwetTesfaiesus Was ist „es als Geschäftsmodell betreiben“? Eine Fediverse-Instanz, die sich den Service von den Nutzer*innen bezahlen lässt? Eine Foto-/Rezept-/Buch-Rezensions-Community, die Werbung einblendet?
Die „großen“ Social-Media-Plattformen – Insta, TikTok, Facebook, X – haben mehrere unabhängige problematische Eigenschaften – Suchtfaktor, Werbung und Propaganda, Radikalisierung. Welche davon soll eigentlich genau angegangen werden? Oder alle gleichzeitig?
1. Das ist nicht Gegenstand des Postings und kann es nicht sein.
2. Wir haben in Deutschland eine ganze Reihe sog. "unwerter Gewerbe". Ich finde, da wäre noch Platz in der Liste.
3. (und ich weiß, dass ich auf Instagram bin und mir ist die Inkonsequenz meiner Aussage bewußt).