Die SPD ist übrigens Opfer einer gigantischen strategischen Dummheit.
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Man sieht jetzt in Rheinland-Pfalz und co. dass das ursprüngliche Wählerpotential dann halt in Scharen zur AfD rüberwandert, weil man die Ansprache an einfache Angestellte, Arbeiter und kleine Selbstständige verlernt hat. Die angebliche "Lösung" von Lars Klingbeil jetzt auf Bürgergeldempfänger zu treten, wird natürlich alles nur noch viel schlimmer machen. Denn das ist ein Vorgehen, was man #AfD und #CDU verzeiht, aber NIEMALS der #SPD.
ich glaube es war ein ziemliches Missverständnis zu denken, dass der Großteil des SPD-Wählerpotentials total progressiv ist. Man kriegt dieses Wählerpotential mit echter Umverteilung und echten Chancen - also das was man früher ganz PRAKTISCH Gerechtigkeit genannt hätte - aber nicht mit symbolischer Gerechtigkeit wie Gendern und co.
Aber da die SPD gegenüber Konzernen und Superreichen ständig eingeknickt ist, hat man sich halt aufs symbolische Feld gerettet. War halt bequemer.
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Die SPD ist übrigens Opfer einer gigantischen strategischen Dummheit. Man war zwischenzeitlich der Überzeugung man müsste vor allem jungen, progressiven Wählern und Wählerinnen gefallen. Hat sich dabei aber auf reine Symbolpolitik beschränkt und praktisch in das Zentrum der eigenen Politik weiter den automobilen Rentner gestellt.
Damit hat man erstens versucht im gleichen, sehr begrenztem, Wählerpotential zu wildern, wie Grüne und Linke, und dieses dann zweitens auch noch STÄNDIG enttäuscht.
@captainfutura die SPD sagt: „…das Problem ist, die Leute nehmen uns nicht mehr als Arbeitnehmerpartei wahr“. Nein, das Problem ist, die SPD ist keine Arbeitnehmer Partei. Allein, gemeinsam mit der CDU zu regieren, macht sie zum Fussabtreter des Kapitals. Es gilt der alte Feststellung : ‚Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten?‘
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ich glaube es war ein ziemliches Missverständnis zu denken, dass der Großteil des SPD-Wählerpotentials total progressiv ist. Man kriegt dieses Wählerpotential mit echter Umverteilung und echten Chancen - also das was man früher ganz PRAKTISCH Gerechtigkeit genannt hätte - aber nicht mit symbolischer Gerechtigkeit wie Gendern und co.
Aber da die SPD gegenüber Konzernen und Superreichen ständig eingeknickt ist, hat man sich halt aufs symbolische Feld gerettet. War halt bequemer.
Aber wenn man einmal in Zwickmühle ist, macht man natürlich absolut nix besser, wenn man jetzt selbst die symbolische Gerechtigkeit auch noch aufgibt und zusammen mit der Union auf Sozialhilfeempfänger einprügelt, während man bei der Erbschaftssteuer wahrnehmbar nicht voran kommt.
Einen Fehler korrigiert man nicht durch noch mehr Fehler. Das Einzige was jetzt helfen könnte wäre eben PRAKTISCHE Gerechtigkeit, also z.B. eine gelungene und wirksame Erbschaftssteuer.
Aber mit Lars #Klingbeil?
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Aber wenn man einmal in Zwickmühle ist, macht man natürlich absolut nix besser, wenn man jetzt selbst die symbolische Gerechtigkeit auch noch aufgibt und zusammen mit der Union auf Sozialhilfeempfänger einprügelt, während man bei der Erbschaftssteuer wahrnehmbar nicht voran kommt.
Einen Fehler korrigiert man nicht durch noch mehr Fehler. Das Einzige was jetzt helfen könnte wäre eben PRAKTISCHE Gerechtigkeit, also z.B. eine gelungene und wirksame Erbschaftssteuer.
Aber mit Lars #Klingbeil?
P.S. ich weiß viele von euch wünschen sich eine Super-progressive SPD, aber das ist tatsächlich nach meiner Ansicht überhaupt nicht wünschenswert, weil das Wählerpotential in Deutschland dafür gar nicht existiert und niemals existierte. Viel wichtiger wäre eine solidarische SPD gewesen, die die Menschen mitnimmt, für praktische monetäre Gerechtigkeit und bezahlbares Leben kämpft und das Super-Progressive Grünen und der Linken überlässt.
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Die SPD ist übrigens Opfer einer gigantischen strategischen Dummheit. Man war zwischenzeitlich der Überzeugung man müsste vor allem jungen, progressiven Wählern und Wählerinnen gefallen. Hat sich dabei aber auf reine Symbolpolitik beschränkt und praktisch in das Zentrum der eigenen Politik weiter den automobilen Rentner gestellt.
Damit hat man erstens versucht im gleichen, sehr begrenztem, Wählerpotential zu wildern, wie Grüne und Linke, und dieses dann zweitens auch noch STÄNDIG enttäuscht.
@captainfutura Ciao, ich persönlich bin der Meinung, daß die SPD heutzutage eine Marionette der CDU geworden ist, es fehlen in der Partei Politiker wie Wehner, Brandt und Schmidt..
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@captainfutura die SPD sagt: „…das Problem ist, die Leute nehmen uns nicht mehr als Arbeitnehmerpartei wahr“. Nein, das Problem ist, die SPD ist keine Arbeitnehmer Partei. Allein, gemeinsam mit der CDU zu regieren, macht sie zum Fussabtreter des Kapitals. Es gilt der alte Feststellung : ‚Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten?‘
@BauarbeiterforFuture Eben. Das ist kein Wahrnehmungsproblem, das ist ein Sein-Problem. Du bist, was du tust, und was du tust ist nicht, was eine Arbeiterpartei tun würde.
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Die SPD ist übrigens Opfer einer gigantischen strategischen Dummheit. Man war zwischenzeitlich der Überzeugung man müsste vor allem jungen, progressiven Wählern und Wählerinnen gefallen. Hat sich dabei aber auf reine Symbolpolitik beschränkt und praktisch in das Zentrum der eigenen Politik weiter den automobilen Rentner gestellt.
Damit hat man erstens versucht im gleichen, sehr begrenztem, Wählerpotential zu wildern, wie Grüne und Linke, und dieses dann zweitens auch noch STÄNDIG enttäuscht.
@captainfutura wobei auch schon die Frage nach dem Wählerpotential IMHO am Problem vorbei geht. Mit solider Politik könnte die SPD auch mit junger, progressiver Politik erfolgreich sein. Wo es im Detail noch unerschlossene Potentiale gibt, die man ansprechen kann, kann man sich überlegen, wenn man geklärt hat, wofür man denn überhaupt steht. Andersrum wird es keine ehrliche Politik und auch nicht langfristig erfolgreich.
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@BauarbeiterforFuture Eben. Das ist kein Wahrnehmungsproblem, das ist ein Sein-Problem. Du bist, was du tust, und was du tust ist nicht, was eine Arbeiterpartei tun würde.
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@captainfutura wobei auch schon die Frage nach dem Wählerpotential IMHO am Problem vorbei geht. Mit solider Politik könnte die SPD auch mit junger, progressiver Politik erfolgreich sein. Wo es im Detail noch unerschlossene Potentiale gibt, die man ansprechen kann, kann man sich überlegen, wenn man geklärt hat, wofür man denn überhaupt steht. Andersrum wird es keine ehrliche Politik und auch nicht langfristig erfolgreich.
@weddige sehe ich tatsächlich anders. Das Wählerpotential belegen die Grünen und das schon viel länger und glaubwürdiger. Man kann durchaus für monetäre Gerechtigkeit kämpfen und dabei Angestellte, Selbstständige und Arbeiter mitnehmen und ansonsten freundlich mittig-konservativ auftreten. So verschreckst du die einen nicht und stehst den anderen nicht im weg.
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P.S. ich weiß viele von euch wünschen sich eine Super-progressive SPD, aber das ist tatsächlich nach meiner Ansicht überhaupt nicht wünschenswert, weil das Wählerpotential in Deutschland dafür gar nicht existiert und niemals existierte. Viel wichtiger wäre eine solidarische SPD gewesen, die die Menschen mitnimmt, für praktische monetäre Gerechtigkeit und bezahlbares Leben kämpft und das Super-Progressive Grünen und der Linken überlässt.
@captainfutura Wenn sie sich einfach mal an ihrer Jugendorganisation, den Jusos, orientieren würden.
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@BauarbeiterforFuture Eben. Das ist kein Wahrnehmungsproblem, das ist ein Sein-Problem. Du bist, was du tust, und was du tust ist nicht, was eine Arbeiterpartei tun würde.
@captainfutura @BauarbeiterforFuture
Wenn du mal mit Hard-Core Anhängern der SeeheimerPD sprichst, dann verkaufen die dir die aktuelle Politik als sozial und arbeiterfreundlich, weil "sozial ist was Arbeit schafft" und "15€ Mindestlohn". -
P.S. ich weiß viele von euch wünschen sich eine Super-progressive SPD, aber das ist tatsächlich nach meiner Ansicht überhaupt nicht wünschenswert, weil das Wählerpotential in Deutschland dafür gar nicht existiert und niemals existierte. Viel wichtiger wäre eine solidarische SPD gewesen, die die Menschen mitnimmt, für praktische monetäre Gerechtigkeit und bezahlbares Leben kämpft und das Super-Progressive Grünen und der Linken überlässt.
@captainfutura vor allem halt auch das Leben der Arbeiter besser zu machen ohne das der Arbeitslosen kaputt zu machen.
Da gäbe es ja auch ein großes Feld. -
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