Klarstellend: Ich halte es für keineswegs fernliegend, dass wir unmittelbar vor AI driven enshitification overdrive stehen.
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@AwetTesfaiesus Es tut mir leid, aber ich kriege es nicht hin Ihre Worte zu verstehen. Es darf ihnen egal sein, aber sei es altersbedingt oder aus Mangel an Bildung, weiß ich nicht was Sie meinen
@Benobeno @AwetTesfaiesus danke geht mir auch so. mein englisch ist eher meh. weil sehr selten in gebrauch. wenn also jemand halb englisch halb deutsch spricht mit *fachchinesisch* dabei. verstehe ich fast nix.
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@AwetTesfaiesus ich glaube, dass sich das bald hat, weil immer klarer wird, dass die Produktivität nicht steigt, es nicht dauerhaft tragbar ist und die Firmen es irgendwann merken.
Wir haben ja auch gerade das Phänomen, dass Informatiker*innen, gerade wenn sie neu sind, Schwierigkeiten haben Jobs zu finden, weil man Junior Developer durch KI ersetzen.
Aber wenn erst die richtig teuren AI-Bugs durch knallen und sie feststellen, das es keine Seniors mehr gibt, hat sich das.@sonjalemke ich wünsche uns allen, dass du recht hast, ich denke nicht, das wir uns darauf verlassen sollten.
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@sonjalemke ich wünsche uns allen, dass du recht hast, ich denke nicht, das wir uns darauf verlassen sollten.
@AwetTesfaiesus @sonjalemke
Was meinst du mit 'nicht verlassen'?
Du willst… irgendwie (pro)aktiv werden? Um… den Overdrive zu verhindern? Oder die Schäden die bis dahin entstehen? Oder die Disaster hinterher?
Frage aus ehrlichem Interesse, mag gerne (mit) nachdenken wenn ich die gewünschte Richtung kenne. -
Aber der Strukturwandel in Montanindustrie betraf noch geburtenstarke Jahrgänge.
Der Jobverlust durch KI kommt genau in dem Moment wo ein großer Teil der Beschäftigten weg bricht und in Rente / Pension geht.
KI und wegbrechen der Boomer könnte ich gut ausgleichen. Ich bin deswegen optimistisch.
Wenn die KI es wirklich schaffen sollte was vernünftiges zu leisten.
Ich sehe bei mir (ich bin im Einkauf) ein KI begeistertes Management aber auf Arbeitsebene bisher kaum messbare Produktivitätsgewinne. Bis jetzt. Das wird sich aber ändern.
@bundeskater der Einwand ist grundsätzlich sehr berechtigt.
Ich denke auch, dass es eher wahrscheinlich ist, dass es bald ein Moment geben wird, in dem sich Erwerbsarbeit mit AI Companion ganz toll anfühlt.
Ich denke aber auch, dass direkt danach eine gewaltige Rationalisierungswelle einsetzen könnte.
Und danach stellt sich die Frage noch viel dringlicher, wer eigentlich die Rentenbeiträge bezahlt.
Aktuell würde ich sagen: die KI ja wohl eher nicht:
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@AwetTesfaiesus @sonjalemke
Was meinst du mit 'nicht verlassen'?
Du willst… irgendwie (pro)aktiv werden? Um… den Overdrive zu verhindern? Oder die Schäden die bis dahin entstehen? Oder die Disaster hinterher?
Frage aus ehrlichem Interesse, mag gerne (mit) nachdenken wenn ich die gewünschte Richtung kenne.@musevg @sonjalemke nicht darauf verlassen, dass der Hype bald vorbei ist und irgendwie spurlos verschwindet
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@AwetTesfaiesus ich glaube, dass sich das bald hat, weil immer klarer wird, dass die Produktivität nicht steigt, es nicht dauerhaft tragbar ist und die Firmen es irgendwann merken.
Wir haben ja auch gerade das Phänomen, dass Informatiker*innen, gerade wenn sie neu sind, Schwierigkeiten haben Jobs zu finden, weil man Junior Developer durch KI ersetzen.
Aber wenn erst die richtig teuren AI-Bugs durch knallen und sie feststellen, das es keine Seniors mehr gibt, hat sich das.@sonjalemke @AwetTesfaiesus Nur weil es nicht funktioniert, heißt nicht, dass es nicht getan wird. Und wenn es (fast) alle tun, dann ist der Qualitätsverlust beim Service und den Produkten auch egal, weil es keine bessere Alternative gibt.
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Klarstellend: Ich halte es für keineswegs fernliegend, dass wir unmittelbar vor AI driven enshitification overdrive stehen. Die Risiken, die mit einer folgenden tektonischen Verschiebung in der Mittelschicht, insbesondere bei White Collar Jobs, einher gehen würden, halte ich für sehr groß.
Aus diesem Grund halte ich es für zwingend notwendig für dieses Thema zu sensibilisieren. Insbesondere, weil ich nicht sehe, dass sich annähernd genug finden, die mein Dringlichkeitsempfinden teilen.
@AwetTesfaiesus
Und schon ist sie wieder da die Frage nach der Maschinensteuer, Bergbau Stahl war ja eine gemütliche Nummer sowas geht ratzfatz
Ergo soziale Sicherungssysteme schreddern,Opfer zu Arbeits unwilligen erklären
Läuft,ojeeee -
@sonjalemke @AwetTesfaiesus Nur weil es nicht funktioniert, heißt nicht, dass es nicht getan wird. Und wenn es (fast) alle tun, dann ist der Qualitätsverlust beim Service und den Produkten auch egal, weil es keine bessere Alternative gibt.
@jlink @sonjalemke der Club of Rome hat angerufen. We sagt: stimmt, passiert trotzdem
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@AwetTesfaiesus ich glaube, dass sich das bald hat, weil immer klarer wird, dass die Produktivität nicht steigt, es nicht dauerhaft tragbar ist und die Firmen es irgendwann merken.
Wir haben ja auch gerade das Phänomen, dass Informatiker*innen, gerade wenn sie neu sind, Schwierigkeiten haben Jobs zu finden, weil man Junior Developer durch KI ersetzen.
Aber wenn erst die richtig teuren AI-Bugs durch knallen und sie feststellen, das es keine Seniors mehr gibt, hat sich das.@sonjalemke @AwetTesfaiesus
Es gibt viele Anwendungsfälle, wo KI die Produktivität steigert.Ein Beispiel von einem Open-Source Entwickler, der sich u.a. hier im Fediverse sehr kritisch über AI Slop geäußert hat:
https://daniel.haxx.se/blog/2025/10/10/a-new-breed-of-analyzers/Es gibt viele Wege, AI Tools nutzlos einzusetzen. Ich habe den Eindruck, dass in meiner Blase hier im Fediverse vor allem über die geschrieben wird.
Ich kann mir vorstellen, dass der KI Markt eine ähnliche Blase entwickelt hat wie dotcom vor 25 Jahren.
Aber dotcom ist mit dem Platzen der Blase nicht weggegangen.
Hörempfehlung: Arthur Mensch – Europa braucht eigene KI-Systeme:
https://share.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.html?audio_id=dira_178595BC187911F173DAB883034C2FA0 -
@AwetTesfaiesus Ich hätte gerne das Recht, von KI Bots mal verstanden zu werden. Kein einziger KI Bot hat bei mir jemals funktioniert. Am Ende wird mir dann von einer Mehrheitsgesellschaft, bei denen das funktioniert, eine kognitive Behinderung attestiert; bei einem IQ von 133. Ich fordere Funktionalität, als Recht, einklagbar.
@m
Genau daran hab ich auch gedacht, dass es jetzt geklärt werden muss wie wir Schaden minimieren und wo entstanden, wieder gutmachen.
@AwetTesfaiesus -
@sonjalemke @AwetTesfaiesus
Es gibt viele Anwendungsfälle, wo KI die Produktivität steigert.Ein Beispiel von einem Open-Source Entwickler, der sich u.a. hier im Fediverse sehr kritisch über AI Slop geäußert hat:
https://daniel.haxx.se/blog/2025/10/10/a-new-breed-of-analyzers/Es gibt viele Wege, AI Tools nutzlos einzusetzen. Ich habe den Eindruck, dass in meiner Blase hier im Fediverse vor allem über die geschrieben wird.
Ich kann mir vorstellen, dass der KI Markt eine ähnliche Blase entwickelt hat wie dotcom vor 25 Jahren.
Aber dotcom ist mit dem Platzen der Blase nicht weggegangen.
Hörempfehlung: Arthur Mensch – Europa braucht eigene KI-Systeme:
https://share.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.html?audio_id=dira_178595BC187911F173DAB883034C2FA0@ingo_wichmann @sonjalemke sehe ich ähnlich
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@Benobeno @AwetTesfaiesus danke geht mir auch so. mein englisch ist eher meh. weil sehr selten in gebrauch. wenn also jemand halb englisch halb deutsch spricht mit *fachchinesisch* dabei. verstehe ich fast nix.
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@bundeskater der Einwand ist grundsätzlich sehr berechtigt.
Ich denke auch, dass es eher wahrscheinlich ist, dass es bald ein Moment geben wird, in dem sich Erwerbsarbeit mit AI Companion ganz toll anfühlt.
Ich denke aber auch, dass direkt danach eine gewaltige Rationalisierungswelle einsetzen könnte.
Und danach stellt sich die Frage noch viel dringlicher, wer eigentlich die Rentenbeiträge bezahlt.
Aktuell würde ich sagen: die KI ja wohl eher nicht:
@AwetTesfaiesus
Die Rationalisierung wird ja auch dringend gebraucht. Da es zu wenig Arbeitskräfte geben wird - und momentan sich leider viele gegen Migration sträuben.Die Rationalisierung sollte eigentlich zu einem starken Produktivitätsschub führen und das würde dann auch die Renten sichern. Vorausgesetzt die Arbeitenden bekommen auch was vom Kuchen der Produktivitätssteigerung ab und es fliesst nicht alles in die Taschen der Überreichen.
Key ist dann, das wir organisiert sind und unseren Teil vom Kuchen einfordern.
Wir haben es in der Hand.
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@AwetTesfaiesus
Die Rationalisierung wird ja auch dringend gebraucht. Da es zu wenig Arbeitskräfte geben wird - und momentan sich leider viele gegen Migration sträuben.Die Rationalisierung sollte eigentlich zu einem starken Produktivitätsschub führen und das würde dann auch die Renten sichern. Vorausgesetzt die Arbeitenden bekommen auch was vom Kuchen der Produktivitätssteigerung ab und es fliesst nicht alles in die Taschen der Überreichen.
Key ist dann, das wir organisiert sind und unseren Teil vom Kuchen einfordern.
Wir haben es in der Hand.
@bundeskater was ist wahrscheinlicher: dass der Rationalisierungszug
In den Bahnhof fährt, um die Gesellschaft in Ruhe einsteigen zu lassen oder, dass er mit Vollgas durch den Bahnhof rauscht? -
@musevg @sonjalemke nicht darauf verlassen, dass der Hype bald vorbei ist und irgendwie spurlos verschwindet
@AwetTesfaiesus @sonjalemke
Ja, ich verstehe was du nicht willst
Aber in die andere Richtung gedacht: Gibt es etwas was du konkret willst… konkret tun, verhindern, beschleunigen, aufbauen, abfedern, bereitstellen... willst?
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@AwetTesfaiesus @sonjalemke
Ja, ich verstehe was du nicht willst
Aber in die andere Richtung gedacht: Gibt es etwas was du konkret willst… konkret tun, verhindern, beschleunigen, aufbauen, abfedern, bereitstellen... willst?
@musevg @sonjalemke konkret will ich Euch erstmal agitieren!
Wenn du von mir ein fertiges Konzept erwartest, werde ich dich enttäuschen.
Aber die Auswirkungen werden eine individuelle und eine gesellschaftliche Dimension haben.
Ich finde, das solltet ihr bedenken und überlegen, was das für Euch und Eure Lieben bedeutet und was getan werden kann; Individuell und kollektiv. Beides können Handlungsräume für Euch sein.
Ich möchte, dass ihr euch einbringt!
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@AwetTesfaiesus @Schepphimself
Versicherungen sind da aber insofern speziell, dass die zu bearbeitenden Ansprüche in der Regel in Form von nicht standardisierten Rechnungen vorliegen. In anderen Dienstleistungsbranchen wurde soweit ich das mitbekommen habe schon vor dem Aufkommen von LLMs auf standardisierte Prozesse gesetzt und viele Entscheidungen damit weitestgehend automatisiert. Da ist vermutlich gar nicht mehr so viel Mittelbau übrig.
Im öffentlichen Dienst ist das noch am ähnlichsten. Da sehe ich aber nach meinen Eindrücken eher, dass dadurch endlich mit dem vorhandenen Personal die tatsächlichen Aufgaben bewältigt werden können.
@hweimer @AwetTesfaiesus @Schepphimself zur letzteren Einschätzung bin ich mal sehr gespannt und würde die auch eher teilen. Zumindest in dem Bereich in dem Tätig bin (Bauen i.W.S.), könnte KI perspektivisch, irgendwann, helfen die vorhandene Arbeit für viele bewältigbarer zu machen. V.a. auch wg. der Babyboomer. Ist aber noch ein ganzes Weilchen hin, bis das funktionieren kann.
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