Klarstellend: Ich halte es für keineswegs fernliegend, dass wir unmittelbar vor AI driven enshitification overdrive stehen.
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Nö!
Ich denke auch, da kommt eine riesen Konversion auf uns zu, sicherlich mindestens so gross wie die der Computerisierung.
Was ich bei allen Parteien vermisse, keine hat auch nur den Funken eines Konzeptes diese neue KI-Arbeit in irgend einer Art und Weise an Stelle der lohnabhängigen Einkommen zu besteuern!
Und wieder wird das alte Norddeutsche Sprichwort gelten, "De Düvel schiet jümmers op de grötsten Hopen!" Die Schere der Vermögensverteilung wird noch mal um eine Zehnerpotenz schneller auseinander klaffen!
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Ich lasse mich übrigens sehr gern davon überzeugen, dass ich die Lage falsch, soll heißen überdramatisierend, einschätze.
Nö!
Ich denke auch, da kommt eine riesen Konversion auf uns zu, sicherlich mindestens so gross wie die der Computerisierung.
Was ich bei allen Parteien vermisse, keine hat auch nur den Funken eines Konzeptes diese neue KI-Arbeit in irgend einer Art und Weise an Stelle der lohnabhängigen Einkommen zu besteuern!
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Klarstellend: Ich halte es für keineswegs fernliegend, dass wir unmittelbar vor AI driven enshitification overdrive stehen. Die Risiken, die mit einer folgenden tektonischen Verschiebung in der Mittelschicht, insbesondere bei White Collar Jobs, einher gehen würden, halte ich für sehr groß.
Aus diesem Grund halte ich es für zwingend notwendig für dieses Thema zu sensibilisieren. Insbesondere, weil ich nicht sehe, dass sich annähernd genug finden, die mein Dringlichkeitsempfinden teilen.
@AwetTesfaiesus ich glaube, dass sich das bald hat, weil immer klarer wird, dass die Produktivität nicht steigt, es nicht dauerhaft tragbar ist und die Firmen es irgendwann merken.
Wir haben ja auch gerade das Phänomen, dass Informatiker*innen, gerade wenn sie neu sind, Schwierigkeiten haben Jobs zu finden, weil man Junior Developer durch KI ersetzen.
Aber wenn erst die richtig teuren AI-Bugs durch knallen und sie feststellen, das es keine Seniors mehr gibt, hat sich das. -
Ich lasse mich übrigens sehr gern davon überzeugen, dass ich die Lage falsch, soll heißen überdramatisierend, einschätze.
@AwetTesfaiesus Meine Netzpolitik- und Berufs-Meinung dazu ist: ja. Politisch wäre Vorsicht geboten. Ich glaube, dass der Hype im Europa vielleicht etwas anders läuft, aber das heißt nicht dass es gut geht.
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Klarstellend: Ich halte es für keineswegs fernliegend, dass wir unmittelbar vor AI driven enshitification overdrive stehen. Die Risiken, die mit einer folgenden tektonischen Verschiebung in der Mittelschicht, insbesondere bei White Collar Jobs, einher gehen würden, halte ich für sehr groß.
Aus diesem Grund halte ich es für zwingend notwendig für dieses Thema zu sensibilisieren. Insbesondere, weil ich nicht sehe, dass sich annähernd genug finden, die mein Dringlichkeitsempfinden teilen.
@AwetTesfaiesus
Ich denke ebenso, dass so ein Szenario eintreten wird. Doch denke ich nicht, dass es sich allein so stark auf Bürotätigkeiten beschränken wird. Auch im logistischen Bereich (als Beispiel) werden immer mehr Roboter eingesetzt, welche KI-unterstützt immer mehr Fähigkeiten bekommen. Die Automobil-Hersteller werden mehr Roboter (auch humanoide) einsetzen, wie ebs im pflegerischen Bereich od im Supermarkt. Auch das wird KI-unterstützt passieren & Menschen verdrängen. -
@AwetTesfaiesus
Ich denke ebenso, dass so ein Szenario eintreten wird. Doch denke ich nicht, dass es sich allein so stark auf Bürotätigkeiten beschränken wird. Auch im logistischen Bereich (als Beispiel) werden immer mehr Roboter eingesetzt, welche KI-unterstützt immer mehr Fähigkeiten bekommen. Die Automobil-Hersteller werden mehr Roboter (auch humanoide) einsetzen, wie ebs im pflegerischen Bereich od im Supermarkt. Auch das wird KI-unterstützt passieren & Menschen verdrängen.@Mike_G_Hyrm „insbesondere“ sagt ja „so und so ähnlich“
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@AwetTesfaiesus
Ich denke ebenso, dass so ein Szenario eintreten wird. Doch denke ich nicht, dass es sich allein so stark auf Bürotätigkeiten beschränken wird. Auch im logistischen Bereich (als Beispiel) werden immer mehr Roboter eingesetzt, welche KI-unterstützt immer mehr Fähigkeiten bekommen. Die Automobil-Hersteller werden mehr Roboter (auch humanoide) einsetzen, wie ebs im pflegerischen Bereich od im Supermarkt. Auch das wird KI-unterstützt passieren & Menschen verdrängen.@AwetTesfaiesus
Was wäre ein Lösungsansatz von dir oder eine Herangehensweise? Lediglich durch Sensibilisierung wird so eine große Arbeitsweltveränderung ja nicht aufgefangen. Und am Ende zu sagen, jeder wusste es oder konnte es ahnen, würde auch nicht denjenigen helfen, die durch KI arbeitslos werden und wegen KI keinen neuen Job finden können. -
@AwetTesfaiesus
Was wäre ein Lösungsansatz von dir oder eine Herangehensweise? Lediglich durch Sensibilisierung wird so eine große Arbeitsweltveränderung ja nicht aufgefangen. Und am Ende zu sagen, jeder wusste es oder konnte es ahnen, würde auch nicht denjenigen helfen, die durch KI arbeitslos werden und wegen KI keinen neuen Job finden können.@AwetTesfaiesus
Was müsste deiner Meinung nach jetzt passieren? -
Klarstellend: Ich halte es für keineswegs fernliegend, dass wir unmittelbar vor AI driven enshitification overdrive stehen. Die Risiken, die mit einer folgenden tektonischen Verschiebung in der Mittelschicht, insbesondere bei White Collar Jobs, einher gehen würden, halte ich für sehr groß.
Aus diesem Grund halte ich es für zwingend notwendig für dieses Thema zu sensibilisieren. Insbesondere, weil ich nicht sehe, dass sich annähernd genug finden, die mein Dringlichkeitsempfinden teilen.
@AwetTesfaiesus Ich hätte gerne das Recht, von KI Bots mal verstanden zu werden. Kein einziger KI Bot hat bei mir jemals funktioniert. Am Ende wird mir dann von einer Mehrheitsgesellschaft, bei denen das funktioniert, eine kognitive Behinderung attestiert; bei einem IQ von 133. Ich fordere Funktionalität, als Recht, einklagbar.
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@AwetTesfaiesus
Was müsste deiner Meinung nach jetzt passieren?@Mike_G_Hyrm wenigsten müssen wir eine breite Debatte führen (und uns parallel wappnen, zB durch Stärkung der Sozialsysteme)
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Klarstellend: Ich halte es für keineswegs fernliegend, dass wir unmittelbar vor AI driven enshitification overdrive stehen. Die Risiken, die mit einer folgenden tektonischen Verschiebung in der Mittelschicht, insbesondere bei White Collar Jobs, einher gehen würden, halte ich für sehr groß.
Aus diesem Grund halte ich es für zwingend notwendig für dieses Thema zu sensibilisieren. Insbesondere, weil ich nicht sehe, dass sich annähernd genug finden, die mein Dringlichkeitsempfinden teilen.
@AwetTesfaiesus Ich verspüre bei mir eine zunehmende "Allergie" gegen alles, was mit AI erzeugt wurde. Zum Beispiel ist mir in der Ausstellung Digital by Nature von Miguel Chevalier die Lust auf ein digitales Kunstwerk vergangen, als ich gelesen habe, dass es mithilfe von KI erstellt wurde. Das Gefühl hatte ich bei nicht-digitalen Kunstwerken (AI oder nicht), erst die physisch erstellt werden mussten, nicht. Damit reagiere ich wahrscheinlich über, aber das Gefühl, dass ich mehr Zeit brauche, etwas zu konsumieren, als die Erstellung dessen gekostet hat, erzeugt bei mir eine starke Ablehnung.
Worauf ich hinaus will: Ich kann mir gut vorstellen, dass AI-freies auf eine neue Weise an Wert gewinnt - Kunst oder Service. Menschen essen auch noch gedünsteten Brokkoli, obwohl es Dosenravioli gibt.
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@AwetTesfaiesus Ich verspüre bei mir eine zunehmende "Allergie" gegen alles, was mit AI erzeugt wurde. Zum Beispiel ist mir in der Ausstellung Digital by Nature von Miguel Chevalier die Lust auf ein digitales Kunstwerk vergangen, als ich gelesen habe, dass es mithilfe von KI erstellt wurde. Das Gefühl hatte ich bei nicht-digitalen Kunstwerken (AI oder nicht), erst die physisch erstellt werden mussten, nicht. Damit reagiere ich wahrscheinlich über, aber das Gefühl, dass ich mehr Zeit brauche, etwas zu konsumieren, als die Erstellung dessen gekostet hat, erzeugt bei mir eine starke Ablehnung.
Worauf ich hinaus will: Ich kann mir gut vorstellen, dass AI-freies auf eine neue Weise an Wert gewinnt - Kunst oder Service. Menschen essen auch noch gedünsteten Brokkoli, obwohl es Dosenravioli gibt.
@AwetTesfaiesus Andererseits beobachte ich als Lehrer eine andere Sicht auf AI: Ganz wenig kritische Hinterfragung und eine willkommene Rechtfertigung, nichts Neues lernen zu "müssen", weil die AI ja eh alles weiß.
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@AwetTesfaiesus Es tut mir leid, aber ich kriege es nicht hin Ihre Worte zu verstehen. Es darf ihnen egal sein, aber sei es altersbedingt oder aus Mangel an Bildung, weiß ich nicht was Sie meinen
@Benobeno @AwetTesfaiesus danke geht mir auch so. mein englisch ist eher meh. weil sehr selten in gebrauch. wenn also jemand halb englisch halb deutsch spricht mit *fachchinesisch* dabei. verstehe ich fast nix.
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@AwetTesfaiesus ich glaube, dass sich das bald hat, weil immer klarer wird, dass die Produktivität nicht steigt, es nicht dauerhaft tragbar ist und die Firmen es irgendwann merken.
Wir haben ja auch gerade das Phänomen, dass Informatiker*innen, gerade wenn sie neu sind, Schwierigkeiten haben Jobs zu finden, weil man Junior Developer durch KI ersetzen.
Aber wenn erst die richtig teuren AI-Bugs durch knallen und sie feststellen, das es keine Seniors mehr gibt, hat sich das.@sonjalemke ich wünsche uns allen, dass du recht hast, ich denke nicht, das wir uns darauf verlassen sollten.
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@sonjalemke ich wünsche uns allen, dass du recht hast, ich denke nicht, das wir uns darauf verlassen sollten.
@AwetTesfaiesus @sonjalemke
Was meinst du mit 'nicht verlassen'?
Du willst… irgendwie (pro)aktiv werden? Um… den Overdrive zu verhindern? Oder die Schäden die bis dahin entstehen? Oder die Disaster hinterher?
Frage aus ehrlichem Interesse, mag gerne (mit) nachdenken wenn ich die gewünschte Richtung kenne. -
Aber der Strukturwandel in Montanindustrie betraf noch geburtenstarke Jahrgänge.
Der Jobverlust durch KI kommt genau in dem Moment wo ein großer Teil der Beschäftigten weg bricht und in Rente / Pension geht.
KI und wegbrechen der Boomer könnte ich gut ausgleichen. Ich bin deswegen optimistisch.
Wenn die KI es wirklich schaffen sollte was vernünftiges zu leisten.
Ich sehe bei mir (ich bin im Einkauf) ein KI begeistertes Management aber auf Arbeitsebene bisher kaum messbare Produktivitätsgewinne. Bis jetzt. Das wird sich aber ändern.
@bundeskater der Einwand ist grundsätzlich sehr berechtigt.
Ich denke auch, dass es eher wahrscheinlich ist, dass es bald ein Moment geben wird, in dem sich Erwerbsarbeit mit AI Companion ganz toll anfühlt.
Ich denke aber auch, dass direkt danach eine gewaltige Rationalisierungswelle einsetzen könnte.
Und danach stellt sich die Frage noch viel dringlicher, wer eigentlich die Rentenbeiträge bezahlt.
Aktuell würde ich sagen: die KI ja wohl eher nicht:
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@AwetTesfaiesus @sonjalemke
Was meinst du mit 'nicht verlassen'?
Du willst… irgendwie (pro)aktiv werden? Um… den Overdrive zu verhindern? Oder die Schäden die bis dahin entstehen? Oder die Disaster hinterher?
Frage aus ehrlichem Interesse, mag gerne (mit) nachdenken wenn ich die gewünschte Richtung kenne.@musevg @sonjalemke nicht darauf verlassen, dass der Hype bald vorbei ist und irgendwie spurlos verschwindet
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@AwetTesfaiesus ich glaube, dass sich das bald hat, weil immer klarer wird, dass die Produktivität nicht steigt, es nicht dauerhaft tragbar ist und die Firmen es irgendwann merken.
Wir haben ja auch gerade das Phänomen, dass Informatiker*innen, gerade wenn sie neu sind, Schwierigkeiten haben Jobs zu finden, weil man Junior Developer durch KI ersetzen.
Aber wenn erst die richtig teuren AI-Bugs durch knallen und sie feststellen, das es keine Seniors mehr gibt, hat sich das.@sonjalemke @AwetTesfaiesus Nur weil es nicht funktioniert, heißt nicht, dass es nicht getan wird. Und wenn es (fast) alle tun, dann ist der Qualitätsverlust beim Service und den Produkten auch egal, weil es keine bessere Alternative gibt.
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Klarstellend: Ich halte es für keineswegs fernliegend, dass wir unmittelbar vor AI driven enshitification overdrive stehen. Die Risiken, die mit einer folgenden tektonischen Verschiebung in der Mittelschicht, insbesondere bei White Collar Jobs, einher gehen würden, halte ich für sehr groß.
Aus diesem Grund halte ich es für zwingend notwendig für dieses Thema zu sensibilisieren. Insbesondere, weil ich nicht sehe, dass sich annähernd genug finden, die mein Dringlichkeitsempfinden teilen.
@AwetTesfaiesus
Und schon ist sie wieder da die Frage nach der Maschinensteuer, Bergbau Stahl war ja eine gemütliche Nummer sowas geht ratzfatz
Ergo soziale Sicherungssysteme schreddern,Opfer zu Arbeits unwilligen erklären
Läuft,ojeeee -
@sonjalemke @AwetTesfaiesus Nur weil es nicht funktioniert, heißt nicht, dass es nicht getan wird. Und wenn es (fast) alle tun, dann ist der Qualitätsverlust beim Service und den Produkten auch egal, weil es keine bessere Alternative gibt.
@jlink @sonjalemke der Club of Rome hat angerufen. We sagt: stimmt, passiert trotzdem