Ein Bemerknis zu Wero, dieser angeblichen Alternative zu Paypal.
-
Es kristallisiert sich ja immer mehr heraus, dass es wohl die ING nicht wirklich im Griff hat (die war ja auch in diesem Fall wohl beteiligt)
Wenn ich die Wero App nutze und auf die Banking App verwiesen werde, würde ich zumindest die (Wero App) einfach löschen.@LyrischerPoet Der Fehler beim Fall vom OP liegt allerdings bei der sendenden Bank, hier also mal nicht die ING, die nur Empfänger war.
-
DA ich kein PP nutze, konnte ich auch nicht feststellen, ob die IBAN des Empfängers nicht auch auf einem Kontoauszug auftaucht - Bei Überweisungen bei Shops sicher auch; bei "Geld für Freunde" oder wie das auch immer heißt, könnte ich es mir auch vorstellen, dass es auftaucht.
@LyrischerPoet Paypal tritt selbst als Bank auf, daher ist auf beiden Kontoauszügen nur deren IBAN zu sehen. Sowohl die Zahlungsmethode des Senders als auch die echte Kontonummer des Empfängers bleiben verborgen.
-
@LyrischerPoet Der Fehler beim Fall vom OP liegt allerdings bei der sendenden Bank, hier also mal nicht die ING, die nur Empfänger war.
@cybso
Ich denke, hoffe dass es noch viel Luft nach oben gibt, PP war auch nicht nach Start erfolgreich - das war auch erst langsam nach Ebay Übernahme (und der Zwangszahlmethode) - Ich muss übrigens weg, Danke für den erfolgreichen und gelungenen Informationsaustausch
️ -
@catrinity Dann hat Person B. aber einfach eine blöde APP

Ich nutze zum Beispiel die GLS Bank APP und beim Anlegen des WERO Accounts wird man dort automatisch aufgefordert einen Anzeigennamen zu definieren und kann noch per [Auge] Symbol die letzten Zeichen durch **** ersetzen lassen.Ich glaube nicht, dass der Fehler hier im System WERO liegt, sondern in einer schlechten Führung an der Stelle wo Person B ihren Account angelegt hat. (1/2)
@biokistenversteher@mastodon.social @catrinity@literatur.social
Da sehe ich schon ein erstes Grundproblem von WERO: Es soll ein System sein, das etwas vereinfachen und somit am besten vereinheitlichen sollte. Aber jede Bank implementiert den Murks anders. -
Ein Bemerknis zu Wero, dieser angeblichen Alternative zu Paypal.
Also erstmal für das "mal schnell jemandem Geld überweisen" für mich eh schon nicht nutzbar, weil es nur geht, wenn man eine Banking-App auf dem Handy hat, was ich nicht habe und auch nicht haben möchte. Aber ich dachte, man könnte es evtl. aktivieren, um damit in Online-Shops zu bezahlen, wenn die es anbieten.
Diese Meinung habe ich gestern geändert, und das kam so:
1/2
@catrinity für mich ist WERO schon raus weil ich keinen Dienst unterstützen will, der nur auf bestimmte Banken zugeschnitten ist. Das ist keine Alternative zu Paypal, dass ist einfach krampf. Abgesehen davon dass es so stümperhafte Datenschutzimplementationen gibt.
-
Wenn ich die Telefonnummer oder E-Mail Adresse eingebe um mit Wero zu überweisen, sehe ich VOR der Überweisung KEINE IBAN des Empfängers.
[Ich habe die Überweisung noch nicht getätigt]Wenn ich eine händische Überweisung tätige, brauche ich eine IBAN oder sie wird aus einem QR-Code (der Rechnung) ins Überweisungsformular übertragen und ich sehe sie VOR der Überweisung.
[Ich habe die Überweisung noch nicht getätigt]Drücke ich mich zu unverständlich aus?
@LyrischerPoet
Wenn du dir die Toots von Lena anschaust, war die Überweisung zum Zeitpunkt der Disclosure des Konto-Mitinhabers auch noch nicht getätigt. Die Disclosure war VoP, vor Durchführung der Überweisung.
Macht deine Bank das nicht? Was macht sie denn bei fast richtigem Empfängernamen (hatte ich oben schon gefragt)? -
@catrinity Leider mein Reden zu WeRO (hier: ING) seit Anbeginn. Es gibt leider KEIN Opt-Out aus den von Dir genannten (von mir ebenfalls gefühlten) Datenschutzvorfällen "by design" in WERO.
Keine Nutzung per PC, nur per App, nur für Leute mit aktivem Google- oder Apple-Account. Und Zahlungsempfangende erhalten (alle) Namen, plus IBAN. Und Handynummer sowieso.
Dass es die schon "vorab" vor der Zahlung gibt: Steht in den AGB: Es wird das Telefonbuch aus dem Handy zu Wero geladen.@adorfer @catrinity
Das mit dem aktiven Google-/Apple-Account stimmt so nicht – ich habe die Banking-Apps (Genossenschaftsbank) via Aurora Store auf iodéOS installiert.
Der Rest ist schlimm genug. -
@musevg @catrinity @timokuemmel Bei normalen Überweisungen geben die Banken aber möglichst keine weiteren Daten heraus. Gebe ich bspw. eine IBAN und falschen Empfänger an, bekomme ich nur ein „das ist falsch“ zurück.
Bei Wero gebe ich nichts davon an, sondern die Handynummer. Für eine Vergleichsprüfung müsste ich _ich_ daher noch einen vermuteten Empfängernamen angeben, den die Bank dann prüfen könnte.
Alternativ gibt mir die Bank nur den Namen zur Handynummer raus – aber nichts mehr!@blockchiffre
Ja, "das ist falsch" kenne ich.Aber wie macht Wero dann VoP, nur mit Telefonnummer aber ohne Namen?
-
Der Witz ist halt, dass man das alles sehen kann OHNE eine Überweisung überhaupt einzutippen oder abzusenden. Nur mit der Handynummer. Achso und man kann natürlich auch gleich das ganze Adressbuch importieren, das bietet es auch als Option O_O .
Aber wenn es darum geht, dass man direkt sieht, an wen man Geld überweist, dann ist es doch notwendig, dass man es vorher sieht.
-
Ein Bemerknis zu Wero, dieser angeblichen Alternative zu Paypal.
Also erstmal für das "mal schnell jemandem Geld überweisen" für mich eh schon nicht nutzbar, weil es nur geht, wenn man eine Banking-App auf dem Handy hat, was ich nicht habe und auch nicht haben möchte. Aber ich dachte, man könnte es evtl. aktivieren, um damit in Online-Shops zu bezahlen, wenn die es anbieten.
Diese Meinung habe ich gestern geändert, und das kam so:
1/2
Das ist mir auch schon vor einiger Zeit aufgefallen, aber ich halte diese Information auch für notwendig, damit man vorm Absenden der Überweisung sieht, an wen man hier gerade wirklich bezahlt.
Eine Lösung: Für Wero eine eigene PrePaid-Nummer nutzen oder Wero mit der E-Mail-Adresse und nicht mit der Handynummer verknüpfen.
Wo ich aber zustimmen würde ist, dass beim Einrichten von Wero ein entsprechender Warnhinweis kommt. Dann kann der Nutzer entscheiden, ob er das möchte oder nicht.
-
Aufgrund der zahlreichen Nachfragen hab ich gerade noch mal die überweisende Person gefragt:
Ausgangskonto war die Sparda-Bank, Zielkonto bei der ING (vormals Ing-Diba).
Handynummer der Person mit Ziel-Konto war vorher *nicht* im Adressbuch gespeichert.Nach Eingabe der Handynummer in der BankingApp kam dann direkt: Du möchtest also Geld auf diese Bankverbindung überweisen: [Angabe IBAN, Angabe voller Name beider Kontoinhaber*innen]?
Haltet mich für altmodisch, aber:
Wieso kann man bei einem geplanten Spielabend nicht von den Mitspielern erwarten, dass sie einfach etwas Bargeld dabei haben, um ihren Anteil am bestellten Essen zu bezahlen? Dann entfällt der ganze Tinnef mit Digital-Bezahl-Wahnsinn....
ich habe bis heute kein Online-Banking.
Aber mit mir will eh keiner nen Spielabend machen. -
Aufgrund der zahlreichen Nachfragen hab ich gerade noch mal die überweisende Person gefragt:
Ausgangskonto war die Sparda-Bank, Zielkonto bei der ING (vormals Ing-Diba).
Handynummer der Person mit Ziel-Konto war vorher *nicht* im Adressbuch gespeichert.Nach Eingabe der Handynummer in der BankingApp kam dann direkt: Du möchtest also Geld auf diese Bankverbindung überweisen: [Angabe IBAN, Angabe voller Name beider Kontoinhaber*innen]?
@catrinity Das ist Europäische Gesetzgebung. Allerdings schlecht implementiert. Die Sparkasse möchte eine.n Empfänger.in eingetragen haben haben und wenn ich dann „Pu der Bär“ eingebe, erklärt mir die App, dass der Name so nicht im Konto vermerkt ist und ob ich trotzdem überweisen möchte. Das kann ich bejaen und gut. Die Spardabank braucht also ein Datenschutzkomplaint wegen der fehlerhaftenn Implementierung.
-
@catrinity
Das Wero-System "oben auf den Echtzeitüberweisungen drauf" ist halbwegs anonymisiert, arbeitet z.B. mit Hashes von Telefonnummern etc.
Spätestens die SEPA-Überweisung braucht die Klardaten (inklusive IBAN und - siehe Namensprüfung bei Überweisungen seit letzten Herbst - auch Klarnamen).Das gibt einem dann gute Rechtssicherheit beim Einkaufen (online-Einkaufen läuft gerade an, im-Laden-Einkäufe folgen noch).
Oder gute Privatheit Dritten gegenüber im persönlichem Umfeld.@lethos @catrinity Für online Einkäufe fehlt Käuferschutz bislang komplett bei Wero.
-
Aber wenn es darum geht, dass man direkt sieht, an wen man Geld überweist, dann ist es doch notwendig, dass man es vorher sieht.
Es war ja noch nicht mal ein Betrag eingegeben oder eine Überweisungsabsicht getätigt. Es war nur "suche mit Handynummer, ob es da jemanden gibt bei Wero."
-
@chris @catrinity Man hätte einfach bei Giropay bleiben sollen. Hat doch bestens funktioniert.

@unnon89 @catrinity Oder einfach ehrlich sein und IBANs nutzen.
-
@musevg @catrinity @timokuemmel Bei normalen Überweisungen geben die Banken aber möglichst keine weiteren Daten heraus. Gebe ich bspw. eine IBAN und falschen Empfänger an, bekomme ich nur ein „das ist falsch“ zurück.
Bei Wero gebe ich nichts davon an, sondern die Handynummer. Für eine Vergleichsprüfung müsste ich _ich_ daher noch einen vermuteten Empfängernamen angeben, den die Bank dann prüfen könnte.
Alternativ gibt mir die Bank nur den Namen zur Handynummer raus – aber nichts mehr!@blockchiffre Ich bekomme bei normalen Überweisungen Vorschläge für den Empfängernamen @musevg @catrinity @timokuemmel
-
Aufgrund der zahlreichen Nachfragen hab ich gerade noch mal die überweisende Person gefragt:
Ausgangskonto war die Sparda-Bank, Zielkonto bei der ING (vormals Ing-Diba).
Handynummer der Person mit Ziel-Konto war vorher *nicht* im Adressbuch gespeichert.Nach Eingabe der Handynummer in der BankingApp kam dann direkt: Du möchtest also Geld auf diese Bankverbindung überweisen: [Angabe IBAN, Angabe voller Name beider Kontoinhaber*innen]?
@catrinity Das ist eigentlich schon ein tipptopp Post für das @techniktagebuch
-
@waldi @Life_is @catrinity @doppelgrau Wenn du nur die großen Banken machst, bist du schnell fertig, und das würde bei den meisten Leuten schon funktionieren.
@forthy42 @waldi @catrinity @doppelgrau
Verwendet die Deutsche Bank immer noch eine einzige Bankleitzahl für alle Konten?
-
@forthy42 @waldi @catrinity @doppelgrau
Verwendet die Deutsche Bank immer noch eine einzige Bankleitzahl für alle Konten?
@Life_is @waldi @catrinity @doppelgrau Ein paar wenige. Auch die Postbank verwendet als Teil der DB nur wenige BLZs.
-
Es war ja noch nicht mal ein Betrag eingegeben oder eine Überweisungsabsicht getätigt. Es war nur "suche mit Handynummer, ob es da jemanden gibt bei Wero."
Wobei nur einen Betrag eintippen auch keine Hürde darstellt.
Die Banking-App der VR-Bank macht das anders: Ich sehe bis zum finalen Bestätigungsbildschirm nur den Namen, wie in meinen Kontakten steht. Aber das Ergebnis ist genau das gleiche.
Ich kann ja einfach bis zum letzten Schritt alles durchklicken, sehe den Namen und breche dann ab.