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  3. Meine 5 Cent zur Causa #socialmediaverbot: Die Plattformen müssen die Pflicht genommen werden statt junge Menschen von wichtigen Diskussionsräumen auszuschließen.

Meine 5 Cent zur Causa #socialmediaverbot: Die Plattformen müssen die Pflicht genommen werden statt junge Menschen von wichtigen Diskussionsräumen auszuschließen.

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socialmediaverb
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    #1

    Meine 5 Cent zur Causa #socialmediaverbot: Die Plattformen müssen die Pflicht genommen werden statt junge Menschen von wichtigen Diskussionsräumen auszuschließen.

    "Es ist bezeichnend, dass die Maßnahme als »Jugendschutz« verkauft wird. Denn ein Verbot würde vor allem die Betreiber der Plattformen davor schützen, mehr für die Sicherheit der Nutzenden zu tun. Kindern und Jugendlichen droht hingegen ein schmerzlicher Verlust, der für viele von ihnen negative Folgen hätte."
    https://www.spektrum.de/kolumne/social-media-verbot-fuer-minderjaehrige-ausgrenzung-statt-schutz/2310987

    fortyeight@dizl.deF weirdfish@literatur.socialW 2 Replies Last reply
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    • mimrma@mastodon.wurzelmann.atM mimrma@mastodon.wurzelmann.at

      Meine 5 Cent zur Causa #socialmediaverbot: Die Plattformen müssen die Pflicht genommen werden statt junge Menschen von wichtigen Diskussionsräumen auszuschließen.

      "Es ist bezeichnend, dass die Maßnahme als »Jugendschutz« verkauft wird. Denn ein Verbot würde vor allem die Betreiber der Plattformen davor schützen, mehr für die Sicherheit der Nutzenden zu tun. Kindern und Jugendlichen droht hingegen ein schmerzlicher Verlust, der für viele von ihnen negative Folgen hätte."
      https://www.spektrum.de/kolumne/social-media-verbot-fuer-minderjaehrige-ausgrenzung-statt-schutz/2310987

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      #2

      @mimrma Aus demselben Grund ist die #CDU gegen eine Zuckersteuer. Es würde das Verprellen ihrer Lobbies bedeuten. Eher würden sie, wie bei #SocialMedia, den Kindern und Jugendlichen den Konsum verbieten.

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      • mimrma@mastodon.wurzelmann.atM mimrma@mastodon.wurzelmann.at

        Meine 5 Cent zur Causa #socialmediaverbot: Die Plattformen müssen die Pflicht genommen werden statt junge Menschen von wichtigen Diskussionsräumen auszuschließen.

        "Es ist bezeichnend, dass die Maßnahme als »Jugendschutz« verkauft wird. Denn ein Verbot würde vor allem die Betreiber der Plattformen davor schützen, mehr für die Sicherheit der Nutzenden zu tun. Kindern und Jugendlichen droht hingegen ein schmerzlicher Verlust, der für viele von ihnen negative Folgen hätte."
        https://www.spektrum.de/kolumne/social-media-verbot-fuer-minderjaehrige-ausgrenzung-statt-schutz/2310987

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        #3

        @mimrma Ich fürchte, wenn man die Plattformbetreiber in die Pflicht nimmt, bekommen wir eine quasi Ausweispflicht im Internet. Eine Altersverifikation käme denen ganz gelegen, wenn sie dabei noch mehr persönliche Daten abgreifen können. Und wie wollen Betreiber von kleinen Mastodon-Instanzen verhindern, dass sich Kinder registrieren? Sie müssen die Instanz schließen oder die Altersverifikation durch windige Drittanbieter durchführen lassen. Man sollte lieber die Eltern in die Pflicht nehmen.

        mimrma@mastodon.wurzelmann.atM weirdfish@literatur.socialW 2 Replies Last reply
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        • weirdfish@literatur.socialW weirdfish@literatur.social

          @mimrma Ich fürchte, wenn man die Plattformbetreiber in die Pflicht nimmt, bekommen wir eine quasi Ausweispflicht im Internet. Eine Altersverifikation käme denen ganz gelegen, wenn sie dabei noch mehr persönliche Daten abgreifen können. Und wie wollen Betreiber von kleinen Mastodon-Instanzen verhindern, dass sich Kinder registrieren? Sie müssen die Instanz schließen oder die Altersverifikation durch windige Drittanbieter durchführen lassen. Man sollte lieber die Eltern in die Pflicht nehmen.

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          #4

          @weirdfish Ich argumentiere vielmehr dafür, dass die Betreiber mehr tun müssen, um Nutzende zu schützen - und zwar alle. Und dass die Politik viel mehr dafür tun muss, die handvoll Firmen stärker zu regulieren. Altersverifikation halte ich nicht nur für den falschen Weg, sondern auch für sehr schwer umsetzbar und zudem für ein privacy nightmare.

          weirdfish@literatur.socialW divverent@misskey.deD 2 Replies Last reply
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          • weirdfish@literatur.socialW weirdfish@literatur.social

            @mimrma Ich fürchte, wenn man die Plattformbetreiber in die Pflicht nimmt, bekommen wir eine quasi Ausweispflicht im Internet. Eine Altersverifikation käme denen ganz gelegen, wenn sie dabei noch mehr persönliche Daten abgreifen können. Und wie wollen Betreiber von kleinen Mastodon-Instanzen verhindern, dass sich Kinder registrieren? Sie müssen die Instanz schließen oder die Altersverifikation durch windige Drittanbieter durchführen lassen. Man sollte lieber die Eltern in die Pflicht nehmen.

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            #5

            @mimrma Natürlich gäbe es auch minimalinvasive Methoden der Altersverifikation, wie zum Beispiel die #Ausweisapp. Wahrscheinlicher ist es aber, dass sich eine Big-Tech-Lösung durchsetzen wird.

            sunnythesheep@mastodon.socialS 1 Reply Last reply
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            • mimrma@mastodon.wurzelmann.atM mimrma@mastodon.wurzelmann.at

              @weirdfish Ich argumentiere vielmehr dafür, dass die Betreiber mehr tun müssen, um Nutzende zu schützen - und zwar alle. Und dass die Politik viel mehr dafür tun muss, die handvoll Firmen stärker zu regulieren. Altersverifikation halte ich nicht nur für den falschen Weg, sondern auch für sehr schwer umsetzbar und zudem für ein privacy nightmare.

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              #6

              @mimrma Klar müssten die was für die Sicherheit tun, das streite ich nicht ab. Ich fürchte nur, wenn man die Betreiber von Social Media tatsächlich unter Androhung von Geldstrafen in die Pflicht nimmt, zu verhindern, dass Minderjährige - das ist ja gerade der Schwerpunkt der derzeitigen Diskussion - sich dort anmelden, wird denen keine andere Möglichkeit als die Altersverifikation bleiben.

              weirdfish@literatur.socialW 1 Reply Last reply
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              • weirdfish@literatur.socialW weirdfish@literatur.social

                @mimrma Klar müssten die was für die Sicherheit tun, das streite ich nicht ab. Ich fürchte nur, wenn man die Betreiber von Social Media tatsächlich unter Androhung von Geldstrafen in die Pflicht nimmt, zu verhindern, dass Minderjährige - das ist ja gerade der Schwerpunkt der derzeitigen Diskussion - sich dort anmelden, wird denen keine andere Möglichkeit als die Altersverifikation bleiben.

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                #7

                @mimrma Weil, dass die Betreiber von X, Instagram, TikTok und so weiter tatsächlich willens und vor allem in der Lage wären, Kinder, Jugendliche oder auch Erwachsene wirksam zu schützen, halte ich aufgrund der riesigen Menge von Nutzern für ausgeschlossen.

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                • mimrma@mastodon.wurzelmann.atM mimrma@mastodon.wurzelmann.at

                  @weirdfish Ich argumentiere vielmehr dafür, dass die Betreiber mehr tun müssen, um Nutzende zu schützen - und zwar alle. Und dass die Politik viel mehr dafür tun muss, die handvoll Firmen stärker zu regulieren. Altersverifikation halte ich nicht nur für den falschen Weg, sondern auch für sehr schwer umsetzbar und zudem für ein privacy nightmare.

                  divverent@misskey.deD This user is from outside of this forum
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                  #8
                  @mimrma@mastodon.wurzelmann.at @weirdfish@literatur.social Du willst also auch das Fediverse verbieten?

                  Denn "mehr tun, um Nutzende zu schützen" wird mit absoluter Sicherheit interpretiert werden als "Vollmoderation in Echtzeit durch KI".

                  Und "wir haben Filter am Laufen, eine Liste gesperrter Instanzen und User, und ihr könnt unsere Moderatoren jederzeit hier oder per Report-Button erreichen" wird nicht genügen, da es ja effektiv nichts verhindern, sondern nur im Nachhinein bestrafen kann.

                  Und dann sind wir genau da, wo wir bei dem anderen Ansatz auch landen: dass nur noch Big Tech soziale Medien betreiben darf.
                  sunnythesheep@mastodon.socialS 1 Reply Last reply
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                  • weirdfish@literatur.socialW weirdfish@literatur.social

                    @mimrma Natürlich gäbe es auch minimalinvasive Methoden der Altersverifikation, wie zum Beispiel die #Ausweisapp. Wahrscheinlicher ist es aber, dass sich eine Big-Tech-Lösung durchsetzen wird.

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                    #9

                    @weirdfish das geht völlig entgegen der ursprünglichen Argumentation: BigTech muss sich an Regeln halten (oder es wird in Europa gesperrt), Jugendlichen darf hingegen auch digitale Teilhabe nicht einfach verwehrt werden!

                    Was sich (auf Lobbydruck hin und wegen politischer Eigeninteressen der BroKo) durchsetzen wird, ist ein anderes Thema.

                    @mimrma

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                    • divverent@misskey.deD divverent@misskey.de
                      @mimrma@mastodon.wurzelmann.at @weirdfish@literatur.social Du willst also auch das Fediverse verbieten?

                      Denn "mehr tun, um Nutzende zu schützen" wird mit absoluter Sicherheit interpretiert werden als "Vollmoderation in Echtzeit durch KI".

                      Und "wir haben Filter am Laufen, eine Liste gesperrter Instanzen und User, und ihr könnt unsere Moderatoren jederzeit hier oder per Report-Button erreichen" wird nicht genügen, da es ja effektiv nichts verhindern, sondern nur im Nachhinein bestrafen kann.

                      Und dann sind wir genau da, wo wir bei dem anderen Ansatz auch landen: dass nur noch Big Tech soziale Medien betreiben darf.
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                      #10

                      @divVerent in der Praxis schützen Fediverse-Instanzen ihre Nutzer*innen aber heute bereits sehr viel mehr, als BigTech mit ihren "AI"-Filtern und Algorithmen das tut. Warum man da unbedingt entgegen der Faktenlage der BigTech-Argumentation folgen sollte, erschließt sich mir wirklich nicht!

                      Und ja, gewisse Politiker*innen werden immer versuchen, es BigTech Recht zu machen, völlig egal wie (richtig) man dagegen argumentiert.

                      @mimrma @weirdfish

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