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  3. Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können.

Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können.

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  • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

    @BioSchweiz @hllizi sag doch mal, wo du sparen willst.

    bioschweiz@troet.cafeB This user is from outside of this forum
    bioschweiz@troet.cafeB This user is from outside of this forum
    bioschweiz@troet.cafe
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    #62

    @jensscholz @hllizi Ich lebe nicht in D, es ist daher nicht mein Geld, aber es interessiert mich. Ich denke u.a., wir sollten vielleicht mehr arbeiten und dadurch produktiver werden (weniger Urlaub, längere Wochenarbeitszeit, weniger Teilzeit). Das muss auch von Staats’ Seite ermöglicht werden. Dadurch kann man etwas generieren, statt das Geld von Tasche A in Tasche B zu schieben; das erzeugt keinen Wohlstand. Umverteilung reicht nicht.

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    • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

      @BioSchweiz du kommst mit dem Bild, das überall gezeigt wird, wenn man Leuten, die behaupten, die Sozialquote würde massiv steigen und sei so hoch wie nie, erklärt, dass sie erstens durchaus schon höher war als heute und seit über 20 Jahren weniger steigt als die Inflation und der Anstieg der Rentenberechtigten - also quasi stabil bei 30 Prozent plus minus 2 Prozent liegt - und glaubst, dass sie das Gegenteil beweist?

      bioschweiz@troet.cafeB This user is from outside of this forum
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      bioschweiz@troet.cafe
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      #63

      @jensscholz Ich behaupte nichts, glaube nichts und versuche nicht, jemanden zu überzeugen. Aber gelegentlich checke ich, ob es stimmt, was Leute im Internet behaupten. Du hättest mir auch einfach antworten können. Das Bild ist ja nicht falsch, aber zeigt vielleicht nicht alle relevanten Details.

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      • cojajo@mastodon.socialC cojajo@mastodon.social

        @Tigr @jensscholz
        Ist es wichtig einen Schuldigen zu benennen oder die jetzige Situation zu ändern und Weiteres zu verhindern?

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        tigr@troet.cafe
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        #64

        @cojajo @jensscholz

        Es hilft auf jeden Fall, die Dinge zu verstehen, wenn man den historischen Prozess versteht. Und in jenem haben sich auch Sozialdemokraten wenig mit Ruhm bekleckert. -Ändern wir also nun die jetztige Situation!

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        • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

          @cojajo @Tigr Es ist schon auch gut, zu wissen, wer die Narrative steuert und dann wird vielleicht auch deutlich, wieso Kohls Regierung das Privatfernsehen förderte und die mediale Landschaft heute aussieht wie sie aussieht. Aber Personen kommen und gehen, mir geht es um die Prozesse die angestoßen wurden und wie sie heute wirken. Weil alles "gemacht" ist und es eben keine unvermeidlichen Naturgesetze gibt. Man kann alles ändern.

          tigr@troet.cafeT This user is from outside of this forum
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          tigr@troet.cafe
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          #65

          @jensscholz @cojajo

          Das es nur die Konservativen zu verantworten haben, ist ein solches Narrativ. Nach Willy Brand war es vorbei damit, mehr Demokratie zu wagen.

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          • lucy_idk@mastodon.worldL lucy_idk@mastodon.world

            @Bugspriet
            Was sind überreiche?

            @jensscholz

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            jensscholz@mastodon.social
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            #66

            @lucy_idk @Bugspriet
            Nicht du. Und du wirst auch nie überreich werden.

            lucy_idk@mastodon.worldL 1 Reply Last reply
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            • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

              Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können. Da wir ja bereits etabliert haben, dass es "soziale Geschenke" sind, die das Geld ausgeben, ist es daher folgerichtig, dort zu schauen, wo diese "Geschenke" verteilt werden und diese zu kürzen oder zu streichen. Hier sind drei (und es gibt noch mehr) Gedanken, die diesen Trick transparent machen:

              heri@net.miaumuh.chH This user is from outside of this forum
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              heri@net.miaumuh.ch
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              #67

              @jensscholz warum kommst du auf diese 30 Jahre? Vor 1996 war alles gut?

              jensscholz@mastodon.socialJ 1 Reply Last reply
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              • heri@net.miaumuh.chH heri@net.miaumuh.ch

                @jensscholz warum kommst du auf diese 30 Jahre? Vor 1996 war alles gut?

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                #68

                @heri
                Falscher Umkehrschluss deinerseits. Wenn ich das eine sage bedeutet das nicht, dass das Gegenteil davon für das gilt, was ich nicht sage.

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                Confusion of the Inverse – Wikipedia

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                (de.wikipedia.org)

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                • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                  @heri
                  Falscher Umkehrschluss deinerseits. Wenn ich das eine sage bedeutet das nicht, dass das Gegenteil davon für das gilt, was ich nicht sage.

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                  Confusion of the Inverse – Wikipedia

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                  wrote last edited by
                  #69

                  @jensscholz hast ja recht. Aber warum nun gerade 30?

                  jensscholz@mastodon.socialJ 1 Reply Last reply
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                  • heri@net.miaumuh.chH heri@net.miaumuh.ch

                    @jensscholz hast ja recht. Aber warum nun gerade 30?

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                    #70

                    @heri Weil die Neunziger das Jahrzehnt war, in dem der kapitalistische Neoliberalismus ausformuliert und als führendes Weltbild nicht mehr hinterfragt wurde, nachdem er in der Ära Reagan, Thatcher und Kohl propagiert und umgesetzt wurde. Privatfernsehen und Popkultur haben das gespiegelt und Ende der 80er begann die Yuppiekultur undd die Idee, dass die Vermehrung von Geld durch Geld (angefangen mit "Wall Street" bis zur "T-Aktie") eine super Sache sei. 97 wurde die Vermögenssteuer ausgesetzt...

                    jensscholz@mastodon.socialJ energisch_@troet.cafeE 2 Replies Last reply
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                    • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                      @heri Weil die Neunziger das Jahrzehnt war, in dem der kapitalistische Neoliberalismus ausformuliert und als führendes Weltbild nicht mehr hinterfragt wurde, nachdem er in der Ära Reagan, Thatcher und Kohl propagiert und umgesetzt wurde. Privatfernsehen und Popkultur haben das gespiegelt und Ende der 80er begann die Yuppiekultur undd die Idee, dass die Vermehrung von Geld durch Geld (angefangen mit "Wall Street" bis zur "T-Aktie") eine super Sache sei. 97 wurde die Vermögenssteuer ausgesetzt...

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                      #71

                      @heri ...und seitdem läuft eine permanente mediale Propagandamaschinerie, die die zuvor völlig normale Lesart des GG-Artikels 14, dass wem es besser geht, auch mehr abgeben soll, als linksextreme Wohlstandszerstörung framed und dafür sorgt, dass sich auch wirklich keiner traut, die wieder einzuführen. Natürlich gab es auch vorher schon Tricks, Solidarität zu untergraben - zum Beispiel durch die Erfindung der "Mittelschicht", mit der die Arbeiterklasse halbiert und entsolidarisiert wurde.

                      heri@net.miaumuh.chH rabenmutterschafft@mastodon.bida.imR 2 Replies Last reply
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                        @lucy_idk @Bugspriet
                        Nicht du. Und du wirst auch nie überreich werden.

                        lucy_idk@mastodon.worldL This user is from outside of this forum
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                        #72

                        @jensscholz was ist der grund warum ich nie überreich werde? @Bugspriet

                        jensscholz@mastodon.socialJ 1 Reply Last reply
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                        • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                          @heri ...und seitdem läuft eine permanente mediale Propagandamaschinerie, die die zuvor völlig normale Lesart des GG-Artikels 14, dass wem es besser geht, auch mehr abgeben soll, als linksextreme Wohlstandszerstörung framed und dafür sorgt, dass sich auch wirklich keiner traut, die wieder einzuführen. Natürlich gab es auch vorher schon Tricks, Solidarität zu untergraben - zum Beispiel durch die Erfindung der "Mittelschicht", mit der die Arbeiterklasse halbiert und entsolidarisiert wurde.

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                          #73

                          @jensscholz ja, die 90er waren schon so was wie ein Umbruch. Zwei Hauptpunkte hast du noch nicht erwähnt: die Computerisierung mit Internet, und der Untergang der Sowjetunion. Gerade letzteres liess m.E. unsere Machthaber die letzten Hemmungen gegenüber sozialen Fragen verlieren. Vorher hatten sie noch eine gehörige Angst, dass die hiesige Arbeiterklasse revolutionäre Ideen entwickeln könnte.

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                          • heri@net.miaumuh.chH heri@net.miaumuh.ch

                            @jensscholz ja, die 90er waren schon so was wie ein Umbruch. Zwei Hauptpunkte hast du noch nicht erwähnt: die Computerisierung mit Internet, und der Untergang der Sowjetunion. Gerade letzteres liess m.E. unsere Machthaber die letzten Hemmungen gegenüber sozialen Fragen verlieren. Vorher hatten sie noch eine gehörige Angst, dass die hiesige Arbeiterklasse revolutionäre Ideen entwickeln könnte.

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                            jensscholz@mastodon.social
                            wrote last edited by
                            #74

                            @heri Ja, die Wiedervereinigung hat man zB so gestaltet, dass der gesamte Besitz in Ostdeutschland an die Besitzenden Westdeutschen gegangen ist, da die DDR-Bürger*innen ja per Staatsform kein Vermögen hatten, das ihnen erlaubt hätte, Besitz zu erwerben. Wir haben also by Design einen riesigen Teil Deutschlands, in dem niemand dort irgendwas besitzt. Gleichzeitig haben wir Steuerzahlende mit Transferleistungen die Infrastruktur saniert und den reichen Käufern ihren Besitz wertvoll gemacht.

                            jensscholz@mastodon.socialJ cerstinmahlow@mastodon.acm.orgC 2 Replies Last reply
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                            • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                              @heri Ja, die Wiedervereinigung hat man zB so gestaltet, dass der gesamte Besitz in Ostdeutschland an die Besitzenden Westdeutschen gegangen ist, da die DDR-Bürger*innen ja per Staatsform kein Vermögen hatten, das ihnen erlaubt hätte, Besitz zu erwerben. Wir haben also by Design einen riesigen Teil Deutschlands, in dem niemand dort irgendwas besitzt. Gleichzeitig haben wir Steuerzahlende mit Transferleistungen die Infrastruktur saniert und den reichen Käufern ihren Besitz wertvoll gemacht.

                              jensscholz@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
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                              #75

                              @heri Und diese Leute vererben jetzt diesen billig gekauften und durch die Allgemeinheit wertvoll gemachten Besitz und fühlen sich ungerecht behandelt, wenn ihnen gesagt wird, dass sie Erbschaftssteuer zahlen sollen.

                              "Aber was hätte man denn anders machen sollen?" - Genossenschaften gründen zum Beispiel. Es gab damals sehr viele Ideen, weshalb Kohl sich dann enorm mit der Wiedervereinigung beeilte als sie Leute dort begannen, sich in Gremien und Initiativen zusammenzutun.

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                              • lucy_idk@mastodon.worldL lucy_idk@mastodon.world

                                @jensscholz was ist der grund warum ich nie überreich werde? @Bugspriet

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                                #76

                                @lucy_idk @Bugspriet weil du es nicht bereits bist. Niemand wird reich, der nicht bereits jetzt reich ist und alle Überreichen der Welt sind dynastische Erben. So lange du also nicht Teil einer der wenigen überreichen Familienverbände bist, die täglich ihr Vermögen um den BIP eines mittelgroßen Landes vergrößern, wirst du nie überreich.

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                                • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                                  @lucy_idk @Bugspriet weil du es nicht bereits bist. Niemand wird reich, der nicht bereits jetzt reich ist und alle Überreichen der Welt sind dynastische Erben. So lange du also nicht Teil einer der wenigen überreichen Familienverbände bist, die täglich ihr Vermögen um den BIP eines mittelgroßen Landes vergrößern, wirst du nie überreich.

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                                  #77

                                  @jensscholz ja das ist fakt. Aber ich habe nach den ursachen gefragt. Was ist die erklärung, warum man praktisch nicht milliardär werden kann? Es gibt ja kein gesetz in dem steht, jemand der weniger als 100.000 im jahr verdient darf nicht reicher werden, oder arme müssen arm bleiben. So war das in der ständegesellschaft, oder ist es in kasten systemen. Bei uns steht freiheit und gleichheit in der verfassung. Warum sind dann manche überreich? Die armut ist ja meist keine entscheidung @Bugspriet

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                                  • bioschweiz@troet.cafeB bioschweiz@troet.cafe

                                    @jensscholz das sieht nicht so aus, als ob wir seit 30 oder 60 Jahren irgendwas einsparen. Deine Darstellung ist einfach nicht richtig. Es mag immer noch zu wenig sein, je nach politischer Einstellung, aber sparen geht anders.

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                                    mike_g_hyrm@literatur.socialM This user is from outside of this forum
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                                    #78

                                    @BioSchweiz
                                    Sieht hübsch aus die Grafik, ist aber beim genauer betrachten & tieferer Analyse viel zu oberflächlich & irreführend.
                                    „Dass es offensichtlich trotzdem gelungen ist, den Anteil der Sozialleistungen gemessen am BIP konstant zu halten, kann nur also nur darauf zurückzuführen sein, dass gleichzeitig in bestimmten Sozialleistungsbereichen gekürzt wurde und/oder die Größe im Nenner, also das BIP, entsprechend gewachsen ist.“
                                    https://makronom.de/wie-die-polemik-ueber-die-sozialausgaben-eine-notwendige-debatte-abwuergt-32712

                                    @jensscholz

                                    bioschweiz@troet.cafeB 1 Reply Last reply
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                                    • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                                      @heri Ja, die Wiedervereinigung hat man zB so gestaltet, dass der gesamte Besitz in Ostdeutschland an die Besitzenden Westdeutschen gegangen ist, da die DDR-Bürger*innen ja per Staatsform kein Vermögen hatten, das ihnen erlaubt hätte, Besitz zu erwerben. Wir haben also by Design einen riesigen Teil Deutschlands, in dem niemand dort irgendwas besitzt. Gleichzeitig haben wir Steuerzahlende mit Transferleistungen die Infrastruktur saniert und den reichen Käufern ihren Besitz wertvoll gemacht.

                                      cerstinmahlow@mastodon.acm.orgC This user is from outside of this forum
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                                      #79

                                      @jensscholz Danke dafür, dass deutlich auszusprechen! Untergang der SU ist es nicht alleine, was „Deutschland“ verändert hat. Die Art der Lösung der „deutschen Frage“ geht mittlerweile oft vergessen im Überlegen, was sich denn wie in Deutschland verändert hat. Und das unterscheidet DE von Länden wie Frankreich oder Polen, die nur den Untergang der SU verarbeiten mussten @heri

                                      heri@net.miaumuh.chH 1 Reply Last reply
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                                        @jensscholz Danke dafür, dass deutlich auszusprechen! Untergang der SU ist es nicht alleine, was „Deutschland“ verändert hat. Die Art der Lösung der „deutschen Frage“ geht mittlerweile oft vergessen im Überlegen, was sich denn wie in Deutschland verändert hat. Und das unterscheidet DE von Länden wie Frankreich oder Polen, die nur den Untergang der SU verarbeiten mussten @heri

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                                        #80

                                        @CerstinMahlow @jensscholz der Untergang der SU hatte auf verschiedene Länder verschiedene Auswirkungen. Was beim Diskurs darüber aber immer unterschlagen wird, ist die Erkenntnis, dass auch das brutalste Regime mit gewaltfreien Mitteln zum Einsturz gebracht werden werden kann, wenn sich das Volk einig ist.

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                                        • mike_g_hyrm@literatur.socialM mike_g_hyrm@literatur.social

                                          @BioSchweiz
                                          Sieht hübsch aus die Grafik, ist aber beim genauer betrachten & tieferer Analyse viel zu oberflächlich & irreführend.
                                          „Dass es offensichtlich trotzdem gelungen ist, den Anteil der Sozialleistungen gemessen am BIP konstant zu halten, kann nur also nur darauf zurückzuführen sein, dass gleichzeitig in bestimmten Sozialleistungsbereichen gekürzt wurde und/oder die Größe im Nenner, also das BIP, entsprechend gewachsen ist.“
                                          https://makronom.de/wie-die-polemik-ueber-die-sozialausgaben-eine-notwendige-debatte-abwuergt-32712

                                          @jensscholz

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                                          @Mike_G_Hyrm @jensscholz sehr hilfreicher Artikel zur Einordnung der Zahlen, Danke!

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