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  3. Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können.

Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können.

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  • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

    Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können. Da wir ja bereits etabliert haben, dass es "soziale Geschenke" sind, die das Geld ausgeben, ist es daher folgerichtig, dort zu schauen, wo diese "Geschenke" verteilt werden und diese zu kürzen oder zu streichen. Hier sind drei (und es gibt noch mehr) Gedanken, die diesen Trick transparent machen:

    life_is@no-pony.farmL This user is from outside of this forum
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    life_is@no-pony.farm
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    #52
    @jensscholz@mastodon.social Der Staat hat nie zuwenig Geld. Der Staat kann beliebige Mengen Geld drucken. Wenn der Staat Geld für frivole Zwecke druckt, gibt es Hyperinflation, wenn der Staat hingegen Geld für sinnvolle Investitionen druckt, gibt es funktionierende Schultoiletten, Eisenbahnbrücken, die nicht den Autos auf den Kopf fallen, Hochspannungsleitungen von Norddeutschland nach Bayern wo immer Dunkelflaute ist, genügend Schilder für das Tempolimit.
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    • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

      Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können. Da wir ja bereits etabliert haben, dass es "soziale Geschenke" sind, die das Geld ausgeben, ist es daher folgerichtig, dort zu schauen, wo diese "Geschenke" verteilt werden und diese zu kürzen oder zu streichen. Hier sind drei (und es gibt noch mehr) Gedanken, die diesen Trick transparent machen:

      tajuyantachyon@chaos.socialT This user is from outside of this forum
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      tajuyantachyon@chaos.social
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      #53

      @jensscholz
      Eine Zusammenfassung von bestechender Klarheit. Wenn der andere Scholz das vertreten hätten (verstanden hat er es sicherlich), ginge es fast allen besser. Und einigen wenigen nur in etwa gleichgut - doch immer noch viel besser als allen anderen.

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      • stahldame@mastodon.socialS stahldame@mastodon.social

        @lucy_idk Mein Sarkasmunsdetektor hat in den letzten Jahren hart gelitten, ich bin mir bei deinem Beitrag nicht sicher.
        Art 14 GG Satz 2: "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohl der Allgemeinheit dienen. "
        @Bugspriet @jensscholz

        lucy_idk@mastodon.worldL This user is from outside of this forum
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        lucy_idk@mastodon.world
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        #54

        @stahldame ich bin mir nicht sicher warum du die gesetzesstelle zitierst. Weil du sagen willst, eigentum hätte doch eigentlich dem allgemeinwohl zu dienen? oder weil du damit belegen willst, dass es das tut. Und drittens was ist das allgemeinwohl? @Bugspriet @jensscholz

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        • bugspriet@social.tchncs.deB bugspriet@social.tchncs.de

          @lucy_idk Häh? Wo liest du das? Und was soll die Interpretation? Steuern können für jeden eingeführt werden. Und wenn der Staat nicht für die Bürger sondern nur für die Wirtschaft agiert, handelt er halt für ein paar sehr reiche Menschen. Es steht nirgends in der Verfassung, dass wir das Eigentum auf ein paar Überreiche konzrntrieren sollen.

          @jensscholz

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          lucy_idk@mastodon.world
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          #55

          @Bugspriet dass sich das eigentum bei wenigen konzentriert steht nicht im gesetz, ist aber eine folge des getztes.

          @jensscholz

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          • bugspriet@social.tchncs.deB bugspriet@social.tchncs.de

            @lucy_idk Häh? Wo liest du das? Und was soll die Interpretation? Steuern können für jeden eingeführt werden. Und wenn der Staat nicht für die Bürger sondern nur für die Wirtschaft agiert, handelt er halt für ein paar sehr reiche Menschen. Es steht nirgends in der Verfassung, dass wir das Eigentum auf ein paar Überreiche konzrntrieren sollen.

            @jensscholz

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            #56

            @Bugspriet
            Was sind überreiche?

            @jensscholz

            jensscholz@mastodon.socialJ 1 Reply Last reply
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            • bioschweiz@troet.cafeB bioschweiz@troet.cafe

              @jensscholz das sieht nicht so aus, als ob wir seit 30 oder 60 Jahren irgendwas einsparen. Deine Darstellung ist einfach nicht richtig. Es mag immer noch zu wenig sein, je nach politischer Einstellung, aber sparen geht anders.

              Link Preview Image
              hllizi@hespere.deH This user is from outside of this forum
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              #57

              @BioSchweiz @jensscholz ob erzählt wird, man müsse dringend sparen, und ob dann tatsächlich gespart wird, sind ja noch mal zwei unterschiedliche Dinge. Viel tatsächliches Einsparpotential gibt es ja bekanntlich gar nicht.

              bioschweiz@troet.cafeB 1 Reply Last reply
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              • hllizi@hespere.deH hllizi@hespere.de

                @BioSchweiz @jensscholz ob erzählt wird, man müsse dringend sparen, und ob dann tatsächlich gespart wird, sind ja noch mal zwei unterschiedliche Dinge. Viel tatsächliches Einsparpotential gibt es ja bekanntlich gar nicht.

                bioschweiz@troet.cafeB This user is from outside of this forum
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                bioschweiz@troet.cafe
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                #58

                @hllizi @jensscholz Potential gibt es immer- ob man es es den Wählern zumuten will, ist eine andere Frage. In einem der reichsten Länder der Erde zu wohnen und zu sagen, es gibt kein Einsparpotential, zeugt schon von einer gewissen Wohlstandsblindheit.

                jensscholz@mastodon.socialJ hllizi@hespere.deH 2 Replies Last reply
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                • bioschweiz@troet.cafeB bioschweiz@troet.cafe

                  @jensscholz das sieht nicht so aus, als ob wir seit 30 oder 60 Jahren irgendwas einsparen. Deine Darstellung ist einfach nicht richtig. Es mag immer noch zu wenig sein, je nach politischer Einstellung, aber sparen geht anders.

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                  jensscholz@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
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                  #59

                  @BioSchweiz du kommst mit dem Bild, das überall gezeigt wird, wenn man Leuten, die behaupten, die Sozialquote würde massiv steigen und sei so hoch wie nie, erklärt, dass sie erstens durchaus schon höher war als heute und seit über 20 Jahren weniger steigt als die Inflation und der Anstieg der Rentenberechtigten - also quasi stabil bei 30 Prozent plus minus 2 Prozent liegt - und glaubst, dass sie das Gegenteil beweist?

                  bioschweiz@troet.cafeB 1 Reply Last reply
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                  • bioschweiz@troet.cafeB bioschweiz@troet.cafe

                    @hllizi @jensscholz Potential gibt es immer- ob man es es den Wählern zumuten will, ist eine andere Frage. In einem der reichsten Länder der Erde zu wohnen und zu sagen, es gibt kein Einsparpotential, zeugt schon von einer gewissen Wohlstandsblindheit.

                    jensscholz@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
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                    #60

                    @BioSchweiz @hllizi sag doch mal, wo du sparen willst.

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                    • bioschweiz@troet.cafeB bioschweiz@troet.cafe

                      @hllizi @jensscholz Potential gibt es immer- ob man es es den Wählern zumuten will, ist eine andere Frage. In einem der reichsten Länder der Erde zu wohnen und zu sagen, es gibt kein Einsparpotential, zeugt schon von einer gewissen Wohlstandsblindheit.

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                      #61

                      @BioSchweiz @jensscholz jaja, sicher, das hat der Merz auch die ganze Zeit gesagt, bis es dann zur Sache ging.

                      Und wovon es zeugt, zu meinen, Einsparpotential müsse es doch bitte ausgerechnet bei den Sozialausgaben geben, expliziere ich jetzt lieber nicht, sonst heißt es wieder, ich sei unsachlich und beleidigend.

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                      • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                        @BioSchweiz @hllizi sag doch mal, wo du sparen willst.

                        bioschweiz@troet.cafeB This user is from outside of this forum
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                        #62

                        @jensscholz @hllizi Ich lebe nicht in D, es ist daher nicht mein Geld, aber es interessiert mich. Ich denke u.a., wir sollten vielleicht mehr arbeiten und dadurch produktiver werden (weniger Urlaub, längere Wochenarbeitszeit, weniger Teilzeit). Das muss auch von Staats’ Seite ermöglicht werden. Dadurch kann man etwas generieren, statt das Geld von Tasche A in Tasche B zu schieben; das erzeugt keinen Wohlstand. Umverteilung reicht nicht.

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                        • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                          @BioSchweiz du kommst mit dem Bild, das überall gezeigt wird, wenn man Leuten, die behaupten, die Sozialquote würde massiv steigen und sei so hoch wie nie, erklärt, dass sie erstens durchaus schon höher war als heute und seit über 20 Jahren weniger steigt als die Inflation und der Anstieg der Rentenberechtigten - also quasi stabil bei 30 Prozent plus minus 2 Prozent liegt - und glaubst, dass sie das Gegenteil beweist?

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                          wrote last edited by
                          #63

                          @jensscholz Ich behaupte nichts, glaube nichts und versuche nicht, jemanden zu überzeugen. Aber gelegentlich checke ich, ob es stimmt, was Leute im Internet behaupten. Du hättest mir auch einfach antworten können. Das Bild ist ja nicht falsch, aber zeigt vielleicht nicht alle relevanten Details.

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                          • cojajo@mastodon.socialC cojajo@mastodon.social

                            @Tigr @jensscholz
                            Ist es wichtig einen Schuldigen zu benennen oder die jetzige Situation zu ändern und Weiteres zu verhindern?

                            tigr@troet.cafeT This user is from outside of this forum
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                            tigr@troet.cafe
                            wrote last edited by
                            #64

                            @cojajo @jensscholz

                            Es hilft auf jeden Fall, die Dinge zu verstehen, wenn man den historischen Prozess versteht. Und in jenem haben sich auch Sozialdemokraten wenig mit Ruhm bekleckert. -Ändern wir also nun die jetztige Situation!

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                            • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                              @cojajo @Tigr Es ist schon auch gut, zu wissen, wer die Narrative steuert und dann wird vielleicht auch deutlich, wieso Kohls Regierung das Privatfernsehen förderte und die mediale Landschaft heute aussieht wie sie aussieht. Aber Personen kommen und gehen, mir geht es um die Prozesse die angestoßen wurden und wie sie heute wirken. Weil alles "gemacht" ist und es eben keine unvermeidlichen Naturgesetze gibt. Man kann alles ändern.

                              tigr@troet.cafeT This user is from outside of this forum
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                              tigr@troet.cafe
                              wrote last edited by
                              #65

                              @jensscholz @cojajo

                              Das es nur die Konservativen zu verantworten haben, ist ein solches Narrativ. Nach Willy Brand war es vorbei damit, mehr Demokratie zu wagen.

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                              • lucy_idk@mastodon.worldL lucy_idk@mastodon.world

                                @Bugspriet
                                Was sind überreiche?

                                @jensscholz

                                jensscholz@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
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                                jensscholz@mastodon.social
                                wrote last edited by
                                #66

                                @lucy_idk @Bugspriet
                                Nicht du. Und du wirst auch nie überreich werden.

                                lucy_idk@mastodon.worldL 1 Reply Last reply
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                                • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                                  Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können. Da wir ja bereits etabliert haben, dass es "soziale Geschenke" sind, die das Geld ausgeben, ist es daher folgerichtig, dort zu schauen, wo diese "Geschenke" verteilt werden und diese zu kürzen oder zu streichen. Hier sind drei (und es gibt noch mehr) Gedanken, die diesen Trick transparent machen:

                                  heri@net.miaumuh.chH This user is from outside of this forum
                                  heri@net.miaumuh.chH This user is from outside of this forum
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                                  #67

                                  @jensscholz warum kommst du auf diese 30 Jahre? Vor 1996 war alles gut?

                                  jensscholz@mastodon.socialJ 1 Reply Last reply
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                                  • heri@net.miaumuh.chH heri@net.miaumuh.ch

                                    @jensscholz warum kommst du auf diese 30 Jahre? Vor 1996 war alles gut?

                                    jensscholz@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
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                                    #68

                                    @heri
                                    Falscher Umkehrschluss deinerseits. Wenn ich das eine sage bedeutet das nicht, dass das Gegenteil davon für das gilt, was ich nicht sage.

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                                    Confusion of the Inverse – Wikipedia

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                                    (de.wikipedia.org)

                                    heri@net.miaumuh.chH 1 Reply Last reply
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                                    • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                                      @heri
                                      Falscher Umkehrschluss deinerseits. Wenn ich das eine sage bedeutet das nicht, dass das Gegenteil davon für das gilt, was ich nicht sage.

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                                      #69

                                      @jensscholz hast ja recht. Aber warum nun gerade 30?

                                      jensscholz@mastodon.socialJ 1 Reply Last reply
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                                      • heri@net.miaumuh.chH heri@net.miaumuh.ch

                                        @jensscholz hast ja recht. Aber warum nun gerade 30?

                                        jensscholz@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
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                                        #70

                                        @heri Weil die Neunziger das Jahrzehnt war, in dem der kapitalistische Neoliberalismus ausformuliert und als führendes Weltbild nicht mehr hinterfragt wurde, nachdem er in der Ära Reagan, Thatcher und Kohl propagiert und umgesetzt wurde. Privatfernsehen und Popkultur haben das gespiegelt und Ende der 80er begann die Yuppiekultur undd die Idee, dass die Vermehrung von Geld durch Geld (angefangen mit "Wall Street" bis zur "T-Aktie") eine super Sache sei. 97 wurde die Vermögenssteuer ausgesetzt...

                                        jensscholz@mastodon.socialJ energisch_@troet.cafeE 2 Replies Last reply
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                                          @heri Weil die Neunziger das Jahrzehnt war, in dem der kapitalistische Neoliberalismus ausformuliert und als führendes Weltbild nicht mehr hinterfragt wurde, nachdem er in der Ära Reagan, Thatcher und Kohl propagiert und umgesetzt wurde. Privatfernsehen und Popkultur haben das gespiegelt und Ende der 80er begann die Yuppiekultur undd die Idee, dass die Vermehrung von Geld durch Geld (angefangen mit "Wall Street" bis zur "T-Aktie") eine super Sache sei. 97 wurde die Vermögenssteuer ausgesetzt...

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                                          #71

                                          @heri ...und seitdem läuft eine permanente mediale Propagandamaschinerie, die die zuvor völlig normale Lesart des GG-Artikels 14, dass wem es besser geht, auch mehr abgeben soll, als linksextreme Wohlstandszerstörung framed und dafür sorgt, dass sich auch wirklich keiner traut, die wieder einzuführen. Natürlich gab es auch vorher schon Tricks, Solidarität zu untergraben - zum Beispiel durch die Erfindung der "Mittelschicht", mit der die Arbeiterklasse halbiert und entsolidarisiert wurde.

                                          heri@net.miaumuh.chH rabenmutterschafft@mastodon.bida.imR 2 Replies Last reply
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