Skip to content
  • Categories
  • Recent
  • Tags
  • Popular
  • World
  • Users
  • Groups
Skins
  • Light
  • Brite
  • Cerulean
  • Cosmo
  • Flatly
  • Journal
  • Litera
  • Lumen
  • Lux
  • Materia
  • Minty
  • Morph
  • Pulse
  • Sandstone
  • Simplex
  • Sketchy
  • Spacelab
  • United
  • Yeti
  • Zephyr
  • Dark
  • Cyborg
  • Darkly
  • Quartz
  • Slate
  • Solar
  • Superhero
  • Vapor

  • Default (Cyborg)
  • No Skin
Collapse
Brand Logo

CIRCLE WITH A DOT

  1. Home
  2. Uncategorized
  3. Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können.

Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können.

Scheduled Pinned Locked Moved Uncategorized
97 Posts 43 Posters 1 Views
  • Oldest to Newest
  • Newest to Oldest
  • Most Votes
Reply
  • Reply as topic
Log in to reply
This topic has been deleted. Only users with topic management privileges can see it.
  • tigr@troet.cafeT tigr@troet.cafe

    @jensscholz

    Ja, das ist mir bekannt. Es war aber nur die konsequentere Fortsetzung.

    cojajo@mastodon.socialC This user is from outside of this forum
    cojajo@mastodon.socialC This user is from outside of this forum
    cojajo@mastodon.social
    wrote last edited by
    #34

    @Tigr @jensscholz
    Ist es wichtig einen Schuldigen zu benennen oder die jetzige Situation zu ändern und Weiteres zu verhindern?

    jensscholz@mastodon.socialJ tigr@troet.cafeT 2 Replies Last reply
    0
    • cojajo@mastodon.socialC cojajo@mastodon.social

      @Tigr @jensscholz
      Ist es wichtig einen Schuldigen zu benennen oder die jetzige Situation zu ändern und Weiteres zu verhindern?

      jensscholz@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
      jensscholz@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
      jensscholz@mastodon.social
      wrote last edited by
      #35

      @cojajo @Tigr Es ist schon auch gut, zu wissen, wer die Narrative steuert und dann wird vielleicht auch deutlich, wieso Kohls Regierung das Privatfernsehen förderte und die mediale Landschaft heute aussieht wie sie aussieht. Aber Personen kommen und gehen, mir geht es um die Prozesse die angestoßen wurden und wie sie heute wirken. Weil alles "gemacht" ist und es eben keine unvermeidlichen Naturgesetze gibt. Man kann alles ändern.

      tigr@troet.cafeT 1 Reply Last reply
      0
      • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

        Wie wichtig dieses Narrativ ist und warum es so permanent und allgegenwärtig verbreitet wird ist derzeit gut zu erkennen, wenn man nach New York schaut, wo der Bürgermeister gerade völlig easy all das macht, was immer für völlig unmöglich erklärt wurde.
        Die reaktionären US-Medien sind daher am hyperventilieren, weil jetzt natürlich alle sehen, dass die Welt gar nicht untergeht, wenn reiche Menschen zB 1% mehr zahlen und plötzlich Geld für alles da ist, was bisher "leider nicht geht".

        bugspriet@social.tchncs.deB This user is from outside of this forum
        bugspriet@social.tchncs.deB This user is from outside of this forum
        bugspriet@social.tchncs.de
        wrote last edited by
        #36

        @jensscholz Dazu kommt: Die Wirtschaft sind auch nur wenige Menschen, denen der Bums gehört.

        lucy_idk@mastodon.worldL 1 Reply Last reply
        0
        • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

          Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können. Da wir ja bereits etabliert haben, dass es "soziale Geschenke" sind, die das Geld ausgeben, ist es daher folgerichtig, dort zu schauen, wo diese "Geschenke" verteilt werden und diese zu kürzen oder zu streichen. Hier sind drei (und es gibt noch mehr) Gedanken, die diesen Trick transparent machen:

          bioschweiz@troet.cafeB This user is from outside of this forum
          bioschweiz@troet.cafeB This user is from outside of this forum
          bioschweiz@troet.cafe
          wrote last edited by
          #37

          @jensscholz das sieht nicht so aus, als ob wir seit 30 oder 60 Jahren irgendwas einsparen. Deine Darstellung ist einfach nicht richtig. Es mag immer noch zu wenig sein, je nach politischer Einstellung, aber sparen geht anders.

          Link Preview Image
          hllizi@hespere.deH jensscholz@mastodon.socialJ mike_g_hyrm@literatur.socialM 3 Replies Last reply
          0
          • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

            Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können. Da wir ja bereits etabliert haben, dass es "soziale Geschenke" sind, die das Geld ausgeben, ist es daher folgerichtig, dort zu schauen, wo diese "Geschenke" verteilt werden und diese zu kürzen oder zu streichen. Hier sind drei (und es gibt noch mehr) Gedanken, die diesen Trick transparent machen:

            pearl22@troet.cafeP This user is from outside of this forum
            pearl22@troet.cafeP This user is from outside of this forum
            pearl22@troet.cafe
            wrote last edited by
            #38

            @jensscholz Danke, dein Thread bringt es auf den Punkt!

            1 Reply Last reply
            0
            • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

              Wie wichtig dieses Narrativ ist und warum es so permanent und allgegenwärtig verbreitet wird ist derzeit gut zu erkennen, wenn man nach New York schaut, wo der Bürgermeister gerade völlig easy all das macht, was immer für völlig unmöglich erklärt wurde.
              Die reaktionären US-Medien sind daher am hyperventilieren, weil jetzt natürlich alle sehen, dass die Welt gar nicht untergeht, wenn reiche Menschen zB 1% mehr zahlen und plötzlich Geld für alles da ist, was bisher "leider nicht geht".

              michaelspatz@mastodon.socialM This user is from outside of this forum
              michaelspatz@mastodon.socialM This user is from outside of this forum
              michaelspatz@mastodon.social
              wrote last edited by
              #39

              @jensscholz sehr schön beschrieben. So einfach ist es wenn man Medien, Ideologie und Gier weglässt und einfach nur auf die Möglichkeiten blickt!

              1 Reply Last reply
              0
              • bugspriet@social.tchncs.deB bugspriet@social.tchncs.de

                @jensscholz Dazu kommt: Die Wirtschaft sind auch nur wenige Menschen, denen der Bums gehört.

                lucy_idk@mastodon.worldL This user is from outside of this forum
                lucy_idk@mastodon.worldL This user is from outside of this forum
                lucy_idk@mastodon.world
                wrote last edited by
                #40

                @Bugspriet zweifelst du grade das grundrecht der fdgo an? Eigentum ist verfassungsrang und prinzip aller westlichen demokratien und kann legal praktisch nicht geändert werden. Verfassungsfeinde lecken an sehr dünnen eiern. Bisschen dankbarkeit dafür, dass das gemeinwesen dir erlaubt etwas haben zu dürfen! sei stolz auf deine rechte, die es dir ermöglichen, dass du deine adulte phase damit verbringen musst dinge herzustellen die dir nie gehören... @jensscholz

                bugspriet@social.tchncs.deB stahldame@mastodon.socialS 2 Replies Last reply
                0
                • lucy_idk@mastodon.worldL lucy_idk@mastodon.world

                  @Bugspriet zweifelst du grade das grundrecht der fdgo an? Eigentum ist verfassungsrang und prinzip aller westlichen demokratien und kann legal praktisch nicht geändert werden. Verfassungsfeinde lecken an sehr dünnen eiern. Bisschen dankbarkeit dafür, dass das gemeinwesen dir erlaubt etwas haben zu dürfen! sei stolz auf deine rechte, die es dir ermöglichen, dass du deine adulte phase damit verbringen musst dinge herzustellen die dir nie gehören... @jensscholz

                  bugspriet@social.tchncs.deB This user is from outside of this forum
                  bugspriet@social.tchncs.deB This user is from outside of this forum
                  bugspriet@social.tchncs.de
                  wrote last edited by
                  #41

                  @lucy_idk Häh? Wo liest du das? Und was soll die Interpretation? Steuern können für jeden eingeführt werden. Und wenn der Staat nicht für die Bürger sondern nur für die Wirtschaft agiert, handelt er halt für ein paar sehr reiche Menschen. Es steht nirgends in der Verfassung, dass wir das Eigentum auf ein paar Überreiche konzrntrieren sollen.

                  @jensscholz

                  S lucy_idk@mastodon.worldL 3 Replies Last reply
                  0
                  • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                    Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können. Da wir ja bereits etabliert haben, dass es "soziale Geschenke" sind, die das Geld ausgeben, ist es daher folgerichtig, dort zu schauen, wo diese "Geschenke" verteilt werden und diese zu kürzen oder zu streichen. Hier sind drei (und es gibt noch mehr) Gedanken, die diesen Trick transparent machen:

                    spudtnik64@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
                    spudtnik64@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
                    spudtnik64@mastodon.social
                    wrote last edited by
                    #42

                    @jensscholz
                    Dankeschön 🥰. Denn Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen. GG Artikel 14 (2)

                    Wieso wird diese Maßgabe eigentlich nicht staatlich evaluiert?

                    1 Reply Last reply
                    0
                    • bugspriet@social.tchncs.deB This user is from outside of this forum
                      bugspriet@social.tchncs.deB This user is from outside of this forum
                      bugspriet@social.tchncs.de
                      wrote last edited by
                      #43

                      @jensscholz Das und ich hatte nur darauf hingewiesen , dass hinter 'der Wirtschaft' einzelne Menschen stehen. Mit (bestenfalls) gleichen Rechten - und Pflichten. @lucy_idk

                      1 Reply Last reply
                      0
                      • jamesbont@mastodon.socialJ jamesbont@mastodon.social

                        @jensscholz

                        Entweder haben diese Bürger ihre Position innerhalb ihres Staates nicht verstanden, sind sich dessen nicht bewusst, politisch desinteressiert oder fehl informiert oder selbst Teil dieses neu aufkommenden Faschismus.

                        Ich denke ein Teil von allen genannten Punkten trägt dazu bei.

                        Und wenn die Politik hier nicht massiv gegensteuert, was diese derweil NICHT tut, dann schaut es um unsere Grundrechte böse aus.

                        Denn eine Verteidigung dieser ist nicht vorgesehen oder in Sicht.

                        S This user is from outside of this forum
                        S This user is from outside of this forum
                        skaphle@social.tchncs.de
                        wrote last edited by
                        #44

                        @JamesBont @jensscholz Die Menschen wählen gegen ihre Interessen, das ist auch nicht neu. "Die Politik" wird nicht massiv gegensteuern, weil die gewählten Parteien diese Ideologie ja mittragen und dafür auch von den Reichen finanziert werden. Das zu ändern musst du schon mit deinen Mitmenschen selbst machen.

                        1 Reply Last reply
                        0
                        • bugspriet@social.tchncs.deB bugspriet@social.tchncs.de

                          @lucy_idk Häh? Wo liest du das? Und was soll die Interpretation? Steuern können für jeden eingeführt werden. Und wenn der Staat nicht für die Bürger sondern nur für die Wirtschaft agiert, handelt er halt für ein paar sehr reiche Menschen. Es steht nirgends in der Verfassung, dass wir das Eigentum auf ein paar Überreiche konzrntrieren sollen.

                          @jensscholz

                          S This user is from outside of this forum
                          S This user is from outside of this forum
                          skaphle@social.tchncs.de
                          wrote last edited by
                          #45

                          @Bugspriet @lucy_idk @jensscholz So offensichtlich war der Sarkasmus also nicht.

                          1 Reply Last reply
                          0
                          • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                            @HolgerTDittmann Jep, auch ein schönes Narraativ. Direkt neben der schwarzen Null.
                            http://jensscholz.com/index.php/2019/09/12/der-strohmann-schwarze-null

                            energisch_@troet.cafeE This user is from outside of this forum
                            energisch_@troet.cafeE This user is from outside of this forum
                            energisch_@troet.cafe
                            wrote last edited by
                            #46

                            @jensscholz @HolgerTDittmann Stark geprägt wurde das alles auch durch Schäuble in der Eurokrise. Damals wurden die Wegweiser in die Verteilung von unten nach oben betoniert. Und das ganze "Spardiktat" auch anderen Ländern aufgezwungen.

                            jensscholz@mastodon.socialJ 1 Reply Last reply
                            0
                            • energisch_@troet.cafeE energisch_@troet.cafe

                              @jensscholz @HolgerTDittmann Stark geprägt wurde das alles auch durch Schäuble in der Eurokrise. Damals wurden die Wegweiser in die Verteilung von unten nach oben betoniert. Und das ganze "Spardiktat" auch anderen Ländern aufgezwungen.

                              jensscholz@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
                              jensscholz@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
                              jensscholz@mastodon.social
                              wrote last edited by
                              #47

                              @energisch_ @HolgerTDittmann ja, das Thema "Austerität" hat das alles massiv verschärft und es ist nie zurückgenommen worden, nachdem raus kam, dass die Grundlage dafür einen fatalen Rechenfehler hatte.

                              energisch_@troet.cafeE 1 Reply Last reply
                              0
                              • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                                @energisch_ @HolgerTDittmann ja, das Thema "Austerität" hat das alles massiv verschärft und es ist nie zurückgenommen worden, nachdem raus kam, dass die Grundlage dafür einen fatalen Rechenfehler hatte.

                                energisch_@troet.cafeE This user is from outside of this forum
                                energisch_@troet.cafeE This user is from outside of this forum
                                energisch_@troet.cafe
                                wrote last edited by
                                #48

                                @jensscholz Genau! Austerität wurde zur Chance für Überreiche noch viel überreicher zu werden und sich noch mehr Politik und Macht kaufen zu können. @HolgerTDittmann

                                1 Reply Last reply
                                0
                                • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                                  Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können. Da wir ja bereits etabliert haben, dass es "soziale Geschenke" sind, die das Geld ausgeben, ist es daher folgerichtig, dort zu schauen, wo diese "Geschenke" verteilt werden und diese zu kürzen oder zu streichen. Hier sind drei (und es gibt noch mehr) Gedanken, die diesen Trick transparent machen:

                                  kalauer@digitalcourage.socialK This user is from outside of this forum
                                  kalauer@digitalcourage.socialK This user is from outside of this forum
                                  kalauer@digitalcourage.social
                                  wrote last edited by
                                  #49

                                  @jensscholz Vielen Dank für diesen hervorragend aufbereiteten Trööt !!!

                                  1 Reply Last reply
                                  0
                                  • lucy_idk@mastodon.worldL lucy_idk@mastodon.world

                                    @Bugspriet zweifelst du grade das grundrecht der fdgo an? Eigentum ist verfassungsrang und prinzip aller westlichen demokratien und kann legal praktisch nicht geändert werden. Verfassungsfeinde lecken an sehr dünnen eiern. Bisschen dankbarkeit dafür, dass das gemeinwesen dir erlaubt etwas haben zu dürfen! sei stolz auf deine rechte, die es dir ermöglichen, dass du deine adulte phase damit verbringen musst dinge herzustellen die dir nie gehören... @jensscholz

                                    stahldame@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
                                    stahldame@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
                                    stahldame@mastodon.social
                                    wrote last edited by
                                    #50

                                    @lucy_idk Mein Sarkasmunsdetektor hat in den letzten Jahren hart gelitten, ich bin mir bei deinem Beitrag nicht sicher.
                                    Art 14 GG Satz 2: "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohl der Allgemeinheit dienen. "
                                    @Bugspriet @jensscholz

                                    lucy_idk@mastodon.worldL 1 Reply Last reply
                                    0
                                    • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                                      Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können. Da wir ja bereits etabliert haben, dass es "soziale Geschenke" sind, die das Geld ausgeben, ist es daher folgerichtig, dort zu schauen, wo diese "Geschenke" verteilt werden und diese zu kürzen oder zu streichen. Hier sind drei (und es gibt noch mehr) Gedanken, die diesen Trick transparent machen:

                                      a_goodall_spaceship@norden.socialA This user is from outside of this forum
                                      a_goodall_spaceship@norden.socialA This user is from outside of this forum
                                      a_goodall_spaceship@norden.social
                                      wrote last edited by
                                      #51

                                      @jensscholz Shitstorm ahoi, aber:

                                      Die eigene aktuell gültige Relation von "Staat", "Geld", "Aufgabe", "sozial" kann man durch folgendes (nicht neues) Gedankenexperiment ergründen:
                                      Tauschwährung (all inclusive) auf Arbeitsstundenäquivalenten einführen, aber ohne jede Staats- oder Bankeneinmischung.
                                      Nur noch mit dieser Währung bezahlen und bezahlen lassen.
                                      Dabei keine Staatsdienstleistungen mehr anfordern, alles solidarisch selbst machen (Gedanken!-Experiment!).

                                      Film ab!

                                      => Das das Problem.

                                      1 Reply Last reply
                                      0
                                      • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                                        Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können. Da wir ja bereits etabliert haben, dass es "soziale Geschenke" sind, die das Geld ausgeben, ist es daher folgerichtig, dort zu schauen, wo diese "Geschenke" verteilt werden und diese zu kürzen oder zu streichen. Hier sind drei (und es gibt noch mehr) Gedanken, die diesen Trick transparent machen:

                                        life_is@no-pony.farmL This user is from outside of this forum
                                        life_is@no-pony.farmL This user is from outside of this forum
                                        life_is@no-pony.farm
                                        wrote last edited by
                                        #52
                                        @jensscholz@mastodon.social Der Staat hat nie zuwenig Geld. Der Staat kann beliebige Mengen Geld drucken. Wenn der Staat Geld für frivole Zwecke druckt, gibt es Hyperinflation, wenn der Staat hingegen Geld für sinnvolle Investitionen druckt, gibt es funktionierende Schultoiletten, Eisenbahnbrücken, die nicht den Autos auf den Kopf fallen, Hochspannungsleitungen von Norddeutschland nach Bayern wo immer Dunkelflaute ist, genügend Schilder für das Tempolimit.
                                        1 Reply Last reply
                                        0
                                        • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                                          Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können. Da wir ja bereits etabliert haben, dass es "soziale Geschenke" sind, die das Geld ausgeben, ist es daher folgerichtig, dort zu schauen, wo diese "Geschenke" verteilt werden und diese zu kürzen oder zu streichen. Hier sind drei (und es gibt noch mehr) Gedanken, die diesen Trick transparent machen:

                                          tajuyantachyon@chaos.socialT This user is from outside of this forum
                                          tajuyantachyon@chaos.socialT This user is from outside of this forum
                                          tajuyantachyon@chaos.social
                                          wrote last edited by
                                          #53

                                          @jensscholz
                                          Eine Zusammenfassung von bestechender Klarheit. Wenn der andere Scholz das vertreten hätten (verstanden hat er es sicherlich), ginge es fast allen besser. Und einigen wenigen nur in etwa gleichgut - doch immer noch viel besser als allen anderen.

                                          1 Reply Last reply
                                          0
                                          Reply
                                          • Reply as topic
                                          Log in to reply
                                          • Oldest to Newest
                                          • Newest to Oldest
                                          • Most Votes


                                          • Login

                                          • Login or register to search.
                                          • First post
                                            Last post
                                          0
                                          • Categories
                                          • Recent
                                          • Tags
                                          • Popular
                                          • World
                                          • Users
                                          • Groups