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  3. Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können.

Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können.

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  • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

    Das entlarvt auch, wer hier eigentlich tatsächlich "Geschenke" bekommt, es wird ja nicht nur die automatische Vermehrung von Vermögen besser beschützt als der Lohn für tatsächliche Arbeit. Das Solidarsystem gibt es also noch, es ist aber auf den Kopf gestellt weil die Kosten immer von allen getragen, Gewinne aber nicht mehr geteilt werden.
    Und das interessante daran ist: Das zu ändern ist noch gar nicht "Links" oder "Rechts" sondern das ist eigentlich unser System wie es im Grundgesetz steht.

    holgertdittmann@ruhr.socialH This user is from outside of this forum
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    holgertdittmann@ruhr.social
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    #14

    @jensscholz Das gefährlichste Bild das uns in den letzten Jahrzehnten immer wieder vorgesetzt wurde ist das der schwäbischen Hausfrau. Die hat - im Gegensatz zu einem Staat - nämlich keine Möglichkeit ihre Einnahmen bei Bedarf zu erhöhen, Kredite teils zu Negativzinsen aufzunehmen, Anleihen zu verkaufen oder sogar zu gestalten was Geld eigentlich ist.

    Volkswirtschaften sind keine Betriebe und schon gar keine privaten Haushalte.

    jensscholz@mastodon.socialJ 1 Reply Last reply
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    • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

      Das entlarvt auch, wer hier eigentlich tatsächlich "Geschenke" bekommt, es wird ja nicht nur die automatische Vermehrung von Vermögen besser beschützt als der Lohn für tatsächliche Arbeit. Das Solidarsystem gibt es also noch, es ist aber auf den Kopf gestellt weil die Kosten immer von allen getragen, Gewinne aber nicht mehr geteilt werden.
      Und das interessante daran ist: Das zu ändern ist noch gar nicht "Links" oder "Rechts" sondern das ist eigentlich unser System wie es im Grundgesetz steht.

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      #15

      @jensscholz

      Danke für den Thread. 😍

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      • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

        Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können. Da wir ja bereits etabliert haben, dass es "soziale Geschenke" sind, die das Geld ausgeben, ist es daher folgerichtig, dort zu schauen, wo diese "Geschenke" verteilt werden und diese zu kürzen oder zu streichen. Hier sind drei (und es gibt noch mehr) Gedanken, die diesen Trick transparent machen:

        publixpace@nrw.socialP This user is from outside of this forum
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        #16

        @jensscholz Ja, die Profiteure der niedrigen Vermögensbesteuerung tragen das Geld zudem oft außer Landes und legen es bei den Rohstoff- und Menschen-Ausbeutern dieser Welt an.

        Während hier Autobahnen und Eisenbahnen und Schulen in die Notschließung hinein vergammeln und wir so vielen Menschen kein Leben in wenigstens bescheidener Würde mehr bieten können.

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        • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

          3. "Wirtschaft" ist für einen Staat kein Selbstzweck: Seine Souveräne sind die Bürger*innen, nicht seine Konzerne. Klar ist es gut, wenn die Geld verdienen, aber Wohlstand wird nicht in Unternehmensgewinnen oder im angehäuftem Reichtum weniger gemessen, sondern daran, wie gut es allen Bürger*innen geht. Wenn ein Staat also irgendwo Geld wegnehmen muss, dann dort, wo es im Überfluss ist, nicht dort, wo es bereits jetzt schon zu wenig ist.

          lizzard@social.tchncs.deL This user is from outside of this forum
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          lizzard@social.tchncs.de
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          #17

          @jensscholz bei diesem Schritt der Argumentation wird dir die CDU/CSU widersprechen. Der einzige Erfolg, der für sie heute noch zählt, ist der monetär messbare.

          jensscholz@mastodon.socialJ 1 Reply Last reply
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          • lizzard@social.tchncs.deL lizzard@social.tchncs.de

            @jensscholz bei diesem Schritt der Argumentation wird dir die CDU/CSU widersprechen. Der einzige Erfolg, der für sie heute noch zählt, ist der monetär messbare.

            jensscholz@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
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            jensscholz@mastodon.social
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            #18

            @lizzard Selbstverständlich wird sie das, das ging ja mit Kohl los.

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            • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

              Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können. Da wir ja bereits etabliert haben, dass es "soziale Geschenke" sind, die das Geld ausgeben, ist es daher folgerichtig, dort zu schauen, wo diese "Geschenke" verteilt werden und diese zu kürzen oder zu streichen. Hier sind drei (und es gibt noch mehr) Gedanken, die diesen Trick transparent machen:

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              alter_mann@mastodon.social
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              #19

              @jensscholz Natürlich gibt es für gewisse Singe zu wenig Geld, weil Politiker es für Dinge ausgeben, die ihnen wichtiger sind. - Insofern stimmt die Aussage des Geldmangels.

              Gefragt, wäre eigentlich einmal ALLES auf den Prüfstand zu stellen. Es muß auch eine Prioritätenliste erarbeitet werden, was wirklich wichtig ist und finanziert werden soll oder muß.

              A 1 Reply Last reply
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              • A alter_mann@mastodon.social

                @jensscholz Natürlich gibt es für gewisse Singe zu wenig Geld, weil Politiker es für Dinge ausgeben, die ihnen wichtiger sind. - Insofern stimmt die Aussage des Geldmangels.

                Gefragt, wäre eigentlich einmal ALLES auf den Prüfstand zu stellen. Es muß auch eine Prioritätenliste erarbeitet werden, was wirklich wichtig ist und finanziert werden soll oder muß.

                A This user is from outside of this forum
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                alter_mann@mastodon.social
                wrote last edited by
                #20

                @jensscholz Alte Zöpfe gehören abgeschnitten. Nur weil man vor Jahrzehnten eine _Subvention oder Ausgabe eingeführt hatte, bedeutet das nicht, dass man sie heute noch benötigt.

                Das passiert nicht - obwohl es dringendst notwendig wäre - weil man zu vielen auf die Füße tritt, die nicht auf "Besitzstände" verzichten wollen.

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                • holgertdittmann@ruhr.socialH holgertdittmann@ruhr.social

                  @jensscholz Das gefährlichste Bild das uns in den letzten Jahrzehnten immer wieder vorgesetzt wurde ist das der schwäbischen Hausfrau. Die hat - im Gegensatz zu einem Staat - nämlich keine Möglichkeit ihre Einnahmen bei Bedarf zu erhöhen, Kredite teils zu Negativzinsen aufzunehmen, Anleihen zu verkaufen oder sogar zu gestalten was Geld eigentlich ist.

                  Volkswirtschaften sind keine Betriebe und schon gar keine privaten Haushalte.

                  jensscholz@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
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                  jensscholz@mastodon.social
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                  #21

                  @HolgerTDittmann Jep, auch ein schönes Narraativ. Direkt neben der schwarzen Null.
                  http://jensscholz.com/index.php/2019/09/12/der-strohmann-schwarze-null

                  energisch_@troet.cafeE 1 Reply Last reply
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                  • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                    Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können. Da wir ja bereits etabliert haben, dass es "soziale Geschenke" sind, die das Geld ausgeben, ist es daher folgerichtig, dort zu schauen, wo diese "Geschenke" verteilt werden und diese zu kürzen oder zu streichen. Hier sind drei (und es gibt noch mehr) Gedanken, die diesen Trick transparent machen:

                    tigr@troet.cafeT This user is from outside of this forum
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                    tigr@troet.cafe
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                    #22

                    @jensscholz

                    Das fing doch schon mit Helmut Schmidt an, wenn ich mich recht entsinne.

                    jensscholz@mastodon.socialJ 1 Reply Last reply
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                    • tigr@troet.cafeT tigr@troet.cafe

                      @jensscholz

                      Das fing doch schon mit Helmut Schmidt an, wenn ich mich recht entsinne.

                      jensscholz@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
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                      #23

                      @Tigr Die "geistig moralische Wende" zur "Leistungsgesellschaft" war Kohl.
                      https://de.wikipedia.org/wiki/Geistig-moralische_Wende

                      tigr@troet.cafeT 1 Reply Last reply
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                      • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                        @Tigr Die "geistig moralische Wende" zur "Leistungsgesellschaft" war Kohl.
                        https://de.wikipedia.org/wiki/Geistig-moralische_Wende

                        tigr@troet.cafeT This user is from outside of this forum
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                        tigr@troet.cafe
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                        #24

                        @jensscholz

                        Ja, das ist mir bekannt. Es war aber nur die konsequentere Fortsetzung.

                        cojajo@mastodon.socialC 1 Reply Last reply
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                        • R relay@relay.infosec.exchange shared this topic
                        • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                          Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können. Da wir ja bereits etabliert haben, dass es "soziale Geschenke" sind, die das Geld ausgeben, ist es daher folgerichtig, dort zu schauen, wo diese "Geschenke" verteilt werden und diese zu kürzen oder zu streichen. Hier sind drei (und es gibt noch mehr) Gedanken, die diesen Trick transparent machen:

                          tanjakosmaty@mastodon.socialT This user is from outside of this forum
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                          tanjakosmaty@mastodon.social
                          wrote last edited by
                          #25

                          @jensscholz Vielen Dank, genau so sehe ich das auch.
                          Es kann nicht angehen, dass unser Land und alle Menschen darin nur noch der Vermehrung des Vermögens einiger weniger dient. Wir brauchen wieder ein funktionierendes Sozialsystem!

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                          • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                            Das entlarvt auch, wer hier eigentlich tatsächlich "Geschenke" bekommt, es wird ja nicht nur die automatische Vermehrung von Vermögen besser beschützt als der Lohn für tatsächliche Arbeit. Das Solidarsystem gibt es also noch, es ist aber auf den Kopf gestellt weil die Kosten immer von allen getragen, Gewinne aber nicht mehr geteilt werden.
                            Und das interessante daran ist: Das zu ändern ist noch gar nicht "Links" oder "Rechts" sondern das ist eigentlich unser System wie es im Grundgesetz steht.

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                            wrote last edited by
                            #26

                            Wie wichtig dieses Narrativ ist und warum es so permanent und allgegenwärtig verbreitet wird ist derzeit gut zu erkennen, wenn man nach New York schaut, wo der Bürgermeister gerade völlig easy all das macht, was immer für völlig unmöglich erklärt wurde.
                            Die reaktionären US-Medien sind daher am hyperventilieren, weil jetzt natürlich alle sehen, dass die Welt gar nicht untergeht, wenn reiche Menschen zB 1% mehr zahlen und plötzlich Geld für alles da ist, was bisher "leider nicht geht".

                            alikatze@social.tchncs.deA jamesbont@mastodon.socialJ bugspriet@social.tchncs.deB michaelspatz@mastodon.socialM tabby_schaf@mastodon.socialT 5 Replies Last reply
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                            • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                              Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können. Da wir ja bereits etabliert haben, dass es "soziale Geschenke" sind, die das Geld ausgeben, ist es daher folgerichtig, dort zu schauen, wo diese "Geschenke" verteilt werden und diese zu kürzen oder zu streichen. Hier sind drei (und es gibt noch mehr) Gedanken, die diesen Trick transparent machen:

                              henjen@mastodon.socialH This user is from outside of this forum
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                              henjen@mastodon.social
                              wrote last edited by
                              #27

                              @jensscholz kommen wir ins Handeln, Wahlen? Wem trauen wir zu das Rad in die richtige Richtung zu drehen. Und wenn ja, warum klappt das seit 40 Jahren nicht. Ich bin über 60. Und kann garnicht mehr glauben was sich in diesem Land abspielt....

                              aerofreak@hessen.socialA 1 Reply Last reply
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                              • henjen@mastodon.socialH henjen@mastodon.social

                                @jensscholz kommen wir ins Handeln, Wahlen? Wem trauen wir zu das Rad in die richtige Richtung zu drehen. Und wenn ja, warum klappt das seit 40 Jahren nicht. Ich bin über 60. Und kann garnicht mehr glauben was sich in diesem Land abspielt....

                                aerofreak@hessen.socialA This user is from outside of this forum
                                aerofreak@hessen.socialA This user is from outside of this forum
                                aerofreak@hessen.social
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                                #28

                                @henjen
                                me too

                                @jensscholz

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                                • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                                  2. Dass der Staat "zu wenig Geld" hat liegt nicht daran, dass er zu viele Sozialleistungen zahlen muss. Wenn in der Reihenfolge Einnahmen > Ausgaben die Ausgaben steigen, kommt ja zuerst mal die Frage, wie ich mehr Einnahmen generiere, nicht wie ich die Ausgaben kürze. Und auf dieser Seite hat der Staat viel mehr und bessere Hebel als auf der anderen Seite, zum Beispiel Vermögenssteuer, Übergewinnabgaben, Erbschaftssteuer - jede Menge Einnahmequellen, die niemandem die Lebensgrundlage entziehen.

                                  flbact@social.anoxinon.deF This user is from outside of this forum
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                                  wrote last edited by
                                  #29

                                  @jensscholz

                                  "Geld war noch nie knapp." –Ulrike Herrmann

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                                  • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                                    Wie wichtig dieses Narrativ ist und warum es so permanent und allgegenwärtig verbreitet wird ist derzeit gut zu erkennen, wenn man nach New York schaut, wo der Bürgermeister gerade völlig easy all das macht, was immer für völlig unmöglich erklärt wurde.
                                    Die reaktionären US-Medien sind daher am hyperventilieren, weil jetzt natürlich alle sehen, dass die Welt gar nicht untergeht, wenn reiche Menschen zB 1% mehr zahlen und plötzlich Geld für alles da ist, was bisher "leider nicht geht".

                                    alikatze@social.tchncs.deA This user is from outside of this forum
                                    alikatze@social.tchncs.deA This user is from outside of this forum
                                    alikatze@social.tchncs.de
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                                    #30

                                    @jensscholz 💪

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                                    • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                                      Wie wichtig dieses Narrativ ist und warum es so permanent und allgegenwärtig verbreitet wird ist derzeit gut zu erkennen, wenn man nach New York schaut, wo der Bürgermeister gerade völlig easy all das macht, was immer für völlig unmöglich erklärt wurde.
                                      Die reaktionären US-Medien sind daher am hyperventilieren, weil jetzt natürlich alle sehen, dass die Welt gar nicht untergeht, wenn reiche Menschen zB 1% mehr zahlen und plötzlich Geld für alles da ist, was bisher "leider nicht geht".

                                      jamesbont@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
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                                      #31

                                      @jensscholz

                                      Wer ist in einer Demokratie der Staat?

                                      Hier fängt es schon an und wenn man sich anschaut wie 25% für #CDU #CSU stimmten täten und dann 26% für eine #fckAfD dann habe ich so meine Zweifel an der Handlungs- und Zurechnungs-fähigkeit unseres Staates.

                                      Und damit sind ein extrem großer Teil der Wähler gemeint.

                                      Und hier geben diese den Faschisten, bestehend aus Libertären, Neoliberalisten und Rechtskonservativen und -radikalen, welche einen demokratischen Staat ablehnen, den Vorzug. >

                                      jamesbont@mastodon.socialJ 1 Reply Last reply
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                                      • jamesbont@mastodon.socialJ jamesbont@mastodon.social

                                        @jensscholz

                                        Wer ist in einer Demokratie der Staat?

                                        Hier fängt es schon an und wenn man sich anschaut wie 25% für #CDU #CSU stimmten täten und dann 26% für eine #fckAfD dann habe ich so meine Zweifel an der Handlungs- und Zurechnungs-fähigkeit unseres Staates.

                                        Und damit sind ein extrem großer Teil der Wähler gemeint.

                                        Und hier geben diese den Faschisten, bestehend aus Libertären, Neoliberalisten und Rechtskonservativen und -radikalen, welche einen demokratischen Staat ablehnen, den Vorzug. >

                                        jamesbont@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
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                                        #32

                                        @jensscholz

                                        Entweder haben diese Bürger ihre Position innerhalb ihres Staates nicht verstanden, sind sich dessen nicht bewusst, politisch desinteressiert oder fehl informiert oder selbst Teil dieses neu aufkommenden Faschismus.

                                        Ich denke ein Teil von allen genannten Punkten trägt dazu bei.

                                        Und wenn die Politik hier nicht massiv gegensteuert, was diese derweil NICHT tut, dann schaut es um unsere Grundrechte böse aus.

                                        Denn eine Verteidigung dieser ist nicht vorgesehen oder in Sicht.

                                        S marco_m_aus_f@freiburg.socialM 2 Replies Last reply
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                                        • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                                          1. Aufgabe des Staates ist, allen Menschen ein sicheres Leben in ihrer jeweiligen Situation zu ermöglichen. Die drei wichtigsten Pfeiler dafür sind Bildung, Wohnen und Gesundheit. Gesundheit hält uns selbständig, Wohnen sicher und Bildung frei. Wenn etwas davon wegbricht, springt die Allgemeinheit ein. Das nennt sich Solidarsystem. Indem man das Prinzip "wir helfen uns gegenseitig" aber in "ich zahle für andere" umformuliert hat, wurde die Sicherheitsgarantie für alle zu "Geschenken" für wenige.

                                          cojajo@mastodon.socialC This user is from outside of this forum
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                                          #33

                                          @jensscholz
                                          Buchtipp, dort kann man lesen welche Aufgaben Volksvertretern zugewiesen wird.

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                                          GG - Grundgesetz f�r die Bundesrepublik Deutschland

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