Skip to content
  • Categories
  • Recent
  • Tags
  • Popular
  • World
  • Users
  • Groups
Skins
  • Light
  • Brite
  • Cerulean
  • Cosmo
  • Flatly
  • Journal
  • Litera
  • Lumen
  • Lux
  • Materia
  • Minty
  • Morph
  • Pulse
  • Sandstone
  • Simplex
  • Sketchy
  • Spacelab
  • United
  • Yeti
  • Zephyr
  • Dark
  • Cyborg
  • Darkly
  • Quartz
  • Slate
  • Solar
  • Superhero
  • Vapor

  • Default (Cyborg)
  • No Skin
Collapse
Brand Logo

CIRCLE WITH A DOT

  1. Home
  2. Uncategorized
  3. Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können.

Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können.

Scheduled Pinned Locked Moved Uncategorized
97 Posts 43 Posters 1 Views
  • Oldest to Newest
  • Newest to Oldest
  • Most Votes
Reply
  • Reply as topic
Log in to reply
This topic has been deleted. Only users with topic management privileges can see it.
  • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

    Das entlarvt auch, wer hier eigentlich tatsächlich "Geschenke" bekommt, es wird ja nicht nur die automatische Vermehrung von Vermögen besser beschützt als der Lohn für tatsächliche Arbeit. Das Solidarsystem gibt es also noch, es ist aber auf den Kopf gestellt weil die Kosten immer von allen getragen, Gewinne aber nicht mehr geteilt werden.
    Und das interessante daran ist: Das zu ändern ist noch gar nicht "Links" oder "Rechts" sondern das ist eigentlich unser System wie es im Grundgesetz steht.

    march@mstdn.ioM This user is from outside of this forum
    march@mstdn.ioM This user is from outside of this forum
    march@mstdn.io
    wrote last edited by
    #7

    @jensscholz danke sehr ❤

    1 Reply Last reply
    0
    • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

      Das entlarvt auch, wer hier eigentlich tatsächlich "Geschenke" bekommt, es wird ja nicht nur die automatische Vermehrung von Vermögen besser beschützt als der Lohn für tatsächliche Arbeit. Das Solidarsystem gibt es also noch, es ist aber auf den Kopf gestellt weil die Kosten immer von allen getragen, Gewinne aber nicht mehr geteilt werden.
      Und das interessante daran ist: Das zu ändern ist noch gar nicht "Links" oder "Rechts" sondern das ist eigentlich unser System wie es im Grundgesetz steht.

      joerney@social.cologneJ This user is from outside of this forum
      joerney@social.cologneJ This user is from outside of this forum
      joerney@social.cologne
      wrote last edited by
      #8

      @jensscholz
      Da man Wohnen, Gesundheit und Bildung mit Geld kaufen kann, hat es für Menschen mit viel Geld weniger Priorität.
      (Äußere) Sicherheit hingegen ist auch mit viel Geld schwer zu kaufen. Daher wird Verteidigung hier nicht in Frage gestellt. Dieses Bedürfnis wird verstanden.

      jensscholz@mastodon.socialJ uweb@troet.cafeU 2 Replies Last reply
      0
      • joerney@social.cologneJ joerney@social.cologne

        @jensscholz
        Da man Wohnen, Gesundheit und Bildung mit Geld kaufen kann, hat es für Menschen mit viel Geld weniger Priorität.
        (Äußere) Sicherheit hingegen ist auch mit viel Geld schwer zu kaufen. Daher wird Verteidigung hier nicht in Frage gestellt. Dieses Bedürfnis wird verstanden.

        jensscholz@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
        jensscholz@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
        jensscholz@mastodon.social
        wrote last edited by
        #9

        @joerney Ja, da funktioniert das gemeinsame "wir", weil das Risiko ja von draußen kommt.
        Das wäre ein weiterer guter Punkt (ich sagte ja, dass es noch viel mehr gibt, daher nur her damit).

        1 Reply Last reply
        0
        • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

          2. Dass der Staat "zu wenig Geld" hat liegt nicht daran, dass er zu viele Sozialleistungen zahlen muss. Wenn in der Reihenfolge Einnahmen > Ausgaben die Ausgaben steigen, kommt ja zuerst mal die Frage, wie ich mehr Einnahmen generiere, nicht wie ich die Ausgaben kürze. Und auf dieser Seite hat der Staat viel mehr und bessere Hebel als auf der anderen Seite, zum Beispiel Vermögenssteuer, Übergewinnabgaben, Erbschaftssteuer - jede Menge Einnahmequellen, die niemandem die Lebensgrundlage entziehen.

          zauberlaus@chaos.socialZ This user is from outside of this forum
          zauberlaus@chaos.socialZ This user is from outside of this forum
          zauberlaus@chaos.social
          wrote last edited by
          #10

          @jensscholz es ist viel irrer https://www.taxresearch.org.uk/Blog/2026/03/02/tax-does-not-fund-spending/

          1 Reply Last reply
          0
          • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

            Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können. Da wir ja bereits etabliert haben, dass es "soziale Geschenke" sind, die das Geld ausgeben, ist es daher folgerichtig, dort zu schauen, wo diese "Geschenke" verteilt werden und diese zu kürzen oder zu streichen. Hier sind drei (und es gibt noch mehr) Gedanken, die diesen Trick transparent machen:

            dereisenhofer@metalhead.clubD This user is from outside of this forum
            dereisenhofer@metalhead.clubD This user is from outside of this forum
            dereisenhofer@metalhead.club
            wrote last edited by
            #11

            @jensscholz Guter Thread. Was mich noch umtreibt: Wo kommt das Geld, das ich an Steuern zahle, denn her? Doch wohl zuerst vom Staat? Geht es beim Staatshaushalt also gar nicht darum, Geld zu erhalten, um Geld auszugeben, sondern darum, mit geschickten Steuern das ausgegebene Geld angemessen zu verteilen?

            uweb@troet.cafeU 1 Reply Last reply
            0
            • joerney@social.cologneJ joerney@social.cologne

              @jensscholz
              Da man Wohnen, Gesundheit und Bildung mit Geld kaufen kann, hat es für Menschen mit viel Geld weniger Priorität.
              (Äußere) Sicherheit hingegen ist auch mit viel Geld schwer zu kaufen. Daher wird Verteidigung hier nicht in Frage gestellt. Dieses Bedürfnis wird verstanden.

              uweb@troet.cafeU This user is from outside of this forum
              uweb@troet.cafeU This user is from outside of this forum
              uweb@troet.cafe
              wrote last edited by
              #12

              @joerney @jensscholz

              Aber selbst das Bedürfnis nach äußerer Sicherheit läuft Gefahr missbraucht zu werden. Die Skandale über die Verwendung des Sondervermögens (Nein, keine Schulden.) und die entsprechenden Konditionen haben wir wohl noch vor uns. Aber ich bin sicher es wird dann genug andere schlechte Nachrichten geben unter denen man das dann vergraben kann.

              1 Reply Last reply
              0
              • dereisenhofer@metalhead.clubD dereisenhofer@metalhead.club

                @jensscholz Guter Thread. Was mich noch umtreibt: Wo kommt das Geld, das ich an Steuern zahle, denn her? Doch wohl zuerst vom Staat? Geht es beim Staatshaushalt also gar nicht darum, Geld zu erhalten, um Geld auszugeben, sondern darum, mit geschickten Steuern das ausgegebene Geld angemessen zu verteilen?

                uweb@troet.cafeU This user is from outside of this forum
                uweb@troet.cafeU This user is from outside of this forum
                uweb@troet.cafe
                wrote last edited by
                #13

                @dereisenhofer @jensscholz

                "angemessen zu verteilen" wäre toll.
                In der Realität scheitert das aber schon an der Frage was angemessen ist.

                "Wir schaffen es nicht, den Nutzen fair zu verteilen."
                https://troet.cafe/@uweb/116426124413896242

                Wenn du die bunt bedruckten Papierfetzen meinst, dann kommt das Geld tatsächlich vom Staat. Wenn du deren Wert meinst, dann sind wir die Quelle.

                1 Reply Last reply
                0
                • System shared this topic
                • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                  Das entlarvt auch, wer hier eigentlich tatsächlich "Geschenke" bekommt, es wird ja nicht nur die automatische Vermehrung von Vermögen besser beschützt als der Lohn für tatsächliche Arbeit. Das Solidarsystem gibt es also noch, es ist aber auf den Kopf gestellt weil die Kosten immer von allen getragen, Gewinne aber nicht mehr geteilt werden.
                  Und das interessante daran ist: Das zu ändern ist noch gar nicht "Links" oder "Rechts" sondern das ist eigentlich unser System wie es im Grundgesetz steht.

                  holgertdittmann@ruhr.socialH This user is from outside of this forum
                  holgertdittmann@ruhr.socialH This user is from outside of this forum
                  holgertdittmann@ruhr.social
                  wrote last edited by
                  #14

                  @jensscholz Das gefährlichste Bild das uns in den letzten Jahrzehnten immer wieder vorgesetzt wurde ist das der schwäbischen Hausfrau. Die hat - im Gegensatz zu einem Staat - nämlich keine Möglichkeit ihre Einnahmen bei Bedarf zu erhöhen, Kredite teils zu Negativzinsen aufzunehmen, Anleihen zu verkaufen oder sogar zu gestalten was Geld eigentlich ist.

                  Volkswirtschaften sind keine Betriebe und schon gar keine privaten Haushalte.

                  jensscholz@mastodon.socialJ 1 Reply Last reply
                  0
                  • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                    Das entlarvt auch, wer hier eigentlich tatsächlich "Geschenke" bekommt, es wird ja nicht nur die automatische Vermehrung von Vermögen besser beschützt als der Lohn für tatsächliche Arbeit. Das Solidarsystem gibt es also noch, es ist aber auf den Kopf gestellt weil die Kosten immer von allen getragen, Gewinne aber nicht mehr geteilt werden.
                    Und das interessante daran ist: Das zu ändern ist noch gar nicht "Links" oder "Rechts" sondern das ist eigentlich unser System wie es im Grundgesetz steht.

                    dirk_wagner_@norden.socialD This user is from outside of this forum
                    dirk_wagner_@norden.socialD This user is from outside of this forum
                    dirk_wagner_@norden.social
                    wrote last edited by
                    #15

                    @jensscholz

                    Danke für den Thread. 😍

                    1 Reply Last reply
                    0
                    • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                      Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können. Da wir ja bereits etabliert haben, dass es "soziale Geschenke" sind, die das Geld ausgeben, ist es daher folgerichtig, dort zu schauen, wo diese "Geschenke" verteilt werden und diese zu kürzen oder zu streichen. Hier sind drei (und es gibt noch mehr) Gedanken, die diesen Trick transparent machen:

                      publixpace@nrw.socialP This user is from outside of this forum
                      publixpace@nrw.socialP This user is from outside of this forum
                      publixpace@nrw.social
                      wrote last edited by
                      #16

                      @jensscholz Ja, die Profiteure der niedrigen Vermögensbesteuerung tragen das Geld zudem oft außer Landes und legen es bei den Rohstoff- und Menschen-Ausbeutern dieser Welt an.

                      Während hier Autobahnen und Eisenbahnen und Schulen in die Notschließung hinein vergammeln und wir so vielen Menschen kein Leben in wenigstens bescheidener Würde mehr bieten können.

                      1 Reply Last reply
                      0
                      • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                        3. "Wirtschaft" ist für einen Staat kein Selbstzweck: Seine Souveräne sind die Bürger*innen, nicht seine Konzerne. Klar ist es gut, wenn die Geld verdienen, aber Wohlstand wird nicht in Unternehmensgewinnen oder im angehäuftem Reichtum weniger gemessen, sondern daran, wie gut es allen Bürger*innen geht. Wenn ein Staat also irgendwo Geld wegnehmen muss, dann dort, wo es im Überfluss ist, nicht dort, wo es bereits jetzt schon zu wenig ist.

                        lizzard@social.tchncs.deL This user is from outside of this forum
                        lizzard@social.tchncs.deL This user is from outside of this forum
                        lizzard@social.tchncs.de
                        wrote last edited by
                        #17

                        @jensscholz bei diesem Schritt der Argumentation wird dir die CDU/CSU widersprechen. Der einzige Erfolg, der für sie heute noch zählt, ist der monetär messbare.

                        jensscholz@mastodon.socialJ 1 Reply Last reply
                        0
                        • lizzard@social.tchncs.deL lizzard@social.tchncs.de

                          @jensscholz bei diesem Schritt der Argumentation wird dir die CDU/CSU widersprechen. Der einzige Erfolg, der für sie heute noch zählt, ist der monetär messbare.

                          jensscholz@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
                          jensscholz@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
                          jensscholz@mastodon.social
                          wrote last edited by
                          #18

                          @lizzard Selbstverständlich wird sie das, das ging ja mit Kohl los.

                          1 Reply Last reply
                          0
                          • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                            Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können. Da wir ja bereits etabliert haben, dass es "soziale Geschenke" sind, die das Geld ausgeben, ist es daher folgerichtig, dort zu schauen, wo diese "Geschenke" verteilt werden und diese zu kürzen oder zu streichen. Hier sind drei (und es gibt noch mehr) Gedanken, die diesen Trick transparent machen:

                            A This user is from outside of this forum
                            A This user is from outside of this forum
                            alter_mann@mastodon.social
                            wrote last edited by
                            #19

                            @jensscholz Natürlich gibt es für gewisse Singe zu wenig Geld, weil Politiker es für Dinge ausgeben, die ihnen wichtiger sind. - Insofern stimmt die Aussage des Geldmangels.

                            Gefragt, wäre eigentlich einmal ALLES auf den Prüfstand zu stellen. Es muß auch eine Prioritätenliste erarbeitet werden, was wirklich wichtig ist und finanziert werden soll oder muß.

                            A 1 Reply Last reply
                            0
                            • A alter_mann@mastodon.social

                              @jensscholz Natürlich gibt es für gewisse Singe zu wenig Geld, weil Politiker es für Dinge ausgeben, die ihnen wichtiger sind. - Insofern stimmt die Aussage des Geldmangels.

                              Gefragt, wäre eigentlich einmal ALLES auf den Prüfstand zu stellen. Es muß auch eine Prioritätenliste erarbeitet werden, was wirklich wichtig ist und finanziert werden soll oder muß.

                              A This user is from outside of this forum
                              A This user is from outside of this forum
                              alter_mann@mastodon.social
                              wrote last edited by
                              #20

                              @jensscholz Alte Zöpfe gehören abgeschnitten. Nur weil man vor Jahrzehnten eine _Subvention oder Ausgabe eingeführt hatte, bedeutet das nicht, dass man sie heute noch benötigt.

                              Das passiert nicht - obwohl es dringendst notwendig wäre - weil man zu vielen auf die Füße tritt, die nicht auf "Besitzstände" verzichten wollen.

                              1 Reply Last reply
                              0
                              • holgertdittmann@ruhr.socialH holgertdittmann@ruhr.social

                                @jensscholz Das gefährlichste Bild das uns in den letzten Jahrzehnten immer wieder vorgesetzt wurde ist das der schwäbischen Hausfrau. Die hat - im Gegensatz zu einem Staat - nämlich keine Möglichkeit ihre Einnahmen bei Bedarf zu erhöhen, Kredite teils zu Negativzinsen aufzunehmen, Anleihen zu verkaufen oder sogar zu gestalten was Geld eigentlich ist.

                                Volkswirtschaften sind keine Betriebe und schon gar keine privaten Haushalte.

                                jensscholz@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
                                jensscholz@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
                                jensscholz@mastodon.social
                                wrote last edited by
                                #21

                                @HolgerTDittmann Jep, auch ein schönes Narraativ. Direkt neben der schwarzen Null.
                                http://jensscholz.com/index.php/2019/09/12/der-strohmann-schwarze-null

                                energisch_@troet.cafeE 1 Reply Last reply
                                0
                                • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                                  Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können. Da wir ja bereits etabliert haben, dass es "soziale Geschenke" sind, die das Geld ausgeben, ist es daher folgerichtig, dort zu schauen, wo diese "Geschenke" verteilt werden und diese zu kürzen oder zu streichen. Hier sind drei (und es gibt noch mehr) Gedanken, die diesen Trick transparent machen:

                                  tigr@troet.cafeT This user is from outside of this forum
                                  tigr@troet.cafeT This user is from outside of this forum
                                  tigr@troet.cafe
                                  wrote last edited by
                                  #22

                                  @jensscholz

                                  Das fing doch schon mit Helmut Schmidt an, wenn ich mich recht entsinne.

                                  jensscholz@mastodon.socialJ 1 Reply Last reply
                                  0
                                  • tigr@troet.cafeT tigr@troet.cafe

                                    @jensscholz

                                    Das fing doch schon mit Helmut Schmidt an, wenn ich mich recht entsinne.

                                    jensscholz@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
                                    jensscholz@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
                                    jensscholz@mastodon.social
                                    wrote last edited by
                                    #23

                                    @Tigr Die "geistig moralische Wende" zur "Leistungsgesellschaft" war Kohl.
                                    https://de.wikipedia.org/wiki/Geistig-moralische_Wende

                                    tigr@troet.cafeT 1 Reply Last reply
                                    0
                                    • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                                      @Tigr Die "geistig moralische Wende" zur "Leistungsgesellschaft" war Kohl.
                                      https://de.wikipedia.org/wiki/Geistig-moralische_Wende

                                      tigr@troet.cafeT This user is from outside of this forum
                                      tigr@troet.cafeT This user is from outside of this forum
                                      tigr@troet.cafe
                                      wrote last edited by
                                      #24

                                      @jensscholz

                                      Ja, das ist mir bekannt. Es war aber nur die konsequentere Fortsetzung.

                                      cojajo@mastodon.socialC 1 Reply Last reply
                                      0
                                      • R relay@relay.infosec.exchange shared this topic
                                      • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                                        Die Erzählung unserer Regierungen seit gut 30 Jahren ist, dass wir als Staat "zu wenig Geld haben, um soziale Geschenke zu verteilen" und wir daher ständig schauen müssen, wo wir einsparen können. Da wir ja bereits etabliert haben, dass es "soziale Geschenke" sind, die das Geld ausgeben, ist es daher folgerichtig, dort zu schauen, wo diese "Geschenke" verteilt werden und diese zu kürzen oder zu streichen. Hier sind drei (und es gibt noch mehr) Gedanken, die diesen Trick transparent machen:

                                        tanjakosmaty@mastodon.socialT This user is from outside of this forum
                                        tanjakosmaty@mastodon.socialT This user is from outside of this forum
                                        tanjakosmaty@mastodon.social
                                        wrote last edited by
                                        #25

                                        @jensscholz Vielen Dank, genau so sehe ich das auch.
                                        Es kann nicht angehen, dass unser Land und alle Menschen darin nur noch der Vermehrung des Vermögens einiger weniger dient. Wir brauchen wieder ein funktionierendes Sozialsystem!

                                        1 Reply Last reply
                                        0
                                        • jensscholz@mastodon.socialJ jensscholz@mastodon.social

                                          Das entlarvt auch, wer hier eigentlich tatsächlich "Geschenke" bekommt, es wird ja nicht nur die automatische Vermehrung von Vermögen besser beschützt als der Lohn für tatsächliche Arbeit. Das Solidarsystem gibt es also noch, es ist aber auf den Kopf gestellt weil die Kosten immer von allen getragen, Gewinne aber nicht mehr geteilt werden.
                                          Und das interessante daran ist: Das zu ändern ist noch gar nicht "Links" oder "Rechts" sondern das ist eigentlich unser System wie es im Grundgesetz steht.

                                          jensscholz@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
                                          jensscholz@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
                                          jensscholz@mastodon.social
                                          wrote last edited by
                                          #26

                                          Wie wichtig dieses Narrativ ist und warum es so permanent und allgegenwärtig verbreitet wird ist derzeit gut zu erkennen, wenn man nach New York schaut, wo der Bürgermeister gerade völlig easy all das macht, was immer für völlig unmöglich erklärt wurde.
                                          Die reaktionären US-Medien sind daher am hyperventilieren, weil jetzt natürlich alle sehen, dass die Welt gar nicht untergeht, wenn reiche Menschen zB 1% mehr zahlen und plötzlich Geld für alles da ist, was bisher "leider nicht geht".

                                          alikatze@social.tchncs.deA jamesbont@mastodon.socialJ bugspriet@social.tchncs.deB michaelspatz@mastodon.socialM tabby_schaf@mastodon.socialT 5 Replies Last reply
                                          1
                                          0
                                          Reply
                                          • Reply as topic
                                          Log in to reply
                                          • Oldest to Newest
                                          • Newest to Oldest
                                          • Most Votes


                                          • Login

                                          • Login or register to search.
                                          • First post
                                            Last post
                                          0
                                          • Categories
                                          • Recent
                                          • Tags
                                          • Popular
                                          • World
                                          • Users
                                          • Groups