Idee von Ulrich Kelber @ulrichkelber die spannend ist fürs #Fedilz: eine Schule übt Social Media in einer geschlossenen #Fediverse Instanz.
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@fusion ... tja, ich denke eher: Das ist der perfekte Moment, eine eigene Welt zu schaffen. Noch dazu eine, in der man starke Waffen gegen Cybermobbing in die Hand bekommt @ebinger @ulrichkelber
@plinubius @fusion @ulrichkelber
Als Spielwiese könnte es m. E. durchaus funktionieren. Es ist ja jedem unbenommen sich in der großen Welt des fediverse dann einen eigenen Account zu klicken. Natürlich nur wenn die Eltern das erlauben oder wie üblich konsequent wegsehen -
Idee von Ulrich Kelber @ulrichkelber die spannend ist fürs #Fedilz: eine Schule übt Social Media in einer geschlossenen #Fediverse Instanz. Später föderiert man mit anderen Schulen. Nach der Schulzeit können die SuS dann ihren Account umziehen wohin auch immer sie wollen.
Gibt es sowas womöglich schon irgendwo?
@ebinger @ulrichkelber
Das ist eine spannende Idee, die gerade sehr in mir nachhallt. Vielleicht lässt sich die Schulleitung dafür begeistern.

Ich glaube aber auch, dass die Überlegung mit dem Umzug nett ist, aber nicht funktioniert. Dafür braucht es eine funktionierende Föderation, was qua Definition nicht möglich sein wird. -
Idee von Ulrich Kelber @ulrichkelber die spannend ist fürs #Fedilz: eine Schule übt Social Media in einer geschlossenen #Fediverse Instanz. Später föderiert man mit anderen Schulen. Nach der Schulzeit können die SuS dann ihren Account umziehen wohin auch immer sie wollen.
Gibt es sowas womöglich schon irgendwo?
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@ebinger @ulrichkelber
Spannende Idee. Braucht man dann nicht gleich mehrere Instanzen? Anfangs eine für jede Klasse, und dann für die höheren Stufen das fördertierte System. Erst vielleicht nur schulinternen und später mit anderen Schulen?
Das könnte komplex werden. Coole Sache auf jeden Fall.Ich würde diesen stufenweisen Aufbau auch so sehen.
Fängt ja bereits bei Altersbeschränkung je Instanz an -> also erst den eigenen Garten entwickeln und danach raus in die Natur.
Daß hierbei autarke Kommunikationssysteme entstehen, die ins spätere Leben mitgenommen werden können, sehe ich als großen Gewinn. -
@ebinger @ulrichkelber Vielleicht könnte hier die Software Seppo von @mro interessant sein. Jeder Schüler könnte ad hoc seine eigene Instanz kreieren. Siehe https://nlnet.nl/project/Seppo/
Hi @plinubius @ebinger @ulrichkelber,
vielen Dank für die Erwähnung. Vorsicht, die Domain ist umgezogen zu https://Seppo.mro.name
Einen Eindruck kann evtl. die Demo beim https://fair.tube/w/jgF8cFw5u4K1puFNscWcQh?start=5m45s vermitteln. #Seppo #NGI0Nur wenig anspruchsvoller im Betrieb aber wesentlich reifer und tatsächlich in Benutzung ist https://packages.debian.org/trixie/snac2 von @grunfink. Ich empfehle das, z.B. auf einem winzigen V-Server. Läßt sich selber modden und harmoniert z.B. mit https://f-droid.org/packages/com.keylesspalace.tusky/ und https://phanpy.social
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Idee von Ulrich Kelber @ulrichkelber die spannend ist fürs #Fedilz: eine Schule übt Social Media in einer geschlossenen #Fediverse Instanz. Später föderiert man mit anderen Schulen. Nach der Schulzeit können die SuS dann ihren Account umziehen wohin auch immer sie wollen.
Gibt es sowas womöglich schon irgendwo?
@ebinger @ulrichkelber Es gibt Dinge, die sind von Skaleneffekten abhängig, heißt sie funktionieren nur in groß, nicht in einer verkleinerten Abbildung.
Social Media ist so ein Fall.
Und es hat aus zwei weiteren Gründen keinen Nutzen für die Schüler*innen: Erstens sind dort keine interessanten Personen, sondern nur die, denen man ohnehin täglich begegnet und zweitens ist es kein Safe Space, denn dort wirkt über die Lehrkräfte (und im Zweifel Klarnamenspflicht) ein Macht-Ungleichgewicht hinein. Spätestens wer über die Schule allgemein, oder eine Lehrperson im Speziellen abrantet, wird das zum Bumerang.
Wir kommen nicht umher, die Plattformen so zu regulieren, dass es möglich wird, Jugendliche dort herangeführt werden können, ohne dass es zu einer unkalkulierbaren Risikokonstellation mit unklarem, möglicherweise katastrophalem Ausgang wird.
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Idee von Ulrich Kelber @ulrichkelber die spannend ist fürs #Fedilz: eine Schule übt Social Media in einer geschlossenen #Fediverse Instanz. Später föderiert man mit anderen Schulen. Nach der Schulzeit können die SuS dann ihren Account umziehen wohin auch immer sie wollen.
Gibt es sowas womöglich schon irgendwo?
Schade nur, dass diese Idee in sehr großen Teilen an der Lebensrealität von Schüler*innen vorbeigeht.
Digitale Medien sind kein Physikexperiment, sondern Teil der realen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen.
Ansätze, die sie anfangs gängeln und in eine von Lehrkräften vorgegebene Blase einsperren wollen, sind zum Scheitern verurteilt.
Fediverse-Instanzen von Schulen: Ja; die vorgeschlagenen Einschränkungen: Nein.
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Schade nur, dass diese Idee in sehr großen Teilen an der Lebensrealität von Schüler*innen vorbeigeht.
Digitale Medien sind kein Physikexperiment, sondern Teil der realen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen.
Ansätze, die sie anfangs gängeln und in eine von Lehrkräften vorgegebene Blase einsperren wollen, sind zum Scheitern verurteilt.
Fediverse-Instanzen von Schulen: Ja; die vorgeschlagenen Einschränkungen: Nein.
Details dazu erzähle ich nächstes Wochenende bei den CLT:
Chemnitzer Linux-Tage 2026 · Vortrag: Kinder(rechte) und der Einstieg ins Netz und das Fediverse
Die Chemnitzer Linux-Tage sind eine Veranstaltung rund um das Thema Linux und Open Source für jedermann, die Linux-Nutzer, Insider und Unternehmen zusammenbringt.
(chemnitzer.linux-tage.de)
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@ebinger @ulrichkelber Es gibt Dinge, die sind von Skaleneffekten abhängig, heißt sie funktionieren nur in groß, nicht in einer verkleinerten Abbildung.
Social Media ist so ein Fall.
Und es hat aus zwei weiteren Gründen keinen Nutzen für die Schüler*innen: Erstens sind dort keine interessanten Personen, sondern nur die, denen man ohnehin täglich begegnet und zweitens ist es kein Safe Space, denn dort wirkt über die Lehrkräfte (und im Zweifel Klarnamenspflicht) ein Macht-Ungleichgewicht hinein. Spätestens wer über die Schule allgemein, oder eine Lehrperson im Speziellen abrantet, wird das zum Bumerang.
Wir kommen nicht umher, die Plattformen so zu regulieren, dass es möglich wird, Jugendliche dort herangeführt werden können, ohne dass es zu einer unkalkulierbaren Risikokonstellation mit unklarem, möglicherweise katastrophalem Ausgang wird.
@thorsten4future @ulrichkelber naja, man könnte dort einfach mal die Technik einüben und solche Dinge besprechen, auch zeigen, wie Moderation funktioniert bzw. funktionieren sollte. Klar, wird das kein Selbstläufer. Aber andere Dinge lernt man in der Schule ja auch modellhaft, um sie später im RL draufzuhaben ...
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Details dazu erzähle ich nächstes Wochenende bei den CLT:
Chemnitzer Linux-Tage 2026 · Vortrag: Kinder(rechte) und der Einstieg ins Netz und das Fediverse
Die Chemnitzer Linux-Tage sind eine Veranstaltung rund um das Thema Linux und Open Source für jedermann, die Linux-Nutzer, Insider und Unternehmen zusammenbringt.
(chemnitzer.linux-tage.de)
@nik @ulrichkelber klingt spannend, kannst du das zugänglich machen für alle?
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@nik @ulrichkelber klingt spannend, kannst du das zugänglich machen für alle?
Die Chemnitzer Linux-Tage sind offen für alle.
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Die Chemnitzer Linux-Tage sind offen für alle.
@nik na ob es einen Livestream gibt oder so oder ein Manuskript @ulrichkelber
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@nik na ob es einen Livestream gibt oder so oder ein Manuskript @ulrichkelber
@ebinger @ulrichkelber Aufzeichnungen gibt es.
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@thorsten4future @ulrichkelber naja, man könnte dort einfach mal die Technik einüben und solche Dinge besprechen, auch zeigen, wie Moderation funktioniert bzw. funktionieren sollte. Klar, wird das kein Selbstläufer. Aber andere Dinge lernt man in der Schule ja auch modellhaft, um sie später im RL draufzuhaben ...
@ebinger
Ich finde übrigens eine Defiinstanz besser als ne whatsapp Gruppe.@thorsten4future @ulrichkelber

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Schade nur, dass diese Idee in sehr großen Teilen an der Lebensrealität von Schüler*innen vorbeigeht.
Digitale Medien sind kein Physikexperiment, sondern Teil der realen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen.
Ansätze, die sie anfangs gängeln und in eine von Lehrkräften vorgegebene Blase einsperren wollen, sind zum Scheitern verurteilt.
Fediverse-Instanzen von Schulen: Ja; die vorgeschlagenen Einschränkungen: Nein.
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Hier im Post ist ein ganz klarer, vorgeschriebener Weg dargelegt, bei dem erstmal abseits von der Realität und ohne Federation geübt wird und ich sehe da auch keinen Ansatz, wie die SuS da (sinnvoll begleitet) ausbrechen sollen.
Probier dich gerne aus, aber: Schade dabei bitte nicht dem Image offener sozialer Plattformen und spiel dabei bitte auch nicht Politikern und ihren Social-Media-Verboten in die Hände.
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