Für alle, die nicht Frau sind und sich daher möglicherweise nicht vorstellen können, welchen unerträglichen Situationen wir im Alltag ausgesetzt sind, möchte ich gern folgenden autobiograf.
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@LeilahLilienruh
Sogar für meinen Ex-Ehemann.
Ich lebe jetzt allein, mit meinen zwei Katzen.
Und alle wundern sich.
"Ich bin doch immer noch hübsch anzusehen"
"Du hast doch immer noch Chancen!"
Ich dachte sogar lange, mit mir stimmte etwas nicht, weil ich mich nicht geschmeichelt fühlte.
Wenn ich es zuließ, war ich die Schlampe, wenn nicht, die frigide Zicke.
Nein.
Nein.
NEIN.
Ich bin endlich frei.
Und sicher. 2/2@Dienstag Ich kann Dich sooo gut verstehen! Erkenne mich in ganz vielem wieder... und so wird es sehr vielen Frauen gehen.
Es gab eine Zeit, wo ich mich bewusst wie ein "Junge" gekleidet habe, wenn ich abends allein rausgegangen bin. Oversized Klamotten, Haare unter einen Hut, Bikerjacke... Hat nur auch nichts gebracht.
Und leider musste ich erleben, dass es vom Prinzip her selbst in "linken Szenekneipen" unter jüngeren Leuten nicht anders lief als mit spießigen, alten Säcken. -
@Hoffi So etwas hängt einem irgendwie noch lange unangenehm nach, auch wenn man natürlich nicht ständig dran denkt, oder?! Da bleibt was hängen. Es ist beängstigend, entwürdigend...
Und man hat in solchen Situationen das Gefühl, sich nicht in einem modernen Gesellschaftssystem zu befinden sondern in Höhlenzeiten mit archaischen Machtstrukturen zurückkatapultiert zu werden. Zeiten, in denen Männer Frauen notfalls an den Haaren in ihre Höhle schleiften und Kontrahenten mit der Keule erschlugen.@LeilahLilienruh
Das ist echt wahr.
Ich fühlte mich total hilflos & von meiner Frau will ich gar nicht erst anfangen, obwohl die viel cooler reagiert hat als ich.
War trotzdem noch eine schöne Radtour. -
Für alle, die nicht Frau sind und sich daher möglicherweise nicht vorstellen können, welchen unerträglichen Situationen wir im Alltag ausgesetzt sind, möchte ich gern folgenden autobiograf. Text aus meiner Feder teilen.
Sorry, wenn der Dreiteiler als Screenshot vllt. ein bisschen schwer zu lesen ist.
Mir ist aber einfach wichtig, dass diese permanente Bedrohung, die wir Frauen tagtäglich erleben, wahrgenommen wird.NEIN, es sind nicht nur die einzelnen Täter sondern Millionen Mittäter!
Ich möchte gern noch etwas nachtragen:
1. Danke für Euer Feedback. Solidarität bedeutet mir und grundsätzlich uns Frauen viel. Werdet auch aktiv!2. Die berichtete Episode aus meinem Leben ist EIN Beispiel für all die Übergriffe, denen man (gelegentlich oder auch permanent) in einem Frauenleben ausgesetzt ist, ohne dass "die Gesellschaft" als Ganzes wirklich Notiz davon nimmt.
Mit dem weibl. Individuum macht das aber was: Es frisst, kränkt, verängstigt, verunsichert, schränkt enorm ein...
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Für alle, die nicht Frau sind und sich daher möglicherweise nicht vorstellen können, welchen unerträglichen Situationen wir im Alltag ausgesetzt sind, möchte ich gern folgenden autobiograf. Text aus meiner Feder teilen.
Sorry, wenn der Dreiteiler als Screenshot vllt. ein bisschen schwer zu lesen ist.
Mir ist aber einfach wichtig, dass diese permanente Bedrohung, die wir Frauen tagtäglich erleben, wahrgenommen wird.NEIN, es sind nicht nur die einzelnen Täter sondern Millionen Mittäter!
Noch etwas:
Wenn Frauen so etwas sagen, wie ich nun gleich, dann wird das oft als "Koketterie" diskreditiert. Selbst Frauen lassen sich dazu hinreißen, zu verkünden: "Die fühlt sich wohl besonders schön!" Und verfallen damit voll der männl. Taktik, Übergriffigkeit als eine Art ungeschicktes Kompliment zu framen.
Sag's trotzdem: Ich habe es noch NIE geschafft, allein in ein Lokal, Eisdiele, Café etc. zu gehen, ohne dass sich ein Typ ungefragt an meinen Tisch gesetzt hätte! Das ist schlimm!
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Für alle, die nicht Frau sind und sich daher möglicherweise nicht vorstellen können, welchen unerträglichen Situationen wir im Alltag ausgesetzt sind, möchte ich gern folgenden autobiograf. Text aus meiner Feder teilen.
Sorry, wenn der Dreiteiler als Screenshot vllt. ein bisschen schwer zu lesen ist.
Mir ist aber einfach wichtig, dass diese permanente Bedrohung, die wir Frauen tagtäglich erleben, wahrgenommen wird.NEIN, es sind nicht nur die einzelnen Täter sondern Millionen Mittäter!
@LeilahLilienruh Widerlich... und ein weiterer Hinweis, dass Merz die Diskussion nur für seine rassistischen (muss ich jetzt mal so sagen) Zwecke missbraucht, statt ehrlich an irgendeiner Lösung interessiert zu sein... 🤮
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Für alle, die nicht Frau sind und sich daher möglicherweise nicht vorstellen können, welchen unerträglichen Situationen wir im Alltag ausgesetzt sind, möchte ich gern folgenden autobiograf. Text aus meiner Feder teilen.
Sorry, wenn der Dreiteiler als Screenshot vllt. ein bisschen schwer zu lesen ist.
Mir ist aber einfach wichtig, dass diese permanente Bedrohung, die wir Frauen tagtäglich erleben, wahrgenommen wird.NEIN, es sind nicht nur die einzelnen Täter sondern Millionen Mittäter!
@LeilahLilienruh@newsie.social Ekelhaft und super traurig dass dies an gewissen Orten als "Normal und ok" angesehen wird.
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@LeilahLilienruh Widerlich... und ein weiterer Hinweis, dass Merz die Diskussion nur für seine rassistischen (muss ich jetzt mal so sagen) Zwecke missbraucht, statt ehrlich an irgendeiner Lösung interessiert zu sein... 🤮
@JoernPaulini Dass die Rassisten mit ihrer Hetze der vergangenen Jahre gegen ausländische Männer an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten sind, müsste im Grunde von so gut wie jeder Frau in diesem Lande herausgeschrieen werden und verärgert mich seit Jahren.
Lange VOR "Asylzeiten" wurden wir Frauen u. Mädchen von Männern wie Dreck behandelt, begrabscht, vergewaltigt, ermordet... von urdeutschen Männern!
Frauenparkplätze, Frauennotruf-Nummern etc. wurden nicht erst wegen Asylanten erfunden! -
Noch etwas:
Wenn Frauen so etwas sagen, wie ich nun gleich, dann wird das oft als "Koketterie" diskreditiert. Selbst Frauen lassen sich dazu hinreißen, zu verkünden: "Die fühlt sich wohl besonders schön!" Und verfallen damit voll der männl. Taktik, Übergriffigkeit als eine Art ungeschicktes Kompliment zu framen.
Sag's trotzdem: Ich habe es noch NIE geschafft, allein in ein Lokal, Eisdiele, Café etc. zu gehen, ohne dass sich ein Typ ungefragt an meinen Tisch gesetzt hätte! Das ist schlimm!
2/2Ich hätte nie vermutet, das sich allgemein Leute ohne zu fragen an einen besetzten Tisch setzen.
Das ist ja irgendwie Oberasi Style! -
Ich hätte nie vermutet, das sich allgemein Leute ohne zu fragen an einen besetzten Tisch setzen.
Das ist ja irgendwie Oberasi Style!@MikeHuckebein @LeilahLilienruh +9001%
Ich würd's auch unangemessen finden.
- Selbst in nem rappelvollen Brauhaus in Köln oder nem Biergarten fragt Mensch vorher, ob mensch sich dazu setzen darf.
- Aber vielleichtbsind Neurotypicals so creepy und ignorieren sowas wie "Privatsphäre" und "Autonomie"…
- Selbst in nem rappelvollen Brauhaus in Köln oder nem Biergarten fragt Mensch vorher, ob mensch sich dazu setzen darf.
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Ich hätte nie vermutet, das sich allgemein Leute ohne zu fragen an einen besetzten Tisch setzen.
Das ist ja irgendwie Oberasi Style!@MikeHuckebein Dazu braucht es nur genug Dreistigkeit, ein eklig-solidarisches Umfeld (das Sicherheit bietet), ggf. ein paar Biere, Frauenverachtung und unbefriedigte Geilheit... Alles offenbar verbreitet vorhanden.
Ich würde nomalerweise auch nicht denken, dass ich als Frau in einem vollen Irish-Pub nicht vom Stehtisch zu den Toilettenräumen gehen kann, ohne mindestens fünf Mal schmierige Kommentare zu hören und drei Mal direkt angefasst oder sogar festgehalten zu werden. Ist aber Fakt.
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@MikeHuckebein @LeilahLilienruh +9001%
Ich würd's auch unangemessen finden.
- Selbst in nem rappelvollen Brauhaus in Köln oder nem Biergarten fragt Mensch vorher, ob mensch sich dazu setzen darf.
- Aber vielleichtbsind Neurotypicals so creepy und ignorieren sowas wie "Privatsphäre" und "Autonomie"…
@kkarhan @MikeHuckebein Solchen wie dem beschriebenen Typen geht es ja auch nicht um einen "freien Platz" sondern um 1. lüsterne Annäherungsversuche, 2. Provokation und 3. Applaus durch die glotzenden Kumpels im Hintergrund.
- Selbst in nem rappelvollen Brauhaus in Köln oder nem Biergarten fragt Mensch vorher, ob mensch sich dazu setzen darf.
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@kkarhan @MikeHuckebein Solchen wie dem beschriebenen Typen geht es ja auch nicht um einen "freien Platz" sondern um 1. lüsterne Annäherungsversuche, 2. Provokation und 3. Applaus durch die glotzenden Kumpels im Hintergrund.
Für mich ist das absolute Provokation!
Und etwas übertrieben gesagt, müsste man so einen Person an seinem Ohr vom Platz bis vor die Eingangstür ziehen. Und dann mit einen Tritt in den Hinter für immer verabschieden! -
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