Viele sagen ja "wir brauchen eine konservative Partei in der Deutschen Parteienlandschaft".
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Viele sagen ja "wir brauchen eine konservative Partei in der Deutschen Parteienlandschaft".
Ich bin soweit zu sagen: Nein, brauchen wir nicht. Vor allem keine, die man getrost als rechtsradikal bezeichnen kann und die in Einzelpersonen von den Rechtsextremen kaum mehr zu unterscheiden ist.
Die #union ist hauptverantwortlich dafür, wie weit wir bei den zentralen Themen wie Sozialstaat, Infrastruktur, Bildung, Klimaschutz, Mobilitäts- und Energiewende hinter andere Länder, insbesondere die skandinavischen, zurückgefallen sind.
Ohne diese Partei(en) würde es Deutschland heute deutlich besser gehen.
Prove me wrong.
@abulling Folgendes Gedankenexperiment:
Was wäre, wenn man künftig bei Wahlen das so handhaben würde, dass die Partei die als Siegerin daraus hervorgeht, zwar die Regierung bilden, aber nicht zwangsläufig jemanden aus der eigenen Partei in ein Regierungsamt hieven müsste, sondern sich aus allen demokratischen Parteien bedienen könnte - quasi eine zweckgebunde Wahl? Dadurch könnte man Fachmenschen über die eine andere Partei evtl. verfügt einbinden, ohne Koalitionsverhandlungen führen zu müssen.
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Ja, genauso wie es Leute gibt, die in Zigaretten oder Feuerwerk irgendwas sehen.
Aber deswegen wird es nicht gebraucht.
Es ist da.
Die Leuten "benutzen" es.Aber es erfüllt keine Zweck, hat keine Nutzen.
Würde es wegfallen, würde damit nichts schlechter werden. Eher im Gegenteil.Genauso ist es mit der Union.
Sie erfüllt schon lange keinen Zweck mehr auf der politischen Bühne.
Würde sie wegfallen, würde es der Gesellschaft deutlich besser gehen.@thoralf Das ist deine persönliche Meinung und die große Mehrheit der Wähler in diesem Land sieht das offensichtlich anders.
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@abulling Folgendes Gedankenexperiment:
Was wäre, wenn man künftig bei Wahlen das so handhaben würde, dass die Partei die als Siegerin daraus hervorgeht, zwar die Regierung bilden, aber nicht zwangsläufig jemanden aus der eigenen Partei in ein Regierungsamt hieven müsste, sondern sich aus allen demokratischen Parteien bedienen könnte - quasi eine zweckgebunde Wahl? Dadurch könnte man Fachmenschen über die eine andere Partei evtl. verfügt einbinden, ohne Koalitionsverhandlungen führen zu müssen.
@abulling Ist 'ne Weile her das ich "A different kind of power" gelesen habe, aber ich meine mich zu erinnern, dass Jacinda Ardern (die ehemalige Premierministerin von Neuseeland) das bei ihrer Regierungsbildung so ähnlich gehandhabt hat und deren Erfolg war ja - trotz Corona und Schwangerschaft absolut beeindruckend.
Vermutlich müsste man dafür nicht mal was am Wahlrecht ändern und könnte theoretisch auf die Art das Optimum aus allen demokratischen Parteien herausholen - inkl. Kleinstparteien.
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Viele sagen ja "wir brauchen eine konservative Partei in der Deutschen Parteienlandschaft".
Ich bin soweit zu sagen: Nein, brauchen wir nicht. Vor allem keine, die man getrost als rechtsradikal bezeichnen kann und die in Einzelpersonen von den Rechtsextremen kaum mehr zu unterscheiden ist.
Die #union ist hauptverantwortlich dafür, wie weit wir bei den zentralen Themen wie Sozialstaat, Infrastruktur, Bildung, Klimaschutz, Mobilitäts- und Energiewende hinter andere Länder, insbesondere die skandinavischen, zurückgefallen sind.
Ohne diese Partei(en) würde es Deutschland heute deutlich besser gehen.
Prove me wrong.
Es kommt für mich auf die Definition von konservativ an. Ob das bedeutet "das haben wir immer so gemacht, das ziehen wir jetzt weiter durch", oder ob es wirklich darum geht, unsere Lebensgrundlagen zu bewahren.
Eigentlich müssten die Unionsparteien eher als "destruktiv" bezeichnet werden, weil sie mutwillig Entscheidungen treffen, die unsere Lebensgrundlagen erodieren und in eine nicht gerade lebenswerte Zukunft führen.
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@abulling
Für die Nutzniesser des System funktioniert es: Geld, Macht, Privilegien… alles da. Da ist nix gescheitert. -
@AngelaCarstensen
Ja, das kann gut sein. Und vielleicht wählen einige davon deshalb jetzt "Protest". -
Oder anders gesagt: Aus meiner Sicht ist das konservative Experiment gescheitert. In einer Welt, die sich immer schneller verändert, gerät Konservatismus immer mehr ins Hintertreffen. Trifft falsche Entscheidungen und klammert sich aus Hilflosigkeit schlussendlich noch fester an die Vergangenheit und radikalisiert sich im verzweifelten Versuch, die Realität so zu ignorieren und das eigene Weltbild nicht anpassen zu müssen - und nicht unterzugehen.
Dazu die latente Wirtschaftsnähe aka Korruption.
Statisch und rückständig ist der Zeit nicht mehr angemessen. Was wir gerade erleben ist der Todeskampf des #Konservatismus.
@abulling Wenn Konservatismus den eigenen Tod nahen sieht, verwandelt er sich in Faschismus und leitet den Tod auf andere um.
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@abulling Sage dazu jein.
In der Realität ist es zum Scheitern verurteilt.
An der Wahlurne gewinnt das Konservative, wenn man rechts-außen dazu zählt.Wenn der Wind des Wandels weht,
bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.
(aus China)@Alter_Mann @abulling Elektoral erfolgreich und an der Realität gescheitert ist kein Widerspruch.
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Viele sagen ja "wir brauchen eine konservative Partei in der Deutschen Parteienlandschaft".
Ich bin soweit zu sagen: Nein, brauchen wir nicht. Vor allem keine, die man getrost als rechtsradikal bezeichnen kann und die in Einzelpersonen von den Rechtsextremen kaum mehr zu unterscheiden ist.
Die #union ist hauptverantwortlich dafür, wie weit wir bei den zentralen Themen wie Sozialstaat, Infrastruktur, Bildung, Klimaschutz, Mobilitäts- und Energiewende hinter andere Länder, insbesondere die skandinavischen, zurückgefallen sind.
Ohne diese Partei(en) würde es Deutschland heute deutlich besser gehen.
Prove me wrong.
@abulling Ich glaube, wir haben ein systemisches Problem in der Demokratie. Die Leute wählen ja deshalb konservativ, weil die ihnen versprechen, dass man den Wandel einfach wegignorieren kann.
Oder „Mehrheit ist der Unsinn“, wie Schiller dichtete.
Und der basierte seine Aussage auf der Kenntnis der Geschichte der attischen Demokratie, die ja sogar nur die gebildeten Bürger einbezog.
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@abulling Folgendes Gedankenexperiment:
Was wäre, wenn man künftig bei Wahlen das so handhaben würde, dass die Partei die als Siegerin daraus hervorgeht, zwar die Regierung bilden, aber nicht zwangsläufig jemanden aus der eigenen Partei in ein Regierungsamt hieven müsste, sondern sich aus allen demokratischen Parteien bedienen könnte - quasi eine zweckgebunde Wahl? Dadurch könnte man Fachmenschen über die eine andere Partei evtl. verfügt einbinden, ohne Koalitionsverhandlungen führen zu müssen.
@shinydelight Aber was wäre der Incentive für diese Partei, sich nicht (nur) aus den eigenen Reihen zu bedienen? Warum würde sie das tun? Könntest du dir konkret vorstellen, dass die #union freiwillig jemanden von den #grünen oder #linken in die Regierung holt? Das geht vielleicht in einer Welt ohne Kulturkampf, aber nachdem wir in Letzterem - "dank" der #niemehrcducsu - voll drinstecken, sehe ich das (leider) nicht...
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