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  3. Viele sagen ja "wir brauchen eine konservative Partei in der Deutschen Parteienlandschaft".

Viele sagen ja "wir brauchen eine konservative Partei in der Deutschen Parteienlandschaft".

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unionniemehrcducsu
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  • 343max@mastodon.social3 343max@mastodon.social

    @thoralf Was ist denn die Alternative? Leuten das Wählen verbieten?

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    thoralf@soc.umrath.netT This user is from outside of this forum
    thoralf@soc.umrath.net
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    #50

    @343max Wir reden vom brauchen.
    Es braucht keine konservativen Parteien, weil die keinen Zweck erfüllen.

    Niemand hat was von verbieten gesagt.
    Nicht brauchen != verbieten

    343max@mastodon.social3 1 Reply Last reply
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    • thoralf@soc.umrath.netT thoralf@soc.umrath.net

      @343max Wir reden vom brauchen.
      Es braucht keine konservativen Parteien, weil die keinen Zweck erfüllen.

      Niemand hat was von verbieten gesagt.
      Nicht brauchen != verbieten

      343max@mastodon.social3 This user is from outside of this forum
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      #51

      @thoralf Wenn sie keinen Zweck erfüllten würden sie nicht gewählt werden und würden nicht existieren. Die über 50% des Landes die diese Parteien wählen sehen sehr wohl einen Zweck in diesen Parteien. Es mag für mich und dich nicht nachvollziehbar sein, aber sehr viele Wähler in diesem Land wollen exakt die Politik die diese Parteien machen.

      thoralf@soc.umrath.netT 1 Reply Last reply
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      • 343max@mastodon.social3 343max@mastodon.social

        @thoralf Wenn sie keinen Zweck erfüllten würden sie nicht gewählt werden und würden nicht existieren. Die über 50% des Landes die diese Parteien wählen sehen sehr wohl einen Zweck in diesen Parteien. Es mag für mich und dich nicht nachvollziehbar sein, aber sehr viele Wähler in diesem Land wollen exakt die Politik die diese Parteien machen.

        thoralf@soc.umrath.netT This user is from outside of this forum
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        #52

        @343max

        Ja, genauso wie es Leute gibt, die in Zigaretten oder Feuerwerk irgendwas sehen.
        Aber deswegen wird es nicht gebraucht.
        Es ist da.
        Die Leuten "benutzen" es.

        Aber es erfüllt keine Zweck, hat keine Nutzen.
        Würde es wegfallen, würde damit nichts schlechter werden. Eher im Gegenteil.

        Genauso ist es mit der Union.
        Sie erfüllt schon lange keinen Zweck mehr auf der politischen Bühne.
        Würde sie wegfallen, würde es der Gesellschaft deutlich besser gehen.

        343max@mastodon.social3 1 Reply Last reply
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        • abulling@fedifreu.deA abulling@fedifreu.de

          Viele sagen ja "wir brauchen eine konservative Partei in der Deutschen Parteienlandschaft".

          Ich bin soweit zu sagen: Nein, brauchen wir nicht. Vor allem keine, die man getrost als rechtsradikal bezeichnen kann und die in Einzelpersonen von den Rechtsextremen kaum mehr zu unterscheiden ist.

          Die #union ist hauptverantwortlich dafür, wie weit wir bei den zentralen Themen wie Sozialstaat, Infrastruktur, Bildung, Klimaschutz, Mobilitäts- und Energiewende hinter andere Länder, insbesondere die skandinavischen, zurückgefallen sind.

          Ohne diese Partei(en) würde es Deutschland heute deutlich besser gehen.

          Prove me wrong.

          #niemehrcducsu

          shinydelight@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
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          shinydelight@mastodon.social
          wrote last edited by
          #53

          @abulling Folgendes Gedankenexperiment:

          Was wäre, wenn man künftig bei Wahlen das so handhaben würde, dass die Partei die als Siegerin daraus hervorgeht, zwar die Regierung bilden, aber nicht zwangsläufig jemanden aus der eigenen Partei in ein Regierungsamt hieven müsste, sondern sich aus allen demokratischen Parteien bedienen könnte - quasi eine zweckgebunde Wahl? Dadurch könnte man Fachmenschen über die eine andere Partei evtl. verfügt einbinden, ohne Koalitionsverhandlungen führen zu müssen.

          shinydelight@mastodon.socialS abulling@fedifreu.deA 2 Replies Last reply
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          • thoralf@soc.umrath.netT thoralf@soc.umrath.net

            @343max

            Ja, genauso wie es Leute gibt, die in Zigaretten oder Feuerwerk irgendwas sehen.
            Aber deswegen wird es nicht gebraucht.
            Es ist da.
            Die Leuten "benutzen" es.

            Aber es erfüllt keine Zweck, hat keine Nutzen.
            Würde es wegfallen, würde damit nichts schlechter werden. Eher im Gegenteil.

            Genauso ist es mit der Union.
            Sie erfüllt schon lange keinen Zweck mehr auf der politischen Bühne.
            Würde sie wegfallen, würde es der Gesellschaft deutlich besser gehen.

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            #54

            @thoralf Das ist deine persönliche Meinung und die große Mehrheit der Wähler in diesem Land sieht das offensichtlich anders.

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            • shinydelight@mastodon.socialS shinydelight@mastodon.social

              @abulling Folgendes Gedankenexperiment:

              Was wäre, wenn man künftig bei Wahlen das so handhaben würde, dass die Partei die als Siegerin daraus hervorgeht, zwar die Regierung bilden, aber nicht zwangsläufig jemanden aus der eigenen Partei in ein Regierungsamt hieven müsste, sondern sich aus allen demokratischen Parteien bedienen könnte - quasi eine zweckgebunde Wahl? Dadurch könnte man Fachmenschen über die eine andere Partei evtl. verfügt einbinden, ohne Koalitionsverhandlungen führen zu müssen.

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              #55

              @abulling Ist 'ne Weile her das ich "A different kind of power" gelesen habe, aber ich meine mich zu erinnern, dass Jacinda Ardern (die ehemalige Premierministerin von Neuseeland) das bei ihrer Regierungsbildung so ähnlich gehandhabt hat und deren Erfolg war ja - trotz Corona und Schwangerschaft absolut beeindruckend.

              Vermutlich müsste man dafür nicht mal was am Wahlrecht ändern und könnte theoretisch auf die Art das Optimum aus allen demokratischen Parteien herausholen - inkl. Kleinstparteien.

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              • abulling@fedifreu.deA abulling@fedifreu.de

                Viele sagen ja "wir brauchen eine konservative Partei in der Deutschen Parteienlandschaft".

                Ich bin soweit zu sagen: Nein, brauchen wir nicht. Vor allem keine, die man getrost als rechtsradikal bezeichnen kann und die in Einzelpersonen von den Rechtsextremen kaum mehr zu unterscheiden ist.

                Die #union ist hauptverantwortlich dafür, wie weit wir bei den zentralen Themen wie Sozialstaat, Infrastruktur, Bildung, Klimaschutz, Mobilitäts- und Energiewende hinter andere Länder, insbesondere die skandinavischen, zurückgefallen sind.

                Ohne diese Partei(en) würde es Deutschland heute deutlich besser gehen.

                Prove me wrong.

                #niemehrcducsu

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                #56

                Es kommt für mich auf die Definition von konservativ an. Ob das bedeutet "das haben wir immer so gemacht, das ziehen wir jetzt weiter durch", oder ob es wirklich darum geht, unsere Lebensgrundlagen zu bewahren.

                Eigentlich müssten die Unionsparteien eher als "destruktiv" bezeichnet werden, weil sie mutwillig Entscheidungen treffen, die unsere Lebensgrundlagen erodieren und in eine nicht gerade lebenswerte Zukunft führen.

                @abulling

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                • musevg@23.socialM musevg@23.social

                  @abulling
                  Für die Nutzniesser des System funktioniert es: Geld, Macht, Privilegien… alles da. Da ist nix gescheitert.

                  angelacarstensen@norden.socialA This user is from outside of this forum
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                  angelacarstensen@norden.social
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                  #57

                  @musevg @abulling

                  Aber auch für diese Leute wird es nicht langfristig funktionieren.

                  musevg@23.socialM 1 Reply Last reply
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                  • angelacarstensen@norden.socialA angelacarstensen@norden.social

                    @musevg @abulling

                    Aber auch für diese Leute wird es nicht langfristig funktionieren.

                    musevg@23.socialM This user is from outside of this forum
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                    #58

                    @AngelaCarstensen
                    Ja, das kann gut sein. Und vielleicht wählen einige davon deshalb jetzt "Protest".

                    @abulling

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                    • abulling@fedifreu.deA abulling@fedifreu.de

                      Oder anders gesagt: Aus meiner Sicht ist das konservative Experiment gescheitert. In einer Welt, die sich immer schneller verändert, gerät Konservatismus immer mehr ins Hintertreffen. Trifft falsche Entscheidungen und klammert sich aus Hilflosigkeit schlussendlich noch fester an die Vergangenheit und radikalisiert sich im verzweifelten Versuch, die Realität so zu ignorieren und das eigene Weltbild nicht anpassen zu müssen - und nicht unterzugehen.

                      Dazu die latente Wirtschaftsnähe aka Korruption.

                      Statisch und rückständig ist der Zeit nicht mehr angemessen. Was wir gerade erleben ist der Todeskampf des #Konservatismus.

                      tkissing@mastodon.socialT This user is from outside of this forum
                      tkissing@mastodon.socialT This user is from outside of this forum
                      tkissing@mastodon.social
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                      #59

                      @abulling Wenn Konservatismus den eigenen Tod nahen sieht, verwandelt er sich in Faschismus und leitet den Tod auf andere um.

                      1 Reply Last reply
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                      • A alter_mann@mastodon.social

                        @abulling Sage dazu jein.

                        In der Realität ist es zum Scheitern verurteilt.
                        An der Wahlurne gewinnt das Konservative, wenn man rechts-außen dazu zählt.

                        Wenn der Wind des Wandels weht,
                        bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.
                        (aus China)

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                        blubball@mastodontech.de
                        wrote last edited by
                        #60

                        @Alter_Mann @abulling Elektoral erfolgreich und an der Realität gescheitert ist kein Widerspruch.

                        1 Reply Last reply
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                        • abulling@fedifreu.deA abulling@fedifreu.de

                          Viele sagen ja "wir brauchen eine konservative Partei in der Deutschen Parteienlandschaft".

                          Ich bin soweit zu sagen: Nein, brauchen wir nicht. Vor allem keine, die man getrost als rechtsradikal bezeichnen kann und die in Einzelpersonen von den Rechtsextremen kaum mehr zu unterscheiden ist.

                          Die #union ist hauptverantwortlich dafür, wie weit wir bei den zentralen Themen wie Sozialstaat, Infrastruktur, Bildung, Klimaschutz, Mobilitäts- und Energiewende hinter andere Länder, insbesondere die skandinavischen, zurückgefallen sind.

                          Ohne diese Partei(en) würde es Deutschland heute deutlich besser gehen.

                          Prove me wrong.

                          #niemehrcducsu

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                          wrote last edited by
                          #61

                          @abulling Ich glaube, wir haben ein systemisches Problem in der Demokratie. Die Leute wählen ja deshalb konservativ, weil die ihnen versprechen, dass man den Wandel einfach wegignorieren kann.

                          Oder „Mehrheit ist der Unsinn“, wie Schiller dichtete.

                          Und der basierte seine Aussage auf der Kenntnis der Geschichte der attischen Demokratie, die ja sogar nur die gebildeten Bürger einbezog.

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                          • shinydelight@mastodon.socialS shinydelight@mastodon.social

                            @abulling Folgendes Gedankenexperiment:

                            Was wäre, wenn man künftig bei Wahlen das so handhaben würde, dass die Partei die als Siegerin daraus hervorgeht, zwar die Regierung bilden, aber nicht zwangsläufig jemanden aus der eigenen Partei in ein Regierungsamt hieven müsste, sondern sich aus allen demokratischen Parteien bedienen könnte - quasi eine zweckgebunde Wahl? Dadurch könnte man Fachmenschen über die eine andere Partei evtl. verfügt einbinden, ohne Koalitionsverhandlungen führen zu müssen.

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                            #62

                            @shinydelight Aber was wäre der Incentive für diese Partei, sich nicht (nur) aus den eigenen Reihen zu bedienen? Warum würde sie das tun? Könntest du dir konkret vorstellen, dass die #union freiwillig jemanden von den #grünen oder #linken in die Regierung holt? Das geht vielleicht in einer Welt ohne Kulturkampf, aber nachdem wir in Letzterem - "dank" der #niemehrcducsu - voll drinstecken, sehe ich das (leider) nicht...

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