Viele sagen ja "wir brauchen eine konservative Partei in der Deutschen Parteienlandschaft".
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Viele sagen ja "wir brauchen eine konservative Partei in der Deutschen Parteienlandschaft".
Ich bin soweit zu sagen: Nein, brauchen wir nicht. Vor allem keine, die man getrost als rechtsradikal bezeichnen kann und die in Einzelpersonen von den Rechtsextremen kaum mehr zu unterscheiden ist.
Die #union ist hauptverantwortlich dafür, wie weit wir bei den zentralen Themen wie Sozialstaat, Infrastruktur, Bildung, Klimaschutz, Mobilitäts- und Energiewende hinter andere Länder, insbesondere die skandinavischen, zurückgefallen sind.
Ohne diese Partei(en) würde es Deutschland heute deutlich besser gehen.
Prove me wrong.
@abulling Die Union ist keine konservative Partei und ist es wahrscheinlich seit Jahrzehnten nicht mehr. In meinem Verständnis wollen echte konservative Parteien Werte bewahren, aber keine Strukturen. Die Welt dreht sich weiter und deshalb muss man auch Strukturen kontinuierlich anpassen. Wer sehen will, wie produktive (wert-)konservative Politik aussieht dem empfehle ich @manuelaripa, die Europaabgeordnete der ödp (Ökologisch-Demokratische Partei Deutschlands).
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Viele sagen ja "wir brauchen eine konservative Partei in der Deutschen Parteienlandschaft".
Ich bin soweit zu sagen: Nein, brauchen wir nicht. Vor allem keine, die man getrost als rechtsradikal bezeichnen kann und die in Einzelpersonen von den Rechtsextremen kaum mehr zu unterscheiden ist.
Die #union ist hauptverantwortlich dafür, wie weit wir bei den zentralen Themen wie Sozialstaat, Infrastruktur, Bildung, Klimaschutz, Mobilitäts- und Energiewende hinter andere Länder, insbesondere die skandinavischen, zurückgefallen sind.
Ohne diese Partei(en) würde es Deutschland heute deutlich besser gehen.
Prove me wrong.
"Proof me wrong."?
Mission impossible
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Oder anders gesagt: Aus meiner Sicht ist das konservative Experiment gescheitert. In einer Welt, die sich immer schneller verändert, gerät Konservatismus immer mehr ins Hintertreffen. Trifft falsche Entscheidungen und klammert sich aus Hilflosigkeit schlussendlich noch fester an die Vergangenheit und radikalisiert sich im verzweifelten Versuch, die Realität so zu ignorieren und das eigene Weltbild nicht anpassen zu müssen - und nicht unterzugehen.
Dazu die latente Wirtschaftsnähe aka Korruption.
Statisch und rückständig ist der Zeit nicht mehr angemessen. Was wir gerade erleben ist der Todeskampf des #Konservatismus.
@abulling
Für die Nutzniesser des System funktioniert es: Geld, Macht, Privilegien… alles da. Da ist nix gescheitert. -
Viele sagen ja "wir brauchen eine konservative Partei in der Deutschen Parteienlandschaft".
Ich bin soweit zu sagen: Nein, brauchen wir nicht. Vor allem keine, die man getrost als rechtsradikal bezeichnen kann und die in Einzelpersonen von den Rechtsextremen kaum mehr zu unterscheiden ist.
Die #union ist hauptverantwortlich dafür, wie weit wir bei den zentralen Themen wie Sozialstaat, Infrastruktur, Bildung, Klimaschutz, Mobilitäts- und Energiewende hinter andere Länder, insbesondere die skandinavischen, zurückgefallen sind.
Ohne diese Partei(en) würde es Deutschland heute deutlich besser gehen.
Prove me wrong.
Nein. Was wir dringend brauchen, sind wählbare Parteien und Mehrheiten links der Mitte, damit endlich wieder linke und soziale Politik möglich wird!
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@abulling
Für die Nutzniesser des System funktioniert es: Geld, Macht, Privilegien… alles da. Da ist nix gescheitert.@musevg ich glaube @abulling meint "für die Gesellschaft" gescheitert. Also dass das Konzept einfach nicht trägt.
Und letztlich geht es ja schon darum eine funktionierende Gesellschaft (in einem funktionierenden Staat oder unabhängig von nationalen Gebilden) zu erschaffen und erhalten nehme ich an.
Ansonsten funktioniert "Raub" auch ganz gut…
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Viele sagen ja "wir brauchen eine konservative Partei in der Deutschen Parteienlandschaft".
Ich bin soweit zu sagen: Nein, brauchen wir nicht. Vor allem keine, die man getrost als rechtsradikal bezeichnen kann und die in Einzelpersonen von den Rechtsextremen kaum mehr zu unterscheiden ist.
Die #union ist hauptverantwortlich dafür, wie weit wir bei den zentralen Themen wie Sozialstaat, Infrastruktur, Bildung, Klimaschutz, Mobilitäts- und Energiewende hinter andere Länder, insbesondere die skandinavischen, zurückgefallen sind.
Ohne diese Partei(en) würde es Deutschland heute deutlich besser gehen.
Prove me wrong.
@abulling These: Die Grünen sind die konservativen. Noch konservativer brauchen wir nichts.

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@musevg ich glaube @abulling meint "für die Gesellschaft" gescheitert. Also dass das Konzept einfach nicht trägt.
Und letztlich geht es ja schon darum eine funktionierende Gesellschaft (in einem funktionierenden Staat oder unabhängig von nationalen Gebilden) zu erschaffen und erhalten nehme ich an.
Ansonsten funktioniert "Raub" auch ganz gut…
@deusfigendi
Guter Punkt. Aber: Schau dir an wie die Leute wählen und wie sie sich äußern (auch Menschen ohne Wahlrecht). Ich sehe auch da kein 'gescheitert'. -
Viele sagen ja "wir brauchen eine konservative Partei in der Deutschen Parteienlandschaft".
Ich bin soweit zu sagen: Nein, brauchen wir nicht. Vor allem keine, die man getrost als rechtsradikal bezeichnen kann und die in Einzelpersonen von den Rechtsextremen kaum mehr zu unterscheiden ist.
Die #union ist hauptverantwortlich dafür, wie weit wir bei den zentralen Themen wie Sozialstaat, Infrastruktur, Bildung, Klimaschutz, Mobilitäts- und Energiewende hinter andere Länder, insbesondere die skandinavischen, zurückgefallen sind.
Ohne diese Partei(en) würde es Deutschland heute deutlich besser gehen.
Prove me wrong.
@abulling Eine Partei ist nichts ohne Wähler*innen!
Wir brauchen eine Vielfalt und Diversität (nicht zu ähnliche) an Parteien für die Demokratie (vgl Gefahren von Zweiparteiensystemen woanders).
Bedenklich ist doch, warum eine Gesellschaft rechte und extrem-rechte Ideen adoptiert und wählt - da muss man ansetzen. Das beginnt lange vor Parteien. Und hat mit "konservativ" nichts zu tun. -
@abulling ohne genaue Definition, was "konservativ" bedeuten soll, ist keine klare Antwort möglich. Vom Wort her heisst es ja "bewahrend".
Nun gibt es meiner Meinung nach einige Sachen, die bewahrt werden sollten, die aber zu verschwinden drohen: Intakte Umwelt, fruchtbare Böden, Quartierläden, echte Wisseschaft, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Frieden, ausgebaute Sozialsysteme, Qualitätsjournalismus, usw. usf.
Die meisten Dinge, welche die real existierenden konservativen Kräfte aber erhalten möchten, erachte ich nicht als erhaltenswürdig: Eigentum, Patriarchat, Ausbeutung, Imperialismus, Recht des Stärkeren, Klassengesellschaft, und dergleichen. -
Oder anders gesagt: Aus meiner Sicht ist das konservative Experiment gescheitert. In einer Welt, die sich immer schneller verändert, gerät Konservatismus immer mehr ins Hintertreffen. Trifft falsche Entscheidungen und klammert sich aus Hilflosigkeit schlussendlich noch fester an die Vergangenheit und radikalisiert sich im verzweifelten Versuch, die Realität so zu ignorieren und das eigene Weltbild nicht anpassen zu müssen - und nicht unterzugehen.
Dazu die latente Wirtschaftsnähe aka Korruption.
Statisch und rückständig ist der Zeit nicht mehr angemessen. Was wir gerade erleben ist der Todeskampf des #Konservatismus.
@abulling
Gut zusammengefasst.
Ich verzweifle täglich an den neuesten Kapriolen -
Viele sagen ja "wir brauchen eine konservative Partei in der Deutschen Parteienlandschaft".
Ich bin soweit zu sagen: Nein, brauchen wir nicht. Vor allem keine, die man getrost als rechtsradikal bezeichnen kann und die in Einzelpersonen von den Rechtsextremen kaum mehr zu unterscheiden ist.
Die #union ist hauptverantwortlich dafür, wie weit wir bei den zentralen Themen wie Sozialstaat, Infrastruktur, Bildung, Klimaschutz, Mobilitäts- und Energiewende hinter andere Länder, insbesondere die skandinavischen, zurückgefallen sind.
Ohne diese Partei(en) würde es Deutschland heute deutlich besser gehen.
Prove me wrong.
@abulling @danepod "Brauchen" heißt ja in dem Zusammenhang nur, dass es halt wahnsinnig viele Wähler gibt die genau das wollen und es wählen. Wenn es diese Parteien nicht gäbe (wie auch immer man das erreichen wollte) würden diese Wähler auf die Barikaden gehen.
Wenn die CDU weg wäre, würden ihre Wähler halt zum größten Teil AfD wählen.
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@abulling @danepod "Brauchen" heißt ja in dem Zusammenhang nur, dass es halt wahnsinnig viele Wähler gibt die genau das wollen und es wählen. Wenn es diese Parteien nicht gäbe (wie auch immer man das erreichen wollte) würden diese Wähler auf die Barikaden gehen.
Wenn die CDU weg wäre, würden ihre Wähler halt zum größten Teil AfD wählen.
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@thoralf Was ist denn die Alternative? Leuten das Wählen verbieten?
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Ich weiß nicht, ob "wir" eine konservative Partei brauchen.
Ich weiß nur, dass die real existierende CDU/CSU immer¹ viel mehr Problem als Lösung war.
Auch wenn ich für ein AfD-Verbotsverfahren bin, ist die Union aktuell eindeutig die größte Gefahr für die Zukunft dieses Landes.
Wenn sie sich nicht reformiert, gehört sie zerstört.
¹mindestens so lange meine persönliche Erinnerung zurückreicht, aber gemäß Geschichtsbüchern seit Gründung der BRD.
@mina Das liegt daran, dass sie von der blauen Partei "abschreibt", während sie die gleichzeitig als Vogelscheuche zu nutzen versucht, um die Angst vor ihr für den Wahlkampf instrumentalisieren zu können. Dadurch unterscheidet sie sich kaum noch von der blauen, was letztere normalisiert.
Ergo, bei einem Verbot der blauen wäre es nicht allzu unwahrscheinlich, dass auch die CDU/CSU verboten werden würde, weil man ja die gleichen Maßstäbe anlegen müsste und zwangsläufig zum gleichen Ergebnis käme.
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@musevg ich glaube @abulling meint "für die Gesellschaft" gescheitert. Also dass das Konzept einfach nicht trägt.
Und letztlich geht es ja schon darum eine funktionierende Gesellschaft (in einem funktionierenden Staat oder unabhängig von nationalen Gebilden) zu erschaffen und erhalten nehme ich an.
Ansonsten funktioniert "Raub" auch ganz gut…
@deusfigendi @musevg Ja, genau das meinte ich.
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@thoralf Was ist denn die Alternative? Leuten das Wählen verbieten?
@343max Wir reden vom brauchen.
Es braucht keine konservativen Parteien, weil die keinen Zweck erfüllen.Niemand hat was von verbieten gesagt.
Nicht brauchen != verbieten -
@343max Wir reden vom brauchen.
Es braucht keine konservativen Parteien, weil die keinen Zweck erfüllen.Niemand hat was von verbieten gesagt.
Nicht brauchen != verbieten@thoralf Wenn sie keinen Zweck erfüllten würden sie nicht gewählt werden und würden nicht existieren. Die über 50% des Landes die diese Parteien wählen sehen sehr wohl einen Zweck in diesen Parteien. Es mag für mich und dich nicht nachvollziehbar sein, aber sehr viele Wähler in diesem Land wollen exakt die Politik die diese Parteien machen.
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@thoralf Wenn sie keinen Zweck erfüllten würden sie nicht gewählt werden und würden nicht existieren. Die über 50% des Landes die diese Parteien wählen sehen sehr wohl einen Zweck in diesen Parteien. Es mag für mich und dich nicht nachvollziehbar sein, aber sehr viele Wähler in diesem Land wollen exakt die Politik die diese Parteien machen.
Ja, genauso wie es Leute gibt, die in Zigaretten oder Feuerwerk irgendwas sehen.
Aber deswegen wird es nicht gebraucht.
Es ist da.
Die Leuten "benutzen" es.Aber es erfüllt keine Zweck, hat keine Nutzen.
Würde es wegfallen, würde damit nichts schlechter werden. Eher im Gegenteil.Genauso ist es mit der Union.
Sie erfüllt schon lange keinen Zweck mehr auf der politischen Bühne.
Würde sie wegfallen, würde es der Gesellschaft deutlich besser gehen. -
Viele sagen ja "wir brauchen eine konservative Partei in der Deutschen Parteienlandschaft".
Ich bin soweit zu sagen: Nein, brauchen wir nicht. Vor allem keine, die man getrost als rechtsradikal bezeichnen kann und die in Einzelpersonen von den Rechtsextremen kaum mehr zu unterscheiden ist.
Die #union ist hauptverantwortlich dafür, wie weit wir bei den zentralen Themen wie Sozialstaat, Infrastruktur, Bildung, Klimaschutz, Mobilitäts- und Energiewende hinter andere Länder, insbesondere die skandinavischen, zurückgefallen sind.
Ohne diese Partei(en) würde es Deutschland heute deutlich besser gehen.
Prove me wrong.
@abulling Folgendes Gedankenexperiment:
Was wäre, wenn man künftig bei Wahlen das so handhaben würde, dass die Partei die als Siegerin daraus hervorgeht, zwar die Regierung bilden, aber nicht zwangsläufig jemanden aus der eigenen Partei in ein Regierungsamt hieven müsste, sondern sich aus allen demokratischen Parteien bedienen könnte - quasi eine zweckgebunde Wahl? Dadurch könnte man Fachmenschen über die eine andere Partei evtl. verfügt einbinden, ohne Koalitionsverhandlungen führen zu müssen.
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Ja, genauso wie es Leute gibt, die in Zigaretten oder Feuerwerk irgendwas sehen.
Aber deswegen wird es nicht gebraucht.
Es ist da.
Die Leuten "benutzen" es.Aber es erfüllt keine Zweck, hat keine Nutzen.
Würde es wegfallen, würde damit nichts schlechter werden. Eher im Gegenteil.Genauso ist es mit der Union.
Sie erfüllt schon lange keinen Zweck mehr auf der politischen Bühne.
Würde sie wegfallen, würde es der Gesellschaft deutlich besser gehen.@thoralf Das ist deine persönliche Meinung und die große Mehrheit der Wähler in diesem Land sieht das offensichtlich anders.
