OpenAI & Pentagon: Warum eure Daten jetzt freies Spiel für US-Geheimdienste sind
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OpenAI & Pentagon: Warum eure Daten jetzt freies Spiel für US-Geheimdienste sind
1. Fourth Amendment (Vierter Verfassungszusatz der USA):
Schützt US-Bürger:innen vor willkürlichen Durchsuchungen und Beschlagnahmungen durch den Staat. Aber: Für Ausländer:innen (also Nutzer:innen außerhalb der USA) gilt dieser Schutz nicht oder nur eingeschränkt. Das bedeutet, dass Daten von Nicht-US-Bürger:innen leichter für Überwachungszwecke genutzt werden können, wenn ein „ausländischer Nachrichtendienstzweck“ (z. B. „nationale Sicherheit“) vorliegt.
2. Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA, 1978):
Ermöglicht geheime Überwachung von Ausländer:innen (auch außerhalb der USA), wenn ein Verdacht auf Spionage, Terrorismus oder andere Bedrohungen der nationalen Sicherheit besteht. Unternehmen wie OpenAI können dazu verpflichtet werden, Daten herauszugeben – oft, ohne dass Betroffene davon erfahren.
3. National Security Act & DoD-Direktiven:
Eine präsidiale Anordnung, die US-Geheimdiensten (wie NSA oder CIA) weitreichende Befugnisse für die Sammlung und Analyse von Daten einräumt – ohne richterliche Genehmigung, wenn die Daten im Ausland erhoben werden.
4. National Security Act & DoD-Direktiven:
Diese regeln die Zusammenarbeit zwischen Militär und Nachrichtendiensten. Der Zusatz “requiring a defined foreign intelligence purpose” bedeutet, dass Daten nur dann genutzt werden dürfen, wenn ein konkreter ausländischer Nachrichtendienstzweck (z. B. Aufklärung über feindliche Staaten) vorliegt. Allerdings ist diese Definition oft dehnbar und wird geheimdienstlich weit ausgelegt.
Was heißt das im Klartext für nicht US-Bürger?
️ Kein Schutz vor US-Behörden-Zugriff auf eure Daten.
️ Geheime Herausgabe von Chats, IPs oder Metadaten möglich – ohne eure Kenntnis.
️ OpenAI muss auf gerichtliche oder geheimdienstliche Anfragen reagieren – wie Microsoft oder Google.
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OpenAI & Pentagon: Warum eure Daten jetzt freies Spiel für US-Geheimdienste sind
1. Fourth Amendment (Vierter Verfassungszusatz der USA):
Schützt US-Bürger:innen vor willkürlichen Durchsuchungen und Beschlagnahmungen durch den Staat. Aber: Für Ausländer:innen (also Nutzer:innen außerhalb der USA) gilt dieser Schutz nicht oder nur eingeschränkt. Das bedeutet, dass Daten von Nicht-US-Bürger:innen leichter für Überwachungszwecke genutzt werden können, wenn ein „ausländischer Nachrichtendienstzweck“ (z. B. „nationale Sicherheit“) vorliegt.
2. Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA, 1978):
Ermöglicht geheime Überwachung von Ausländer:innen (auch außerhalb der USA), wenn ein Verdacht auf Spionage, Terrorismus oder andere Bedrohungen der nationalen Sicherheit besteht. Unternehmen wie OpenAI können dazu verpflichtet werden, Daten herauszugeben – oft, ohne dass Betroffene davon erfahren.
3. National Security Act & DoD-Direktiven:
Eine präsidiale Anordnung, die US-Geheimdiensten (wie NSA oder CIA) weitreichende Befugnisse für die Sammlung und Analyse von Daten einräumt – ohne richterliche Genehmigung, wenn die Daten im Ausland erhoben werden.
4. National Security Act & DoD-Direktiven:
Diese regeln die Zusammenarbeit zwischen Militär und Nachrichtendiensten. Der Zusatz “requiring a defined foreign intelligence purpose” bedeutet, dass Daten nur dann genutzt werden dürfen, wenn ein konkreter ausländischer Nachrichtendienstzweck (z. B. Aufklärung über feindliche Staaten) vorliegt. Allerdings ist diese Definition oft dehnbar und wird geheimdienstlich weit ausgelegt.
Was heißt das im Klartext für nicht US-Bürger?
️ Kein Schutz vor US-Behörden-Zugriff auf eure Daten.
️ Geheime Herausgabe von Chats, IPs oder Metadaten möglich – ohne eure Kenntnis.
️ OpenAI muss auf gerichtliche oder geheimdienstliche Anfragen reagieren – wie Microsoft oder Google.
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