„Bad Dream: Coma" ist ein morbides, makabres Adventure, das weder humorige Aspekte mit sich bringt (→ Grim Fandango), noch tatsächlich ein Horror-Adventure darstellt (→ Layers of Fear).
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„Bad Dream: Coma" ist ein morbides, makabres Adventure, das weder humorige Aspekte mit sich bringt (→ Grim Fandango), noch tatsächlich ein Horror-Adventure darstellt (→ Layers of Fear). Alles spielt sich in geträumten, eher rudimentär gezeichneten Szenerien mit kranken und oft schwer verletzten Personen ab. Darstellung und Dialoge sind dabei so lapidar, dass alles weniger bedrückend wirkt, als es sich jetzt wahrscheinlich liest.
Man muss sich trotzdem erst mal mit dem generellen Szenario anfreunden können, aber dann ist Coma ein durchaus abwechslungsreiches, gerne unkonventionelle Lösungswege gehendes und Meta-Ebenen wechselndes Point-and-Click-Adventure, bei dem man einen Weg suchen muss, den in ihrer Situation feststeckenden Charakteren weiterzuhelfen. Mehr lässt sich über die Geschichte kaum schreiben, ohne bereits zu spoilern.
Es gibt drei Enden (schlecht, neutral und gut). Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten - was für das Spiel spricht - habe ich das Adventure noch ein zweites Mal durchgespielt, um neben dem schlechten auch noch das gute Ende zu erreichen. Die Lösungswege ändern sich dadurch teilweise: Einen Unterschied macht etwa, ob man ein fehlendes Auge woanders entfernt oder eben ein sowieso herumliegendes verwendet …

Definitiv kein klassischer Stimmungsaufheller, aber ich fand es gut gemacht, oft überraschend und interessant.
gog.com/en/game/bad_dream_coma
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