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  3. Wo man keine Möbel mehr einkaufen kann: Möbel Höffner, Möbel Kraft, Sconto, Möbel Mahler, Design24 und sofa.de.Das gehört alles zum Kurt Krieger Imperium und der Möbelimperator unterstützt die AfD wohl finanziell.#fckafd #afdverbotjetzt

Wo man keine Möbel mehr einkaufen kann: Möbel Höffner, Möbel Kraft, Sconto, Möbel Mahler, Design24 und sofa.de.Das gehört alles zum Kurt Krieger Imperium und der Möbelimperator unterstützt die AfD wohl finanziell.#fckafd #afdverbotjetzt

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  • kassander@norden.socialK kassander@norden.social

    @genominc "... Das schlug nicht nur in Schweden wie eine Bombe ein, sondern auf der ganzen Welt. Kamprat sagte einfach: 'Es ist wahr, es tut mir leid.' Bei Ikea war das schnell kein Thema mehr.
    Was Ingwar Kamprat nicht sagt, ist dass er den schwedischen Nationalsozialisten bis 1951 nahe stand, 6 Jahre nach Kriegsende."
    2/2

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    #18

    @kassander danke für die Info, ich finde es ist aber auch ein Unterschied ob man aktuell #Faschisten finanziert oder es vor über 50 Jahren gemacht hat.
    Ein anderes Beispiel, von #Rowling kaufe ich zb keine Bücher oder Merch zu #HarryPotter weger der Transfeindlichkeit. Von HP #Lovecraft lese ich allerdings Bücher, auch wenn er Rassist war. Der Unterschied, Lovecraft ist tot und auch andere Autoren schreiben an #Cthulhu mit. Irgendwo muss man die Grenze ziehen

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    • flo_rian@norden.socialF flo_rian@norden.social

      @sUmurai
      Der Vergleich hinkt. Jüdisch Abstammung sucht man sich nicht aus, wen man finanziell unterstützt hingegen schon.

      Und wenn diese Organisationen verfassungsfeindliche Bestrebungen haben, darf man sich nicht wundern, wenn man dafür an den öffentlichen Pranger gestellt wird* und Kundschaft verliert. Hier wird demokratrieschädliches Verhalten bestraft, nichts die Herkunft.

      *Wohlgemerkt: Nicht von der Regierung, so wie unter den Nazis, sondern aus der Gesellschaft heraus.

      @genominc

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      #19

      @Flo_Rian @genominc da gebe ich dir allerdings absolut recht; wollte lediglich darauf hinweisen, dass wir eventuell gefahr laufen könnten uns eine denkweise anzueignen, der wir eher konträr gegenüberstehen

      flo_rian@norden.socialF 1 Reply Last reply
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      • genominc@rollenspiel.socialG genominc@rollenspiel.social

        Wo man keine Möbel mehr einkaufen kann: Möbel Höffner, Möbel Kraft, Sconto, Möbel Mahler, Design24 und sofa.de.
        Das gehört alles zum Kurt Krieger Imperium und der Möbelimperator unterstützt die AfD wohl finanziell.
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        #20

        @genominc Das sind gute Neuigkeiten denn ich habe von keiner dieser Läden jemals gehört

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        • genominc@rollenspiel.socialG genominc@rollenspiel.social

          Wo man keine Möbel mehr einkaufen kann: Möbel Höffner, Möbel Kraft, Sconto, Möbel Mahler, Design24 und sofa.de.
          Das gehört alles zum Kurt Krieger Imperium und der Möbelimperator unterstützt die AfD wohl finanziell.
          #fckafd #afdverbotjetzt

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          #21

          @genominc
          Leider ist "ethisches Einkaufen" mehr Eskapismus als ein tragfähiges Handlungskonzept. Spätestens dann, wenn man das politische Geschehen als Ausdruck der Interessen einer Klasse wahrnimmt, wird die Aussichtslosigkeit des Unterfangens, durch Konsumverhalten die Politik zu steuern, ganz deutlich.
          Das einst so "alternativ" erscheinende Möbelhaus Ikea hat sich längst zu einem der größten global player entwickelt, das die Holzproduktion ganzer Länder verschlingt.
          Was man tun kann, ist aus dem Konsumerismus auszusteigen. Ist eine gute Sache, zumal für den eigenen Geldbeutel, aber wirklich viel ändert es nicht. Zumal nicht in der Politik. Da reichen ein paar Federstriche einer Ministerin, die Anstrengungen ganzer Jahre zunichte zu machen.

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          • wauz@mastodon.deW wauz@mastodon.de

            @genominc
            Leider ist "ethisches Einkaufen" mehr Eskapismus als ein tragfähiges Handlungskonzept. Spätestens dann, wenn man das politische Geschehen als Ausdruck der Interessen einer Klasse wahrnimmt, wird die Aussichtslosigkeit des Unterfangens, durch Konsumverhalten die Politik zu steuern, ganz deutlich.
            Das einst so "alternativ" erscheinende Möbelhaus Ikea hat sich längst zu einem der größten global player entwickelt, das die Holzproduktion ganzer Länder verschlingt.
            Was man tun kann, ist aus dem Konsumerismus auszusteigen. Ist eine gute Sache, zumal für den eigenen Geldbeutel, aber wirklich viel ändert es nicht. Zumal nicht in der Politik. Da reichen ein paar Federstriche einer Ministerin, die Anstrengungen ganzer Jahre zunichte zu machen.

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            #22

            @wauz klar wird man alles nie vermeiden können,aber man kann bewuster einkaufen. Ich kauf zb seit Jahren keine Produkte von Müller. Die haben dafür gesorgt das ein Traditions Unternehmen (Homan) in meinem Nachbarort schließen musste.
            Ich weiss es ist nur ein kleiner Tropfen, aber er gibt mir auch ein besseres Gefühl.

            wauz@mastodon.deW 1 Reply Last reply
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            • genominc@rollenspiel.socialG genominc@rollenspiel.social

              @wauz klar wird man alles nie vermeiden können,aber man kann bewuster einkaufen. Ich kauf zb seit Jahren keine Produkte von Müller. Die haben dafür gesorgt das ein Traditions Unternehmen (Homan) in meinem Nachbarort schließen musste.
              Ich weiss es ist nur ein kleiner Tropfen, aber er gibt mir auch ein besseres Gefühl.

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              #23

              @genominc
              Boycotte wirken am stärksten, wenn sie sich gegen eine Marke richten und einen starken irrationalen Anteil haben. Ein Boycott, der vielen Konzernen Angst gemacht hat, war der gegen Shell. Exxon, die in D als Esso auftreten, hätte wegen der Ölbohrinsel genauso betroffen sein können. Die Öffentlichkeit hat aber Shell abgestraft. Das tat denen richtig weh, weil jahrelanges Greenwashing zunichte wurde. Und die anderen mussten fürchten, bei beliebigem Anlass genauso dran zu sein. Deswegen ist es gut, gerade die Marke "Müller Milch" kräftig zu dissen. Ohne aber es schaffen zu können, den Konzern aus dem Geschäft zu drängen. Dazu sind sie zu groß.
              Was grundsätzlich gut ist: weniger tierisches Protein zu konsumieren.
              Das gesellschaftliche Problem muss aber gesellschaftlich gelöst werden. Durch Vergesellschaftung der Produktionsmittel und Handelsorganisationen.
              Ein VEB Amazon zB wäre fein...

              genominc@rollenspiel.socialG 1 Reply Last reply
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              • wauz@mastodon.deW wauz@mastodon.de

                @genominc
                Boycotte wirken am stärksten, wenn sie sich gegen eine Marke richten und einen starken irrationalen Anteil haben. Ein Boycott, der vielen Konzernen Angst gemacht hat, war der gegen Shell. Exxon, die in D als Esso auftreten, hätte wegen der Ölbohrinsel genauso betroffen sein können. Die Öffentlichkeit hat aber Shell abgestraft. Das tat denen richtig weh, weil jahrelanges Greenwashing zunichte wurde. Und die anderen mussten fürchten, bei beliebigem Anlass genauso dran zu sein. Deswegen ist es gut, gerade die Marke "Müller Milch" kräftig zu dissen. Ohne aber es schaffen zu können, den Konzern aus dem Geschäft zu drängen. Dazu sind sie zu groß.
                Was grundsätzlich gut ist: weniger tierisches Protein zu konsumieren.
                Das gesellschaftliche Problem muss aber gesellschaftlich gelöst werden. Durch Vergesellschaftung der Produktionsmittel und Handelsorganisationen.
                Ein VEB Amazon zB wäre fein...

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                #24

                @wauz sowas gibt es doch in ähnlicher Form. Zb ist dmk in Besitz der Landwirte welche die Milch produzieren die dort verarbeitet wird. ( Stichwort Milram )

                wauz@mastodon.deW 1 Reply Last reply
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                • genominc@rollenspiel.socialG genominc@rollenspiel.social

                  @wauz sowas gibt es doch in ähnlicher Form. Zb ist dmk in Besitz der Landwirte welche die Milch produzieren die dort verarbeitet wird. ( Stichwort Milram )

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                  #25

                  @genominc
                  Es gab früher mehr Genossenschaften. Viel haben nur als Milchlieferanten überlebt. Das hat ganz viel damit zu tun, dass EWG, EG und EU viel mehr Subvention in die Verarbeitung gegeben hat und die kapitalkräftigen Konzerne daran verdienten. (Schlechtes Management kam oft noch dazu). Inzwischen sind es aber die Vier Riesen des LEH, die versuchen, die ganze Lieferkette unter Kontrolle zu bekommen.
                  Danone hat hier bei uns ein Werk dichtgemacht, weil sie befürchteten, dass die Lieferanten die niedrigen Milchpreise nicht überstehen werden. Einfach mehr zahlen ust auf Grund des "Wettbewerbs" auch nicht möglich. Es gibt hier noch ein paar Nischenanbieter wie Bergader oder Alpenhain, die es (wie auch immer) schaffen, etwas mehr zu zahlen. Aber die Grünlandwirtschaft kann mit der reinen Kuhfabrik nicht mithalten, wenn es um Menge geht.
                  Deswegen braucht es eine Steuerung der Produktion. Tierische Proteine sollten, wie früher, da produziert werden, wo die Landschaft eben nichts anderes her gibt. Das bedeutet aber auch, dass Milch und Fleisch knapper und teurer wird.

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                  • wauz@mastodon.deW wauz@mastodon.de

                    @genominc
                    Es gab früher mehr Genossenschaften. Viel haben nur als Milchlieferanten überlebt. Das hat ganz viel damit zu tun, dass EWG, EG und EU viel mehr Subvention in die Verarbeitung gegeben hat und die kapitalkräftigen Konzerne daran verdienten. (Schlechtes Management kam oft noch dazu). Inzwischen sind es aber die Vier Riesen des LEH, die versuchen, die ganze Lieferkette unter Kontrolle zu bekommen.
                    Danone hat hier bei uns ein Werk dichtgemacht, weil sie befürchteten, dass die Lieferanten die niedrigen Milchpreise nicht überstehen werden. Einfach mehr zahlen ust auf Grund des "Wettbewerbs" auch nicht möglich. Es gibt hier noch ein paar Nischenanbieter wie Bergader oder Alpenhain, die es (wie auch immer) schaffen, etwas mehr zu zahlen. Aber die Grünlandwirtschaft kann mit der reinen Kuhfabrik nicht mithalten, wenn es um Menge geht.
                    Deswegen braucht es eine Steuerung der Produktion. Tierische Proteine sollten, wie früher, da produziert werden, wo die Landschaft eben nichts anderes her gibt. Das bedeutet aber auch, dass Milch und Fleisch knapper und teurer wird.

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                    #26

                    @wauz wir hatten hier in der Region 2 Molkereien, die eine, humana in herford gehört heute zum dmk. Die andere , Strohtmann würde an Campina verkauft und geschlossen.
                    Wenn du dich damit auskennst , wie ist es denn bei den Molkereien die nur Bio Produkte anbieten

                    wauz@mastodon.deW 1 Reply Last reply
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                    • genominc@rollenspiel.socialG genominc@rollenspiel.social

                      @wauz wir hatten hier in der Region 2 Molkereien, die eine, humana in herford gehört heute zum dmk. Die andere , Strohtmann würde an Campina verkauft und geschlossen.
                      Wenn du dich damit auskennst , wie ist es denn bei den Molkereien die nur Bio Produkte anbieten

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                      #27

                      @genominc
                      Ich glaube nicht, dass es viele Molkereien gibt, die ausschließlich Bio-zertifizierte Milch verarbeiten. Dafür gibt es gar nicht genug Bio-Milch auf dem Markt. Gerade für Erzeuger mit Demeter-Siegel dürfte die Direkt-Vermarktung viel interessanter sein. Am alten Standort hatte ich einen Demeter-Hof gleich um die Ecke, die haben ihre pasteurisierte Milch per Automat verkauft. Der Kunde musste seine eigenen Gefäße mitbringen. Passende Flaschen gab es da zu kaufen. Also: kein Personalaufwand, aber ganz passable Marge. Demeter-Kunden freuen sich, wenn es viel kostet: der Protzwert dieser Milch ist hoch.
                      Eine Molkerei, die nur Bio verarbeiten will, braucht entsprechende Mengen, um die Maschinen auszulasten. Sowohl Markt als auch Technik zwingt zu Größe/Menge. Bei Grünland-(Bio)-Wirtschaft fehlt es an Flächen. In der Kuhfabrik wird Getreide aus dem Sahel und Soja aus Amazonien verfüttert. Also kein Problem, die Kuhfabrik gleich neben die Großmolkerei hinzustellen.
                      Die Überproduktion der EWG in den 1960ern hat zu einer Diversifikation der Milchprodukte geführt: man musste die Leute mit Milch(produkten) druckbetanken. Der daraus resultierende Wettlauf aus 'billig' und 'viel' hat die heutige Situation erzeugt. Die flächengebundene "Milchquote" hat das eine Zeit eingebremst. Seitdem die weg ist, läuft die Industrie auf Hochtouren.
                      Ohne massive Eingriffe in den "Markt" kann das auch nicht in Gleichgewicht gebracht werden. Helfen würde eine deutlich höhere Besteuerung tierischer Proteine (als Steuerung des Verbrauchs) und eine direkte Steuerung der Produktionsbedingungen, wie Tierschutz und Flächenbindung bei der Viehhaltung.
                      Wenn man Käse aus Erdöl machen könnte, wäre das schon längst passiert. Kühe sind keine wirklich effiziente "Maschinen"...

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                      • sumurai@mastodon.socialS sumurai@mastodon.social

                        @Flo_Rian @genominc da gebe ich dir allerdings absolut recht; wollte lediglich darauf hinweisen, dass wir eventuell gefahr laufen könnten uns eine denkweise anzueignen, der wir eher konträr gegenüberstehen

                        flo_rian@norden.socialF This user is from outside of this forum
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                        #28

                        @sUmurai
                        Sicher, dass sollten wir natürlich vermeiden. Aber wir müssen dabei immer bedenken, dass es ein “Toleranz-Paradoxon” gibt: Wenn freie Gesellschaften Intoleranz tolerieren, schaffen sie sich irgendwann selbst ab. Deswegen haben auch fast alle Grundrechte Grenzen.

                        @genominc

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