Ich komme schlecht darauf klar, dass auch die #SPD bei der Anhebung der Einkommensteuer von einer #Reichensteuer spricht.
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Ich komme schlecht darauf klar, dass auch die #SPD bei der Anhebung der Einkommensteuer von einer #Reichensteuer spricht.
*Vermögen* ist Reichtum.
Eine weitere Erhöhung der ESt statt #Vermögenssteuer ist schlicht kompletter Klassenverrat.
Und ändert nichts an der sozialen Schere im Land.
Das ist ziemlich enttäuschend.
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Ich komme schlecht darauf klar, dass auch die #SPD bei der Anhebung der Einkommensteuer von einer #Reichensteuer spricht.
*Vermögen* ist Reichtum.
Eine weitere Erhöhung der ESt statt #Vermögenssteuer ist schlicht kompletter Klassenverrat.
Und ändert nichts an der sozialen Schere im Land.
Das ist ziemlich enttäuschend.
Also, klar, Steuerprogression und höhere Einkommen mehr besteuern als niedrige, klar, gar kein Problem.
Vermutlich wäre es sinnvoll, Grenzen da an Indices zu koppeln statt immer per Gesetz absolute anpassen zu müssen.
Aber wessen Lebensunterhalt noch von abhängiger Beschäftigung abhängt gehört zur Arbeiter*innenklasse.
Die Ungerechtigkeit entsteht durch Übervermögende und hohe Erbschaften.
Nicht durch "ich bin für ein paar Jahre abgesichert".
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Also, klar, Steuerprogression und höhere Einkommen mehr besteuern als niedrige, klar, gar kein Problem.
Vermutlich wäre es sinnvoll, Grenzen da an Indices zu koppeln statt immer per Gesetz absolute anpassen zu müssen.
Aber wessen Lebensunterhalt noch von abhängiger Beschäftigung abhängt gehört zur Arbeiter*innenklasse.
Die Ungerechtigkeit entsteht durch Übervermögende und hohe Erbschaften.
Nicht durch "ich bin für ein paar Jahre abgesichert".
@larsmb .. zumindest solange am Progressionsgraphen nichts geändert wird.
Ich würde ja gern angesichts der Entwicklung der staatlichen Rente meine Zusatzversicherung erhöhen wollen, aber nachdem das Finanzamt mich als "Spitzenverdiener" ansieht und entsprechend abkassiert, bleibt dafür schlicht nichts übrig.
Es ist deprimierend, wenn ein im Volksmund "extrem gut bezahlter IT-Job" dank kaputtem Steuersystem gerade so ausreicht, während die Superreichen quasi null spürbare Steuerlast haben. -
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@larsmb .. zumindest solange am Progressionsgraphen nichts geändert wird.
Ich würde ja gern angesichts der Entwicklung der staatlichen Rente meine Zusatzversicherung erhöhen wollen, aber nachdem das Finanzamt mich als "Spitzenverdiener" ansieht und entsprechend abkassiert, bleibt dafür schlicht nichts übrig.
Es ist deprimierend, wenn ein im Volksmund "extrem gut bezahlter IT-Job" dank kaputtem Steuersystem gerade so ausreicht, während die Superreichen quasi null spürbare Steuerlast haben.@WooShell Ja, zumal sich die Lebenshaltungskosten natürlich auch stark zwischen den Regionen unterscheiden.
Ich hab echt kein Problem mit meinem eigenen Abgabensatz und es ist fair, dass der höher ist als von vielen anderen. Ich finanziere tatsächlich gern anteilig den "Sozialstaat" und gemeinsame Infrastruktur.
Aber zu sehen, wie bei Überreichtum nix abgeschöpft wird, oder wenn Gelder verschwendet werden, macht mir sehr schlechte Laune.
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@WooShell Ja, zumal sich die Lebenshaltungskosten natürlich auch stark zwischen den Regionen unterscheiden.
Ich hab echt kein Problem mit meinem eigenen Abgabensatz und es ist fair, dass der höher ist als von vielen anderen. Ich finanziere tatsächlich gern anteilig den "Sozialstaat" und gemeinsame Infrastruktur.
Aber zu sehen, wie bei Überreichtum nix abgeschöpft wird, oder wenn Gelder verschwendet werden, macht mir sehr schlechte Laune.
@larsmb Mich nervt vor allem das chaotische Steuersystem. Ich versuche seit Wochen, einen StB zu finden, der meinen Bescheid von 2024(!) korrekturlesen kann, weil das FA aus 1500 Euro Erstattung laut Elster eine 500 Euro Nachzahlung gemacht hat - aber alle 25 Kanzleien die ich durchtelefoniert habe, sind komplett ausgelastet mit Mandanten. Wo ist die "Steuererklärung auf einem Bierdeckel" die uns die CDU schon in den 90ern versprochen hat?