Ich muss jetzt noch mal nachfragen,... in den Unterhaltungen zum Thema #Chat (#Threema / #Signal / #Whatsapp / #XMPP) kommt immer mal wieder das Argument "XMPP ist für Nerds" oder ähnliches.
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Ich muss jetzt noch mal nachfragen,... in den Unterhaltungen zum Thema #Chat (#Threema / #Signal / #Whatsapp / #XMPP) kommt immer mal wieder das Argument "XMPP ist für Nerds" oder ähnliches. Ich kann dieses Argument nicht nachvollziehen. Die Verwendung von beispielsweise #Conversations ist doch wirklich nicht schwer, oder?
Wir haben das Jahr 2026. Alle wollen mehr Digitalisierung, besitzen ein Smartphone, Social Media, Supermarkt-Apps und Treuepunkte-Apps.
Was genau ist soo schwer an XMPP?
@stefan Ich habe ein paar Erfahrungen in meinem Umfeld miterlebt, die Leute tatsächlich als "kompliziert" bewerten könnten. Wirklich nachvollziehen kann ich das Argument aber auch nicht, an sich kommen die meisten Leute aus meiner Sicht ohne große Probleme mit XMPP zurecht, wenn sie sich drauf einlassen. Ich brainstorme mal ein bisschen nach konkreten Beispielen

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@stefan du musst die idR einen Benutzernamen und ein Passwort merken. Und den austauschen, wenn du mit jemandem in Kontakt treten willst.
Klingt dumm, aber die Hürde ist für viele heute anscheinend nicht mehr zu nehmen. Schade.
️@stefan (oh, und es braucht zumindest die Registrierung ein Bewusstsein dafür, dass man seinen Server wählen kann und Kontakte auch auf anderen Servern sein dürfen. Alleine das ist schon ein Gedanke, den ein TikTok Brain nicht mehr verarbeiten kann)

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@stefan (oh, und es braucht zumindest die Registrierung ein Bewusstsein dafür, dass man seinen Server wählen kann und Kontakte auch auf anderen Servern sein dürfen. Alleine das ist schon ein Gedanke, den ein TikTok Brain nicht mehr verarbeiten kann)

Zum Glück bin ich in einer Welt aufgewachsen, in der man noch E-Mail verstehen wollte.
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Zum Glück bin ich in einer Welt aufgewachsen, in der man noch E-Mail verstehen wollte.
Naja, das Argument greift dann doch zu kurz. E-Mail ist so ziemlich das kaputteste Kommunikationsmittel schlechthin, das Leute da keinen Bock drauf haben (auch nicht über Umwege) wundert mich kein Stück.
Aber es geht auch nicht um E-Mail, sondern darum das Messaging funktionieren *muss*. Und zwar ohne basteln, dem Verstehen von Servern, Instanzen, oder Protokollen.
Whatsapp, Signal und co. lösen das, ohne jedigliche Hürde. Alleine die Frage nach dem richtigen "Client" 1/2
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Naja, das Argument greift dann doch zu kurz. E-Mail ist so ziemlich das kaputteste Kommunikationsmittel schlechthin, das Leute da keinen Bock drauf haben (auch nicht über Umwege) wundert mich kein Stück.
Aber es geht auch nicht um E-Mail, sondern darum das Messaging funktionieren *muss*. Und zwar ohne basteln, dem Verstehen von Servern, Instanzen, oder Protokollen.
Whatsapp, Signal und co. lösen das, ohne jedigliche Hürde. Alleine die Frage nach dem richtigen "Client" 1/2
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> Zumal damit sowieso ein Problem gelöst wird das für die meisten Menschen schlicht nicht relevant ist.
Beim mir um Umfeld verwendet man schon viel "Chat". Ich denke, dass man schon ein Problem löst, welches von vielen Menschen genutzt wird.
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> Zumal damit sowieso ein Problem gelöst wird das für die meisten Menschen schlicht nicht relevant ist.
Beim mir um Umfeld verwendet man schon viel "Chat". Ich denke, dass man schon ein Problem löst, welches von vielen Menschen genutzt wird.
Ne das meine ich nicht. "Chat" wird durch die meisten Messenger abgedeckt. Signal ist sicher, Whatsapp haben alle, und auf Telegram kann man schwurbeln.
Damit ist so ziemlich alles abgedeckt, und in der Praxis mit identischer Funktionsweise über Telefonnummer.
Das "Problem" hier ist nicht 'Chat', sondern "haben alle", "sicher", "kann schwurbeln" und bei xmpp wäre das dann vermutlich "ist dezentral".
Die Nachteile sind da einfach viel zu groß für den Vorteil "ist dezentral"
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@stefan Ich habe ein paar Erfahrungen in meinem Umfeld miterlebt, die Leute tatsächlich als "kompliziert" bewerten könnten. Wirklich nachvollziehen kann ich das Argument aber auch nicht, an sich kommen die meisten Leute aus meiner Sicht ohne große Probleme mit XMPP zurecht, wenn sie sich drauf einlassen. Ich brainstorme mal ein bisschen nach konkreten Beispielen

@stefan Speziell am Handy hatten manche Bekannte anfangs Probleme mit zu spät oder gar nicht erschienenen Benachrichtigungen, so dass empfangene Nachrichten nicht wahrgenommen wurden. Das lag i.d.R. an App-Berechtigungen (Hintergrundausführung) und/oder Stromsparfunktionen, wo entsprechende Ausnahmen nötig waren (ist btw. bei manchen Fitness-Apps ähnlich). Warum diese manuellen Einstellungen bei #conversations_im, aber z.B. nicht bei WhatsApp oder Signal nötig sind, weiß ich leider nicht - jemand eine Idee? Evtl. definieren manche Hersteller abweichende Voreinstellungen für bestimmte bekannte Apps, oder sie waren vorinstalliert?
Das ist aber streng genommen kein Problem von XMPP sondern des jeweiligen Smartphones.
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Ich muss jetzt noch mal nachfragen,... in den Unterhaltungen zum Thema #Chat (#Threema / #Signal / #Whatsapp / #XMPP) kommt immer mal wieder das Argument "XMPP ist für Nerds" oder ähnliches. Ich kann dieses Argument nicht nachvollziehen. Die Verwendung von beispielsweise #Conversations ist doch wirklich nicht schwer, oder?
Wir haben das Jahr 2026. Alle wollen mehr Digitalisierung, besitzen ein Smartphone, Social Media, Supermarkt-Apps und Treuepunkte-Apps.
Was genau ist soo schwer an XMPP?
Aus 20+ Jahren als Admin und Supporter kann ich Dir sagen, dass es unheimlich viele Menschen schon vor scheinbar unlösbare Probleme stellt, ein Passwort korrekt irgendwo einzugeben.
Ganz viele Menschen haben gerade mal genug Grips, um sich nicht in die Hosen zu scheissen. Aber was die zu sagen haben, braucht man auch nicht zu verschlüsseln. Von daher passt das dann auch wieder. -
@stefan Ich habe ein paar Erfahrungen in meinem Umfeld miterlebt, die Leute tatsächlich als "kompliziert" bewerten könnten. Wirklich nachvollziehen kann ich das Argument aber auch nicht, an sich kommen die meisten Leute aus meiner Sicht ohne große Probleme mit XMPP zurecht, wenn sie sich drauf einlassen. Ich brainstorme mal ein bisschen nach konkreten Beispielen

@stefan Ich denke, viel macht auch die pure Gewohnheit aus. Einzelne Bekannte von mir finden es blöd, dass irgendwelche Kleinigkeiten in der UI bei Conversations anders sind als z.B. bei WhatsApp. Beispiel: Zitieren durch Wischgeste nach rechts. Ich glaube das ist dann die Zielgruppe von Signal (ist wohl nahezu identisch bedienbar), oder?
Der Signal-Client ist doch mindestens teilweise OpenSource... hat schonmal jemand versucht, die UI von Signal mit einem XMPP-Unterbau zu versehen?
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@stefan du musst die idR einen Benutzernamen und ein Passwort merken. Und den austauschen, wenn du mit jemandem in Kontakt treten willst.
Klingt dumm, aber die Hürde ist für viele heute anscheinend nicht mehr zu nehmen. Schade.
️@thomas@metalhead.club
Gut, dieser Klientel kann man dann ja #quicksy verpassen.
@stefan@social.anoxinon.de
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