Was ich mir von Männern wünschen würde?
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Was ich mir von Männern wünschen würde? Dass sie sich untereinander sagen:
- Das war nicht witzig.
- Was hat die Frau dir getan, dass du so über sie redest?
- Ich möchte mit Sexismus nichts zu tun haben.
Dass sie sich selbsttätig über das Patriarchat und Feminismus informieren, damit sie nicht mehr sagen müssen, sie hätten nicht genug Kenntnisse, um was dazu zu sagen.
Weniger öffentliches Bedauern, mehr Solidarität im Alltag, wenn andere Männer Sexismus zeigen.
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Was ich mir von Männern wünschen würde? Dass sie sich untereinander sagen:
- Das war nicht witzig.
- Was hat die Frau dir getan, dass du so über sie redest?
- Ich möchte mit Sexismus nichts zu tun haben.
Dass sie sich selbsttätig über das Patriarchat und Feminismus informieren, damit sie nicht mehr sagen müssen, sie hätten nicht genug Kenntnisse, um was dazu zu sagen.
Weniger öffentliches Bedauern, mehr Solidarität im Alltag, wenn andere Männer Sexismus zeigen.
RE: https://mastodon.social/@JanaBallweber/116256922242782331
Ich lese viele der ehrlichen und offenen Reaktionen hier:
https://norden.social/@JanaBallweber@mastodon.social/116256922348110224
Und eine Menge davon ist: "Ich weiß zuwenig über das Thema"
Was ich sehr gut verstehen kann. Und gleichzeitig ist es möglich, sich zu informieren. Und dann mit gegen zu halten. Das würde wirklich helfen.
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Was ich mir von Männern wünschen würde? Dass sie sich untereinander sagen:
- Das war nicht witzig.
- Was hat die Frau dir getan, dass du so über sie redest?
- Ich möchte mit Sexismus nichts zu tun haben.
Dass sie sich selbsttätig über das Patriarchat und Feminismus informieren, damit sie nicht mehr sagen müssen, sie hätten nicht genug Kenntnisse, um was dazu zu sagen.
Weniger öffentliches Bedauern, mehr Solidarität im Alltag, wenn andere Männer Sexismus zeigen.
Was ich mir auch wünsche: Dass eigentlich progressive Menschen nicht mehr sexistische Beleidigungen verwenden, wenn sie jemandem von der politischen Gegenseite verbal eins drüber geben wollen.
Es gibt genug Schimpfworte, die nichts mit der Mutter der zu beleidigenden Person zu tun haben.
Auch das wäre ein Anfang, die eigene Normalisierung von Frauenverachtung in der Sprache zu hinterfragen.
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Was ich mir auch wünsche: Dass eigentlich progressive Menschen nicht mehr sexistische Beleidigungen verwenden, wenn sie jemandem von der politischen Gegenseite verbal eins drüber geben wollen.
Es gibt genug Schimpfworte, die nichts mit der Mutter der zu beleidigenden Person zu tun haben.
Auch das wäre ein Anfang, die eigene Normalisierung von Frauenverachtung in der Sprache zu hinterfragen.
Ich meine das alles nicht vorwurfsvoll. Sondern wirklich als Information und als Denkanstoß.
In einer privilegierten Situation zu sein heißt auch, dass dir die eigenen Privilegien erstmal nicht bewusst sind.
Um es mit Maya Angelou zu sagen:
“Do the best you can until you know better. Then when you know better, do better.”

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Ich meine das alles nicht vorwurfsvoll. Sondern wirklich als Information und als Denkanstoß.
In einer privilegierten Situation zu sein heißt auch, dass dir die eigenen Privilegien erstmal nicht bewusst sind.
Um es mit Maya Angelou zu sagen:
“Do the best you can until you know better. Then when you know better, do better.”

@AngelaCarstensen Es gibt gleich mehrere „Verballhornungen“ von PolitikERnamen, die ein Schimpfwort enthalten, dass ein (scheiß!) Wort für Vulva ist. U. a. für den „Kanzler“ gibts so eine Bezeichnung. Obwohl Fratzenfritz viel besser passt.
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Was ich mir auch wünsche: Dass eigentlich progressive Menschen nicht mehr sexistische Beleidigungen verwenden, wenn sie jemandem von der politischen Gegenseite verbal eins drüber geben wollen.
Es gibt genug Schimpfworte, die nichts mit der Mutter der zu beleidigenden Person zu tun haben.
Auch das wäre ein Anfang, die eigene Normalisierung von Frauenverachtung in der Sprache zu hinterfragen.
@AngelaCarstensen Überhaupt diese ganze Verwendung von sexuell konnotierten Ausdrücken zu Beschimpfungszwecken - ob es sich nun um Körperteile oder Handlungen handelt. Ich denke da echt jedes Mal, dass offenbar viele eine ganz ungesunde Sexualität haben, wenn sie das okay finden oder ihnen sowas als Erstes einfällt, wenn sie schimpfen wollen. Und auch das ist wahrscheinlich eine der Wurzeln des Übels ...
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@AngelaCarstensen Es gibt gleich mehrere „Verballhornungen“ von PolitikERnamen, die ein Schimpfwort enthalten, dass ein (scheiß!) Wort für Vulva ist. U. a. für den „Kanzler“ gibts so eine Bezeichnung. Obwohl Fratzenfritz viel besser passt.
@exil_inselette Bei diesem Wort wird mir echt schlecht. Und das wird so allgegenwärtig durch die Gegend geworfen.
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@AngelaCarstensen Überhaupt diese ganze Verwendung von sexuell konnotierten Ausdrücken zu Beschimpfungszwecken - ob es sich nun um Körperteile oder Handlungen handelt. Ich denke da echt jedes Mal, dass offenbar viele eine ganz ungesunde Sexualität haben, wenn sie das okay finden oder ihnen sowas als Erstes einfällt, wenn sie schimpfen wollen. Und auch das ist wahrscheinlich eine der Wurzeln des Übels ...
@lipow Zu 100%
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@lipow Zu 100%
@lipow Betrifft auch ableistische und antiqueere Schimpfwörter. Da bin ich auch meinen Schüler:innen gegenüber immer sehr humorlos.
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@AngelaCarstensen Überhaupt diese ganze Verwendung von sexuell konnotierten Ausdrücken zu Beschimpfungszwecken - ob es sich nun um Körperteile oder Handlungen handelt. Ich denke da echt jedes Mal, dass offenbar viele eine ganz ungesunde Sexualität haben, wenn sie das okay finden oder ihnen sowas als Erstes einfällt, wenn sie schimpfen wollen. Und auch das ist wahrscheinlich eine der Wurzeln des Übels ...
@lipow Mein Unbewusstes haut im Straßenverkehr auch immer das A-Wort raus. Aber auch, weil das I-Wort ableistisch ist und dann lieber das A-Wort! @AngelaCarstensen
Gestern flog allerding auch mal ein Blitzbirne von mir durchs offene Autofenster. Transporter-Fahry stoppte, und bedeutete mir, zu fahren. Oder besser zu fliegen, mit dem Lastenrad kam ich nämlich nicht durch die Lücke …
„ja, wie denn, du Blitzbirne?“ -
@lipow Betrifft auch ableistische und antiqueere Schimpfwörter. Da bin ich auch meinen Schüler:innen gegenüber immer sehr humorlos.
@AngelaCarstensen Auf jeden Fall, allerdings erlebe ich da oft Gegenrede inzwischen, bzw. die werden weniger gebraucht. Das, was ich meine, sehe ich reichlich bei (hauptsächlich cis männlichen) Leuten, die sich ansonsten anders geben - es dann aber irgendwie okay finden, einen Mann zu beleidigen, indem sie ihn als weibliches Geschlechtsteil bezeichnen oder ihm unterstellen, ein inadäquates männliches Geschlechtsteil zu haben - das lässt einfach sehr tief blicken.
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@lipow Mein Unbewusstes haut im Straßenverkehr auch immer das A-Wort raus. Aber auch, weil das I-Wort ableistisch ist und dann lieber das A-Wort! @AngelaCarstensen
Gestern flog allerding auch mal ein Blitzbirne von mir durchs offene Autofenster. Transporter-Fahry stoppte, und bedeutete mir, zu fahren. Oder besser zu fliegen, mit dem Lastenrad kam ich nämlich nicht durch die Lücke …
„ja, wie denn, du Blitzbirne?“@exil_inselette @AngelaCarstensen Ja, es gibt so Sachen, die kommen sicher als tiefsitzender Reflex, und z. B. das F-Wort ist, wenn laut gebrüllt, für mich auch von der sexuellen Bedeutung getrennt. Aber nicht mehr, wenn es es als Verb verwendet wird, um auszudrücken, dass man wen anders fertigmacht, bestraft, erniedrigt ...
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@AngelaCarstensen Auf jeden Fall, allerdings erlebe ich da oft Gegenrede inzwischen, bzw. die werden weniger gebraucht. Das, was ich meine, sehe ich reichlich bei (hauptsächlich cis männlichen) Leuten, die sich ansonsten anders geben - es dann aber irgendwie okay finden, einen Mann zu beleidigen, indem sie ihn als weibliches Geschlechtsteil bezeichnen oder ihm unterstellen, ein inadäquates männliches Geschlechtsteil zu haben - das lässt einfach sehr tief blicken.
@lipow Das finde ich auch immer extra enttäuschend.
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@exil_inselette @AngelaCarstensen Ja, es gibt so Sachen, die kommen sicher als tiefsitzender Reflex, und z. B. das F-Wort ist, wenn laut gebrüllt, für mich auch von der sexuellen Bedeutung getrennt. Aber nicht mehr, wenn es es als Verb verwendet wird, um auszudrücken, dass man wen anders fertigmacht, bestraft, erniedrigt ...
@lipow Absolut. Bei guten Schimpfwörtern ist ihre Länge das Problem. Arschloch und das I-Wort lassen sich in zwei Silben sprechen. Schon Blitzbirne hat 3. (Und man kann es auch entfernt ableistisch deuten).
Manchmal murmel ich auch „Eimer“. Aber es ist einfach nicht stark genug. Wenn ich mit dem normalen Fahrrad 10 km fahre, hab ich mind. 1, eher 2 Situationen, die zu schweren Unfällen führen könnten. Der Druck ist riesig … @AngelaCarstensen -
@exil_inselette @AngelaCarstensen Ja, es gibt so Sachen, die kommen sicher als tiefsitzender Reflex, und z. B. das F-Wort ist, wenn laut gebrüllt, für mich auch von der sexuellen Bedeutung getrennt. Aber nicht mehr, wenn es es als Verb verwendet wird, um auszudrücken, dass man wen anders fertigmacht, bestraft, erniedrigt ...
Es ist sehr bezeichnend, dass ein Verb, das eigentlich eine (idealerweise) erfreuliche und verbindenende Handlung beschreiben soll, für
- zerstören
- besiegen
- erniedrigensteht.
Das sagt alles über die Haltung der Gesellschaft Frauen gegenüber aus.
Und gleichzeitig sollen wir über Angebote sexueller Betätiigung begeistert sein.
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Es ist sehr bezeichnend, dass ein Verb, das eigentlich eine (idealerweise) erfreuliche und verbindenende Handlung beschreiben soll, für
- zerstören
- besiegen
- erniedrigensteht.
Das sagt alles über die Haltung der Gesellschaft Frauen gegenüber aus.
Und gleichzeitig sollen wir über Angebote sexueller Betätiigung begeistert sein.
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