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  3. Kolumne: Das uralte Problem der häufigen Sprachlosigkeit zwischen Eltern und Teenagern wird drängender, wenn algorithmisch kuratierte Konsum- und Kommunikationsmedien den Alltag permanent verändern.

Kolumne: Das uralte Problem der häufigen Sprachlosigkeit zwischen Eltern und Teenagern wird drängender, wenn algorithmisch kuratierte Konsum- und Kommunikationsmedien den Alltag permanent verändern.

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  • peterkratz@chaos.socialP peterkratz@chaos.social

    @chrisstoecker Ich fahre mit dem ÖPNV zur Arbeit, da sehe ich die Leute mit ihrem Smartphones, und man erkennt auch recht schnell wer von denen alles ein Suchtproblem hat.

    modular@nrw.socialM This user is from outside of this forum
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    #30

    @PeterKratz @chrisstoecker

    Ich kenne das noch von früher, da hatten wir diese schreckliche Zeitungssucht.
    Die richtig Süchtigen konnte man daran erkennen, das sie die Seite „Vermischtes“ oder „Buntes aus aller Welt“ gelesen haben.

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    • theoneswit@det.socialT theoneswit@det.social

      @chrisstoecker

      Oh, der Herr. wusste nicht dass das Thema exclusiv von dir ist. Was liest du denn von mir um dich für eine diskussion mit mir zu qualifizieren? Klingt immer so einseitig.

      Du möchtest ja sogar noch bezahlt werden dass ich deine Meinung lese.

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      chrisstoecker@mastodon.social
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      #31

      @TheOneSwit Das Wort „Geschenklink“ erschließt sich offenbar nicht jedem. Komm mal runter von der Palme.

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      • fahrradmartin@mastodon.socialF fahrradmartin@mastodon.social

        @chrisstoecker Ich schließe aus Ihrem Artikel, dass Ihre Kinder ein recht behütetes, relativ problemfreies Leben mit einem guten, offenen Verhältnis zu ihren Eltern führen. Glückwunsch! Das ist aber nicht immer der Fall. Für manche Kinder unter 14 sind soziale Medien ein wichtiges Medium, um einem schlechten Elternhaus oder der sozialen Einsamkeit zu entkommen. Denen würde man mit einem Verbot wirklich viel nehmen. Das schließt natürlich nicht aus, dass man die sozialen Medien regulieren muss.

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        chrisstoecker@mastodon.social
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        #32

        @fahrradmartin Und da sind wir eben sehr unterschiedlicher Meinung: Ich glaube nicht, dass man die Probleme von benachteiligten Jugendlichen am besten angeht, indem man sie ByteDance und Meta als Ware zur Verfügung stellt. Das ist aber aktuell der Fall. Es gibt andere, bessere Wege dafür.

        1 Reply Last reply
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        • fluchtkapsel@nerdculture.deF fluchtkapsel@nerdculture.de

          @chrisstoecker TikTok war bei uns noch kein Thema; YouTube Shorts scheinen ein hinreichender Ersatz zu sein. Inwiefern das besser oder schlechter ist, kann ich nicht beurteilen. Bei der Vorstellung, erst einmal die Plattform als Elternteil ausführlich kennenzulernen, um mir ein fundiertes Urteil bilden zu können, wird mir ein wenig schummrig. Ich kenne Facebook, die Messenger-Landschaft und habe ein gutes Bild von den Microblogging-Plattformen. Ich habe Instagram beobachtet und Clubhouse und zahlreiche andere Plattformen verfolgt. Aber um TikTok zu verstehen, reicht das alles nicht aus. Und ich weiß nicht, ob ich mir die Zeit ans Bein binden will. Ich habe auch den Appeal von 4chan und 8chan nie nachvollziehen können. Andere Plattformen, andere Mechanismen, aber einflussreich in Sachen Radikalisierung und Netzkultur.

          Ich habe nur ein begrenztes Zeitbudget, um mich neben dem Alltag um Erziehung und meine eigene Freizeit zu kümmern. Ich kann nicht alles auf Herz und Nieren testen.

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          chrisstoecker@mastodon.social
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          #33

          @fluchtkapsel Absolut zentrales Problem, so ist es.

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          • chrisstoecker@mastodon.socialC chrisstoecker@mastodon.social

            Kolumne: Das uralte Problem der häufigen Sprachlosigkeit zwischen Eltern und Teenagern wird drängender, wenn algorithmisch kuratierte Konsum- und Kommunikationsmedien den Alltag permanent verändern. Wissen Sie zum Beispiel, was „Teller-Tiktok“ ist? Fragen Sie mal ihre Kinder!

            peter_koenig@gruene.socialP This user is from outside of this forum
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            #34

            @chrisstoecker

            Danke für den Artikel, das ist der richtige Weg.

            Nur: Das ist das ein soziales und damit ein dynamisches Problem.

            Ein starres "der Staat regelt das" fühlt sich gut an, wird höchstens kurzfristig wirken, selbst das als von Ihren Kindern als "gut" bewerteten Altersgrenze:

            Wir Menschen müssen lernen, mit der Dynamik umzugehen, die in "Teller-TikTok" steckt - auch und gerade die Eltern:

            Die Eltern müssen dabei Verantwortung übernehmen und Erziehungsbefugnisse behalten!

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            • peter_koenig@gruene.socialP peter_koenig@gruene.social

              @chrisstoecker

              Danke für den Artikel, das ist der richtige Weg.

              Nur: Das ist das ein soziales und damit ein dynamisches Problem.

              Ein starres "der Staat regelt das" fühlt sich gut an, wird höchstens kurzfristig wirken, selbst das als von Ihren Kindern als "gut" bewerteten Altersgrenze:

              Wir Menschen müssen lernen, mit der Dynamik umzugehen, die in "Teller-TikTok" steckt - auch und gerade die Eltern:

              Die Eltern müssen dabei Verantwortung übernehmen und Erziehungsbefugnisse behalten!

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              #35

              @chrisstoecker

              D.h., das "Ja" Ihrer Kinder zur Regulierung muss die Verantwortung an die richtige Stelle geben:

              Die Eltern sind Eigentümer der Geräte ihrer Kinder - und die Eltern sind Erziehungsberechtigt!

              Nicht der Staat und nicht Monopolplattformen haben darüber zu entscheiden, was die Kinder (lernen) müssen und dürfen, sondern die Eltern!

              Wenn das geklärt ist, muss der Staat die Regeln definieren und die Eltern befähigen, ihre Verantwortung wahr zu nehmen.

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              • peter_koenig@gruene.socialP peter_koenig@gruene.social

                @chrisstoecker

                D.h., das "Ja" Ihrer Kinder zur Regulierung muss die Verantwortung an die richtige Stelle geben:

                Die Eltern sind Eigentümer der Geräte ihrer Kinder - und die Eltern sind Erziehungsberechtigt!

                Nicht der Staat und nicht Monopolplattformen haben darüber zu entscheiden, was die Kinder (lernen) müssen und dürfen, sondern die Eltern!

                Wenn das geklärt ist, muss der Staat die Regeln definieren und die Eltern befähigen, ihre Verantwortung wahr zu nehmen.

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                #36

                @chrisstoecker

                Und hier muss der Staat einen Standard schaffen, wie Bürgerinnen und Bürger solche Daten auf ihren Geräten hinterlegen können.

                Diese Schnittstelle ist aber hoch-brisant und wie schief das gehen kann sehen wir täglich beii der ePA oder jetzt bei der EUDI-Wallet Implementierung durch die Bundesdruckkerei. Wenn wir das genauso bei der Altersverifikation machen, rennen wir vorhersehbar in die nächste Katastrophe.

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                  @chrisstoecker

                  Und hier muss der Staat einen Standard schaffen, wie Bürgerinnen und Bürger solche Daten auf ihren Geräten hinterlegen können.

                  Diese Schnittstelle ist aber hoch-brisant und wie schief das gehen kann sehen wir täglich beii der ePA oder jetzt bei der EUDI-Wallet Implementierung durch die Bundesdruckkerei. Wenn wir das genauso bei der Altersverifikation machen, rennen wir vorhersehbar in die nächste Katastrophe.

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                  #37

                  @chrisstoecker

                  Dabei haben wir den Gold-Standard! Das schwierige Problem, das nur "einfach" aussieht, haben wir bei der Corona Warn App bereits einmal nach allen Regeln der Kunst gelöst!

                  Im Kern besteht die Lösung darin, die Zivilgesellschaft bei der Entwicklung mit einzubeziehen!

                  Es wäre tödlich, hier wieder einzelnen Experten mit unklaren Interessen, hinter verschlossenen Türen (siehe ePA oder EUDI-Wallet) die Macht über diese Architektur und den Code zu geben!

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                  • peter_koenig@gruene.socialP peter_koenig@gruene.social

                    @chrisstoecker

                    Dabei haben wir den Gold-Standard! Das schwierige Problem, das nur "einfach" aussieht, haben wir bei der Corona Warn App bereits einmal nach allen Regeln der Kunst gelöst!

                    Im Kern besteht die Lösung darin, die Zivilgesellschaft bei der Entwicklung mit einzubeziehen!

                    Es wäre tödlich, hier wieder einzelnen Experten mit unklaren Interessen, hinter verschlossenen Türen (siehe ePA oder EUDI-Wallet) die Macht über diese Architektur und den Code zu geben!

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                    #38

                    @chrisstoecker

                    Was wir daher brauchen sind quelloffene Apps (ZenDIS: OpenCode !), die für alle Plattformen (Linux, Windows, MacOS, LineageOS, Android, ..) existieren und den Eigentümern(!) der smarten Geräte (Handy, Autos, Saugroboter, ..) ermöglicht, die relevanten Daten in eigener Verantwortung(!) hinterlegen können.

                    Der Staat fordert nur DASS Daten hinterlegt werden und überlässt es den Verantwortlichen (Eltern, Eigentümern) die Entscheidung, WIE sie es machen.

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                      @chrisstoecker

                      Was wir daher brauchen sind quelloffene Apps (ZenDIS: OpenCode !), die für alle Plattformen (Linux, Windows, MacOS, LineageOS, Android, ..) existieren und den Eigentümern(!) der smarten Geräte (Handy, Autos, Saugroboter, ..) ermöglicht, die relevanten Daten in eigener Verantwortung(!) hinterlegen können.

                      Der Staat fordert nur DASS Daten hinterlegt werden und überlässt es den Verantwortlichen (Eltern, Eigentümern) die Entscheidung, WIE sie es machen.

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                      #39

                      @chrisstoecker

                      Dann legen die Eltern in den Handys ihrer Kinder fest, dass ihr Kind 11 Jahre alt sind. Dadurch übernehmen Sie die Verantwortung ob sie Ihrem Kind "ab 14"-Content zutrauen, obwohl es erst 12 Jahre alt ist.

                      Der Staat zwingt Unternehmen, nur die Schnittstelle abzufragen, deren Software-Architektur und Programmierung wir öffentlich diskutiert, abgestimmt und mit quelloffener Software festgeschrieben haben.

                      So funktioniert imho "digitale Demokratie" im Jahr 2026!

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