Lustige Beobachtung: Wenn ich Leuten erkläre, dass es im Fediverse keinen Algorithmus gibt, der entscheidet was sie sehen, kommt erstmal ein irritiertes "Aber… woher weiß ich dann, was wichtig ist?"
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@gunchleoc @reeeen @Irisfreundin Naja, die Frage ist ja nicht, schickt dich Mastodon in eine Bubble, sondern eher, gibt es auf Instagram und Co wirklich Mechanismen die Bubbles aufbrechen oder ist das ein fehlgeleitetes Argument.
Die Idee ist vermutlich ein Discovery run, wie man ihn bei neuen Nutzern macht. Man wirft random content und schaut wie das Engagement ist und fängt dann an zu gewichten. Die Frage ist also, gibt es solche Discovery runs auch für langzeit user und funktionieren sie?
@sheogorath @gunchleoc @Irisfreundin Gute Frage. Exploration-Mechanismen existieren technisch (Contextual Bandits, die Exploitation und Exploration balancieren), auch für Langzeitnutzer. Eine TikTok-Audit-Studie zeigt aber: schon nach ca. 200 Videos wird interessenkonformer Content stark verstärkt, mit signifikant negativer Korrelation zwischen Amplifikation und Exploration - je personalisierter der Feed, desto geringer die Hashtag-Vielfalt. Mechanismen ja, Bubble-Aufbrechen eher nein.
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@reeeen @einfachnurRoland Und? Hasse noch Kohlenstaub untere Fingernägel, Hömma?..

@pawido @einfachnurRoland Habe ich in der Ostsee wieder abgewaschen

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@reeeen
Ja vor allem...
Dieses Gefühl der Leere, wenn man den Account anlegt.Deswegen gerne live und im Tröt den "neuhier taggen und auch schon nach Follower Paketen schauen...
Finde so ganz in das Kalte Wasser....Auch nicht förderlich..
@zwingy Gibt da auch noch Raum für Verbesserungen, ohne Frage...
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@proscience @sheogorath Hashtags sind soo wichtig, damit kann man dedizierte suchen, macht total Sinn. Deswegen fand ich auch Twitter vor vielen Jahren mal gut.
Finde hashtags muten zu können—egal ob temporär oder dauerhaft—auch sehr wichtig.
Und sie zeigen vorangestellt im Toot (wie eine Art Kurz-Betreffzeile) gleich an, worum's geht:
Wenn das Thema nicht interessiert, kann das Lesen gleich abgebrochen werden.
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Lustige Beobachtung: Wenn ich Leuten erkläre, dass es im Fediverse keinen Algorithmus gibt, der entscheidet was sie sehen, kommt erstmal ein irritiertes "Aber… woher weiß ich dann, was wichtig ist?"
Ähm. Du? Du entscheidest das?

Das ist tatsächlich der größte Umgewöhnungseffekt. Nicht die Technik, nicht das Föderieren – sondern wieder selbst zu kuratieren, wem man folgt und was man lesen will.
Fühlt sich erstmal komisch an. Dann befreiend.
@reeeen Und wie vor gefühlt 20 Jahren gilt. Schlagwörter sind dein Freund. (weswegen neben ALT Text auch gute Hashtags am Ende viel helfen - wie in deinem Ursprungspost)(Personen müssen u.U. lernen wieder Hashtags zu folgen, da Instagram-SEO das Thema inflationär missbraucht hat)
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Finde hashtags muten zu können—egal ob temporär oder dauerhaft—auch sehr wichtig.
Und sie zeigen vorangestellt im Toot (wie eine Art Kurz-Betreffzeile) gleich an, worum's geht:
Wenn das Thema nicht interessiert, kann das Lesen gleich abgebrochen werden.
@proscience @sheogorath Wusste ich noch gar nichts von, wieder was gelernt

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@reeeen Und wie vor gefühlt 20 Jahren gilt. Schlagwörter sind dein Freund. (weswegen neben ALT Text auch gute Hashtags am Ende viel helfen - wie in deinem Ursprungspost)(Personen müssen u.U. lernen wieder Hashtags zu folgen, da Instagram-SEO das Thema inflationär missbraucht hat)
@tenkoman Liebe das Prinzip, habe nie mehr gebraucht.
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Lustige Beobachtung: Wenn ich Leuten erkläre, dass es im Fediverse keinen Algorithmus gibt, der entscheidet was sie sehen, kommt erstmal ein irritiertes "Aber… woher weiß ich dann, was wichtig ist?"
Ähm. Du? Du entscheidest das?

Das ist tatsächlich der größte Umgewöhnungseffekt. Nicht die Technik, nicht das Föderieren – sondern wieder selbst zu kuratieren, wem man folgt und was man lesen will.
Fühlt sich erstmal komisch an. Dann befreiend.
@reeeen
Diesen Moment hatte ich heute dann tatsächlich auch, als ich im Vortrag diese Stelle hatte.
Kein Algorithmus...man muss die interessanten Dinge so finden. -
@reeeen
Diesen Moment hatte ich heute dann tatsächlich auch, als ich im Vortrag diese Stelle hatte.
Kein Algorithmus...man muss die interessanten Dinge so finden.@khw Es belohnt auf eine ganz andere Art, nicht diese Dopaminbomben auf den anderen Netzwerken.
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Lustige Beobachtung: Wenn ich Leuten erkläre, dass es im Fediverse keinen Algorithmus gibt, der entscheidet was sie sehen, kommt erstmal ein irritiertes "Aber… woher weiß ich dann, was wichtig ist?"
Ähm. Du? Du entscheidest das?

Das ist tatsächlich der größte Umgewöhnungseffekt. Nicht die Technik, nicht das Föderieren – sondern wieder selbst zu kuratieren, wem man folgt und was man lesen will.
Fühlt sich erstmal komisch an. Dann befreiend.
@reeeen dieses Gefühl theoretisch was zu verpassen...
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@reeeen @einfachnurRoland @pawido
getz is aba ma gut, woll.
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@einfachnurRoland @loneuron Nein, nutze ich nicht. Schaue da manchmal rein und wundere mich, welche Hashtags am meisten genutzt werden. Die finde ich meistens uninteressant.
@reeeen
Du folgst aber nicht fast 1500 Accounts, nur um all deren Beiträge und Retoots zu lesen? @einfachnurRoland @loneuron -
@reeeen
Du folgst aber nicht fast 1500 Accounts, nur um all deren Beiträge und Retoots zu lesen? @einfachnurRoland @loneuron@martinlorcher @einfachnurRoland @loneuron Das geht natürlich nicht. Man muss sich schon Listen machen um zu sehen was man sehen möchte.
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@ewyn Kann ich auch gar nicht verstehen. Fühlte mich damals oft bevormundet, auch ein Grund warum ich gegangen bin.
@reeeen moin! mir wurde es zuviel hass und hetze. naja und der algorithmus. aber habe gemerkt, dass meine stimmung sich verschlechterte und ich immer aggressiver wurde. und deppressiver. quasi eigenschutz. hier gehts mir gut.
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@reeeen moin! mir wurde es zuviel hass und hetze. naja und der algorithmus. aber habe gemerkt, dass meine stimmung sich verschlechterte und ich immer aggressiver wurde. und deppressiver. quasi eigenschutz. hier gehts mir gut.
@ewyn Same!
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@martinlorcher @einfachnurRoland @loneuron Das geht natürlich nicht. Man muss sich schon Listen machen um zu sehen was man sehen möchte.
@reeeen Bei Listen fehlt mir die Funktionalität, Retoots auszufiltern. Von manchen Accounts würde ich gerne nichts selbstverfasstes verpassen, ich will mir aber nicht die Zeit nehmen, die selbstverfassten Toots aus den vielen Retoots herauszusuchen. Das einzige optionale, das ich bei Listen sehe, ist, Antworten zu filtern. @einfachnurRoland @loneuron
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@reeeen Bei Listen fehlt mir die Funktionalität, Retoots auszufiltern. Von manchen Accounts würde ich gerne nichts selbstverfasstes verpassen, ich will mir aber nicht die Zeit nehmen, die selbstverfassten Toots aus den vielen Retoots herauszusuchen. Das einzige optionale, das ich bei Listen sehe, ist, Antworten zu filtern. @einfachnurRoland @loneuron
@martinlorcher @reeeen @loneuron
generell wäre es schön, wenn man die toots die man schon gelesen hat (via mouse-hover o.ä.) abgehakt und nicht mehr angezeigt bekommt. So sieht man das gleiche immer und immer wieder und vieles übersieht man. -
@martinlorcher @reeeen @loneuron
generell wäre es schön, wenn man die toots die man schon gelesen hat (via mouse-hover o.ä.) abgehakt und nicht mehr angezeigt bekommt. So sieht man das gleiche immer und immer wieder und vieles übersieht man.@einfachnurRoland
Mir persönlich ist es zu invasiv, wenn ein Mouseover o.ä. Auswirkungen darauf hat, was ich angezeigt bekomme. Schnell habe ich mal unbedacht oder aus Versehen irgendwas angezeigt. Aber, vielleicht hilft dir diese Option bei Listen - die gibt's vielleicht noch nicht lange:
"Mitglieder auf der Startseite ausblenden/Profile, die sich auf dieser Liste befinden, werden nicht im Feed deiner Startseite angezeigt, damit deren Beiträge nicht doppelt erscheinen."
@reeeen @loneuron -
Lustige Beobachtung: Wenn ich Leuten erkläre, dass es im Fediverse keinen Algorithmus gibt, der entscheidet was sie sehen, kommt erstmal ein irritiertes "Aber… woher weiß ich dann, was wichtig ist?"
Ähm. Du? Du entscheidest das?

Das ist tatsächlich der größte Umgewöhnungseffekt. Nicht die Technik, nicht das Föderieren – sondern wieder selbst zu kuratieren, wem man folgt und was man lesen will.
Fühlt sich erstmal komisch an. Dann befreiend.
@reeeen Sortieren nach Uhrzeit ist übrigens auch ein Algorithmus. Aber halt ein ganz, ganz einfacher.
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Lustige Beobachtung: Wenn ich Leuten erkläre, dass es im Fediverse keinen Algorithmus gibt, der entscheidet was sie sehen, kommt erstmal ein irritiertes "Aber… woher weiß ich dann, was wichtig ist?"
Ähm. Du? Du entscheidest das?

Das ist tatsächlich der größte Umgewöhnungseffekt. Nicht die Technik, nicht das Föderieren – sondern wieder selbst zu kuratieren, wem man folgt und was man lesen will.
Fühlt sich erstmal komisch an. Dann befreiend.
@reeeen das ist auch der Unterschied: klassische Social Media sind eigentlich "Entertainment Media".
Wenn man genau das sucht, sollte man da auch bleiben. Da ist auch nichts verwerfliches dran. Wenn man aber "Social" will, ist man "hier" richtig.
So kann man die Erwartungshaltung auch steuern.