Lustige Beobachtung: Wenn ich Leuten erkläre, dass es im Fediverse keinen Algorithmus gibt, der entscheidet was sie sehen, kommt erstmal ein irritiertes "Aber… woher weiß ich dann, was wichtig ist?"
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@Doppellhelix Hä?!

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@reeeen
Und trotzdem kommste' hier nich' wech' - muss mir vllt doch noch 'nen Timer stellen
️ - is' ja schlimmer, als damals bei Facebook, wo jeder sehen konnte, dass du online bist
...
* schon gut, bin schon
️
...@Regez Bleib!!

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@reeeen Die Leute wollen einen Führer. Und wenns nur ein Algorithmus ist.
@susannelilith Man ist auf jeden Fall sehr Leidensfähig. Die Enshitification ist wirklich arg bei den BigTech Netzwerken.
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@einfachnurRoland @pawido Digga!
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@reeeen @einfachnurRoland Na, abba holla die Waldfee! Mitten aus'm schwatten Pott! Glück auf!


@pawido @einfachnurRoland Da war ich letztes Wochenende

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Lustige Beobachtung: Wenn ich Leuten erkläre, dass es im Fediverse keinen Algorithmus gibt, der entscheidet was sie sehen, kommt erstmal ein irritiertes "Aber… woher weiß ich dann, was wichtig ist?"
Ähm. Du? Du entscheidest das?

Das ist tatsächlich der größte Umgewöhnungseffekt. Nicht die Technik, nicht das Föderieren – sondern wieder selbst zu kuratieren, wem man folgt und was man lesen will.
Fühlt sich erstmal komisch an. Dann befreiend.
@reeeen mir war nie klar, dass es menschen gibt, die nicht entscheiden können, was wichtig für sie ist. dachte immer es ist selbstverständlich, dass ich es selbst entscheide....
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@reeeen
Quod erat demonstramdum
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@reeeen Wir hatten hier an einem Stammtisch vor einigen Wochen die Debatte ob der fehlende Algorithmus nicht Echokammern fördert. Einmal drin, hilft dir die Plattform nicht beim rauskommen.
Ich bin unentschieden, denn die Frage ist bei genauerem Hinsehen natürlich berechtigt, und stellt eigentlich mehr Fragen über Algorithmus getriebene Social Media als über Chronologische.
Sind Social Media wie Instagram und Tiktok so gebaut, dass sie Echokammern aufbrechen?
Siehe das, was @reeeen geschrieben hat.
Davon abgesehen ist die Frage, wofür man socmeds nutzt? Das ist ja individuell.
Am besten finde ich hier gerade, dass man hashtags folgen kann.
Das fokussiert auf die Inhalte, die mir auf socmed wichtig sind und bringt doch so vielfältige Beiträge von sehr vielen unterschiedlichen Accounts.
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@gunchleoc @reeeen @Irisfreundin Naja, die Frage ist ja nicht, schickt dich Mastodon in eine Bubble, sondern eher, gibt es auf Instagram und Co wirklich Mechanismen die Bubbles aufbrechen oder ist das ein fehlgeleitetes Argument.
Die Idee ist vermutlich ein Discovery run, wie man ihn bei neuen Nutzern macht. Man wirft random content und schaut wie das Engagement ist und fängt dann an zu gewichten. Die Frage ist also, gibt es solche Discovery runs auch für langzeit user und funktionieren sie?
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@pawido @einfachnurRoland Da war ich letztes Wochenende

@reeeen @einfachnurRoland Und? Hasse noch Kohlenstaub untere Fingernägel, Hömma?..

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@gunchleoc @reeeen @Irisfreundin Naja, die Frage ist ja nicht, schickt dich Mastodon in eine Bubble, sondern eher, gibt es auf Instagram und Co wirklich Mechanismen die Bubbles aufbrechen oder ist das ein fehlgeleitetes Argument.
Die Idee ist vermutlich ein Discovery run, wie man ihn bei neuen Nutzern macht. Man wirft random content und schaut wie das Engagement ist und fängt dann an zu gewichten. Die Frage ist also, gibt es solche Discovery runs auch für langzeit user und funktionieren sie?
@gunchleoc @reeeen @Irisfreundin Letztlich wird man immer zu dem Punkt kommen: Können algorithmische Timelines im Nutzerinteresse sein?
Und dann: Sind die algorithmischen Timelines von großen Firmen im Nutzerinteresse?
Ich glaube bei letzterem können wir sehr beruhigt "nein" sagen, da wird man nicht viel Debatte brauchen.
Ersteres ist eigentlich eine spannende Frage der Ausgestaltung.
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Lustige Beobachtung: Wenn ich Leuten erkläre, dass es im Fediverse keinen Algorithmus gibt, der entscheidet was sie sehen, kommt erstmal ein irritiertes "Aber… woher weiß ich dann, was wichtig ist?"
Ähm. Du? Du entscheidest das?

Das ist tatsächlich der größte Umgewöhnungseffekt. Nicht die Technik, nicht das Föderieren – sondern wieder selbst zu kuratieren, wem man folgt und was man lesen will.
Fühlt sich erstmal komisch an. Dann befreiend.
@reeeen
Ja vor allem...
Dieses Gefühl der Leere, wenn man den Account anlegt.Deswegen gerne live und im Tröt den "neuhier taggen und auch schon nach Follower Paketen schauen...
Finde so ganz in das Kalte Wasser....Auch nicht förderlich..
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@reeeen Wir hatten hier an einem Stammtisch vor einigen Wochen die Debatte ob der fehlende Algorithmus nicht Echokammern fördert. Einmal drin, hilft dir die Plattform nicht beim rauskommen.
Ich bin unentschieden, denn die Frage ist bei genauerem Hinsehen natürlich berechtigt, und stellt eigentlich mehr Fragen über Algorithmus getriebene Social Media als über Chronologische.
Sind Social Media wie Instagram und Tiktok so gebaut, dass sie Echokammern aufbrechen?
@sheogorath @reeeen Es hängt echt stark davon ab, wie die Algorithmen berechnet werden. Bei Bluesky gibt es ja z.B. die sogenannten Feeds, die man sogar selber programmieren kann. -
@reeeen mir war nie klar, dass es menschen gibt, die nicht entscheiden können, was wichtig für sie ist. dachte immer es ist selbstverständlich, dass ich es selbst entscheide....
@ewyn Kann ich auch gar nicht verstehen. Fühlte mich damals oft bevormundet, auch ein Grund warum ich gegangen bin.
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@reeeen
Quod erat demonstramdum
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@gunchleoc @Irisfreundin @sheogorath Mache die gleichhe Erfahrung, die Palette ist größer geworden.
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Siehe das, was @reeeen geschrieben hat.
Davon abgesehen ist die Frage, wofür man socmeds nutzt? Das ist ja individuell.
Am besten finde ich hier gerade, dass man hashtags folgen kann.
Das fokussiert auf die Inhalte, die mir auf socmed wichtig sind und bringt doch so vielfältige Beiträge von sehr vielen unterschiedlichen Accounts.
@proscience @sheogorath Hashtags sind soo wichtig, damit kann man dedizierte suchen, macht total Sinn. Deswegen fand ich auch Twitter vor vielen Jahren mal gut.
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@gunchleoc @reeeen @Irisfreundin Naja, die Frage ist ja nicht, schickt dich Mastodon in eine Bubble, sondern eher, gibt es auf Instagram und Co wirklich Mechanismen die Bubbles aufbrechen oder ist das ein fehlgeleitetes Argument.
Die Idee ist vermutlich ein Discovery run, wie man ihn bei neuen Nutzern macht. Man wirft random content und schaut wie das Engagement ist und fängt dann an zu gewichten. Die Frage ist also, gibt es solche Discovery runs auch für langzeit user und funktionieren sie?
@sheogorath @gunchleoc @Irisfreundin Gute Frage. Exploration-Mechanismen existieren technisch (Contextual Bandits, die Exploitation und Exploration balancieren), auch für Langzeitnutzer. Eine TikTok-Audit-Studie zeigt aber: schon nach ca. 200 Videos wird interessenkonformer Content stark verstärkt, mit signifikant negativer Korrelation zwischen Amplifikation und Exploration - je personalisierter der Feed, desto geringer die Hashtag-Vielfalt. Mechanismen ja, Bubble-Aufbrechen eher nein.
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@reeeen @einfachnurRoland Und? Hasse noch Kohlenstaub untere Fingernägel, Hömma?..

@pawido @einfachnurRoland Habe ich in der Ostsee wieder abgewaschen

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@reeeen
Ja vor allem...
Dieses Gefühl der Leere, wenn man den Account anlegt.Deswegen gerne live und im Tröt den "neuhier taggen und auch schon nach Follower Paketen schauen...
Finde so ganz in das Kalte Wasser....Auch nicht förderlich..
@zwingy Gibt da auch noch Raum für Verbesserungen, ohne Frage...
