Am Ende ist immer eine Frau schuld – Manuel Hagel will Ministerpräsident in Baden-Württemberg werden.
-
Am Ende ist immer eine Frau schuld – Manuel Hagel will Ministerpräsident in Baden-Württemberg werden. Ist es da nicht relevant, welches Frauenbild er hat und wie er mit Fehlern umgeht? Lest den ganzen Kommentar
https://taz.de/Sexistische-Aussagen-von-Hagel/!6157841 -
@tazgetroete
Danke für diesen Kommentar.
Mich schockiert diese Normalität allerdings nicht nicht. Diese Blicke, diese Kommentare, solche Bemerkungen - das ist mein Alltag. Ich bin damit aufgewachsen, und auch jetzt mit fast 60 ist meine Fuckability immer noch Thema.
Ich bin es leid. Es widert mich an. Diese Typen widern mich an in ihrer Atitüde, jeden Frauenkörper zum Gegenstand eines imaginierten Gangbang zu machen.
-> 2@Nike_Leonhard @tazgetroete Auch meine Mutter hat versucht, das zu relativieren, voll krass. Das sei ja schon acht Jahre her und er sei erst 29 gewesen. Habe darauf hingewiesen, dass der Typ und ich ungefähr gleichalt sind und ich sowas vor acht Jahren nicht gesagt habe. Sie war drauf und dran, mir wieder zu erklären, dass nicht alle so viel richtig machen können wie ich, da fand mein Vater das auch alles total überzogen. Als ich ihn bat, sich vorzustellen, er habe eine 16-Jährige Tochter, über die so geredet wird, nachdem sie an ihrer Schule eigentlich vor perversen alten Männern geschützt sein sollte, schien es ihm dann doch zu dämmern.
Was mir aber erst im Nachhinein aufgefallen ist und auch sonst nicht so richtig thematisiert wird: Wieso eigentlich „für […] Abgeordnete“?
Die Aussage ist auch ohne dieses Wort verwerflich genug, aber mit richtig gruselig. Steht dieser Inselurlauber im Geiste etwa auf das Machtgefälle zwischen sich als älterem Abgeordneten und Minderjährigen? Das ist auch in Deutschlands liberaler Gesetzgebung sehr schnell strafbar. Leider allerdings nicht strafbar genug. -
@Nike_Leonhard @tazgetroete Auch meine Mutter hat versucht, das zu relativieren, voll krass. Das sei ja schon acht Jahre her und er sei erst 29 gewesen. Habe darauf hingewiesen, dass der Typ und ich ungefähr gleichalt sind und ich sowas vor acht Jahren nicht gesagt habe. Sie war drauf und dran, mir wieder zu erklären, dass nicht alle so viel richtig machen können wie ich, da fand mein Vater das auch alles total überzogen. Als ich ihn bat, sich vorzustellen, er habe eine 16-Jährige Tochter, über die so geredet wird, nachdem sie an ihrer Schule eigentlich vor perversen alten Männern geschützt sein sollte, schien es ihm dann doch zu dämmern.
Was mir aber erst im Nachhinein aufgefallen ist und auch sonst nicht so richtig thematisiert wird: Wieso eigentlich „für […] Abgeordnete“?
Die Aussage ist auch ohne dieses Wort verwerflich genug, aber mit richtig gruselig. Steht dieser Inselurlauber im Geiste etwa auf das Machtgefälle zwischen sich als älterem Abgeordneten und Minderjährigen? Das ist auch in Deutschlands liberaler Gesetzgebung sehr schnell strafbar. Leider allerdings nicht strafbar genug.@scheme @tazgetroete
Acht Jahre her heißt vor allem - darauf hat mich mein Mann vorhin hingewiesen - dass das zu Zeiten war, als #metoo trendete.
Man muss schon ziemlich unter einem Stein gelebt haben, wenn man davon nichts mitbekommen haben will.
Und mit 29 fällt auch niemand mehr unter Welpenschutz.
Ich verstehe diesen Reflex nicht, Männer - vor allem die in Machtpositionen - ständig in Schutz zu nehmen. -
Am Ende ist immer eine Frau schuld – Manuel Hagel will Ministerpräsident in Baden-Württemberg werden. Ist es da nicht relevant, welches Frauenbild er hat und wie er mit Fehlern umgeht? Lest den ganzen Kommentar
https://taz.de/Sexistische-Aussagen-von-Hagel/!6157841@tazgetroete .......und sein moralischer Kompass sitzt daheim,allein.