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  3. Ein weiterer (vermutlich auch überwiegend negativer) Aspekt von KI, über den fast gar nicht gesprochen wird:

Ein weiterer (vermutlich auch überwiegend negativer) Aspekt von KI, über den fast gar nicht gesprochen wird:

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  • benni@social.tchncs.deB This user is from outside of this forum
    benni@social.tchncs.deB This user is from outside of this forum
    benni@social.tchncs.de
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    #1

    Ein weiterer (vermutlich auch überwiegend negativer) Aspekt von KI, über den fast gar nicht gesprochen wird:

    Sie ist ein Netzwerkeffekt-Verstärker. Die KI "weiß" nämlich sehr viel über Tools, die viele Leute benutzen und ihre Antworten sind dann halbwegs brauchbar, schlicht weil davon natürlich mehr in ihren Trainingsdaten ist. Wenn Du aber irgendein Nischentool verwendest, kommt oft Unsinn raus. Sprich: Das bremst Innovative oder auch einfach nur ungewöhnliche Werkzeuge oder Plattformen noch mehr aus, als das eh schon wegen des Netzwerkeffekts der Fall ist.

    wolf@fedi.solibre.deW benni@social.tchncs.deB frumble@chaos.socialF echopapa@social.tchncs.deE 4 Replies Last reply
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    • benni@social.tchncs.deB benni@social.tchncs.de

      Ein weiterer (vermutlich auch überwiegend negativer) Aspekt von KI, über den fast gar nicht gesprochen wird:

      Sie ist ein Netzwerkeffekt-Verstärker. Die KI "weiß" nämlich sehr viel über Tools, die viele Leute benutzen und ihre Antworten sind dann halbwegs brauchbar, schlicht weil davon natürlich mehr in ihren Trainingsdaten ist. Wenn Du aber irgendein Nischentool verwendest, kommt oft Unsinn raus. Sprich: Das bremst Innovative oder auch einfach nur ungewöhnliche Werkzeuge oder Plattformen noch mehr aus, als das eh schon wegen des Netzwerkeffekts der Fall ist.

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      #2
      @benni guter Punkt. Das gilt sogar für einen erweiterten Begriff des "Netzwerkseffekt". Alle spezialisierten, individuelleren und naturgemäß komplechseren Fragen werden durch KI ignoriert. Die Welt wird banaler, runtergebrochen auf die Banalitäten, die mehrheitlich ohnehin klar sind. Man sieht das sehr gut am rapiden Zerfall der Suchqualität im Internet, was in kürzseter Zeit für differenzierte, spezialisierte und nieschige Recherchen quasi unbrauchbar geworden ist.
      rolf_b_lh@muenster.imR 1 Reply Last reply
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      • benni@social.tchncs.deB benni@social.tchncs.de

        Ein weiterer (vermutlich auch überwiegend negativer) Aspekt von KI, über den fast gar nicht gesprochen wird:

        Sie ist ein Netzwerkeffekt-Verstärker. Die KI "weiß" nämlich sehr viel über Tools, die viele Leute benutzen und ihre Antworten sind dann halbwegs brauchbar, schlicht weil davon natürlich mehr in ihren Trainingsdaten ist. Wenn Du aber irgendein Nischentool verwendest, kommt oft Unsinn raus. Sprich: Das bremst Innovative oder auch einfach nur ungewöhnliche Werkzeuge oder Plattformen noch mehr aus, als das eh schon wegen des Netzwerkeffekts der Fall ist.

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        #3

        Andererseits: Vielleicht ist eine Innovationsbremse ja genau das, was die Menschheit jetzt braucht? Und umgekehrt so richtig dark: Wenn KI uns jetzt den letzten Schubs in den Neofeudalismus gibt, passt das ja auch gut. Vielleicht werden Ketzer, die keine Konzerntools verwenden wollen, ja dann auch bald wieder verbrannt?

        zombiecide@polyglot.cityZ 1 Reply Last reply
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        • benni@social.tchncs.deB benni@social.tchncs.de

          Ein weiterer (vermutlich auch überwiegend negativer) Aspekt von KI, über den fast gar nicht gesprochen wird:

          Sie ist ein Netzwerkeffekt-Verstärker. Die KI "weiß" nämlich sehr viel über Tools, die viele Leute benutzen und ihre Antworten sind dann halbwegs brauchbar, schlicht weil davon natürlich mehr in ihren Trainingsdaten ist. Wenn Du aber irgendein Nischentool verwendest, kommt oft Unsinn raus. Sprich: Das bremst Innovative oder auch einfach nur ungewöhnliche Werkzeuge oder Plattformen noch mehr aus, als das eh schon wegen des Netzwerkeffekts der Fall ist.

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          #4

          @benni Programmiersprachen wären in dem Sinne auch Plattformen.

          rolf_b_lh@muenster.imR 1 Reply Last reply
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          • frumble@chaos.socialF frumble@chaos.social

            @benni Programmiersprachen wären in dem Sinne auch Plattformen.

            rolf_b_lh@muenster.imR This user is from outside of this forum
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            #5

            @frumble @benni
            Latürnich. Frameworks, Programmiersprachen, das gehört dazu.

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            • benni@social.tchncs.deB benni@social.tchncs.de

              Andererseits: Vielleicht ist eine Innovationsbremse ja genau das, was die Menschheit jetzt braucht? Und umgekehrt so richtig dark: Wenn KI uns jetzt den letzten Schubs in den Neofeudalismus gibt, passt das ja auch gut. Vielleicht werden Ketzer, die keine Konzerntools verwenden wollen, ja dann auch bald wieder verbrannt?

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              #6

              @benni Ist ja nicht nur bei Tools so, sondern bei Wissen und Denkprozessen im Allgemeinen. Seit der Einführung der semantischen Suche werden wir zu mehr Uniformität gedrängt, und Autocomplete on Speed hat das nur noch verstärkt.

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              • wolf@fedi.solibre.deW wolf@fedi.solibre.de
                @benni guter Punkt. Das gilt sogar für einen erweiterten Begriff des "Netzwerkseffekt". Alle spezialisierten, individuelleren und naturgemäß komplechseren Fragen werden durch KI ignoriert. Die Welt wird banaler, runtergebrochen auf die Banalitäten, die mehrheitlich ohnehin klar sind. Man sieht das sehr gut am rapiden Zerfall der Suchqualität im Internet, was in kürzseter Zeit für differenzierte, spezialisierte und nieschige Recherchen quasi unbrauchbar geworden ist.
                rolf_b_lh@muenster.imR This user is from outside of this forum
                rolf_b_lh@muenster.imR This user is from outside of this forum
                rolf_b_lh@muenster.im
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                #7

                @wolf @benni
                Bist Du sicher?
                Ich konnte mit Hilfe der KI mehrmals ein besseres Suchergebnis erreichen als ohne, allerdings als Prompt.

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                • benni@social.tchncs.deB benni@social.tchncs.de

                  Ein weiterer (vermutlich auch überwiegend negativer) Aspekt von KI, über den fast gar nicht gesprochen wird:

                  Sie ist ein Netzwerkeffekt-Verstärker. Die KI "weiß" nämlich sehr viel über Tools, die viele Leute benutzen und ihre Antworten sind dann halbwegs brauchbar, schlicht weil davon natürlich mehr in ihren Trainingsdaten ist. Wenn Du aber irgendein Nischentool verwendest, kommt oft Unsinn raus. Sprich: Das bremst Innovative oder auch einfach nur ungewöhnliche Werkzeuge oder Plattformen noch mehr aus, als das eh schon wegen des Netzwerkeffekts der Fall ist.

                  echopapa@social.tchncs.deE This user is from outside of this forum
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                  echopapa@social.tchncs.de
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                  #8

                  @benni

                  auch meine allgemeine Beobachtung. Euphorische Berichte Anfang 2023 über das was ChatGPT in Sachen Programmierung kann und weiß.

                  Dann habe ich mal spaßeshalber ein wenig zu FORTRAN oder FORTH gefragt und der Output war freundlich gesagt ernüchternd (abgesehen davon, daß man gesehen hat, dass ChatGPT nur mit "modernen" Fortran trainiert wurde).

                  Frage nach Formatierungsregeln: Nix nada, nicht mal nach expliziten Hinweisen auf den gewünschten Sprachstandard. Dito bei FORTH: Schaut aus wie FORTH, aber auch bei trivialen Dingen (Primzahlsieb) viel Gelaber, aber kein brauchbarer Code.

                  Das Spielchen habe ich jetzt ca. alle halben Jahre wiederholt und man sah, daß in der Zwischenzeit auch alter Kram als Trainingsmaterial hinzugekommen ist und die Antworten graduell besser wurden.

                  echopapa@social.tchncs.deE 1 Reply Last reply
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                  • echopapa@social.tchncs.deE echopapa@social.tchncs.de

                    @benni

                    auch meine allgemeine Beobachtung. Euphorische Berichte Anfang 2023 über das was ChatGPT in Sachen Programmierung kann und weiß.

                    Dann habe ich mal spaßeshalber ein wenig zu FORTRAN oder FORTH gefragt und der Output war freundlich gesagt ernüchternd (abgesehen davon, daß man gesehen hat, dass ChatGPT nur mit "modernen" Fortran trainiert wurde).

                    Frage nach Formatierungsregeln: Nix nada, nicht mal nach expliziten Hinweisen auf den gewünschten Sprachstandard. Dito bei FORTH: Schaut aus wie FORTH, aber auch bei trivialen Dingen (Primzahlsieb) viel Gelaber, aber kein brauchbarer Code.

                    Das Spielchen habe ich jetzt ca. alle halben Jahre wiederholt und man sah, daß in der Zwischenzeit auch alter Kram als Trainingsmaterial hinzugekommen ist und die Antworten graduell besser wurden.

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                    #9

                    @benni

                    aber auch da nur ein "langsamer Fortschritt". Vor nem halben Jahr habe ich dann habe ich dann zum ersten Mal richtig formatierte Beispiele bekommen, wenn ich explizit nach FORTRAN 66 gefragt habe (wenn auch mit FORTRAN 77 Sprachmitteln durchsetzt). Aber ne Apollo Mondrakete mag man mit solchen Tools nicht nachbauen.

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