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  3. Viele Politiker kritisieren Elon Musk und X als Plattform für Hass, Desinformation und Radikalisierung – und machen das ausgerechnet dort.

Viele Politiker kritisieren Elon Musk und X als Plattform für Hass, Desinformation und Radikalisierung – und machen das ausgerechnet dort.

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  • kuketzblog@social.tchncs.deK kuketzblog@social.tchncs.de

    Viele Politiker kritisieren Elon Musk und X als Plattform für Hass, Desinformation und Radikalisierung – und machen das ausgerechnet dort. Damit stärken sie Reichweite, Relevanz und Geschäftsmodell genau der Plattform, die sie öffentlich ablehnen.

    Wer X nutzt, liefert Aufmerksamkeit und füttert den Algorithmus. Man empört sich über die Folgen, liefert aber weiter den Treibstoff. Das ist keine Notwendigkeit, sondern Bequemlichkeit – und oft Angst vor Reichweitenverlust.

    Wer X als demokratiegefährdend bezeichnet, kann dort nicht gleichzeitig »weiter informieren« wollen. Konsequenz hieße: X verlassen und auf Plattformen ausweichen, die Empörung nicht monetarisieren. Alles andere ist Legitimation durch Mitmachen. 👇

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    Warum das Argument, man müsse in sozialen Netzwerken bleiben, um Opposition zu leisten, völliger Unsinn ist

    Der Mythos der »notwendigen Opposition« auf Plattformen wie X und TikTok ist eine Illusion: Auseinandersetzungen verstärken Desinformation und fördern das Geschäftsmodell.

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    (www.kuketz-blog.de)

    #X #musk #politik #digitalpolitik

    pettet8@mastodon.socialP This user is from outside of this forum
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    pettet8@mastodon.social
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    #21

    @kuketzblog The reason why I left and deleted my account ..

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    • E elottermann@kirche.social

      @kuketzblog

      Wenn man an dem Punkt wäre, dass das kommerz. SM keine geeigneten Orte bieten kann, an denen der für eine Demokratie grundlegende gesellschaftliche Konsens gestiftet werden kann, dann stellt sich m.E. die Frage, wessen Job das Schaffen solcher Räume wäre.

      finche@nrw.socialF This user is from outside of this forum
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      finche@nrw.social
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      #22

      @elottermann @kuketzblog

      Sehen Sie das so?

      Sie stellen damit eine Grundthese, nämlich, daß Märkte alles regeln, infrage.

      🙂

      1 Reply Last reply
      0
      • art_histories@mastodon.socialA art_histories@mastodon.social

        @kuketzblog Das ist komplett widersinnig, nicht wahr? Die Gruppe von Leuten - Politiker - die tatsächlich die Macht hätten, etwas dagegen zu tun - zu regulieren, wegen Gesetzesbrüchen vor Gericht zu zerren, zu verbieten - machen nichts weiter als sich zu beklagen? Das ist Arbeitsverweigerung.

        finche@nrw.socialF This user is from outside of this forum
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        finche@nrw.social
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        #23

        @art_histories @kuketzblog

        Sind Verbote, gar Beschränkung der Meinungsfreiheit wirklich das Mittel, Freiheit zu retten?

        art_histories@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
        0
        • kuketzblog@social.tchncs.deK kuketzblog@social.tchncs.de

          Viele Politiker kritisieren Elon Musk und X als Plattform für Hass, Desinformation und Radikalisierung – und machen das ausgerechnet dort. Damit stärken sie Reichweite, Relevanz und Geschäftsmodell genau der Plattform, die sie öffentlich ablehnen.

          Wer X nutzt, liefert Aufmerksamkeit und füttert den Algorithmus. Man empört sich über die Folgen, liefert aber weiter den Treibstoff. Das ist keine Notwendigkeit, sondern Bequemlichkeit – und oft Angst vor Reichweitenverlust.

          Wer X als demokratiegefährdend bezeichnet, kann dort nicht gleichzeitig »weiter informieren« wollen. Konsequenz hieße: X verlassen und auf Plattformen ausweichen, die Empörung nicht monetarisieren. Alles andere ist Legitimation durch Mitmachen. 👇

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          Warum das Argument, man müsse in sozialen Netzwerken bleiben, um Opposition zu leisten, völliger Unsinn ist

          Der Mythos der »notwendigen Opposition« auf Plattformen wie X und TikTok ist eine Illusion: Auseinandersetzungen verstärken Desinformation und fördern das Geschäftsmodell.

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          (www.kuketz-blog.de)

          #X #musk #politik #digitalpolitik

          ulrich_d@troet.cafeU This user is from outside of this forum
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          ulrich_d@troet.cafe
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          #24

          @kuketzblog Ich verstehe auch nicht, warum Herr Merz seine Aussagen heute zur Ukraine Krieg ausgerechnet auf X veröffentlichen muss!

          lad_hallo@mastodon.socialL 1 Reply Last reply
          0
          • finche@nrw.socialF finche@nrw.social

            @kuketzblog

            Und ein weiterer Aufruf zum Canceln:)

            Mir ist nicht klar, warum wir uns im Wahn befinden, ein unappetitliches Angebot moralisch zu diskreditieren, gar verbieten zu wollen.

            Statt uns die Frage zu stellen, warum der Markt nicht funktioniert und Besseres hervorbringt.

            Nein: Fediverse, Bluesky sind nicht besser. Sonst zögen sie mehr Nutzer an.

            Bitte, ehrlich hinschauen.

            rumo@masto.bluw.euR This user is from outside of this forum
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            rumo@masto.bluw.eu
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            #25

            @finche
            Weil da keine Milliardenschwere Marketingindustrie dahinter steckt.
            Weil deswegen keine hunderte/tausende Angestellte bezahlt werden können um zu programmieren, zu moderieren, zu bewerben...
            Dazu müssten die Leute erstmal Geduld haben und die freien Services durch Zeit, Nutzung, Spenden, bezahlte Angebote voran bringen, damit es wachsen und sich entwickeln kann.
            Der "Markt" bringt nur ein weiteres TikTok/FB/Bluesky hervorbringen. Liegt an den Nutzern.

            finche@nrw.socialF 1 Reply Last reply
            0
            • rumo@masto.bluw.euR rumo@masto.bluw.eu

              @finche
              Weil da keine Milliardenschwere Marketingindustrie dahinter steckt.
              Weil deswegen keine hunderte/tausende Angestellte bezahlt werden können um zu programmieren, zu moderieren, zu bewerben...
              Dazu müssten die Leute erstmal Geduld haben und die freien Services durch Zeit, Nutzung, Spenden, bezahlte Angebote voran bringen, damit es wachsen und sich entwickeln kann.
              Der "Markt" bringt nur ein weiteres TikTok/FB/Bluesky hervorbringen. Liegt an den Nutzern.

              finche@nrw.socialF This user is from outside of this forum
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              finche@nrw.social
              wrote last edited by
              #26

              @rumo

              Natürlich auch:)

              Und dennoch: gefiele es den Milliarden von Benutzern auf X nicht, wären sie nicht da. Wer grundsätzliche Einwände hat, geht.
              Oder?

              Wenn das stimmt: was ist hier nicht, was dort ist?

              Würden wir wagen, diese Frage zu stellen und zu diskutieren, kämen wir vielleicht weiter als zu jammern oder zornig zu sein.

              rumo@masto.bluw.euR 2 Replies Last reply
              0
              • finche@nrw.socialF finche@nrw.social

                @rumo

                Natürlich auch:)

                Und dennoch: gefiele es den Milliarden von Benutzern auf X nicht, wären sie nicht da. Wer grundsätzliche Einwände hat, geht.
                Oder?

                Wenn das stimmt: was ist hier nicht, was dort ist?

                Würden wir wagen, diese Frage zu stellen und zu diskutieren, kämen wir vielleicht weiter als zu jammern oder zornig zu sein.

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                #27

                @finche
                Denke ich nicht.
                Die Leute haben sich vor X auch schon über Twitter beschwert. Jetzt im Nachhein kommt Nostalgie dazu und Besitzdenken (wir lassen uns unser Twitter nicht wegnehmen)
                Der Mensch ist Gewohnheitstier und lässt sich beeinflußen. Die BigTechs haben das drauf. Wer weiß wieviel Geld allein in die Leute und Methoden fließt, die Nutzer zu halten. Ist wie im Supermarkt mit der richtigen Temperatur, Licht und Anordnung der Regale & Waren. 1/2

                rumo@masto.bluw.euR 1 Reply Last reply
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                • rumo@masto.bluw.euR rumo@masto.bluw.eu

                  @finche
                  Denke ich nicht.
                  Die Leute haben sich vor X auch schon über Twitter beschwert. Jetzt im Nachhein kommt Nostalgie dazu und Besitzdenken (wir lassen uns unser Twitter nicht wegnehmen)
                  Der Mensch ist Gewohnheitstier und lässt sich beeinflußen. Die BigTechs haben das drauf. Wer weiß wieviel Geld allein in die Leute und Methoden fließt, die Nutzer zu halten. Ist wie im Supermarkt mit der richtigen Temperatur, Licht und Anordnung der Regale & Waren. 1/2

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                  #28

                  Warum rauchen Menschen? Warum nutzen Sie Whatsapp?
                  Alle wissen, dass es nicht gut, bzw. sogar sehr schlecht ist.
                  Gruppenzwang, psychisches Triggern...
                  Zur Einführung von Whatsapp gab es schon das deutlich bessere ChatOn von Samsung mit besserem Funtionsumfang und war vorinstalliert auf 80% aller Geräte, da Samsung damals Marktführer war. Trotzdem kannte es so gut wie Niemand.

                  rumo@masto.bluw.euR 1 Reply Last reply
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                  • rumo@masto.bluw.euR rumo@masto.bluw.eu

                    Warum rauchen Menschen? Warum nutzen Sie Whatsapp?
                    Alle wissen, dass es nicht gut, bzw. sogar sehr schlecht ist.
                    Gruppenzwang, psychisches Triggern...
                    Zur Einführung von Whatsapp gab es schon das deutlich bessere ChatOn von Samsung mit besserem Funtionsumfang und war vorinstalliert auf 80% aller Geräte, da Samsung damals Marktführer war. Trotzdem kannte es so gut wie Niemand.

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                    wrote last edited by
                    #29

                    Ich persönlich hab Twitter nie verstanden, habe nicht die Inhalte gefunden die ich wollte und fand es zu kompliziert und undurchsichtig.
                    Du musst nur einen Hype drum machen. Bluesky, Threads... immer wieder der selbe Kreislauf.

                    finche@nrw.socialF 1 Reply Last reply
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                    • finche@nrw.socialF finche@nrw.social

                      @rumo

                      Natürlich auch:)

                      Und dennoch: gefiele es den Milliarden von Benutzern auf X nicht, wären sie nicht da. Wer grundsätzliche Einwände hat, geht.
                      Oder?

                      Wenn das stimmt: was ist hier nicht, was dort ist?

                      Würden wir wagen, diese Frage zu stellen und zu diskutieren, kämen wir vielleicht weiter als zu jammern oder zornig zu sein.

                      rumo@masto.bluw.euR This user is from outside of this forum
                      rumo@masto.bluw.euR This user is from outside of this forum
                      rumo@masto.bluw.eu
                      wrote last edited by
                      #30

                      @finche
                      Ganz vergessen: So weit ich weiß hatte Twitter (erst Recht nicht X) niemals 1 Milliarde Nutzer. Irgendwas um die 500 Millionen maximal.

                      1 Reply Last reply
                      0
                      • finche@nrw.socialF finche@nrw.social

                        @art_histories @kuketzblog

                        Sind Verbote, gar Beschränkung der Meinungsfreiheit wirklich das Mittel, Freiheit zu retten?

                        art_histories@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
                        art_histories@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
                        art_histories@mastodon.social
                        wrote last edited by
                        #31

                        @finche @kuketzblog Wollen Sie Milliardäre machen lassen, was immer denen einfällt? Ja, Konzerne brauchen Regulierungen, damit die sich nicht verhalten wie außer Rand und Band geratene Kinder - deren Ziel ist Profitmaximierung, koste es, was es wolle. Social Media gehört daher genauso reguliert wie der Journalismus. Verbote können nicht immer nur für die Schwächsten gelten.

                        finche@nrw.socialF 1 Reply Last reply
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                        • kuketzblog@social.tchncs.deK kuketzblog@social.tchncs.de

                          Viele Politiker kritisieren Elon Musk und X als Plattform für Hass, Desinformation und Radikalisierung – und machen das ausgerechnet dort. Damit stärken sie Reichweite, Relevanz und Geschäftsmodell genau der Plattform, die sie öffentlich ablehnen.

                          Wer X nutzt, liefert Aufmerksamkeit und füttert den Algorithmus. Man empört sich über die Folgen, liefert aber weiter den Treibstoff. Das ist keine Notwendigkeit, sondern Bequemlichkeit – und oft Angst vor Reichweitenverlust.

                          Wer X als demokratiegefährdend bezeichnet, kann dort nicht gleichzeitig »weiter informieren« wollen. Konsequenz hieße: X verlassen und auf Plattformen ausweichen, die Empörung nicht monetarisieren. Alles andere ist Legitimation durch Mitmachen. 👇

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                          Warum das Argument, man müsse in sozialen Netzwerken bleiben, um Opposition zu leisten, völliger Unsinn ist

                          Der Mythos der »notwendigen Opposition« auf Plattformen wie X und TikTok ist eine Illusion: Auseinandersetzungen verstärken Desinformation und fördern das Geschäftsmodell.

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                          (www.kuketz-blog.de)

                          #X #musk #politik #digitalpolitik

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                          61hein@mastodon.social
                          wrote last edited by
                          #32

                          @kuketzblog
                          Ja, dem ist leider so. Die Plattformen werden von den Parteien, z. Bsp. der CDU , genutzt, mit dem Argument, nur hierrüber Reichweite erzielen zu können. Europäische Alternativen werden abgelehnt.

                          1 Reply Last reply
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                          • ulrich_d@troet.cafeU ulrich_d@troet.cafe

                            @kuketzblog Ich verstehe auch nicht, warum Herr Merz seine Aussagen heute zur Ukraine Krieg ausgerechnet auf X veröffentlichen muss!

                            lad_hallo@mastodon.socialL This user is from outside of this forum
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                            lad_hallo@mastodon.social
                            wrote last edited by
                            #33

                            @ulrich_D @kuketzblog Ich würde da keinerlei Bewusstsein bei ihm vermuten...

                            1 Reply Last reply
                            0
                            • okuna@social.tchncs.deO okuna@social.tchncs.de

                              @kuketzblog das ist so als wolle man in die AfD eintreten um denen mit der Demokratie zu helfen

                              neuromancer@metalhead.clubN This user is from outside of this forum
                              neuromancer@metalhead.clubN This user is from outside of this forum
                              neuromancer@metalhead.club
                              wrote last edited by
                              #34

                              @Okuna
                              Wie hieß es im Film "Sonnenallee"?
                              "In's System rin und von innen uffmischen!"
                              Guter Gedanke, hat aber leider auch nicht so gut funktioniert.

                              1 Reply Last reply
                              0
                              • art_histories@mastodon.socialA art_histories@mastodon.social

                                @finche @kuketzblog Wollen Sie Milliardäre machen lassen, was immer denen einfällt? Ja, Konzerne brauchen Regulierungen, damit die sich nicht verhalten wie außer Rand und Band geratene Kinder - deren Ziel ist Profitmaximierung, koste es, was es wolle. Social Media gehört daher genauso reguliert wie der Journalismus. Verbote können nicht immer nur für die Schwächsten gelten.

                                finche@nrw.socialF This user is from outside of this forum
                                finche@nrw.socialF This user is from outside of this forum
                                finche@nrw.social
                                wrote last edited by
                                #35

                                @art_histories @kuketzblog

                                Nein, will ich nicht.

                                Aber ich will keine Verbote für etwas, das offenbar viele wollen.

                                Ich will eine Diskussion, warum es keine Alternativen gibt, die attraktiv sind.

                                Ich glaube nicht an die Wirksamkeit von Verboten. Ich glaube an Bildung und attraktive Alternativen.

                                Hoffnungslos liberal.

                                art_histories@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                                • rumo@masto.bluw.euR rumo@masto.bluw.eu

                                  Ich persönlich hab Twitter nie verstanden, habe nicht die Inhalte gefunden die ich wollte und fand es zu kompliziert und undurchsichtig.
                                  Du musst nur einen Hype drum machen. Bluesky, Threads... immer wieder der selbe Kreislauf.

                                  finche@nrw.socialF This user is from outside of this forum
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                                  #36

                                  @rumo

                                  Völlig undurchsichtig:)

                                  Selbst eingefleischte Kritiker scheinen nur "den Algorithmus" zu kennen und wissen wenig über ihn und noch weniger über die Möglichkeiten, die Daten ohne ihn zu nutzen.

                                  Sie übersehen geflissentlich, daß X mit einem Versprechen der Befreiung auftritt, daß gerade auf üblicherweise marginalisierte Gruppen anziehend wirkt.:)

                                  rumo@masto.bluw.euR finche@nrw.socialF 2 Replies Last reply
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                                  • finche@nrw.socialF finche@nrw.social

                                    @rumo

                                    Völlig undurchsichtig:)

                                    Selbst eingefleischte Kritiker scheinen nur "den Algorithmus" zu kennen und wissen wenig über ihn und noch weniger über die Möglichkeiten, die Daten ohne ihn zu nutzen.

                                    Sie übersehen geflissentlich, daß X mit einem Versprechen der Befreiung auftritt, daß gerade auf üblicherweise marginalisierte Gruppen anziehend wirkt.:)

                                    rumo@masto.bluw.euR This user is from outside of this forum
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                                    #37

                                    @finche
                                    Furchtbar.
                                    "Freiheit" und "keine Cancelculture" rufen, und dann zählt doch nur die Musk-Wahrheit und Kritik wird ausgeblendet.

                                    Wie die CSU. Dem Gegner etwas vorwerfen und selbst tatsächlich machen. (Beispiel: Gendern)

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                                    • kuketzblog@social.tchncs.deK kuketzblog@social.tchncs.de

                                      Viele Politiker kritisieren Elon Musk und X als Plattform für Hass, Desinformation und Radikalisierung – und machen das ausgerechnet dort. Damit stärken sie Reichweite, Relevanz und Geschäftsmodell genau der Plattform, die sie öffentlich ablehnen.

                                      Wer X nutzt, liefert Aufmerksamkeit und füttert den Algorithmus. Man empört sich über die Folgen, liefert aber weiter den Treibstoff. Das ist keine Notwendigkeit, sondern Bequemlichkeit – und oft Angst vor Reichweitenverlust.

                                      Wer X als demokratiegefährdend bezeichnet, kann dort nicht gleichzeitig »weiter informieren« wollen. Konsequenz hieße: X verlassen und auf Plattformen ausweichen, die Empörung nicht monetarisieren. Alles andere ist Legitimation durch Mitmachen. 👇

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                                      Warum das Argument, man müsse in sozialen Netzwerken bleiben, um Opposition zu leisten, völliger Unsinn ist

                                      Der Mythos der »notwendigen Opposition« auf Plattformen wie X und TikTok ist eine Illusion: Auseinandersetzungen verstärken Desinformation und fördern das Geschäftsmodell.

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                                      (www.kuketz-blog.de)

                                      #X #musk #politik #digitalpolitik

                                      brokar@mastodon.socialB This user is from outside of this forum
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                                      #38

                                      @kuketzblog

                                      💯

                                      Das kriegt man aber in die X-Poster-Hirne nicht rein.
                                      Die Öffentlich Rechtlichen sind auch der Meinung, man müsse das machen, damit man die Leute da "abholen und erreichen" kann, wo sie sind. Der grösste Blödsinn, ist aber so.

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                                      • finche@nrw.socialF finche@nrw.social

                                        @art_histories @kuketzblog

                                        Nein, will ich nicht.

                                        Aber ich will keine Verbote für etwas, das offenbar viele wollen.

                                        Ich will eine Diskussion, warum es keine Alternativen gibt, die attraktiv sind.

                                        Ich glaube nicht an die Wirksamkeit von Verboten. Ich glaube an Bildung und attraktive Alternativen.

                                        Hoffnungslos liberal.

                                        art_histories@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                                        #39

                                        @finche @kuketzblog Da sind wir anders gestrickt. Ich glaube, dass diese Firmen sich an Gesetze halten müssen. Keine Missinformationen, Desinformation, rassistische Hetze, Hass, Kinderpornografie oder süchtigmachende Algorithmen. Hier sollte geregelt werden. Und nicht unter dem Vorwand des Kinderschutzes ein Überwachungsapparat gebaut werden. Es kann nicht sein, dass sämtliche Verantwortung auf Userseite sein soll, während sich die Anbieter aus der Verwantwortung rausziehen.

                                        finche@nrw.socialF 2 Replies Last reply
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                                        • kuketzblog@social.tchncs.deK kuketzblog@social.tchncs.de

                                          Viele Politiker kritisieren Elon Musk und X als Plattform für Hass, Desinformation und Radikalisierung – und machen das ausgerechnet dort. Damit stärken sie Reichweite, Relevanz und Geschäftsmodell genau der Plattform, die sie öffentlich ablehnen.

                                          Wer X nutzt, liefert Aufmerksamkeit und füttert den Algorithmus. Man empört sich über die Folgen, liefert aber weiter den Treibstoff. Das ist keine Notwendigkeit, sondern Bequemlichkeit – und oft Angst vor Reichweitenverlust.

                                          Wer X als demokratiegefährdend bezeichnet, kann dort nicht gleichzeitig »weiter informieren« wollen. Konsequenz hieße: X verlassen und auf Plattformen ausweichen, die Empörung nicht monetarisieren. Alles andere ist Legitimation durch Mitmachen. 👇

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                                          Warum das Argument, man müsse in sozialen Netzwerken bleiben, um Opposition zu leisten, völliger Unsinn ist

                                          Der Mythos der »notwendigen Opposition« auf Plattformen wie X und TikTok ist eine Illusion: Auseinandersetzungen verstärken Desinformation und fördern das Geschäftsmodell.

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                                          (www.kuketz-blog.de)

                                          #X #musk #politik #digitalpolitik

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                                          #40

                                          @kuketzblog

                                          In deiner Messenger-Debatte kritisierst du sehr deutlich das Schwarz-Weiß-Denken – und plädierst für Differenzierung, Kontext, Bedrohungsmodell und Pragmatismus. Genau dieser Ansatz macht den Text stark.

                                          Umso mehr wirkt deine Bluesky-Entscheidung im Kontrast dazu inkonsistent.

                                          Deine Analyse zu X oder TikTok finde ich auf der strukturellen Ebene absolut nachvollziehbar. Wenn Geschäftsmodell und Algorithmus auf Polarisierung und Engagement-Maximierung ausgelegt sind, kann selbst Gegenrede unfreiwillig zur Reichweitenverstärkung beitragen. Das ist eine systemische Kritik – und die ist schlüssig.

                                          Was für mich aber nicht ganz zusammenpasst, ist der Maßstabswechsel bei Bluesky. Wenn man eine Plattform sofort verlässt, nur weil sich bestimmte politische Akteure oder eine US-Regierung dort anmelden, dann ist das keine Architekturkritik mehr, sondern eine akteursbezogene Reaktion.

                                          Man sollte da sauber unterscheiden:

                                          ➡️ Strukturelle Kritik: Wie funktioniert das System?
                                          ➡️ Akteursbezogene Kritik: Wer ist dort präsent?

                                          Bei X und TikTok argumentierst du strukturell. Beim Rückzug von Bluesky wirkt es eher wie ein Schwarz-Weiß-Impuls: „Diese Personen sind dort – also bin ich weg.“ Das ist weniger Systemanalyse und mehr moralische Abgrenzung.

                                          Öffentliche Räume ziehen Politik an. Die entscheidende Frage ist doch nicht, wer sich anmeldet, sondern welche Machtstrukturen technisch verankert sind und wie die Plattform funktioniert.

                                          Wenn man Schwarz-Weiß-Denken kritisiert, sollte man es nicht selbst reproduzieren. Sonst wird aus einer differenzierten Systemkritik am Ende doch wieder eine Frage symbolischer Reinheit – und das sind zwei unterschiedliche Ebenen.

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