Diese GKV-Reform ist ein Angriff auf kranke und behinderte Menschen.
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Diese GKV-Reform ist ein Angriff auf kranke und behinderte Menschen. Die Experten wollen "Zuzahlungen rauf". Aus 5 Euro sollen 7,50 Euro werden. Aus 10 Euro sollen 15 Euro werden. Wer oft Therapie, Hilfsmittel oder Fahrten braucht, zahlt dann noch mehr. Das ist kein Reformplan. Das ist soziale Grausamkeit.
#GKV #Schwerbehinderung #Inklusion #Sozialstaat #EinfacheSprache
@SchreibeEinfach nein, das ist der Weg des geringsten Widerstands. Dass diese Politik dazu führt, die #afd zu stärken, ist die langfristige Seite. (Auch wenn wir alle wissen, dass die das noch schlechter machen werden).
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Diese GKV-Reform ist ein Angriff auf kranke und behinderte Menschen. Die Experten wollen "Zuzahlungen rauf". Aus 5 Euro sollen 7,50 Euro werden. Aus 10 Euro sollen 15 Euro werden. Wer oft Therapie, Hilfsmittel oder Fahrten braucht, zahlt dann noch mehr. Das ist kein Reformplan. Das ist soziale Grausamkeit.
#GKV #Schwerbehinderung #Inklusion #Sozialstaat #EinfacheSprache
@SchreibeEinfach
Es ist so zum Kotzen!
Kranke und Behinderte haben aufgrund ihrer Lebenssituation ohnehin höhere Kosten und geringere Einnahmemöglichkeiten. Und dann sollen noch die Zuzahlungen rauf.Es stellt sich wirklich die Frage, wann die Bundesregierung die ersten Euthanasieprogramme auspackt. Klar: Sie wird es nicht so nennen, der Begriff ist schließlich historisch belastet, aber faktisch stehen wir dank Merz, Warcken, Prien und Klingbeil kurz davor.
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Diese GKV-Reform ist ein Angriff auf kranke und behinderte Menschen. Die Experten wollen "Zuzahlungen rauf". Aus 5 Euro sollen 7,50 Euro werden. Aus 10 Euro sollen 15 Euro werden. Wer oft Therapie, Hilfsmittel oder Fahrten braucht, zahlt dann noch mehr. Das ist kein Reformplan. Das ist soziale Grausamkeit.
#GKV #Schwerbehinderung #Inklusion #Sozialstaat #EinfacheSprache
@SchreibeEinfach wir reden hier von Zuzahlungen, die seit 20, teilweise mehr, Jahren nicht angepasst wurden. Wenn es um „die Reichen“ geht kann nichts schnell genug steigen, aber Himmel hilf wir passen mal ganz normale Dinge an die Inflation an, ne? Und die Möglichkeiten zur Befreiung gerade bei Härtefällen bleiben ja erhalten.
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@SchreibeEinfach wir reden hier von Zuzahlungen, die seit 20, teilweise mehr, Jahren nicht angepasst wurden. Wenn es um „die Reichen“ geht kann nichts schnell genug steigen, aber Himmel hilf wir passen mal ganz normale Dinge an die Inflation an, ne? Und die Möglichkeiten zur Befreiung gerade bei Härtefällen bleiben ja erhalten.
@tdpsk Jetzt schau dir mal an, wie viele Zuzahlungen auf Schwerbehinderte, die auf dauerhafte Medikamente oder Hilfsmittel angewiesen sind zukommen, und erkläre mir, warum diese Kosten, die sich ja aufsummieren, erst alle gezahlt werden müssen, bis die Befreiung einsetzt?
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@tdpsk Jetzt schau dir mal an, wie viele Zuzahlungen auf Schwerbehinderte, die auf dauerhafte Medikamente oder Hilfsmittel angewiesen sind zukommen, und erkläre mir, warum diese Kosten, die sich ja aufsummieren, erst alle gezahlt werden müssen, bis die Befreiung einsetzt?
@SchreibeEinfach deshalb wird die Belastungsgrenze ja prozentual am Einkommen ermittelt - damit die Belastung zur finanziellen Leistungsfähigkeit passt. Die GKV ist am Ende - da finde ich den Ansatz der Kommission, jede und jeden einen Beitrag leisten zu lassen, den fairsten Weg. Aber wenn du einen besseren Vorschlag hast gerne her damit!
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Diese GKV-Reform ist ein Angriff auf kranke und behinderte Menschen. Die Experten wollen "Zuzahlungen rauf". Aus 5 Euro sollen 7,50 Euro werden. Aus 10 Euro sollen 15 Euro werden. Wer oft Therapie, Hilfsmittel oder Fahrten braucht, zahlt dann noch mehr. Das ist kein Reformplan. Das ist soziale Grausamkeit.
#GKV #Schwerbehinderung #Inklusion #Sozialstaat #EinfacheSprache
Die GKV ist ein Witz, so lange es die PKV gibt!
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Diese GKV-Reform ist ein Angriff auf kranke und behinderte Menschen. Die Experten wollen "Zuzahlungen rauf". Aus 5 Euro sollen 7,50 Euro werden. Aus 10 Euro sollen 15 Euro werden. Wer oft Therapie, Hilfsmittel oder Fahrten braucht, zahlt dann noch mehr. Das ist kein Reformplan. Das ist soziale Grausamkeit.
#GKV #Schwerbehinderung #Inklusion #Sozialstaat #EinfacheSprache
@SchreibeEinfach Da die Belastungsgrenze nicht verändert wird führt die Änderung tendenziell dazu dass mehr Personen sich von der Zuzahlung befreien lassen können gerade wenn Sie chronisch krank sind..
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@SchreibeEinfach Da die Belastungsgrenze nicht verändert wird führt die Änderung tendenziell dazu dass mehr Personen sich von der Zuzahlung befreien lassen können gerade wenn Sie chronisch krank sind..
@lairsdragon Wenn du aber eben nicht chronisch krank bist, musst du 2 % deines Jahresbrottos erstmal bezahlen, bevor du irgendetwas zurückbekommst. In meinem Fall sind das 797€ , und erst wenn ich diese überschritten habe, würde ich eine Erstattung der weiteren anfallenden Zuzahlungen bekommen.
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@SchreibeEinfach deshalb wird die Belastungsgrenze ja prozentual am Einkommen ermittelt - damit die Belastung zur finanziellen Leistungsfähigkeit passt. Die GKV ist am Ende - da finde ich den Ansatz der Kommission, jede und jeden einen Beitrag leisten zu lassen, den fairsten Weg. Aber wenn du einen besseren Vorschlag hast gerne her damit!
Zuzahlungen sind generell eine Strafe für Kranke und damit sollten die eigentlich weg statt erhöht zu werden.
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Zuzahlungen sind generell eine Strafe für Kranke und damit sollten die eigentlich weg statt erhöht zu werden.
Chronisch Kranke sind oft nicht die, die am leichtesten die größten Beiträge leisten können.
Und solange man sich leisten konnte, das Geld von Cum-Ex verjähren zu lassen, glaube ich niemand, dass wir zu wenig Geld haben.
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@SchreibeEinfach Da die Belastungsgrenze nicht verändert wird führt die Änderung tendenziell dazu dass mehr Personen sich von der Zuzahlung befreien lassen können gerade wenn Sie chronisch krank sind..
Wenn man die Energie hat, die Belege zu sammeln (obwohl die Krankenkasse die Daten ohnehin hat) und dann den Antrag zu stellen.

Die Kasse könnte, da sie die Daten ja hat, das wenigstens automatisch erledigen.
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@lairsdragon Wenn du aber eben nicht chronisch krank bist, musst du 2 % deines Jahresbrottos erstmal bezahlen, bevor du irgendetwas zurückbekommst. In meinem Fall sind das 797€ , und erst wenn ich diese überschritten habe, würde ich eine Erstattung der weiteren anfallenden Zuzahlungen bekommen.
Und nebenbei zahlen viele chronisch Kranke auch immer wieder Medikamente ganz selbst. Zum Beispiel Antihistaminika bei MCAS (da rezeptfrei, wird das ja nicht einmal auf die Belastungsgrenze angerechnet)
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@SchreibeEinfach deshalb wird die Belastungsgrenze ja prozentual am Einkommen ermittelt - damit die Belastung zur finanziellen Leistungsfähigkeit passt. Die GKV ist am Ende - da finde ich den Ansatz der Kommission, jede und jeden einen Beitrag leisten zu lassen, den fairsten Weg. Aber wenn du einen besseren Vorschlag hast gerne her damit!
@tdpsk @SchreibeEinfach subjektiv vs kumuliert vs individuell. Ihr habt alle recht. Das problem: wir leben multimorbide länger. Die KKH Kosten sind das "Problem". Was keiner sagt: man könnte es machen wie UK und ab 70 gibts keine Hüfte mehr. Sagt keiner, weil alle schreien (zu recht). Also: was tun? (Imo: Zusatzbeitrag muss weiter steigen inkl. AG)
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@tdpsk @SchreibeEinfach subjektiv vs kumuliert vs individuell. Ihr habt alle recht. Das problem: wir leben multimorbide länger. Die KKH Kosten sind das "Problem". Was keiner sagt: man könnte es machen wie UK und ab 70 gibts keine Hüfte mehr. Sagt keiner, weil alle schreien (zu recht). Also: was tun? (Imo: Zusatzbeitrag muss weiter steigen inkl. AG)
@GeraintLlanfrancheta @tdpsk Nein, wir müssen uns überlegen, ob wir als Staat, als Nation, als Gemeinschaft von Bürgerinnen und Bürgern und als Wähler diese Ungerechtigkeit gefallen lassen wollen. Wir können offenkundig Milliarden bewegen und für alles mögliche aufbringen. Warum nicht für die Menschen?
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@GeraintLlanfrancheta @tdpsk Nein, wir müssen uns überlegen, ob wir als Staat, als Nation, als Gemeinschaft von Bürgerinnen und Bürgern und als Wähler diese Ungerechtigkeit gefallen lassen wollen. Wir können offenkundig Milliarden bewegen und für alles mögliche aufbringen. Warum nicht für die Menschen?
@SchreibeEinfach @GeraintLlanfrancheta wir sind uns ja nicht mal einig, dass hier eine Ungerechtigkeit vorliegt - ich habe ja ausgeführt weshalb ich es durchaus gerecht finde, wenn alle im Rahmen des Zumutbaren (Reminder: wir reden über maximal 2% Belastung!) an den steigenden Kosten des Gesundheitssystems beteiligt werden. Aber: die Vorschläge sind als Gesamtkatalog zu lesen. Einzelne Maßnahmen herauspicken ist nicht zielführend.
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@SchreibeEinfach @GeraintLlanfrancheta wir sind uns ja nicht mal einig, dass hier eine Ungerechtigkeit vorliegt - ich habe ja ausgeführt weshalb ich es durchaus gerecht finde, wenn alle im Rahmen des Zumutbaren (Reminder: wir reden über maximal 2% Belastung!) an den steigenden Kosten des Gesundheitssystems beteiligt werden. Aber: die Vorschläge sind als Gesamtkatalog zu lesen. Einzelne Maßnahmen herauspicken ist nicht zielführend.
@tdpsk @SchreibeEinfach Bürgerversicherung a la Schweiz macht rational den meisten Sinn ... Problem ist halt der Übergang ... seit 50 Jahren unmöglich ... ich halte das Papier für ein gutes "Pflaster" .... wir werden aber zu den harten Diskussionen noch als Gesellschaft noch kommen müssen
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@tdpsk @SchreibeEinfach Bürgerversicherung a la Schweiz macht rational den meisten Sinn ... Problem ist halt der Übergang ... seit 50 Jahren unmöglich ... ich halte das Papier für ein gutes "Pflaster" .... wir werden aber zu den harten Diskussionen noch als Gesellschaft noch kommen müssen
@GeraintLlanfrancheta @SchreibeEinfach wie der Wechsel funktioniert haben uns die Niederländer vor ein paar Jahren gezeigt
das Problem ist: nach dem Pflaster wird es noch schwerer. Denn jede Welle an höheren Kosten für weniger Leistung führt zu neuen PKV-Wechslern. -
@SchreibeEinfach @GeraintLlanfrancheta wir sind uns ja nicht mal einig, dass hier eine Ungerechtigkeit vorliegt - ich habe ja ausgeführt weshalb ich es durchaus gerecht finde, wenn alle im Rahmen des Zumutbaren (Reminder: wir reden über maximal 2% Belastung!) an den steigenden Kosten des Gesundheitssystems beteiligt werden. Aber: die Vorschläge sind als Gesamtkatalog zu lesen. Einzelne Maßnahmen herauspicken ist nicht zielführend.
@tdpsk @SchreibeEinfach oh .... das mit NL muss ich lesen
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@SchreibeEinfach deshalb wird die Belastungsgrenze ja prozentual am Einkommen ermittelt - damit die Belastung zur finanziellen Leistungsfähigkeit passt. Die GKV ist am Ende - da finde ich den Ansatz der Kommission, jede und jeden einen Beitrag leisten zu lassen, den fairsten Weg. Aber wenn du einen besseren Vorschlag hast gerne her damit!
Fiktives Beispiel:
Frau aus NRW, ledig, Mitglied der Kirche und bei der DAK versichert (Zusatzbetrag aktuell 3,2 %).
Sie abeitet vollzeit bei Mindestlohn, ihr Jahresbrutto beträgt somit 28689,60 € .
Netto hat sie also jeden Monat 1.688,28 € zur Verfügung.
Davon zahlt sie 500 € Miete und 200 € Nebenkosten. Ihr Auto kostet inkl. Nebenkosten jeden Monat durchschnittlich 200 €. GEZ, Handy und Internet liegen zusammen bei 72,26 €. [Thread] -
Fiktives Beispiel:
Frau aus NRW, ledig, Mitglied der Kirche und bei der DAK versichert (Zusatzbetrag aktuell 3,2 %).
Sie abeitet vollzeit bei Mindestlohn, ihr Jahresbrutto beträgt somit 28689,60 € .
Netto hat sie also jeden Monat 1.688,28 € zur Verfügung.
Davon zahlt sie 500 € Miete und 200 € Nebenkosten. Ihr Auto kostet inkl. Nebenkosten jeden Monat durchschnittlich 200 €. GEZ, Handy und Internet liegen zusammen bei 72,26 €. [Thread]@tdpsk @SchreibeEinfach Hygenieartikel braucht sie für 30 € im Monat, sie benötigt außerdem Medikamente gegen Eisen- und Folsäuremangel, außerdem nimmt sie Schilddrüsenhormone und regelmäßig Schmerzmittel. Die Kosten hierfür belaufen sich auf insgesamt 12,62 €/Monat. Sie nimmt die Pille, das kostet sie 30 € im Monat.
Die Fixkosten der fiktiven Dame liegen also bei 1032,62 €, übrig hat sie am Ende des Monats also 655,66 € für alles weitere.