Arm, das sind immer die anderen, die „unter“ dir.
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RE: https://social.anoxinon.de/@thomasralfkoeb/116442479342667847
Arm, das sind immer die anderen, die „unter“ dir. Und wenn du die Partei wählst, die die Armen ärmer macht, dann vergrößerst du den Abstand zu denen „die nicht arbeiten wollen“, „die an ihrer Situation selbst schuld sind“, zum „Pöbel“.
Du spürst vielleicht, wie die Veränderungen in der Welt deine soziale wie finanzielle Stellung gefährden, das macht Statussymbole wie einen fetten SUV, Abgrenzung zu „diesen Ökos” etc attraktiv. Und dann eine Partei zu wählen, die dir Gruppen anbietet, auf die du herabschauen kannst, und ein „Volk“, zu dem du (quasi exklusiv) gehören kannst, und das „die Wirtschaftskraft“ dieses Volkes stärken will…
Das Geld geht dann vielleicht nicht an dich, sondern an irgendwelche Überreiche, aber die sind ja im gleichen Verein wie du, also bist du auch toll…
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RE: https://social.anoxinon.de/@thomasralfkoeb/116442479342667847
Arm, das sind immer die anderen, die „unter“ dir. Und wenn du die Partei wählst, die die Armen ärmer macht, dann vergrößerst du den Abstand zu denen „die nicht arbeiten wollen“, „die an ihrer Situation selbst schuld sind“, zum „Pöbel“.
Du spürst vielleicht, wie die Veränderungen in der Welt deine soziale wie finanzielle Stellung gefährden, das macht Statussymbole wie einen fetten SUV, Abgrenzung zu „diesen Ökos” etc attraktiv. Und dann eine Partei zu wählen, die dir Gruppen anbietet, auf die du herabschauen kannst, und ein „Volk“, zu dem du (quasi exklusiv) gehören kannst, und das „die Wirtschaftskraft“ dieses Volkes stärken will…
Das Geld geht dann vielleicht nicht an dich, sondern an irgendwelche Überreiche, aber die sind ja im gleichen Verein wie du, also bist du auch toll…
@Lapizistik Ob man das so genau ausrechnen kann weiß ich nicht, aber die Tendenz teile ich.
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RE: https://social.anoxinon.de/@thomasralfkoeb/116442479342667847
Arm, das sind immer die anderen, die „unter“ dir. Und wenn du die Partei wählst, die die Armen ärmer macht, dann vergrößerst du den Abstand zu denen „die nicht arbeiten wollen“, „die an ihrer Situation selbst schuld sind“, zum „Pöbel“.
Du spürst vielleicht, wie die Veränderungen in der Welt deine soziale wie finanzielle Stellung gefährden, das macht Statussymbole wie einen fetten SUV, Abgrenzung zu „diesen Ökos” etc attraktiv. Und dann eine Partei zu wählen, die dir Gruppen anbietet, auf die du herabschauen kannst, und ein „Volk“, zu dem du (quasi exklusiv) gehören kannst, und das „die Wirtschaftskraft“ dieses Volkes stärken will…
Das Geld geht dann vielleicht nicht an dich, sondern an irgendwelche Überreiche, aber die sind ja im gleichen Verein wie du, also bist du auch toll…
@Lapizistik Die Grafik ist auch echt schwer als „Sharepic“ zu verwenden. Dass ein Negativbalken bei einem abstrakten Negativmerkmal wie „Armut“ (welche Armutsdefinition greift hier, ich kenne leider genug Menschen die statistisch arm sind, sich aber nie selbst so bezeichnen würden) eine positive Entwicklung darstellt ist für viele nicht intuitiv.
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@Lapizistik Die Grafik ist auch echt schwer als „Sharepic“ zu verwenden. Dass ein Negativbalken bei einem abstrakten Negativmerkmal wie „Armut“ (welche Armutsdefinition greift hier, ich kenne leider genug Menschen die statistisch arm sind, sich aber nie selbst so bezeichnen würden) eine positive Entwicklung darstellt ist für viele nicht intuitiv.
@Lapizistik Aber generell ist die Denkweise „solange es anderen noch schlechter geht, geht es mir gut“ natürlich ein echtes Problem.
Ich habe mal in einem (ARD?)Beitrag zur AfD in Ostdeutschland ein Gespräch mit einer Noch-Nicht-Rentnerin gesehen die Bürgergeld bezog und die AfD gewählt hat weil die Bürgergeld abschaffen will. Auf das Paradox angesprochen sagte sie bis die AfD das auch umsetzt sei sie in Rente, dann wäre sie davon nicht betroffen.
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