Wenn ihr Freiwillige sucht für Ehrenamt, Politik, Bäumepflanzen, was auch immer: Denkt dran, dass es Leute gibt, die einfach nicht so gern mit anderen, schon gar nicht mit Unbekannten, reden.
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Wenn ihr Freiwillige sucht für Ehrenamt, Politik, Bäumepflanzen, was auch immer: Denkt dran, dass es Leute gibt, die einfach nicht so gern mit anderen, schon gar nicht mit Unbekannten, reden. Sagt explizit, wie man sich dann beteiligen kann. Wenn es weitgehend redefreie Tätigkeiten gibt, bewerbt die. Sagt vorher deutlich, welche Optionen es gibt. Nicht nur "komm einfach mal vorbei und finde es dann raus", und auch nicht nur "keine Angst, wir sind alle ganz nett".
@kathrinpassig Danke!
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@kathrinpassig Ich hab ja nicht mal ein Problem damit, mit Leuten zu reden, aber dieses unspezifische "komm halt mal vorbei" packt halt auch erstmal ganz viel Arbeit von deinem Projekt auf mich.
Und mir ist dein Projekt relativ egal, auch wenn ich es theoretisch gut finde.Sag mir was es bei euch zu tun gibt und was ich dafür mitbringen soll, dann weiß ich auch direkt ob sich der Aufwand für uns lohnt.
@odium___ @kathrinpassig Hm interessant, ist jetzt ein bisschen ab vom Thema, aber ich suche ständig Kletterpartner*innen. Ist immer schwierig, aber unter Senioren erst recht. Wenn ich dann am schwarzen Brett allgemein formuliere, meldet sich wer, man geht 1x klettern, kann sich nicht leiden, und das war's dann. Oder ich formuliere präzise mein Vorstellungen, dann meldet sich erst gar keiner.
Wie man's macht macht man's falsch.
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@kathrinpassig Ich habe da meine eigene Meinung. Jemand der nur kritisiert selber nicht gesellschaftlich aktiv ist in Vereinen, Politik, Sozialverbänden bekommt nur seine Sichtweise mit. Aktiv zu sein mit nur "Seinesgleichen" lebt dann in einer Blase und führt zur Arroganz anderen gegenüber. Demokratie ist aber eine Auseinandersetzung mit anderen Meinungen und Sichtweisen. Das Ergebniss dann ist eher demokratisch. Dabei müssen halt Kompromisse eingegangen, welche wichtig sind. Nur so kann man die Mitte mitnehmen und Extreme bleiben am Rande.
Man sollte Bedenken, das unterschiedliche Lebensrealitäten zu unterschiedlichen Meinungen kommen.@Baumfalke @kathrinpassig "reden gehört einfach dazu, auch mit Fremden" - eben darum geht es ja, dass diese Haltung ganz vielen introvertierten Menschen eher der Abschreckung dient denn der Einladung. Wenn ich nicht mit fremden reden will, weil mich das tierisch unter Stress setzt, komme ich nicht einfach vorbei.
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@bmaxv @kathrinpassig Sagen wir mal so: Leute die gern ratschen abzuwerten ist auch nicht so der Knaller.
@Labonitamascota @bmaxv @kathrinpassig plaudern kann man nach einem Plenum, wer das wärend verabredet treffen tut ist einfach maximal unrespektvoll meiner Zeit Gegenüber
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Wenn ihr Freiwillige sucht für Ehrenamt, Politik, Bäumepflanzen, was auch immer: Denkt dran, dass es Leute gibt, die einfach nicht so gern mit anderen, schon gar nicht mit Unbekannten, reden. Sagt explizit, wie man sich dann beteiligen kann. Wenn es weitgehend redefreie Tätigkeiten gibt, bewerbt die. Sagt vorher deutlich, welche Optionen es gibt. Nicht nur "komm einfach mal vorbei und finde es dann raus", und auch nicht nur "keine Angst, wir sind alle ganz nett".
@kathrinpassig Ganz hilfreich wäre auch, wenn man vorher ne Handynummer anrufen könnte, einfach um mal jemanden zu „beschnuppern“ von da wo man hin will. Gerade im FOSS-Bereich ist es leider oft unmöglich, einfach mal jemanden anzurufen und anzusprechen, um zu sehen ob der „Vibe“ stimmt. Stattdessen muss man immer gleich in eine Mailingliste, und dann kommuniziert man nur mit der anonymen Mailingliste, sogar wenn man wieder raus möchte aus der Mailingliste. Leute das ist gruselig
️
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@Labonitamascota @bmaxv @kathrinpassig plaudern kann man nach einem Plenum, wer das wärend verabredet treffen tut ist einfach maximal unrespektvoll meiner Zeit Gegenüber
@hausaffe @bmaxv @kathrinpassig Lieber 10 Stunden GESA als eine Stunde Plenum. BammBammBamm.
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@hausaffe @bmaxv @kathrinpassig Lieber 10 Stunden GESA als eine Stunde Plenum. BammBammBamm.
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@Baumfalke @kathrinpassig "reden gehört einfach dazu, auch mit Fremden" - eben darum geht es ja, dass diese Haltung ganz vielen introvertierten Menschen eher der Abschreckung dient denn der Einladung. Wenn ich nicht mit fremden reden will, weil mich das tierisch unter Stress setzt, komme ich nicht einfach vorbei.
@Nephele @kathrinpassig Ich verstehe dich schon. Darum würde ich ja gerade sage entweder es passt oder nicht. Schließlich Rede ich ja gerade mit ihm. Man kann ja auch zusammen hingehen. Mein Gedanke ist ja, wenn man was verändern bzw. aktiv sein möchte, muss man auf Menschen zu gehen. Das sollte man so klar machen und dazu anregen aktiv zu werden.
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Wenn ihr Freiwillige sucht für Ehrenamt, Politik, Bäumepflanzen, was auch immer: Denkt dran, dass es Leute gibt, die einfach nicht so gern mit anderen, schon gar nicht mit Unbekannten, reden. Sagt explizit, wie man sich dann beteiligen kann. Wenn es weitgehend redefreie Tätigkeiten gibt, bewerbt die. Sagt vorher deutlich, welche Optionen es gibt. Nicht nur "komm einfach mal vorbei und finde es dann raus", und auch nicht nur "keine Angst, wir sind alle ganz nett".
@kathrinpassig
Einmal erlebt: "Tag der offenen Tür! Man muss keine Ahnung vom Thema haben! Wir sind für alle Interessierten offen!" Ich gehe hin: nur Nerds, die das auch noch beruflich machen. Alle gucken mich komisch an, keiner spricht mit mir. Danke, nie wieder. -
Wenn ihr Freiwillige sucht für Ehrenamt, Politik, Bäumepflanzen, was auch immer: Denkt dran, dass es Leute gibt, die einfach nicht so gern mit anderen, schon gar nicht mit Unbekannten, reden. Sagt explizit, wie man sich dann beteiligen kann. Wenn es weitgehend redefreie Tätigkeiten gibt, bewerbt die. Sagt vorher deutlich, welche Optionen es gibt. Nicht nur "komm einfach mal vorbei und finde es dann raus", und auch nicht nur "keine Angst, wir sind alle ganz nett".
@kathrinpassig Wenn einer will, kann er auch abseits der anderen alleine Bäume pflanzen. Das wird respektiert, auch wenn sich viele wundern, denen es um Gemeinschaftserlebnisse geht.
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Wenn ihr Freiwillige sucht für Ehrenamt, Politik, Bäumepflanzen, was auch immer: Denkt dran, dass es Leute gibt, die einfach nicht so gern mit anderen, schon gar nicht mit Unbekannten, reden. Sagt explizit, wie man sich dann beteiligen kann. Wenn es weitgehend redefreie Tätigkeiten gibt, bewerbt die. Sagt vorher deutlich, welche Optionen es gibt. Nicht nur "komm einfach mal vorbei und finde es dann raus", und auch nicht nur "keine Angst, wir sind alle ganz nett".
@kathrinpassig Vermutlich ist die Zahl derjenigen, die lieber nicht reden wollen, niedriger als die Zahl derer, die nicht zuhören wollen. Was könnte und sollte man letzterer Zielgruppe idealerweise anbieten?
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@hausaffe @bmaxv @kathrinpassig Ein kleiner Witz. Ich wusste ja nicht, dass es um Plena ging.
- YouTube
Auf YouTube findest du die angesagtesten Videos und Tracks. Außerdem kannst du eigene Inhalte hochladen und mit Freunden oder gleich der ganzen Welt teilen.
(www.youtube.com)
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@hausaffe @bmaxv @kathrinpassig Ein kleiner Witz. Ich wusste ja nicht, dass es um Plena ging.
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@Labonitamascota @bmaxv @kathrinpassig
ging um konstruktive treffen die auch online stattfinden können, plena sind da ein Beispiel für -
@Nephele @kathrinpassig Ich verstehe dich schon. Darum würde ich ja gerade sage entweder es passt oder nicht. Schließlich Rede ich ja gerade mit ihm. Man kann ja auch zusammen hingehen. Mein Gedanke ist ja, wenn man was verändern bzw. aktiv sein möchte, muss man auf Menschen zu gehen. Das sollte man so klar machen und dazu anregen aktiv zu werden.
@Baumfalke Nein.
Gerade in dem Bereich, wo eins was bewegen will gibt es sehr viele Jobs, in denen gar nicht geredet wird, die im Hintergrund ablaufen und für die oft Leute fehlen.
Klassische Fleissarbeiten, wie Plakate kleben, Flyer verteilen, Schnittchen schmieren, Ordnershirts bügeln...
Und oft sitzen da nur wenige, weil das der Kram ist, auf den die Redner eben wenig Lust haben. -
@Baumfalke Nein.
Gerade in dem Bereich, wo eins was bewegen will gibt es sehr viele Jobs, in denen gar nicht geredet wird, die im Hintergrund ablaufen und für die oft Leute fehlen.
Klassische Fleissarbeiten, wie Plakate kleben, Flyer verteilen, Schnittchen schmieren, Ordnershirts bügeln...
Und oft sitzen da nur wenige, weil das der Kram ist, auf den die Redner eben wenig Lust haben.@zynmaster @Baumfalke @Nephele @kathrinpassig und das kennenlernen kommt dann auch von ganz alleine, wenn man zusammen in Aktion ist.
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@odium___ @kathrinpassig Hm interessant, ist jetzt ein bisschen ab vom Thema, aber ich suche ständig Kletterpartner*innen. Ist immer schwierig, aber unter Senioren erst recht. Wenn ich dann am schwarzen Brett allgemein formuliere, meldet sich wer, man geht 1x klettern, kann sich nicht leiden, und das war's dann. Oder ich formuliere präzise mein Vorstellungen, dann meldet sich erst gar keiner.
Wie man's macht macht man's falsch.
@Labonitamascota Wobei Kletterpartner auch eine andere Situation ist als ein Freiwilligenprojekt.
Da suchst du ja wenn für dich, und du kannst vermutlich flexibeler sein als eine Unternehmung mit x Leuten.Aber ja Kletterpartner zu finden ist schwierig. Dafür ist es umso schöner wenns klappt

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@Baumfalke Nein.
Gerade in dem Bereich, wo eins was bewegen will gibt es sehr viele Jobs, in denen gar nicht geredet wird, die im Hintergrund ablaufen und für die oft Leute fehlen.
Klassische Fleissarbeiten, wie Plakate kleben, Flyer verteilen, Schnittchen schmieren, Ordnershirts bügeln...
Und oft sitzen da nur wenige, weil das der Kram ist, auf den die Redner eben wenig Lust haben.@Baumfalke
Wenn ich Dinge bewegen will, brauche ich kein Gemeinschaftgefühl und Reden halte ich zu 80% für Zeit- und Atemluftverschwendung.Es gibt viel "Kleines", was ich im privaten Dunstkreis tun kann, warum soll ich meine Energie ("Löffel") darauf verschwenden, jemandem nachzulaufen?
Ein Gespräch mit Unbekannten kostet mich mehr als würde ich mir einfach nen Sack schnappen und ganz alleine im Viertel Müll einsammeln. -
@kathrinpassig Vermutlich ist die Zahl derjenigen, die lieber nicht reden wollen, niedriger als die Zahl derer, die nicht zuhören wollen. Was könnte und sollte man letzterer Zielgruppe idealerweise anbieten?
@111 @kathrinpassig Oder nicht können. Unter uns Senioren sind fast alle schwerhörig. (Unsere Eltern haben uns gewarnt vor der lauten Musik.)
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@kathrinpassig Wenn einer will, kann er auch abseits der anderen alleine Bäume pflanzen. Das wird respektiert, auch wenn sich viele wundern, denen es um Gemeinschaftserlebnisse geht.
@Alter_Mann Ja, aber auch dann ist es hilfreich, das bei der Einladung gleich so anzukündigen. Und eine schriftliche Anleitung vorbereitet zu haben, die sich die, die das lieber mögen, einfach nehmen können.
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Wenn ihr Freiwillige sucht für Ehrenamt, Politik, Bäumepflanzen, was auch immer: Denkt dran, dass es Leute gibt, die einfach nicht so gern mit anderen, schon gar nicht mit Unbekannten, reden. Sagt explizit, wie man sich dann beteiligen kann. Wenn es weitgehend redefreie Tätigkeiten gibt, bewerbt die. Sagt vorher deutlich, welche Optionen es gibt. Nicht nur "komm einfach mal vorbei und finde es dann raus", und auch nicht nur "keine Angst, wir sind alle ganz nett".
@kathrinpassig Es wäre auch einfach gut, wenn man Leute abstellt, die neue Leute begrüßen. Ich bin mal zu einem Orchester dazugestoßen ("einfach vorbeikommen!") und habe mich derart unwohl gefühlt, weil ich am Anfang gar nicht wusste, wen ich ansprechen, was ich machen soll. Und dass der Dirigent irgendwem zuflüsterte, ich würde mich ja gar nicht vorstellen, hat auch nur bedingt geholfen. 🫠
Aktuell hält mich vom Aktivwerden oft ab, dass viele zu Stammtischen einladen. Das ist bestimmt für...