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  3. Bitte seid euch bewusst, dass ihr mit eurer Freundlichkeit im Alltag gerade einen echten Unterschied machen könnt.

Bitte seid euch bewusst, dass ihr mit eurer Freundlichkeit im Alltag gerade einen echten Unterschied machen könnt.

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armutsbetroffen
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    #1

    Bitte seid euch bewusst, dass ihr mit eurer Freundlichkeit im Alltag gerade einen echten Unterschied machen könnt.

    Die Botschaft, die gerade jeder kranke, behinderte und arme Mensch täglich in den Nachrichten liest, hört und sieht, lautet:
    Weil du nicht genügend arbeiten kannst, bist du nicht würdig
    - teilzuhaben
    - zu essen
    - zu leben

    Und es macht was mit einem. Es nimmt die Würde, zerstört Hoffnung und es lässt verzweifeln. (1/x)

    #armutsbetroffen

    kallioke@bildung.socialK 1 Reply Last reply
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    • kallioke@bildung.socialK kallioke@bildung.social

      Bitte seid euch bewusst, dass ihr mit eurer Freundlichkeit im Alltag gerade einen echten Unterschied machen könnt.

      Die Botschaft, die gerade jeder kranke, behinderte und arme Mensch täglich in den Nachrichten liest, hört und sieht, lautet:
      Weil du nicht genügend arbeiten kannst, bist du nicht würdig
      - teilzuhaben
      - zu essen
      - zu leben

      Und es macht was mit einem. Es nimmt die Würde, zerstört Hoffnung und es lässt verzweifeln. (1/x)

      #armutsbetroffen

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      #2

      Der Unterschied sieht so aus: Die existenzielle Bedrohung, die permanent über einem hängt, zerrüttet jegliches Gefühl von Sicherheit durch krankmachende Angst - vor dem Briefkasten, vor den Nachbarn, vor Behördenmitarbeitenden.
      Wenn z.B. im Verkehr eine Unachtsamkeit oder ein Missverständnis zu einem Anschiss führt, dann steckt man das nicht einfach weg.

      Dann geht oder fährt man weiter und bricht in Tränen aus.
      Und heult, wenn in einer Arztpraxis selbstverständliche Freundlichkeit geübt wird.

      kallioke@bildung.socialK unnon89@nrw.socialU 2 Replies Last reply
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      • kallioke@bildung.socialK kallioke@bildung.social

        Der Unterschied sieht so aus: Die existenzielle Bedrohung, die permanent über einem hängt, zerrüttet jegliches Gefühl von Sicherheit durch krankmachende Angst - vor dem Briefkasten, vor den Nachbarn, vor Behördenmitarbeitenden.
        Wenn z.B. im Verkehr eine Unachtsamkeit oder ein Missverständnis zu einem Anschiss führt, dann steckt man das nicht einfach weg.

        Dann geht oder fährt man weiter und bricht in Tränen aus.
        Und heult, wenn in einer Arztpraxis selbstverständliche Freundlichkeit geübt wird.

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        kallioke@bildung.social
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        #3

        Man versteckt die Tränen der Dankbarkeit, weil man sich auch dafür schämt, weil ein bisschen Stolz übrig ist.
        Man sieht es den Leuten nicht an. Weil sie vielleicht wie ich, immer noch privilegiert sind - oder so wirken.

        3/4

        kallioke@bildung.socialK 1 Reply Last reply
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        • kallioke@bildung.socialK kallioke@bildung.social

          Man versteckt die Tränen der Dankbarkeit, weil man sich auch dafür schämt, weil ein bisschen Stolz übrig ist.
          Man sieht es den Leuten nicht an. Weil sie vielleicht wie ich, immer noch privilegiert sind - oder so wirken.

          3/4

          kallioke@bildung.socialK This user is from outside of this forum
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          kallioke@bildung.social
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          #4

          Mein größtes Privileg ist es, dass ich auf die historischen Entwicklungen zurückblicken kann.

          Und manchmal rettet mich die Wut, weil ich sehe, dass es das ist, was die echten Privilegierten dieser Welt reitet, seit JHten: Ihre Angst vor Vulnerabilität. Ihre Angst vor dem Geruch von Not & Schwäche.
          Aus dieser Angst wird Verachtung, aus der Verachtung wird Härte, aus der Härte eine Politik, die das Leben und die Würde missachtet.

          Seid euch bewusst: Eure Werte, eure Freundlichkeit tun Not. 4/4

          ojelabii@norden.socialO 1 Reply Last reply
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          • kallioke@bildung.socialK kallioke@bildung.social

            Mein größtes Privileg ist es, dass ich auf die historischen Entwicklungen zurückblicken kann.

            Und manchmal rettet mich die Wut, weil ich sehe, dass es das ist, was die echten Privilegierten dieser Welt reitet, seit JHten: Ihre Angst vor Vulnerabilität. Ihre Angst vor dem Geruch von Not & Schwäche.
            Aus dieser Angst wird Verachtung, aus der Verachtung wird Härte, aus der Härte eine Politik, die das Leben und die Würde missachtet.

            Seid euch bewusst: Eure Werte, eure Freundlichkeit tun Not. 4/4

            ojelabii@norden.socialO This user is from outside of this forum
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            #5

            @kallioke

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            • kallioke@bildung.socialK kallioke@bildung.social

              Der Unterschied sieht so aus: Die existenzielle Bedrohung, die permanent über einem hängt, zerrüttet jegliches Gefühl von Sicherheit durch krankmachende Angst - vor dem Briefkasten, vor den Nachbarn, vor Behördenmitarbeitenden.
              Wenn z.B. im Verkehr eine Unachtsamkeit oder ein Missverständnis zu einem Anschiss führt, dann steckt man das nicht einfach weg.

              Dann geht oder fährt man weiter und bricht in Tränen aus.
              Und heult, wenn in einer Arztpraxis selbstverständliche Freundlichkeit geübt wird.

              unnon89@nrw.socialU This user is from outside of this forum
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              unnon89@nrw.social
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              #6

              @kallioke Das fehlende Geld ist das eine, damit kann man lernen zu leben (als jemand der seit 14 Jahren Arbeitslos is sprech ich da aus Erfahrung <.<) aber das man von der Gesellschaft inzwischen als Belastung betrachtet wird, das man ständig fertig gemacht wird und das immer öfters und immer aggressiver Grundrechte genommen werden und das nur die wenigstens im Land sich dagegen stellen (aktuell ja nur noch die Linke), DAS ist was einen am Ende bricht.

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