Ich habe hier jetzt mehrfach sinngemäß gelesen, "wer noch mit Öl/Gas heizt, sei ja selbst schuld".
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@Larvitz Öl- oder Gasheizung als Mietminderungsgrund?

@Don_kun Nicht mit der CDU/CSU
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@mrxlix Das sind halt die allerwenigsten ..
Wir haben knapp 53% Mieter (mich inbegriffen) und bei selbst bei den Eigentümern besteht in vielen Fällen keine echte Wahlmöglichkeit (Eigentümergemeinschaften im Mehrfamilenhaus, Fernwärme von der Gemeinde vorgeschrieben etc.). Der Anteil derer, die das wirklich frei Entscheiden können, wird eher um die 30% liegen..
@Larvitz
Fernwärme ist noch was anderes, selbst hier wird Fernwärme umgebaut für erneuerbare. Was mich immer noch wundert.Eigentümergemeinschaft maximal die, die wollten und Mehrheit nicht. Aber zumindest gibt's da Lösungen, dass Wohnungseigentümer recht egal sein kann. Meine Tante und Onkel hängen zum Beispiel trotzdem nicht am Gas. Schon lange nicht mehr.
Im Prinzip sind nur die Mieter angearscht... Weil kannst ja auch nix umbauen wenn willst... Hast ja nichtmal Möglichkeit eine gescheite Splitklima einzubauen. Mit der könnte man auch heizen

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Ich habe hier jetzt mehrfach sinngemäß gelesen, "wer noch mit Öl/Gas heizt, sei ja selbst schuld".
Das blendet nur eben die Lebensrealität der Mehrheit der Leute schlicht und ergreifend aus.
Mehr als die Hälfte (53 % laut Statistischem Bundesamt) der Menschen in Deutschland wohnt in einem Mietverhältnis und hat eben keinen Einfluss auf die Art der Wärmeversorgung.
Rund drei Viertel (ca. 72 %) der Wohnungen in Deutschland werden laut Daten des Zensus 2022 und des BDEW mit Öl und Gas beheizt.
Einfach zu sagen, wer auf fossile Brennstoffe angewiesen sei, wäre ja "selbst schuld", ist zynisch und oftmals schlicht falsch. Das ist ein systematisches Problem.
Der Mietende ist gleich doppelt der Gelackmeierte, denn er muss den Energieträger letztlich hinnehmen, den der Wohnungsmarkt ihm anbietet, und er muss am Ende des Tages die Rechnung auch irgendwie bezahlen.
#warmewende #Energiewende #FossileEnergien #heizen #Klimagerechtigkeit #depol
@Larvitz
Und dem Vermieter ist es egal. Alle Kosten, die er hat, legt er 1:1 auf die Mieter um. Und so lange der Markt so ist wie er ist, kriegt er die Bude immer vermietet, egal was da heizt.Deshalb braucht es gesetzliche Vorgaben, sonst passiert da genau gar nichts.
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Ich habe hier jetzt mehrfach sinngemäß gelesen, "wer noch mit Öl/Gas heizt, sei ja selbst schuld".
Das blendet nur eben die Lebensrealität der Mehrheit der Leute schlicht und ergreifend aus.
Mehr als die Hälfte (53 % laut Statistischem Bundesamt) der Menschen in Deutschland wohnt in einem Mietverhältnis und hat eben keinen Einfluss auf die Art der Wärmeversorgung.
Rund drei Viertel (ca. 72 %) der Wohnungen in Deutschland werden laut Daten des Zensus 2022 und des BDEW mit Öl und Gas beheizt.
Einfach zu sagen, wer auf fossile Brennstoffe angewiesen sei, wäre ja "selbst schuld", ist zynisch und oftmals schlicht falsch. Das ist ein systematisches Problem.
Der Mietende ist gleich doppelt der Gelackmeierte, denn er muss den Energieträger letztlich hinnehmen, den der Wohnungsmarkt ihm anbietet, und er muss am Ende des Tages die Rechnung auch irgendwie bezahlen.
#warmewende #Energiewende #FossileEnergien #heizen #Klimagerechtigkeit #depol
@Larvitz
Transformation ist in Arbeit:
Startseite - Initiative Wohnen.2050
Die Initiative Wohnen.2050: Ein Zusammenschluss von Wohnungsbauunternehmen für eine klimaneutrale Zukunft.
Initiative Wohnen.2050 (www.iw2050.de)
Ist langwierig, läuft aber schon....
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@tiarael Ich habe die letzten Monate nach einer Wohnung gesucht. In der alten hatten wir gleich eine Serie an Wasserschäden. Von ~20 Wohnungen, die ich besichtigt habe, waren 17 mit einer Gas-Heizung ausgestattet, 2 mit Heizöl und eine einzige, die etwas näher an der Stadt lag, mit Fernwärme..
Die neue Wohnung, in der ich seit ~2,5 Wochen wohne, hat jetzt auch Gas als Energieträger.
@Larvitz Uffs. Grade das mit dem Wasserschaden tut mir so leid zu hören 🥺
Und krass, wie wenig man da wirklich selber entscheiden kann, wenn für einen Geld nicht auf den Bäumen wächst. 🫠
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Ich habe hier jetzt mehrfach sinngemäß gelesen, "wer noch mit Öl/Gas heizt, sei ja selbst schuld".
Das blendet nur eben die Lebensrealität der Mehrheit der Leute schlicht und ergreifend aus.
Mehr als die Hälfte (53 % laut Statistischem Bundesamt) der Menschen in Deutschland wohnt in einem Mietverhältnis und hat eben keinen Einfluss auf die Art der Wärmeversorgung.
Rund drei Viertel (ca. 72 %) der Wohnungen in Deutschland werden laut Daten des Zensus 2022 und des BDEW mit Öl und Gas beheizt.
Einfach zu sagen, wer auf fossile Brennstoffe angewiesen sei, wäre ja "selbst schuld", ist zynisch und oftmals schlicht falsch. Das ist ein systematisches Problem.
Der Mietende ist gleich doppelt der Gelackmeierte, denn er muss den Energieträger letztlich hinnehmen, den der Wohnungsmarkt ihm anbietet, und er muss am Ende des Tages die Rechnung auch irgendwie bezahlen.
#warmewende #Energiewende #FossileEnergien #heizen #Klimagerechtigkeit #depol
@Larvitz Das Problem sind die Vermieter,...
die Wohnung meiner Eltern langsam auf die 75 zu, vor 40 Jahren gabs neue Fenster und etwas Styropor (incl. Schimmelprobleme).
Seither hat man nix gemacht. Das Dach schreit nach Solar - unverschatbar. mit modernen Heizkörpern würde auch ne Wärmepumpe gehen.
selbst einen Hausmeister gibts seit über 20 Jahren nimmer.
Das Problem ist das Vermieter hier auf Teufel komm raus Gewinn machen dürfen und können.
12 Parteien a 6-7 Tausend € Gewinn pro Jahr und das über 40 Jahre gerechnet. Geld sollte ja da sein, nicht?
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Ich habe hier jetzt mehrfach sinngemäß gelesen, "wer noch mit Öl/Gas heizt, sei ja selbst schuld".
Das blendet nur eben die Lebensrealität der Mehrheit der Leute schlicht und ergreifend aus.
Mehr als die Hälfte (53 % laut Statistischem Bundesamt) der Menschen in Deutschland wohnt in einem Mietverhältnis und hat eben keinen Einfluss auf die Art der Wärmeversorgung.
Rund drei Viertel (ca. 72 %) der Wohnungen in Deutschland werden laut Daten des Zensus 2022 und des BDEW mit Öl und Gas beheizt.
Einfach zu sagen, wer auf fossile Brennstoffe angewiesen sei, wäre ja "selbst schuld", ist zynisch und oftmals schlicht falsch. Das ist ein systematisches Problem.
Der Mietende ist gleich doppelt der Gelackmeierte, denn er muss den Energieträger letztlich hinnehmen, den der Wohnungsmarkt ihm anbietet, und er muss am Ende des Tages die Rechnung auch irgendwie bezahlen.
#warmewende #Energiewende #FossileEnergien #heizen #Klimagerechtigkeit #depol
@Larvitz Wohnungsbaugesellschaften haben auch kaum Interesse etwas an Gasetagenheizungen zu ändern.
Wenig wartungsaufwand, kaum Verwaltungsaufwand und wenn eine ausfällt beschwert sich nur ein Mieter.
Der örtliche SHK-Betrieb hat die Teile meistens vorrätig und der Ausfall ist schnell behoben.Da die #EPBD nicht in deutsches Recht überführt wird, besteht auch kein Druck zu handeln.
Als Mieter, so wie wir, kann man nur vom Spielfeldrand zusehen und auf ein Wunder hoffen.
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Ich habe hier jetzt mehrfach sinngemäß gelesen, "wer noch mit Öl/Gas heizt, sei ja selbst schuld".
Das blendet nur eben die Lebensrealität der Mehrheit der Leute schlicht und ergreifend aus.
Mehr als die Hälfte (53 % laut Statistischem Bundesamt) der Menschen in Deutschland wohnt in einem Mietverhältnis und hat eben keinen Einfluss auf die Art der Wärmeversorgung.
Rund drei Viertel (ca. 72 %) der Wohnungen in Deutschland werden laut Daten des Zensus 2022 und des BDEW mit Öl und Gas beheizt.
Einfach zu sagen, wer auf fossile Brennstoffe angewiesen sei, wäre ja "selbst schuld", ist zynisch und oftmals schlicht falsch. Das ist ein systematisches Problem.
Der Mietende ist gleich doppelt der Gelackmeierte, denn er muss den Energieträger letztlich hinnehmen, den der Wohnungsmarkt ihm anbietet, und er muss am Ende des Tages die Rechnung auch irgendwie bezahlen.
#warmewende #Energiewende #FossileEnergien #heizen #Klimagerechtigkeit #depol
So
Sieht's
AusIch bin Mieterin und wir heizen mit Gas. Zum größten Teil wohl Biogas, aber wir können das alles noch nicht mal wirklich checken.
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Ich habe hier jetzt mehrfach sinngemäß gelesen, "wer noch mit Öl/Gas heizt, sei ja selbst schuld".
Das blendet nur eben die Lebensrealität der Mehrheit der Leute schlicht und ergreifend aus.
Mehr als die Hälfte (53 % laut Statistischem Bundesamt) der Menschen in Deutschland wohnt in einem Mietverhältnis und hat eben keinen Einfluss auf die Art der Wärmeversorgung.
Rund drei Viertel (ca. 72 %) der Wohnungen in Deutschland werden laut Daten des Zensus 2022 und des BDEW mit Öl und Gas beheizt.
Einfach zu sagen, wer auf fossile Brennstoffe angewiesen sei, wäre ja "selbst schuld", ist zynisch und oftmals schlicht falsch. Das ist ein systematisches Problem.
Der Mietende ist gleich doppelt der Gelackmeierte, denn er muss den Energieträger letztlich hinnehmen, den der Wohnungsmarkt ihm anbietet, und er muss am Ende des Tages die Rechnung auch irgendwie bezahlen.
#warmewende #Energiewende #FossileEnergien #heizen #Klimagerechtigkeit #depol
@Larvitz Genau so ist es.
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Ich habe hier jetzt mehrfach sinngemäß gelesen, "wer noch mit Öl/Gas heizt, sei ja selbst schuld".
Das blendet nur eben die Lebensrealität der Mehrheit der Leute schlicht und ergreifend aus.
Mehr als die Hälfte (53 % laut Statistischem Bundesamt) der Menschen in Deutschland wohnt in einem Mietverhältnis und hat eben keinen Einfluss auf die Art der Wärmeversorgung.
Rund drei Viertel (ca. 72 %) der Wohnungen in Deutschland werden laut Daten des Zensus 2022 und des BDEW mit Öl und Gas beheizt.
Einfach zu sagen, wer auf fossile Brennstoffe angewiesen sei, wäre ja "selbst schuld", ist zynisch und oftmals schlicht falsch. Das ist ein systematisches Problem.
Der Mietende ist gleich doppelt der Gelackmeierte, denn er muss den Energieträger letztlich hinnehmen, den der Wohnungsmarkt ihm anbietet, und er muss am Ende des Tages die Rechnung auch irgendwie bezahlen.
#warmewende #Energiewende #FossileEnergien #heizen #Klimagerechtigkeit #depol
@Larvitz das stimmt.
Es ist leider in vielen Situationen so, dass der Einzelne nix machen kann. -
@Larvitz Wohnungsbaugesellschaften haben auch kaum Interesse etwas an Gasetagenheizungen zu ändern.
Wenig wartungsaufwand, kaum Verwaltungsaufwand und wenn eine ausfällt beschwert sich nur ein Mieter.
Der örtliche SHK-Betrieb hat die Teile meistens vorrätig und der Ausfall ist schnell behoben.Da die #EPBD nicht in deutsches Recht überführt wird, besteht auch kein Druck zu handeln.
Als Mieter, so wie wir, kann man nur vom Spielfeldrand zusehen und auf ein Wunder hoffen.
@Carsten_O so geht's mir auch. Gasetagenheizung, auch noch nixht alt. Also vor 5 Jahren oder so erneuert. Dogewo hat keinerlei Interesse da was dran zu ändern. Warum auch. Ich liebe eigentlich meine Wohnung, und bin sonst auch zufrieden, aber ich drehe in meinem Kopf hin und her, ob ein Balkon Kraftwerk und eine stromheizung sinniger sind. Wobei ich dann immer noch kein heißes Wasser hätte. Fühle mich verarscht und allein gelassen von Reiche und Co. @Larvitz
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Ich habe hier jetzt mehrfach sinngemäß gelesen, "wer noch mit Öl/Gas heizt, sei ja selbst schuld".
Das blendet nur eben die Lebensrealität der Mehrheit der Leute schlicht und ergreifend aus.
Mehr als die Hälfte (53 % laut Statistischem Bundesamt) der Menschen in Deutschland wohnt in einem Mietverhältnis und hat eben keinen Einfluss auf die Art der Wärmeversorgung.
Rund drei Viertel (ca. 72 %) der Wohnungen in Deutschland werden laut Daten des Zensus 2022 und des BDEW mit Öl und Gas beheizt.
Einfach zu sagen, wer auf fossile Brennstoffe angewiesen sei, wäre ja "selbst schuld", ist zynisch und oftmals schlicht falsch. Das ist ein systematisches Problem.
Der Mietende ist gleich doppelt der Gelackmeierte, denn er muss den Energieträger letztlich hinnehmen, den der Wohnungsmarkt ihm anbietet, und er muss am Ende des Tages die Rechnung auch irgendwie bezahlen.
#warmewende #Energiewende #FossileEnergien #heizen #Klimagerechtigkeit #depol
@Larvitz die Vermieter wird es dann auch irgendwann treffen, selbst wenn die alle Kosten auf die Mieter umlegen.
Wer sich das heizen nicht leisten kann, wird weniger bis gar nicht heizen. Das fördert Schimmelbildung und das mindert den Wert der Immobilie und lässt sich schlechter wieder vermieten.
Wir sitzen am Ende alle im selben Boot. Nur, dass es die kleinen Leute eben immer zuerst trifft und die am meisten dafür zahlen. -
@Carsten_O so geht's mir auch. Gasetagenheizung, auch noch nixht alt. Also vor 5 Jahren oder so erneuert. Dogewo hat keinerlei Interesse da was dran zu ändern. Warum auch. Ich liebe eigentlich meine Wohnung, und bin sonst auch zufrieden, aber ich drehe in meinem Kopf hin und her, ob ein Balkon Kraftwerk und eine stromheizung sinniger sind. Wobei ich dann immer noch kein heißes Wasser hätte. Fühle mich verarscht und allein gelassen von Reiche und Co. @Larvitz
@effken_von_nebenan @Larvitz Balkonsolar kann ich auch knicken.
Der Vermieter kann es nicht verbieten, also legt er die Hürden hoch :
- Elektriker Fachbetrieb
- nur von dem gelieferte Anlagen
- Abnahme durch den VermieterUnd wir haben hier 70er Jahre Verkabelung, keine Außensteckdose und eine Styroporfassade.
Halleluja!
Das amortisiert sich bestimmt in 100 Jahren.
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@effken_von_nebenan @Larvitz Balkonsolar kann ich auch knicken.
Der Vermieter kann es nicht verbieten, also legt er die Hürden hoch :
- Elektriker Fachbetrieb
- nur von dem gelieferte Anlagen
- Abnahme durch den VermieterUnd wir haben hier 70er Jahre Verkabelung, keine Außensteckdose und eine Styroporfassade.
Halleluja!
Das amortisiert sich bestimmt in 100 Jahren.
@Carsten_O ist ja auch eh fraglich wie sehr sich das noch lohnt, wo die Reiche die Einspeisevergütung kappt. @Larvitz
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@Carsten_O ist ja auch eh fraglich wie sehr sich das noch lohnt, wo die Reiche die Einspeisevergütung kappt. @Larvitz
@effken_von_nebenan @Carsten_O Es reduziert immer noch den Netzbezug