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  3. Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:

Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:

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  • andreas_tengicki@hessen.socialA andreas_tengicki@hessen.social

    @AwetTesfaiesus Die zwei Probleme, die ich sehe. Immer mehr qm pro Person. Und wenn Kinder ausgezogen sind, leben Senioren auf viel zu grossen Grundstücken auf viel zu vielen qm, die sie auch nicht unterhalten können, weder körperlich noch wirtschaftlich.
    Ich bin zu viert auf 68qm gross geworden. Das ist heute in der "Mittelschicht"¹ eher selten.

    ¹Mein Vater war Bundesbeamter.

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    #12

    @andreas_tengicki

    Stimmt: aber wir sind gerade eben am Peak

    Awet Tesfaiesus, MdB (@AwetTesfaiesus@mastodon.social)

    @toranpetto@troet.cafe Ich denke, die Wohnraum/Kopf-Statistik ist nicht so klar, wie sie scheint. Ich denke: 1. es liegt viel an Senioren mit vorverstobenem Ehepartner und 2. an Homeoffice. Letzteres führt auch dazu, dass Büro- und Gewerberaum lehr steht.

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    • larsmb@mastodon.onlineL larsmb@mastodon.online

      @AwetTesfaiesus Das wird die Konzentration in den Städten allerdings noch viel mehr verstärken, denn je weniger bewohnt, desto unattraktiver wird die Breite.

      (Also, außer irgendwas explosiv-geopolitisches oder apokalyptisch-klimatisches schreibt uns kurzfristig ganz andere Prioritäten.)

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      #13

      @larsmb Nicht überzeugt von der Theorie.

      Ich kenne viele (gerade Migrantys übrigens), die so sehr raus aus der Stadt wollen ("Gras unter den Füßen", sagen viele; speziell Kurd:innen).

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      • werdenfels@troet.cafeW werdenfels@troet.cafe

        @AwetTesfaiesus das kommt darauf an, wieviel Zuzug wir haben.

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        #14

        @werdenfels Ich denke, der ist schon eingerechnet in der UN-Prognose.

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        Awet Tesfaiesus, MdB (@AwetTesfaiesus@mastodon.social)

        Attached: 1 image @cveng@mstdn.social Migration ist Teil der Projektion

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        • koje71@darmstadt.socialK koje71@darmstadt.social

          @AwetTesfaiesus ein sehr schwieriges Thema. Aber ich bin sicher, dass der Staat niemals im großen Stil Wohnungen bauen wird, das würde ja den "Mietmarkt" unter Druck setzen und einflussreiche Gegenstimmen wecken..

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          #15

          @koje71 Oooooder: bald ist der Verkauf an den Staat ein finanziell gute Option, weil die Nachfrage stark einbricht.

          koje71@darmstadt.socialK 1 Reply Last reply
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          • C cveng@mstdn.social

            @AwetTesfaiesus Ich erinnere mich an Vorhersagen vor etlichen Jahren nach denen wir in D heute bei deutlich unter 80m liegen sollten.
            Ich denke in Zukunft wird die Einwanderung eher zu- als abnehmen und der Wohnungsmarkt dementsprechend nicht automatisch entlastet. Aber ich hab jetzt auch nicht geschaut was für Annahmen deine Quelle macht.

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            #16

            @cveng Migration ist Teil der Projektion

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            • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

              @koje71 Oooooder: bald ist der Verkauf an den Staat ein finanziell gute Option, weil die Nachfrage stark einbricht.

              koje71@darmstadt.socialK This user is from outside of this forum
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              koje71@darmstadt.social
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              #17

              @AwetTesfaiesus mal schauen.., auf den ersten Blick wüsste ich jetzt nicht, warum der Staat da kaufen sollte. Aber ich lasse mich gern überraschen 🙂

              awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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              • koje71@darmstadt.socialK koje71@darmstadt.social

                @AwetTesfaiesus mal schauen.., auf den ersten Blick wüsste ich jetzt nicht, warum der Staat da kaufen sollte. Aber ich lasse mich gern überraschen 🙂

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                #18

                @koje71 Na wegen derselben Stimmen, die Du erwähnt hast?

                koje71@darmstadt.socialK 1 Reply Last reply
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                • toranpetto@troet.cafeT toranpetto@troet.cafe

                  @AwetTesfaiesus

                  Der Trend geht seit Jahrzehnten zu mehr Wohnfläche pro Person.

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                  Menschen in Deutschland leben in immer größeren Wohnungen

                  Der Wohnungsmarkt in Deutschland ist angespannt - die Nachfrage groß. Zugleich hält der Trend zu größeren Wohnungen an. Besonders beliebt sind Vier- und Drei-Zimmer-Wohnungen.

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                  tagesschau.de (www.tagesschau.de)

                  Ich nehme auch wahr, dass Mehrbekommende sich häufiger auch eine Zweitwohnung am Arbeitsort nehmen. Vor den Homeoffice Zeiten sind die Leute komplett dahin umgezogen.

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                  #19

                  @toranpetto Überleg mal, was mit den Marktpreisen passiert, wenn die überlebenden Frühboomer alle mehr oder weniger gleichzeitig nachversterben.

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                  • toranpetto@troet.cafeT toranpetto@troet.cafe

                    @AwetTesfaiesus

                    Der Trend geht seit Jahrzehnten zu mehr Wohnfläche pro Person.

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                    Menschen in Deutschland leben in immer größeren Wohnungen

                    Der Wohnungsmarkt in Deutschland ist angespannt - die Nachfrage groß. Zugleich hält der Trend zu größeren Wohnungen an. Besonders beliebt sind Vier- und Drei-Zimmer-Wohnungen.

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                    tagesschau.de (www.tagesschau.de)

                    Ich nehme auch wahr, dass Mehrbekommende sich häufiger auch eine Zweitwohnung am Arbeitsort nehmen. Vor den Homeoffice Zeiten sind die Leute komplett dahin umgezogen.

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                    #20

                    @toranpetto Ich kenne Anwaltskanzleien, die von 280qm vor der Pandemie auf 40-80qm runter sind; bei gleicher Kopfzahl.

                    Nicht wenige

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                    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                      @koje71 Na wegen derselben Stimmen, die Du erwähnt hast?

                      koje71@darmstadt.socialK This user is from outside of this forum
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                      #21

                      @AwetTesfaiesus Ach so, das wäre allerdings ein plausibler Grund. Dann würden die Stimmen aber auch darauf drängen, diese Immobilien nach dem Kauf dauerhaft dem Markt zu entziehen. 🤔

                      awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                        Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:

                        Ich vertrete ja die Ansicht, dass wir in Deutschland (wahrscheinlich) schon viel mehr Wohnraum haben, als wir brauchen, nur am falschen Ort (dazu nie Daten gefunden).

                        Anyway:

                        Jede Wohnung, die wir neu bauen, entlassen wir in einen (schnell) schrumpfenden Markt.

                        In 50 Jahren, (Wohnungs-AfA), werden es 12 Mio. weniger Nachfragende sein.

                        Zurück bauen wir nicht.

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                        #22

                        @AwetTesfaiesus
                        Wir haben jede Menge Platten geplättet und durch unbezahlbare Luxusapartments ersetzt Dss geht sich weder sozial noch wirtschaftlich aus. Ökologisch allerdings ein guter Tritt im Flächenverbrauch.
                        Stell Dir vor alle Berliner Schwaben müssten in einer Marzahner Platte wohnen.

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                        • C cveng@mstdn.social

                          @AwetTesfaiesus Ich erinnere mich an Vorhersagen vor etlichen Jahren nach denen wir in D heute bei deutlich unter 80m liegen sollten.
                          Ich denke in Zukunft wird die Einwanderung eher zu- als abnehmen und der Wohnungsmarkt dementsprechend nicht automatisch entlastet. Aber ich hab jetzt auch nicht geschaut was für Annahmen deine Quelle macht.

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                          awettesfaiesus@mastodon.social
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                          #23

                          @cveng

                          sehr ähnliche Zahlen bei 300.000 Menschen Netto-Migration.

                          Allerdings hatten wir in den letzten Jahren nur ein mal über 300K Zuwanderung und sonst quasi immer unter 100K.

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                          Studie: So entwickelt sich die deutsche Bevölkerung bis 2035

                          Neue Entwicklungen stellen viele Regionen vor harte Proben. Die Zuwanderung gilt dabei als maßgeblicher Faktor für eine stabile Gesamtbevölkerung.

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                          (www.handelsblatt.com)

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                          • koje71@darmstadt.socialK koje71@darmstadt.social

                            @AwetTesfaiesus Ach so, das wäre allerdings ein plausibler Grund. Dann würden die Stimmen aber auch darauf drängen, diese Immobilien nach dem Kauf dauerhaft dem Markt zu entziehen. 🤔

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                            #24

                            @koje71 Abwrackprämie für Schrottimmobilien ... noch in diesem Jahrzehnt in einem Wahlprogramm

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                              @koje71 Abwrackprämie für Schrottimmobilien ... noch in diesem Jahrzehnt in einem Wahlprogramm

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                              #25

                              @AwetTesfaiesus ich glaube, da finden wir heute keine Lösung, wirklich ein sehr schwieriges aber diskussionswürdiges Thema 👍

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                                @AwetTesfaiesus Ich erinnere mich an Vorhersagen vor etlichen Jahren nach denen wir in D heute bei deutlich unter 80m liegen sollten.
                                Ich denke in Zukunft wird die Einwanderung eher zu- als abnehmen und der Wohnungsmarkt dementsprechend nicht automatisch entlastet. Aber ich hab jetzt auch nicht geschaut was für Annahmen deine Quelle macht.

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                                #26

                                @cveng @AwetTesfaiesus die damaligen Schätzungen haben keine so massive Zuwanderung erwartet, wie wir sie in den letzten 20 Jahren hatten. Aber seit letztem Jahr schrumpft die Bevölkerung tatsächlich und bei dem aktuellen Kurs der Regierung wird sich das massiv beschleunigen.

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                                  Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:

                                  Ich vertrete ja die Ansicht, dass wir in Deutschland (wahrscheinlich) schon viel mehr Wohnraum haben, als wir brauchen, nur am falschen Ort (dazu nie Daten gefunden).

                                  Anyway:

                                  Jede Wohnung, die wir neu bauen, entlassen wir in einen (schnell) schrumpfenden Markt.

                                  In 50 Jahren, (Wohnungs-AfA), werden es 12 Mio. weniger Nachfragende sein.

                                  Zurück bauen wir nicht.

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                                  #27

                                  @AwetTesfaiesus Rein anekdotisch gebe ich dir recht. Hier in meiner Umgebung stehen diverse Immobilien leer und verrotten, weil die Besitzer kein Interesse an einer Vermietung haben. Ich kenne auch Eigentümer, die sich gern verkleinern würden, denen aber tatsächlich das Geld dafür fehlt. Zusätzlich bauen "wir" lauter Eigentumswohnungen für Leute mit Kohle statt bezahlbaren Wohnraum für alle.

                                  ulrich@social.row-social.deU 1 Reply Last reply
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                                    @AwetTesfaiesus Rein anekdotisch gebe ich dir recht. Hier in meiner Umgebung stehen diverse Immobilien leer und verrotten, weil die Besitzer kein Interesse an einer Vermietung haben. Ich kenne auch Eigentümer, die sich gern verkleinern würden, denen aber tatsächlich das Geld dafür fehlt. Zusätzlich bauen "wir" lauter Eigentumswohnungen für Leute mit Kohle statt bezahlbaren Wohnraum für alle.

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                                    #28

                                    @maikek@fedifreu.de @AwetTesfaiesus@mastodon.social
                                    Wir selbst haben eine kleine Wohnung komplett über.
                                    Sie ist aber technisch mit dem Haupthaus verbunden.
                                    Wir sind im Moment nicht dringend auf Einnahmen angewiesen.
                                    Wir haben absolut keinen Bock auf schwierige Mieter oder Mietverträge. Da würden wir dann in der Verantwortung stehen.
                                    Bei uns könnten nur Menschen wohnen, mit den wir in einer Art WG zusammenarbeiten können. Die bereit sind über den dicken Daumen abzurechnen, wo schlicht die "Chemie" stimmt.
                                    Dennoch: Günstiger Wohnraum steht leer, weil der Nutzung zu kompliziert ist bzw. Ansprüche an den Umgang im Miteinander stellt.

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