Ich bin froh über die Entscheidung meines Instituts, die Verwendung sogenannter KI-Tools in Studien- und Prüfungsleistungen vollständig zu verbieten.
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@astefanowitsch Sehe ich anders. Sprachliche Fehler sind auch kommunikative Kompetenz. Ich rede nicht von dem Rechtschreibfehler, der hier und da mal passiert oder typische Inkongruenz bei gesprochener Sprache. Wenn Rechtschreibung und Grammatik völlig egal sind, warum gibst du selbst dir denn offensichtlich Mühe damit?
@Giliell Ich sage nicht, dass sie egal sind, sondern, dass sie als Bewertungskriterium im Fremdsprachenunterreicht ungeeignet sind. (Ich glaube, man lernt sie auch besser durch positives Feedback und positive Vorbilder als durch Angst vor schlechten Noten, aber das wäre noch mal ein anderes Thema).
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@CerstinMahlow Wie unser Statement zeigt, ist die Recherche ja explizit einer der Bereiche, in denen wir die KI nicht erlauben, aber da kämpfen wir auch durchaus gegen die eigene Uni-Bibliothek, die eine KI in den Bibliothekskatalog integriert hat. Im Moment muss die wenigstens noch explizit aktiviert werden...
@astefanowitsch Ja, genau das meine ich: es ist einfach irgendwo drin, man kann dem nicht ausweichen
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@astefanowitsch Ja, genau das meine ich: es ist einfach irgendwo drin, man kann dem nicht ausweichen
@CerstinMahlow Ich würde eher sagen: Es ist immer mehr Reflexion und Aufwand nötig, um dem auszuweichen, aber noch kann man es. Und man kann es um so besser, je mehr man an eigenen Fertigkeiten erwirbt — wer eine gute Zusammenfassung schreiben kann, erkennt, wie schlecht die KI-Zusammenfassungen sind, wer selbst in der Lage ist, relevante Literatur zu erschließen, erkennt, was für eine beliebige Zusammenstellung einem eine KI-gestützte Suche liefert, usw.
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@Giliell Ich sage nicht, dass sie egal sind, sondern, dass sie als Bewertungskriterium im Fremdsprachenunterreicht ungeeignet sind. (Ich glaube, man lernt sie auch besser durch positives Feedback und positive Vorbilder als durch Angst vor schlechten Noten, aber das wäre noch mal ein anderes Thema).
@astefanowitsch Ich habe gerade keine Ahnung, worauf du hinaus willst. Schulsystem niederbrennen, bin ich dafür. Noten sind doof, auch gut. Aber ich kann die Sprachrichtigkeit nicht von der kommunikativen Kompetenz entkoppeln.
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Ich bin froh über die Entscheidung meines Instituts, die Verwendung sogenannter KI-Tools in Studien- und Prüfungsleistungen vollständig zu verbieten. Keine „Prompt-Kompetenz“, kein „Man muss die KI nur *richtig* einsetzen“, kein „Wir können uns dem nicht verschließen“, sondern die einfache Erkenntnis, dass „KI“ das Gegenteil von dem ist, was unsere Studierenden lernen sollen. https://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we06/lehre_und_studium/Studium/Hinweise-zu-Hausarbeiten-und-Pruefungsleistungen/index.html
@astefanowitsch
Sehe ich zwar auch so, aber ich halte es in der Praxis nicht für umsetzbar, es sei den man schickt die Studenten für ihre Prüfungsarbeit in ein Kloster. -
@ingo _vonstattengehen_ wird seit 2004 als ein Wort geschrieben, aber dafür ziehe ich keine Punkte ab!
@astefanowitsch @ingo says who?
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Ich bin froh über die Entscheidung meines Instituts, die Verwendung sogenannter KI-Tools in Studien- und Prüfungsleistungen vollständig zu verbieten. Keine „Prompt-Kompetenz“, kein „Man muss die KI nur *richtig* einsetzen“, kein „Wir können uns dem nicht verschließen“, sondern die einfache Erkenntnis, dass „KI“ das Gegenteil von dem ist, was unsere Studierenden lernen sollen. https://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we06/lehre_und_studium/Studium/Hinweise-zu-Hausarbeiten-und-Pruefungsleistungen/index.html
@astefanowitsch Beispiel wie man auch verantwortungsvoll mit KI umgehen kann https://www.ub.ruhr-uni-bochum.de/recherchieren/rechercheunterstuetzung/wissenschaftliches-recherchieren-mit-ki-tools Hier ebenfalls FU - nicht generelles Verbieten, sondern fachliche Weiterbildung https://www.fu-berlin.de/sites/ub/forschen-lehren/fortbildungen_ful/workshops/KI_Recherche_Teil3_2026_05_11.html Und übrigens KI ersetzt nicht das wissenschaftliche Arbeiten, kann es aber sinnvoll ergänzen, wenn man die Grenzen kennt. Für abweichende Meinungen https://link.springer.com/rwe/10.1007/978-981-13-2262-4_337-1 und https://www.forschung-und-lehre.de/forschung/ki-macht-forschende-kreativ-und-china-ist-damit-am-erfolgreichsten-7027
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@glitzersachen @astefanowitsch natürlich gibt es eine Skill-Erosion.
Ich kann weder mein Essen selber anbauen, noch mein Dach über dem Kopf selber reparieren.
Im Job-Umfeld kann ich weder den Rechner, mit dem ich arbeite, selber bauen, noch einen Großteil der Software, die ich benötige, selber schreiben.Aber muss ich das denn?
@michaelgiesler @astefanowitsch
Schlüsselwort "aktiv". Nicht durch Nichtgebrauch, sondern schlimmer als wenn man dieselbe Zeit Urlaub macht. Der Effekt ist AFAIK noch nicht richtig verstanden. Aber halt auch nicht widerlegt.
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Ich bin froh über die Entscheidung meines Instituts, die Verwendung sogenannter KI-Tools in Studien- und Prüfungsleistungen vollständig zu verbieten. Keine „Prompt-Kompetenz“, kein „Man muss die KI nur *richtig* einsetzen“, kein „Wir können uns dem nicht verschließen“, sondern die einfache Erkenntnis, dass „KI“ das Gegenteil von dem ist, was unsere Studierenden lernen sollen. https://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we06/lehre_und_studium/Studium/Hinweise-zu-Hausarbeiten-und-Pruefungsleistungen/index.html
@astefanowitsch Ich wäre froh, wenn meine Landesregierung gleiches für unsere Schulen beschließen würde.
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Ich bin froh über die Entscheidung meines Instituts, die Verwendung sogenannter KI-Tools in Studien- und Prüfungsleistungen vollständig zu verbieten. Keine „Prompt-Kompetenz“, kein „Man muss die KI nur *richtig* einsetzen“, kein „Wir können uns dem nicht verschließen“, sondern die einfache Erkenntnis, dass „KI“ das Gegenteil von dem ist, was unsere Studierenden lernen sollen. https://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we06/lehre_und_studium/Studium/Hinweise-zu-Hausarbeiten-und-Pruefungsleistungen/index.html