Hot Take!
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RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116594168722300054
Hot Take!
Tools wie #DistroChooser sind kontraproduktiv. Aber bevor ihr mich mit Ventoy-Sticks bewirft, lasst mich ausreden:
Es gibt eine riesige Auswahl an Distributionen. Mit den allermeisten davon wird man seine Hardware zum Brummen, sein Spiel starten und seine Dokumente geöffnet und bearbeitet bekommen. So gesehen kann man erst mal keine schlechte oder grundsätzlich falsche Entscheidung treffen.
DistroChooser und ähnliche Werkzeuge simulieren einen Entscheidungsdruck, 1/x
wo oftmals keine Entscheidung notwendig ist oder man mangels Erfahrung die Entscheidung nicht fundiert treffen kann. Das verunsichert und erhöht die gefühlte Komplexität.
Gleichzeitig haben solche Tools immer einen Bias der Autoren. Das birgt immer etwas die Gefahr, dass Dinge als objektiviert angesehen werden, die gar nicht objektiv sind.
Im Endeffekt landet man in der selben Falle, in der man auch bei großen Kaufentscheidungen landen kann. Man vergleicht lange, verliert sich in Details 2/x
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RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116594168722300054
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Tools wie #DistroChooser sind kontraproduktiv. Aber bevor ihr mich mit Ventoy-Sticks bewirft, lasst mich ausreden:
Es gibt eine riesige Auswahl an Distributionen. Mit den allermeisten davon wird man seine Hardware zum Brummen, sein Spiel starten und seine Dokumente geöffnet und bearbeitet bekommen. So gesehen kann man erst mal keine schlechte oder grundsätzlich falsche Entscheidung treffen.
DistroChooser und ähnliche Werkzeuge simulieren einen Entscheidungsdruck, 1/x
@kontrollierterWahnwitz Möglichweise ist es aber sinnvoller, nur mit einem Stick rumzulaufen, statt sich 8 Lenovos zu kaufen, nur weil man unbedingt jeden Tag zwischen #Garuda, #Fedora, #FreeBSD, #OpenBSD und ein paar anderen wählen will
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RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116594168722300054
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Tools wie #DistroChooser sind kontraproduktiv. Aber bevor ihr mich mit Ventoy-Sticks bewirft, lasst mich ausreden:
Es gibt eine riesige Auswahl an Distributionen. Mit den allermeisten davon wird man seine Hardware zum Brummen, sein Spiel starten und seine Dokumente geöffnet und bearbeitet bekommen. So gesehen kann man erst mal keine schlechte oder grundsätzlich falsche Entscheidung treffen.
DistroChooser und ähnliche Werkzeuge simulieren einen Entscheidungsdruck, 1/x
@kontrollierterWahnwitz Und für einen ersten Schubs wo man hin könnte find ichs ok. Vielleicht noch mit einem extra Hinweis auf distrowatch.org
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wo oftmals keine Entscheidung notwendig ist oder man mangels Erfahrung die Entscheidung nicht fundiert treffen kann. Das verunsichert und erhöht die gefühlte Komplexität.
Gleichzeitig haben solche Tools immer einen Bias der Autoren. Das birgt immer etwas die Gefahr, dass Dinge als objektiviert angesehen werden, die gar nicht objektiv sind.
Im Endeffekt landet man in der selben Falle, in der man auch bei großen Kaufentscheidungen landen kann. Man vergleicht lange, verliert sich in Details 2/x
, hat einen riesiges Engagement in der Entscheidung, das einem auch Zeit- und Energieressourcen frisst und letzten Endes verzögert man den Wechsel.
Mein Plädoyer ist, dass man einfach probieren darf. Wenn man die Entscheidung, dass man zu Linux wechselt, schon getroffen hat, ist das "welche Geschmacksrichtung darf es sein?" zweitrangig und kann im Notfall korrigiert werden.
Ich würde die Entscheidung heute, nach viel Distro-Hopping und 24 Jahren Erfahrung wie folgt treffen: 3/4
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, hat einen riesiges Engagement in der Entscheidung, das einem auch Zeit- und Energieressourcen frisst und letzten Endes verzögert man den Wechsel.
Mein Plädoyer ist, dass man einfach probieren darf. Wenn man die Entscheidung, dass man zu Linux wechselt, schon getroffen hat, ist das "welche Geschmacksrichtung darf es sein?" zweitrangig und kann im Notfall korrigiert werden.
Ich würde die Entscheidung heute, nach viel Distro-Hopping und 24 Jahren Erfahrung wie folgt treffen: 3/4
1. Welche Linuxe nutzt mein Umfeld, mit dem ich mich darüber austauschen will? Also Freunde, Online-Community, Repair-Cafe-Engel in meiner Nähe.
Dann nutze ich vielleicht ein ähnliches.
2. Mit welchem Desktop komme ich gut zurecht?
Die populären Wahlen sind Gnome, KDE und Cinnamon. Distributionen mit gleichem Desktop bedienen sich sehr ähnlich und der Desktop macht viel von der Benutzererfahrung aus. Man hat ihn ständig vor der Nase.
4/5
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1. Welche Linuxe nutzt mein Umfeld, mit dem ich mich darüber austauschen will? Also Freunde, Online-Community, Repair-Cafe-Engel in meiner Nähe.
Dann nutze ich vielleicht ein ähnliches.
2. Mit welchem Desktop komme ich gut zurecht?
Die populären Wahlen sind Gnome, KDE und Cinnamon. Distributionen mit gleichem Desktop bedienen sich sehr ähnlich und der Desktop macht viel von der Benutzererfahrung aus. Man hat ihn ständig vor der Nase.
4/5
3. Keine Experimente mit Exoten
Für den Start würde ich mich auf etablierte Distributionen beschränken, die schon einige Jahre am Markt sind und bei denen auch mal ein Upgrade funktioniert.
Namentlich sind das für mich:
Ubuntu mit seinen Varianten und damit Linux Mint.
Die Fedora-Welt und OpenSuse.Wer Blut geleckt hat, kann dann gerne tiefer einsteigen.
Aber wer die 3 Punkte befolgt hat, ist garantiert nicht vollkommen falsch abgebogen.
So, soviel zu meinem HotTake. Peace!
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3. Keine Experimente mit Exoten
Für den Start würde ich mich auf etablierte Distributionen beschränken, die schon einige Jahre am Markt sind und bei denen auch mal ein Upgrade funktioniert.
Namentlich sind das für mich:
Ubuntu mit seinen Varianten und damit Linux Mint.
Die Fedora-Welt und OpenSuse.Wer Blut geleckt hat, kann dann gerne tiefer einsteigen.
Aber wer die 3 Punkte befolgt hat, ist garantiert nicht vollkommen falsch abgebogen.
So, soviel zu meinem HotTake. Peace!
Inwiefern hat Fedora eigentlich noch etwas mit RedHat zu tun, weißt du das? Die Distro (RedHat) hatte ich früher beruflich gerne genutzt.
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3. Keine Experimente mit Exoten
Für den Start würde ich mich auf etablierte Distributionen beschränken, die schon einige Jahre am Markt sind und bei denen auch mal ein Upgrade funktioniert.
Namentlich sind das für mich:
Ubuntu mit seinen Varianten und damit Linux Mint.
Die Fedora-Welt und OpenSuse.Wer Blut geleckt hat, kann dann gerne tiefer einsteigen.
Aber wer die 3 Punkte befolgt hat, ist garantiert nicht vollkommen falsch abgebogen.
So, soviel zu meinem HotTake. Peace!
Man kann ja mit Linux-Distributionen-Hopping durchaus "Spass" haben.
Ich habe mir gerne eine VM mit Alternativen aufgezogen, um andere Herangehensweisen kennenzulernen.Aber das hilft immer erst, wenn die erste Umgebung berereits vertraut ist.
Wer sich in einen Wettbewerb hineinziehen lässt, welche Lösung die Beste sei, hat nach meiner Erfahrung schon im Ansatz verloren.
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3. Keine Experimente mit Exoten
Für den Start würde ich mich auf etablierte Distributionen beschränken, die schon einige Jahre am Markt sind und bei denen auch mal ein Upgrade funktioniert.
Namentlich sind das für mich:
Ubuntu mit seinen Varianten und damit Linux Mint.
Die Fedora-Welt und OpenSuse.Wer Blut geleckt hat, kann dann gerne tiefer einsteigen.
Aber wer die 3 Punkte befolgt hat, ist garantiert nicht vollkommen falsch abgebogen.
So, soviel zu meinem HotTake. Peace!
@kontrollierterWahnwitz@sueden.social
Finde ich jetzt nicht so hot, zumindest für den Einstieg. Ich würde da auch zu Ubuntu, Mint, Fedora, OpenSuse oder ggf. noch (v.a. bei sehr neuer Hardware) Manjaro raten. Eben die Distris, die schon länger recht stabil laufen und es wohl auch noch 'ne Weile tun. Und mal ehrlich, den meisten Usern dürfte die "Geschmacksrichtung" eh egal sein, solange sie nur Firefox, LibreOffice und ggf. noch Steam und/oder Thunderbird starten können.
Wer erfahrener ist und irgendwelche "special needs" oder einfach nur neugierig ist, kann sich ja immer noch durch die Distro-Finder klicken. -
@kontrollierterWahnwitz@sueden.social
Finde ich jetzt nicht so hot, zumindest für den Einstieg. Ich würde da auch zu Ubuntu, Mint, Fedora, OpenSuse oder ggf. noch (v.a. bei sehr neuer Hardware) Manjaro raten. Eben die Distris, die schon länger recht stabil laufen und es wohl auch noch 'ne Weile tun. Und mal ehrlich, den meisten Usern dürfte die "Geschmacksrichtung" eh egal sein, solange sie nur Firefox, LibreOffice und ggf. noch Steam und/oder Thunderbird starten können.
Wer erfahrener ist und irgendwelche "special needs" oder einfach nur neugierig ist, kann sich ja immer noch durch die Distro-Finder klicken.@mort Manjaro sehe ich persönlich etwas kritischer, gehe aber im Grundtenor mit.
Hauptsache ist, man bekommt einen Fuß in die Tür. Der Rest ergibt sich schon von selbst. Entscheidungsfreude durch Komplexitätsreduzierung.
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@mort Manjaro sehe ich persönlich etwas kritischer, gehe aber im Grundtenor mit.
Hauptsache ist, man bekommt einen Fuß in die Tür. Der Rest ergibt sich schon von selbst. Entscheidungsfreude durch Komplexitätsreduzierung.
@kontrollierterWahnwitz@sueden.social
Ja, meine erste Wahl wär's in den meisten Fällen auch nicht, aber was Aktualität angeht, ist Arch halt schon recht gut, Manjaro (soweit ich das mitbekam) aber wenigstens nicht ganz so extrem "move fast and break things" und etwas besser einzurichten. -
@kontrollierterWahnwitz@sueden.social
Ja, meine erste Wahl wär's in den meisten Fällen auch nicht, aber was Aktualität angeht, ist Arch halt schon recht gut, Manjaro (soweit ich das mitbekam) aber wenigstens nicht ganz so extrem "move fast and break things" und etwas besser einzurichten.@mort Dieser Spagat zwischen Aktualität und Stabilität ist auch so etwas, das so unglaublich individuell ist. Ich persönlich schwanke in meinen Ansprüchen irgendwo zwischen Debian old-stable und Gentoo.