Es gehen wilde Erzählungen durch die Medien.
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Es gehen wilde Erzählungen durch die Medien. Korrekt ist:
AKW:
- verursacht 80-150g/kWh CO2 (NICHT CO2 Neutral!)
- Bauzeit: 10-20 Jahre
- Risiken: GAU, Atommüll
- NICHT grundlastfähig
Es gibt kein valides Argument FÜR Atomkraft. Nicht eines.#akw #atomkraft #erneuerbare #cdu #csu

@Julian_Buss Könntest du den Punkt "nicht grundlastfähig" für mich etwas näher ausführen? Ich dachte immer, dass AKW relativ gleichmäßig und planbar ihre Energie liefern und sich nur schlecht/langsam kurzfristig regeln lassen, was für mich nach dem klingt was ich unter "Grundlast" verstehe. Aber vermutlich habe ich einen Denkfehler oder eine Wissenslücke? Danke schonmal!
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@Julian_Buss Könntest du den Punkt "nicht grundlastfähig" für mich etwas näher ausführen? Ich dachte immer, dass AKW relativ gleichmäßig und planbar ihre Energie liefern und sich nur schlecht/langsam kurzfristig regeln lassen, was für mich nach dem klingt was ich unter "Grundlast" verstehe. Aber vermutlich habe ich einen Denkfehler oder eine Wissenslücke? Danke schonmal!
@aardjon vermutlich meinte @Julian_Buss die Tatsache, dass Kernkraftwerke durchaus auch ausfallen, sei es wegen geplanten Wartungsintervallen, nicht vorhergesehenen Störfällen oder wegen zu heißer Sommer (Kühlwasser), alles in Frankreich "wunderbar" zu beobachten. Die meisten französischen Reaktoren stehen nämlich still.
Ich habe aber ein ganz anderes Problem mit dem m.E. euphemistisch(eingesetzt)en Begriff "grundlastfähig": Kernkraft ist träge, nur schwer regelbar und daher zwingend auf...
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@aardjon vermutlich meinte @Julian_Buss die Tatsache, dass Kernkraftwerke durchaus auch ausfallen, sei es wegen geplanten Wartungsintervallen, nicht vorhergesehenen Störfällen oder wegen zu heißer Sommer (Kühlwasser), alles in Frankreich "wunderbar" zu beobachten. Die meisten französischen Reaktoren stehen nämlich still.
Ich habe aber ein ganz anderes Problem mit dem m.E. euphemistisch(eingesetzt)en Begriff "grundlastfähig": Kernkraft ist träge, nur schwer regelbar und daher zwingend auf...
@aardjon ... regulierende, flexible Spitzenlastkraftwerke und/oder Batteriespeicher angewiesen, kaum anders als bei den Erneuerbaren. Die sog. Grundlast ist relativ unerheblich und macht nur einen kleinen Teil des realen Verbrauchs aus. Oder aber man lässt Kernkraftwerke auf Spitzenlast-Niveau durchlaufen und verschenkt jede Menge Strom.
Zwar kann man dem wiederum durch intelligente(re) Verbrauchssteuerung entgegen wirken, bei Erneuerbaren aber eben auch.
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@Julian_Buss Könntest du den Punkt "nicht grundlastfähig" für mich etwas näher ausführen? Ich dachte immer, dass AKW relativ gleichmäßig und planbar ihre Energie liefern und sich nur schlecht/langsam kurzfristig regeln lassen, was für mich nach dem klingt was ich unter "Grundlast" verstehe. Aber vermutlich habe ich einen Denkfehler oder eine Wissenslücke? Danke schonmal!
@aardjon sorry, hatte vergessen zu antworten.
Du hast es selbst beantwortet: AKWs sind unflexibel und sind nicht in der Lage, Schwankungen im Netz auszugleichen.
Ist eher die Frage, wie "Grundlast" definiert wird: Ich verstehe Grundlast als die spontane Versorgung der Grundlast wenn es Einbrüche im Netz gibt ("Dunkelflaute").
Dazu noch folgende zwei interessante Tabellen (Quelle: Mistral).


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@aardjon ... regulierende, flexible Spitzenlastkraftwerke und/oder Batteriespeicher angewiesen, kaum anders als bei den Erneuerbaren. Die sog. Grundlast ist relativ unerheblich und macht nur einen kleinen Teil des realen Verbrauchs aus. Oder aber man lässt Kernkraftwerke auf Spitzenlast-Niveau durchlaufen und verschenkt jede Menge Strom.
Zwar kann man dem wiederum durch intelligente(re) Verbrauchssteuerung entgegen wirken, bei Erneuerbaren aber eben auch.
@aardjon und: EE-Überkapazitäten sind günstiger, als nukleare Überkapazitäten. Zumindest wenn wir unseren Energiehunger durch Blockchain & AI nicht völlig in die Höhe schrauben, hätte Deutschland durchaus genug Platz für ausreichend Windkraft und Photovoltaik, um nicht nur rechnerisch unseren gesamten Energiebedarf zu decken, sondern auch gewisse "Schlechtwetterreserven" (die wiederum Akkus einsparen und vorhandene Akkus ausgelasteter und damit wirtschaftlicher machen) vorzuhalten.
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@aardjon sorry, hatte vergessen zu antworten.
Du hast es selbst beantwortet: AKWs sind unflexibel und sind nicht in der Lage, Schwankungen im Netz auszugleichen.
Ist eher die Frage, wie "Grundlast" definiert wird: Ich verstehe Grundlast als die spontane Versorgung der Grundlast wenn es Einbrüche im Netz gibt ("Dunkelflaute").
Dazu noch folgende zwei interessante Tabellen (Quelle: Mistral).


@Julian_Buss Atomkraftbefürworter verstehen Grundlast eher so: Kernkraftwerke sollen stur und mit Einspeisepriorität versehen den kleinsten gemeinsamen Nenner aus Bedarf und Erzeugung, lassen wir es 10% der möglichen Spitzenlast sein, bereitstellen und Erneuerbare, die dann ebenfalls liefern könnten, sollen gefälligst zurückstecken und abgeregelt werden, um die (hoch subventionierte!) Einspeisung der Kernkraftwerke nicht zu gefährden.

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@Julian_Buss Atomkraftbefürworter verstehen Grundlast eher so: Kernkraftwerke sollen stur und mit Einspeisepriorität versehen den kleinsten gemeinsamen Nenner aus Bedarf und Erzeugung, lassen wir es 10% der möglichen Spitzenlast sein, bereitstellen und Erneuerbare, die dann ebenfalls liefern könnten, sollen gefälligst zurückstecken und abgeregelt werden, um die (hoch subventionierte!) Einspeisung der Kernkraftwerke nicht zu gefährden.

@Julian_Buss Außerdem kann ein AKW nicht kurzfristig abgeregelt werden (Erneuerbare i.d.R. schon) und könnte in die Luft gehen, wenn es seine Energie (& damit letztlich Wärme) nicht los wird. Letztlich lediglich ein weiterer guter Grund gegen Kernkraft!
Das spricht, neben anderen Gründen, übrigens auch immer öfters für Photovoltaik statt Solarthermie: ST kann nicht einfach abgeregelt werden und kann Schaden nehmen, wenn nicht genug Warmwasser abgenommen wird, PV ist da viel flexibler.
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Es gehen wilde Erzählungen durch die Medien. Korrekt ist:
AKW:
- verursacht 80-150g/kWh CO2 (NICHT CO2 Neutral!)
- Bauzeit: 10-20 Jahre
- Risiken: GAU, Atommüll
- NICHT grundlastfähig
Es gibt kein valides Argument FÜR Atomkraft. Nicht eines.#akw #atomkraft #erneuerbare #cdu #csu

Wie wird CO2 bei Atomkraft konkret freigesetzt?

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Es gehen wilde Erzählungen durch die Medien. Korrekt ist:
AKW:
- verursacht 80-150g/kWh CO2 (NICHT CO2 Neutral!)
- Bauzeit: 10-20 Jahre
- Risiken: GAU, Atommüll
- NICHT grundlastfähig
Es gibt kein valides Argument FÜR Atomkraft. Nicht eines.#akw #atomkraft #erneuerbare #cdu #csu

@Julian_Buss warum glaubst Du, Du könntest den Fossil- und Atomjüngern mit Wissenschaft und Fakten kommen?
Hier geht es um Ideologien bzw. um Ablenkung, nicht um Fakten! -
Wie wird CO2 bei Atomkraft konkret freigesetzt?

@tux Betrachte das Gesamtpacket:
Uranbergbau: Sprengungen, LKWs, Pumpen etc.
Anreicherung: Uran wird mit stromfressenden Zentrifugen angereichert
AKW-Bau: ~400.000 Tonnen Beton + ~50.000 Tonnen Stahl = Riesiger CO₂-Rucksack
Transport: Uran kommt per Schiff/LKW (z. B. Kanada → Frankreich)
Rückbau & Endlager: Atommüll-Lager wie Asse II verbrauchen Strom, Beton, Stahl für die Ewigkeit 🟢 Wind/Solar sind auch bei dieser Gesamt-Betrachtung um Größenordnungen besser.
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@tux Betrachte das Gesamtpacket:
Uranbergbau: Sprengungen, LKWs, Pumpen etc.
Anreicherung: Uran wird mit stromfressenden Zentrifugen angereichert
AKW-Bau: ~400.000 Tonnen Beton + ~50.000 Tonnen Stahl = Riesiger CO₂-Rucksack
Transport: Uran kommt per Schiff/LKW (z. B. Kanada → Frankreich)
Rückbau & Endlager: Atommüll-Lager wie Asse II verbrauchen Strom, Beton, Stahl für die Ewigkeit 🟢 Wind/Solar sind auch bei dieser Gesamt-Betrachtung um Größenordnungen besser.
Ah, okay. Danke für die Erklärung.
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