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  3. Ein Social-Media-Verbot für Jugendliche klingt erstmal harmlos.

Ein Social-Media-Verbot für Jugendliche klingt erstmal harmlos.

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  • kuketzblog@social.tchncs.deK kuketzblog@social.tchncs.de

    Ein Social-Media-Verbot für Jugendliche klingt erstmal harmlos. Tatsächlich bedeutet es aber vor allem eines: Altersverifikation. Und damit die Pflicht, sich im Netz immer öfter auszuweisen. Wer heute »nur« das Alter prüfen will, schafft morgen die Infrastruktur für Klarnamenpflicht und Identitätszwang. Ist die Technik erstmal da, wird ihr Einsatz schrittweise ausgeweitet. Genau deshalb sollte man hier nicht naiv sein.

    #Jugendschutz #Altersverifikation #Klarnamenpflicht #DigitaleSelbstbestimmung

    /kuk

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    franko@troet.cafe
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    #3

    @kuketzblog guter Punkt!

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    • A alter_mann@mastodon.social

      @kuketzblog Dass Kinder und Jugendliche vor manchen Dingen im Internet geschützt werden müssen, halte ich für unbestritten.
      Ich wünschte mir, die versammelte Informatiker-Community hätte eine technische Alternative zu dem anzubieten, was Politiker vorschlagen.

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      moonstone2487@hessen.social
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      #4

      @Alter_Mann @kuketzblog Ich hätte da eine nicht-technische Lösung. Elterliche Aufsicht. Aber nein, das Kind wird in einem Entwicklungsstadium, in dem es noch alles in den Mund nimmt, ans Tablet vor "Coco Melon", Babyshark und TikTok gesetzt, damit es ja beschäftigt ist und die Schnauze hält.

      In einem Alter, in dem ein Kind noch nicht reflektiert, sondern konsumiert, sollte man vielleicht als Eltern keine Kontrolle des Konsums des Kindes durch Dritte fordern, sondern selbst durchsetzen.

      M lacrosse@social.tchncs.deL 2 Replies Last reply
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      • M moonstone2487@hessen.social

        @Alter_Mann @kuketzblog Ich hätte da eine nicht-technische Lösung. Elterliche Aufsicht. Aber nein, das Kind wird in einem Entwicklungsstadium, in dem es noch alles in den Mund nimmt, ans Tablet vor "Coco Melon", Babyshark und TikTok gesetzt, damit es ja beschäftigt ist und die Schnauze hält.

        In einem Alter, in dem ein Kind noch nicht reflektiert, sondern konsumiert, sollte man vielleicht als Eltern keine Kontrolle des Konsums des Kindes durch Dritte fordern, sondern selbst durchsetzen.

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        moonstone2487@hessen.social
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        #5

        @Alter_Mann @kuketzblog
        Hab dazu vor längerem auch schon mal meinen Senf abgegeben. https://hessen.social/@Moonstone2487/116053869447212739

        P.S. 4chan erst ab 30 in Begleitung der Eltern, eines Psychologen und mit ner Flasche Weihwasser griffbereit.

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        • A alter_mann@mastodon.social

          @kuketzblog Dass Kinder und Jugendliche vor manchen Dingen im Internet geschützt werden müssen, halte ich für unbestritten.
          Ich wünschte mir, die versammelte Informatiker-Community hätte eine technische Alternative zu dem anzubieten, was Politiker vorschlagen.

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          #6

          @Alter_Mann @kuketzblog Technik ist keine Lösung für gesellschaftliche Probleme. Wenn man Kinder beispielsweise vor algorithmischer Desinformation in den sozialen Medien schützen will, muss man bei den Social-Media-Konzernen ansetzen. Und nicht bei den Kindern. Das heißt, bereits bestehende Gesetze wie die DSGVO, die DSA oder die KI-VO. – gegen die Konzerne durchsetzen.

          A 1 Reply Last reply
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          • kuketzblog@social.tchncs.deK kuketzblog@social.tchncs.de

            Ein Social-Media-Verbot für Jugendliche klingt erstmal harmlos. Tatsächlich bedeutet es aber vor allem eines: Altersverifikation. Und damit die Pflicht, sich im Netz immer öfter auszuweisen. Wer heute »nur« das Alter prüfen will, schafft morgen die Infrastruktur für Klarnamenpflicht und Identitätszwang. Ist die Technik erstmal da, wird ihr Einsatz schrittweise ausgeweitet. Genau deshalb sollte man hier nicht naiv sein.

            #Jugendschutz #Altersverifikation #Klarnamenpflicht #DigitaleSelbstbestimmung

            /kuk

            maschienle@bildung.socialM This user is from outside of this forum
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            maschienle@bildung.social
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            #7

            @kuketzblog
            Social Media Verbot? Das liegt in den Händen der Eltern. Eigentlich können sich Jugendliche erst mit 18 Jahren ein Handy ohne Zustimmung der Eltern kaufen und das gilt m.E. auch für "Gratisapps" wie Insta, Whatsapp und co.
            Wir sollten nicht zu sehr nach dem Staat schreien und lieber die Eltern informieren.

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            • lacrosse@social.tchncs.deL lacrosse@social.tchncs.de

              @Alter_Mann @kuketzblog Technik ist keine Lösung für gesellschaftliche Probleme. Wenn man Kinder beispielsweise vor algorithmischer Desinformation in den sozialen Medien schützen will, muss man bei den Social-Media-Konzernen ansetzen. Und nicht bei den Kindern. Das heißt, bereits bestehende Gesetze wie die DSGVO, die DSA oder die KI-VO. – gegen die Konzerne durchsetzen.

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              alter_mann@mastodon.social
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              #8

              @lacrosse @kuketzblog Ihr seht ja, wie schwierig es ist mit Gesetzen, wenn die Plattformen alle außerhalb der EU sind.
              Und die Kids nehmen halt leider alle ausländische Apps, wie tiktok u.a..

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              • A alter_mann@mastodon.social

                @kuketzblog Dass Kinder und Jugendliche vor manchen Dingen im Internet geschützt werden müssen, halte ich für unbestritten.
                Ich wünschte mir, die versammelte Informatiker-Community hätte eine technische Alternative zu dem anzubieten, was Politiker vorschlagen.

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                algol@mastodon.nu
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                #9

                @Alter_Mann @kuketzblog

                Die Anbieter von Dreck nach gültigem Recht bestrafen.

                Gemeldete Inhalte sofort vom Netz nehmen (lassen) und bei Zuwiederhandlung oder Ignoranz (hallo USA) den Beteiber bestrafen.

                Letzteres traut sich die EU (noch?) nicht richtig.

                Die Bevölkerung gläsern machen, für die Verfehlungen Dritter?

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                • A alter_mann@mastodon.social

                  @kuketzblog Dass Kinder und Jugendliche vor manchen Dingen im Internet geschützt werden müssen, halte ich für unbestritten.
                  Ich wünschte mir, die versammelte Informatiker-Community hätte eine technische Alternative zu dem anzubieten, was Politiker vorschlagen.

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                  algol@mastodon.nu
                  wrote last edited by
                  #10

                  @Alter_Mann @kuketzblog

                  Erziehungs- und Bildungsprobleme bei Kindern und Eltern, werden nicht mit Kontrolle und Zwang, sondern mit besserer Bildung begegnet.

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                  • M moonstone2487@hessen.social

                    @Alter_Mann @kuketzblog Ich hätte da eine nicht-technische Lösung. Elterliche Aufsicht. Aber nein, das Kind wird in einem Entwicklungsstadium, in dem es noch alles in den Mund nimmt, ans Tablet vor "Coco Melon", Babyshark und TikTok gesetzt, damit es ja beschäftigt ist und die Schnauze hält.

                    In einem Alter, in dem ein Kind noch nicht reflektiert, sondern konsumiert, sollte man vielleicht als Eltern keine Kontrolle des Konsums des Kindes durch Dritte fordern, sondern selbst durchsetzen.

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                    #11

                    @Moonstone2487 @Alter_Mann @kuketzblog Ja und nein.
                    Ja, Eltern haben Verantwortung. Nein: Es ist das Narrativ von Big Tech, dass Menschen die Wahl hätten. Nutzung oder Nicht-Nutzung. Menschliche Entschlossenheit ist jedoch eine endliche Ressource. Dieses Problem muss gesellschaftlich gelöst werden und nicht individuell.

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                    • kuketzblog@social.tchncs.deK kuketzblog@social.tchncs.de

                      Ein Social-Media-Verbot für Jugendliche klingt erstmal harmlos. Tatsächlich bedeutet es aber vor allem eines: Altersverifikation. Und damit die Pflicht, sich im Netz immer öfter auszuweisen. Wer heute »nur« das Alter prüfen will, schafft morgen die Infrastruktur für Klarnamenpflicht und Identitätszwang. Ist die Technik erstmal da, wird ihr Einsatz schrittweise ausgeweitet. Genau deshalb sollte man hier nicht naiv sein.

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                      bionk@dica.interfel.deB This user is from outside of this forum
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                      #12
                      @kuketzblog So lief es schon bei Biometrie in Ausweisen ("Daten bleiben exklusiv in den Bürgerämtern") oder bei verschiedenen Digitalisierungsprojekten (zB Packstation, Bahncard), die sich zum Digitalzwang entwickelten.
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