"Erst erwirtschaften, dann verteilen". Dieses Motto hat Friedrich #Merz in Richtung #SPD ausgegeben, um deren Pläne für mehr soziale Gerechtigkeit aufzustoppen. Mehr Belastungen für "Facharbeiter" (er meint Spitzenverdiener wie sich selbst, Anm. d. Redaktion) seien mit der #CDU nicht zu machen.Ein taktisch waghalsiges Manöver. Wir erinnern uns: 80% der Deutschen und selbst 60% der eigenen Wählerschaft sind der Meinung, es gehe sozial ungerecht zu. Die wissen, dass irgendwo 2 Billionen "Sparvermögen" sind, und dass genau nichts davon bei ihnen ist. Zwei Millionen müssen ihr Essen bei den Tafeln holen. Es werden täglich mehr.Der Kanzler versucht sich derweil als Zauberlehrling: kuck, der Hut ist leer. Der Trick ist aber windig, und schlecht vorgeführt ist er obendrein: Der Hut hat einen doppelten Boden. Der #Wohlstand ist längst erwirtschaftet, die Verteilung makroökonomisch alternativlos.Aber die CDU wehrt sich nun mal grundsätzlich gegen die längst eingetrete Realität. Das ist ihr Geschäftsmodell.