Skip to content
  • 0 Votes
    1 Posts
    0 Views
    niklasbarning.de@niklasbarning.deN
    Wenn ich an den Umstieg auf Linux als Designer denke, ist das Erste, was mir in den Sinn kommt, die Frage, wie ich weiterhin meine bekannten Tools nutzen kann. Viele von uns haben ihre Werkzeuge um, um Design-Prozesse im Team zu steuern und wollen das natürlich einfach weiterführen. Die gute Nachricht ganz am Anfang: Da das meiste eh Browserbasiert ist, ist der Umstieg auch hier kinderleicht. Aber warum sollte man auf einem Open-Source Betriebssystem einfach so weitermachen?Bei uns in der Firma ist es so, dass wir bewusst auf europäische Programme und Software setzen wollen. Deshalb haben wir uns PenPot als Ersatz für Figma angeschaut. Das läuft hervorragend in einer eigenen Linux-App, ist aber genauso flexibel im Browser nutzbar.Penpot: The Design platform for Design & Code Collaboration · penpot.appPenpot is the open-source free design software that connects designers and developers with no handoff drama. Prototyping, UI design and code – all in one app.Ich merke, dass PenPot einen etwas anderen Ansatz verfolgt als Figma. Dort fließen aktuell viele Prinzipien aus dem Web-Development ein. Sie sprechen zum Beispiel explizit vom Flex- und Grid-Layout, während Figma einfach das Auto-Layout nutz, welches den Spagat zwischen App und Webdesign versucht.Man merkt auch, dass PenPot in vielerlei Hinsicht noch in der Entwicklung ist. Gerade in diesem Jahr soll eine neue Engine eingeführt werden, um die Performance zu verbessern.Besonders spannend finde ich, dass sie den Fokus stark auf Design-Tokens legen. Das gefällt mir persönlich sehr, denn so kann ich mein Design viel besser in Code integrieren. Wer sich für das Thema interessiert, den Empfehle ich das Hands-on von PenPot zu dem Thema.Dieses Video auf YouTube ansehenAbseits vom DesignZusätzlich nutze ich auch Obsidian, um meine eigenen Gedanken festzuhalten, Workshops vorzubereiten und Verlinkung zwischen meinen Notizen herzustellen. Dafür setze ich auf ein Kanban-Plugin sowie das interne Canvas-Tool. Ich habe zudem einige Properties in meine Dateien eingebaut, um Struktur hineinzubringen. Für simple Präsentationen nutze ich Slides Extended.Was mir in Obsidian oder generell in meinem Workflow noch fehlt, ist ein adäquater Miro-Ersatz. Ich möchte gerne Jira-Tickets grafisch darstellen und für die Product Discovery einen Opportunity Solution Tree visuell aufbauen. Ich habe mir draw.io angesehen, aber es tut nicht das, was ich brauche. Das ist aktuell ein Punkt, an dem ich nach einer Alternative suche, die performant ist, sich aber auch gut mit anderen Tools verbinden lässt. Wenn ich etwas finde, oder ich einen Tipp bekomme, werde ich diesen Post aktualisieren. Meine Linux Posts Als Designer auf Linux umsteigen – Die ersten Tage Als Designer auf Linux umsteigen – Die Hardware Alter iMac mit Manjaro Linux Raspberry Pi als Desktop-Computer Das Betriebssystem ist nicht wichtigWie ich schon in einem älteren Post sagte, ist für mich die Arbeit schon lange nicht mehr nur mit Tools verbunden. Der Umstieg auf ein anderes Betriebssystem hat mir das nochmal verdeutlicht. Klar gibt es vielleicht ein paar Annehmlichkeiten auf macOS und die Hardware ist auch ziemlich gut. Aber am Ende bin ich in meinem Arbeitsalltag in Gesprächen und arbeite mit Stift und Papier und versuche das Problem zu verstehen. Erst danach klappe ich den Laptop auf und fokussiere mich auf die Details.