Gerüchteweise sei heute wieder Dienstag.
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4️⃣ Im letzten Briefing berichteten wir über den (österreichischen) Vibe-Coder Peter Steinberger, der einen KI-Agenten und gleich auch ein «Soziales Netzwerk» für KI-Chatbots baute. Es stellte sich heraus, dass seine Webapplikation vollständig unsicher war. (Und wahrscheinlich die Chatbots auch nicht so autonom.) Wer sich nicht mehr erinnert, darf gerne nachlesen.
https://dnip.ch/2026/02/10/dnip-briefing-59-von-sicheren-messengern-und-alterskontrollen/#Doch-noch-was-zu-MoltbookSteinberger entschuldigte sich unter anderem damit, dass es ja nur ein Hobby-Projekt gewesen sei. Und man sich darüber freuen solle, dass er der Open-Source-Welt etwas zur Verfügung gestellt habe.
In seinem Blog kritisiert @tante das Vorgehen. Er beginnt mit der grundsätzlichen Kritik, dass KI unter anderem dafür eingesetzt werde, Verantwortung für die eigenen Taten nicht übernehmen zu müssen. «Diffusion der Verantwortung», wie er das nennt.
https://tante.cc/2026/02/14/diffusion-of-responsibility/ -
Steinberger entschuldigte sich unter anderem damit, dass es ja nur ein Hobby-Projekt gewesen sei. Und man sich darüber freuen solle, dass er der Open-Source-Welt etwas zur Verfügung gestellt habe.
In seinem Blog kritisiert @tante das Vorgehen. Er beginnt mit der grundsätzlichen Kritik, dass KI unter anderem dafür eingesetzt werde, Verantwortung für die eigenen Taten nicht übernehmen zu müssen. «Diffusion der Verantwortung», wie er das nennt.
https://tante.cc/2026/02/14/diffusion-of-responsibility/Tante nennt gleich auch Steinbergers KI-System als Beispiel.
Anstelle einer Entschuldigung für die fehlerhafte Software schrieb Steinberger, dass die Software ja nur ein Hobby-Projekt sei, noch nicht fertig und dass Nicht-Techies sich noch davon fernhalten sollen. Und impliziert mit seinem Stil irgendwie auch, dass das ja eigentlich hätte selbstverständlich sein sollen und Leute, die die Software installierten, selbst schuld seien
https://dnip.ch/2026/02/17/dnip-briefing-60-von-verantwortung-auch-darueber-hinaus/#OpenClaw-%E2%80%93-professionalisierte-Verantwortungslosigkeit -
Tante nennt gleich auch Steinbergers KI-System als Beispiel.
Anstelle einer Entschuldigung für die fehlerhafte Software schrieb Steinberger, dass die Software ja nur ein Hobby-Projekt sei, noch nicht fertig und dass Nicht-Techies sich noch davon fernhalten sollen. Und impliziert mit seinem Stil irgendwie auch, dass das ja eigentlich hätte selbstverständlich sein sollen und Leute, die die Software installierten, selbst schuld seien
https://dnip.ch/2026/02/17/dnip-briefing-60-von-verantwortung-auch-darueber-hinaus/#OpenClaw-%E2%80%93-professionalisierte-VerantwortungslosigkeitTante nimmt genau das als Beispiel für diese Verantwortungsdiffusion auf: Denn auf der Projektseite, die sehr professionell aussieht, steht geschrieben: «The AI that actually does things». Im Original besteht der Text aus lauter Grossbuchstaben, wohl zum nötigen Nachdruck. Und weiter unten Aussagen von glücklichen Usern. Also nicht so, wie eine Webseite normalerweise sagt, «dies ist nur ein Hobbyprojekt; haltet euch aus Sicherheitsgründen vorerst mal fern!»
https://tante.cc/2026/02/14/diffusion-of-responsibility/ -
Tante nimmt genau das als Beispiel für diese Verantwortungsdiffusion auf: Denn auf der Projektseite, die sehr professionell aussieht, steht geschrieben: «The AI that actually does things». Im Original besteht der Text aus lauter Grossbuchstaben, wohl zum nötigen Nachdruck. Und weiter unten Aussagen von glücklichen Usern. Also nicht so, wie eine Webseite normalerweise sagt, «dies ist nur ein Hobbyprojekt; haltet euch aus Sicherheitsgründen vorerst mal fern!»
https://tante.cc/2026/02/14/diffusion-of-responsibility/Am Wochenende stellte sich heraus, dass OpenAI Steinberger jetzt unter seine Fittiche nimmt. Schöne neue Welt, in der fehlerhafte Arbeitsproben als erfolgreiche Bewerbungen angesehen werden. Oder vielleicht auch einfach ein Versuch von OpenAI, über das Auflösen seines Teams hinwegzutäuschen, das dafür sorgen sollte, dass die OpenAI-KIs der ganzen Menschheit zugutekommen sollten.
https://www.platformer.news/openai-mission-alignment-team-joshua-achiam/ -
Am Wochenende stellte sich heraus, dass OpenAI Steinberger jetzt unter seine Fittiche nimmt. Schöne neue Welt, in der fehlerhafte Arbeitsproben als erfolgreiche Bewerbungen angesehen werden. Oder vielleicht auch einfach ein Versuch von OpenAI, über das Auflösen seines Teams hinwegzutäuschen, das dafür sorgen sollte, dass die OpenAI-KIs der ganzen Menschheit zugutekommen sollten.
https://www.platformer.news/openai-mission-alignment-team-joshua-achiam/Übrigens: KI scheint nicht aus ihren (Sicherheits-)Fehlern zu lernen.
https://cyberplace.social/@GossiTheDog/116080909947754833 -
Übrigens: KI scheint nicht aus ihren (Sicherheits-)Fehlern zu lernen.
https://cyberplace.social/@GossiTheDog/116080909947754833Dies ist auch kein Wunder für Leute, die wissen, wie KI-Training funktioniert.
KI zwischen Genie und Wahnsinn: Fehler und ihre Elimination in Chatbots - Das Netz ist politisch
Moderne Chatbots wie ChatGPT, Gemini und Claude sind alles sogenannte grosse Sprachmodelle (Large Language Model, LLM). Über ihre Funktionsweise — und damit
Das Netz ist politisch (dnip.ch)
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Dies ist auch kein Wunder für Leute, die wissen, wie KI-Training funktioniert.
KI zwischen Genie und Wahnsinn: Fehler und ihre Elimination in Chatbots - Das Netz ist politisch
Moderne Chatbots wie ChatGPT, Gemini und Claude sind alles sogenannte grosse Sprachmodelle (Large Language Model, LLM). Über ihre Funktionsweise — und damit
Das Netz ist politisch (dnip.ch)
5️⃣ Vielen Leser:innen dürfte bekannt sein, dass für KI-generierte Werke kein Urheberrecht beansprucht werden kann. So zumindest die Rechtssprechung in vielen Ländern.
Dass aber schon die alleinige Integration von KI-Inhalten in ein Werk die Urheberrechtsansprüche für das ganze Werk gefährden kann, dürfte für viele überraschend kommen. Das ist zumindest eine der Schlussfolgerungen, die sich aus einem Bericht des Forschungsdienstes des US-Kongresses ergeben:
https://dnip.ch/2026/02/17/dnip-briefing-60-von-verantwortung-auch-darueber-hinaus/#Nutze-KI-und-verwirke-dein-Urheberrecht -
5️⃣ Vielen Leser:innen dürfte bekannt sein, dass für KI-generierte Werke kein Urheberrecht beansprucht werden kann. So zumindest die Rechtssprechung in vielen Ländern.
Dass aber schon die alleinige Integration von KI-Inhalten in ein Werk die Urheberrechtsansprüche für das ganze Werk gefährden kann, dürfte für viele überraschend kommen. Das ist zumindest eine der Schlussfolgerungen, die sich aus einem Bericht des Forschungsdienstes des US-Kongresses ergeben:
https://dnip.ch/2026/02/17/dnip-briefing-60-von-verantwortung-auch-darueber-hinaus/#Nutze-KI-und-verwirke-dein-UrheberrechtAuf Deutsch in etwa: "Die KI-Leitlinie besagt, dass Autoren Urheberrechtsansprüche nur geltend machen dürfen «für ihre eigenen Beiträge» an solchen Werken. KI-generierte Teile müssten sie bei der Anmeldung als solche identifizieren und vom Anspruch ausschliessen
Congressional Research Service: Generative Artificial Intelligence and Copyright Law.
https://www.congress.gov/crs_external_products/LSB/PDF/LSB10922/LSB10922.8.pdf
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Auf Deutsch in etwa: "Die KI-Leitlinie besagt, dass Autoren Urheberrechtsansprüche nur geltend machen dürfen «für ihre eigenen Beiträge» an solchen Werken. KI-generierte Teile müssten sie bei der Anmeldung als solche identifizieren und vom Anspruch ausschliessen
Congressional Research Service: Generative Artificial Intelligence and Copyright Law.
https://www.congress.gov/crs_external_products/LSB/PDF/LSB10922/LSB10922.8.pdf
Wer also die KI-generierten Teile nicht identifizieren kann, könnte also im Extremfall in den USA zumindest Teile seiner Urheberrechtsansprüche verwirken. Im Streitfall könnte eine Gegenpartei argumentieren, dass ohne geeigneten Nachweis es sich ja bei den umstrittenen Teilen um rein KI-generierte Inhalte handeln könnte und diese eben keinem Schutz unterlägen. Es ist gut möglich, dass andere Staaten das ähnlich handhaben.
Also: Beiträge von KI immer gut dokumentieren.
https://dnip.ch/2026/02/17/dnip-briefing-60-von-verantwortung-auch-darueber-hinaus/#Nutze-KI-und-verwirke-dein-Urheberrecht -
Wer also die KI-generierten Teile nicht identifizieren kann, könnte also im Extremfall in den USA zumindest Teile seiner Urheberrechtsansprüche verwirken. Im Streitfall könnte eine Gegenpartei argumentieren, dass ohne geeigneten Nachweis es sich ja bei den umstrittenen Teilen um rein KI-generierte Inhalte handeln könnte und diese eben keinem Schutz unterlägen. Es ist gut möglich, dass andere Staaten das ähnlich handhaben.
Also: Beiträge von KI immer gut dokumentieren.
https://dnip.ch/2026/02/17/dnip-briefing-60-von-verantwortung-auch-darueber-hinaus/#Nutze-KI-und-verwirke-dein-Urheberrecht6️⃣ OpenAI hat neue Privacy Policies publiziert. Hier einige Highlights:
️ OpenAI bietet neu die Möglichkeiten, das eigene Adressbuch hochzuladen und informiert zu werden, wenn darin enthaltene Kontakte ebenfalls OpenAI-Dienste verwenden. Dies kennen wir von diversen Social Media-Plattformen, und wie bei diesen verletzt ein solcher Upload die Rechte all derer, die in den hochgeladenen Daten enthalten sind. Davon ist in der Privacy Policy allerdings nicht die Rede …
DNIP Briefing #60: Von Verantwortung – auch darüber hinaus - Das Netz ist politisch
Die Redaktion präsentiert jeden Dienstag die Geschichten, die sie bewegt, aufgerüttelt oder zum Nachdenken angeregt hat. Heute u.a. mit Verantwortung,
Das Netz ist politisch (dnip.ch)
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6️⃣ OpenAI hat neue Privacy Policies publiziert. Hier einige Highlights:
️ OpenAI bietet neu die Möglichkeiten, das eigene Adressbuch hochzuladen und informiert zu werden, wenn darin enthaltene Kontakte ebenfalls OpenAI-Dienste verwenden. Dies kennen wir von diversen Social Media-Plattformen, und wie bei diesen verletzt ein solcher Upload die Rechte all derer, die in den hochgeladenen Daten enthalten sind. Davon ist in der Privacy Policy allerdings nicht die Rede …
DNIP Briefing #60: Von Verantwortung – auch darüber hinaus - Das Netz ist politisch
Die Redaktion präsentiert jeden Dienstag die Geschichten, die sie bewegt, aufgerüttelt oder zum Nachdenken angeregt hat. Heute u.a. mit Verantwortung,
Das Netz ist politisch (dnip.ch)
️ Es gibt neu, wie schon in einem früheren Briefing erwähnt, Werbung auf OpenAI. Das Unternehmen betont, dass die Werbung klar als solche markiert sei und keinen Einfluss auf ChatGPT-Antworten haben. So hat allerdings auch Werbung in der Google-Suche einmal angefangen …
https://dnip.ch/2026/01/20/dnip-briefing-56-geld-und-geiz/#Jetzt-also-doch-ChatGPT-neu-mit-Werbung -
️ Es gibt neu, wie schon in einem früheren Briefing erwähnt, Werbung auf OpenAI. Das Unternehmen betont, dass die Werbung klar als solche markiert sei und keinen Einfluss auf ChatGPT-Antworten haben. So hat allerdings auch Werbung in der Google-Suche einmal angefangen …
https://dnip.ch/2026/01/20/dnip-briefing-56-geld-und-geiz/#Jetzt-also-doch-ChatGPT-neu-mit-Werbung
️ OpenAI versucht anhand des Benutzer-Verhaltens zu erkennen, ob ein Benutzer 18 oder älter ist. Falls die automatische Erkennung fehlschlägt, kann man sein Alter auch online über einen Drittanbieter verifizieren lassen. OpenAI arbeitet hierbei mit Persona zusammen, einem Unternehmen von welchem sich Discord in den letzten Wochen wegen dessen Nähe zu Palantir und Peter Thiel zu distanzieren versuchte …
https://kotaku.com/discord-palantir-peter-thiel-persona-age-verification-2000668951 -
️ OpenAI versucht anhand des Benutzer-Verhaltens zu erkennen, ob ein Benutzer 18 oder älter ist. Falls die automatische Erkennung fehlschlägt, kann man sein Alter auch online über einen Drittanbieter verifizieren lassen. OpenAI arbeitet hierbei mit Persona zusammen, einem Unternehmen von welchem sich Discord in den letzten Wochen wegen dessen Nähe zu Palantir und Peter Thiel zu distanzieren versuchte …
https://kotaku.com/discord-palantir-peter-thiel-persona-age-verification-2000668951Die schöne neue KI-Welt scheint sich zumindest in Sachen Datenschutz je länger desto weniger von der alten «Überwachung durch Google und Meta»-Welt zu unterscheiden.
https://dnip.ch/2026/02/17/dnip-briefing-60-von-verantwortung-auch-darueber-hinaus/#Weniger-Privacy-in-der-neuen-OpenAI-Privacy-Policy -
Die schöne neue KI-Welt scheint sich zumindest in Sachen Datenschutz je länger desto weniger von der alten «Überwachung durch Google und Meta»-Welt zu unterscheiden.
https://dnip.ch/2026/02/17/dnip-briefing-60-von-verantwortung-auch-darueber-hinaus/#Weniger-Privacy-in-der-neuen-OpenAI-Privacy-Policy7️⃣ Ein internationales Bündnis spricht sich in einem Offenen Brief gegen den Ausbau der Vorratsdatenspeicherung im Rahmen der geplanten VÜPF-Revision aus. Dabei werden neben – hoffentlich inzwischen allgemein bekannten – Argumenten von Eingriff in Privatsphäre und Datenschutz, dem Chilling Effect und rechtsstaatlichen Bedenken auch neue genannt:
https://www.digitale-gesellschaft.ch/2026/02/04/internationales-buendnis-warnt-vor-dem-ausbau-der-vorratsdatenspeicherung-in-der-schweiz-offener-brief-zur-vuepf-revision/ -
7️⃣ Ein internationales Bündnis spricht sich in einem Offenen Brief gegen den Ausbau der Vorratsdatenspeicherung im Rahmen der geplanten VÜPF-Revision aus. Dabei werden neben – hoffentlich inzwischen allgemein bekannten – Argumenten von Eingriff in Privatsphäre und Datenschutz, dem Chilling Effect und rechtsstaatlichen Bedenken auch neue genannt:
https://www.digitale-gesellschaft.ch/2026/02/04/internationales-buendnis-warnt-vor-dem-ausbau-der-vorratsdatenspeicherung-in-der-schweiz-offener-brief-zur-vuepf-revision/Dass Schweizer IT-Firmen möglicherweise in der EU keine Geschäfte mehr machen können oder dass damit auch – in einer ohnehin schon angespannten Situation – weitere Cybersicherheitsrisiken dazu kommen. Sowie das Argument, dass es statt pauschaler Vorratsdatenspeicherung auch rechtsstaatlich kontrollierte, zielgerichtete Instrumente für konkrete Ermittlungen gäbe.
https://dnip.ch/2026/02/17/dnip-briefing-60-von-verantwortung-auch-darueber-hinaus/#Weniger-Privacy-in-der-neuen-OpenAI-Privacy-Policy -
Dass Schweizer IT-Firmen möglicherweise in der EU keine Geschäfte mehr machen können oder dass damit auch – in einer ohnehin schon angespannten Situation – weitere Cybersicherheitsrisiken dazu kommen. Sowie das Argument, dass es statt pauschaler Vorratsdatenspeicherung auch rechtsstaatlich kontrollierte, zielgerichtete Instrumente für konkrete Ermittlungen gäbe.
https://dnip.ch/2026/02/17/dnip-briefing-60-von-verantwortung-auch-darueber-hinaus/#Weniger-Privacy-in-der-neuen-OpenAI-Privacy-PolicyFredy Künzler, Chef des innovativen Glasfaser-Internet-Anbieters Init7, hat auf LinkedIn seine BÜPF-Abrechnung von 2025 dokumentiert. Nicht nur arbeiteten seine Mitarbeiter bei BÜPF-Anfragen gerichtlich angeordnet zu einem Stundenlohn von nur rund 4(!) Franken; er nutzt die BÜPF-Statistik auch, um die Argumentation anzuzweifeln, dass das BÜPF für Notsuchen von dementen Menschen oder verlaufenen Kindern unverzichtbar sei.
https://www.linkedin.com/posts/fredykuenzler_baespf-vorratsdatenspeicherung-baespf-activity-7428151339492368384--R2I/ -
Fredy Künzler, Chef des innovativen Glasfaser-Internet-Anbieters Init7, hat auf LinkedIn seine BÜPF-Abrechnung von 2025 dokumentiert. Nicht nur arbeiteten seine Mitarbeiter bei BÜPF-Anfragen gerichtlich angeordnet zu einem Stundenlohn von nur rund 4(!) Franken; er nutzt die BÜPF-Statistik auch, um die Argumentation anzuzweifeln, dass das BÜPF für Notsuchen von dementen Menschen oder verlaufenen Kindern unverzichtbar sei.
https://www.linkedin.com/posts/fredykuenzler_baespf-vorratsdatenspeicherung-baespf-activity-7428151339492368384--R2I/8️⃣ WiFi-Signale sind, physikalisch gesehen, Wellen wie Licht und Schall auch. Entsprechend lassen sie sich nicht nur zur Übertragung von Daten nutzen, sondern analog zu Radar und Sonar auch zur Erzeugung eines Abbilds der Umgebung. Dass dies nicht reine Theorie ist, sondern unter Umständen auch für die Überwachung von Räumen und Personen verwendet werden kann, haben US-Forscher schon 2013 gezeigt.
https://conferences.sigcomm.org/sigcomm/2013/videos/sigcomm/04.mp4 -
8️⃣ WiFi-Signale sind, physikalisch gesehen, Wellen wie Licht und Schall auch. Entsprechend lassen sie sich nicht nur zur Übertragung von Daten nutzen, sondern analog zu Radar und Sonar auch zur Erzeugung eines Abbilds der Umgebung. Dass dies nicht reine Theorie ist, sondern unter Umständen auch für die Überwachung von Räumen und Personen verwendet werden kann, haben US-Forscher schon 2013 gezeigt.
https://conferences.sigcomm.org/sigcomm/2013/videos/sigcomm/04.mp4Forscher aus Karlsruhe haben das letztes Jahr auf die Identifikation von Personen ausgeweitet.
«In unserem Paper "BFId: Identity Inference Attacks utilizing Beamforming Feedback Information" (Julian Todt, Felix Morsbach, Thorsten Strufe) untersuchen wir, wie Personen anhand von WLAN-Signalen wiedererkannt werden können.»
https://ps.tm.kit.edu/#:~:text=WLAN%20als%20Spion%3A%20Paper%20bei%20der%20CCS%202025 -
Forscher aus Karlsruhe haben das letztes Jahr auf die Identifikation von Personen ausgeweitet.
«In unserem Paper "BFId: Identity Inference Attacks utilizing Beamforming Feedback Information" (Julian Todt, Felix Morsbach, Thorsten Strufe) untersuchen wir, wie Personen anhand von WLAN-Signalen wiedererkannt werden können.»
https://ps.tm.kit.edu/#:~:text=WLAN%20als%20Spion%3A%20Paper%20bei%20der%20CCS%202025«Das Verfahren nutzt dabei Informationen über die Verformung der elektromagnetischen Wellen, die Rückschlüsse über die Geometrie und Materialien von durchdrungenen Gegenständen und Personen ermöglichen. Anders als bei bisherigen Verfahren ist dabei keine Spezialhardware notwendig: Die benötigten Informationen (Beamforming Feedback Information, BFI) werden unverschlüsselt von allen mit dem WLAN verbundenen Geräten an den Router gesendet, wodurch sie einfach abgegriffen werden können.»
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«Das Verfahren nutzt dabei Informationen über die Verformung der elektromagnetischen Wellen, die Rückschlüsse über die Geometrie und Materialien von durchdrungenen Gegenständen und Personen ermöglichen. Anders als bei bisherigen Verfahren ist dabei keine Spezialhardware notwendig: Die benötigten Informationen (Beamforming Feedback Information, BFI) werden unverschlüsselt von allen mit dem WLAN verbundenen Geräten an den Router gesendet, wodurch sie einfach abgegriffen werden können.»
«Für das Paper wurden BFI-Daten für 197 Personen aufgezeichnet, wobei die Wiedererkennungsrate bei fast 100 % liegt.»
https://ps.tm.kit.edu/#:~:text=WLAN%20als%20Spion%3A%20Paper%20bei%20der%20CCS%202025