Ich weiß, auch wir hier im #Fediverse schimpfen gerne über Bezahl-Medien, oft zu Recht.
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Danke, dass Sie eine Lanze für bezahlte journalistische Leistungen brechen.
Bin selbst freiberuflich als Journalist tätig und bekomme seit einiger Zeit hautnah mit, wie Gratismentalität zu sinkenden Redaktionsbugdets und damit logischerweise zu weniger Qualität und Recherchetiefe führt.
Die Folge: Schlechte Perspektiven für den Nachwuchs, immer mehr Clickbait + KI-Schrott, wachsende Selbstausbeutung.
Das ist eine schwierige Frage. Was ist Gratis und behält reiner Bezahl-Journalismus nicht Informationen vor, gerade ggü. sozial Schwachen?
Gibt es vielleicht auch zu viel Journalisten und ist dies eine Ursache?
Man sollte sich auch einmal selbst hinterfragen. Denn 5Euro hier oder 1Euro je Artikel das können sich die Allerwenigsten leisten.
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Das ist eine schwierige Frage. Was ist Gratis und behält reiner Bezahl-Journalismus nicht Informationen vor, gerade ggü. sozial Schwachen?
Gibt es vielleicht auch zu viel Journalisten und ist dies eine Ursache?
Man sollte sich auch einmal selbst hinterfragen. Denn 5Euro hier oder 1Euro je Artikel das können sich die Allerwenigsten leisten.
Den Menschen mit niedrigem Einkommen ist nicht geholfen, wenn sich Grethi und Plethi ihre Medieninhalte zusammenschnorren.
Dass es zu viele Journalisten geben soll, finde ich eine steile These. Ist Ihnen eine Medienoligarchie mit wenigen gleichgeschalteten Akteuren lieber? Man muss sich auch die Frage gefallen lassen, was einem journalistische Vielfalt wert ist.
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@BlumeEvolution @Real_Tom @praesolgka »Wenn ein Mediensystem kaputt ist, stürzt die Demokratie ab.«
Ja, so sehe ich das auch, aber in meiner Situation sind z. B. ~25 Euro für "Die Zeit"/Monat einfach zu viel, ich muss Prioritäten setzen. Ist schade weil ich dort oft Artikel sehe, die ich gerne lesen würde und einzeln auch bezahlen würde. Als jemand mit wenig Geld ist man irgendwie von der, wie soll man sagen, Demokratiebildung? ausgeschlossen. Bleibt nur so ein Müll wie Focus
️@warzazel @BlumeEvolution @Real_Tom @praesolgka Leider gibt es auch nicht alle Zeitungen über Bibliotheken, für Menschen, die sich keine 100e Euro für Abos leisten können. Und diese 100e Euro kommen schnell zusammen, wer sich breit informieren will.
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Den Menschen mit niedrigem Einkommen ist nicht geholfen, wenn sich Grethi und Plethi ihre Medieninhalte zusammenschnorren.
Dass es zu viele Journalisten geben soll, finde ich eine steile These. Ist Ihnen eine Medienoligarchie mit wenigen gleichgeschalteten Akteuren lieber? Man muss sich auch die Frage gefallen lassen, was einem journalistische Vielfalt wert ist.
Das finde ich etwas kurzsichtig und auch leicht arrogant. Ich bin gezwungen mir meine Informationen aus dem Netz zusammen zu saugen, weil fachlich weit gestrickt und selten, bis fast nie, auf einem Punkt.
Ich spende hin und wieder auch aber wenn ich für alles was geschrieben wird zahlen müsste ... dann kann ich auch gleich abschalten.
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Das finde ich etwas kurzsichtig und auch leicht arrogant. Ich bin gezwungen mir meine Informationen aus dem Netz zusammen zu saugen, weil fachlich weit gestrickt und selten, bis fast nie, auf einem Punkt.
Ich spende hin und wieder auch aber wenn ich für alles was geschrieben wird zahlen müsste ... dann kann ich auch gleich abschalten.
Nein, das ist nicht arrogant. Journalismus ist ein Beruf und kein Hobby. Wer recherchiert und schreibt, kann dafür Geld verlangen wie jeder andere Dienstleister oder Handwerker auch.
Es gibt übrigens den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der seine Journalisten einigermaßen fair entlohnt und dessen Angebot bei niedrigem Einkommen dank GEZ-Befreiung gratis ist.
Aber eine Zeitung oder Zeitschrift kann als Gratismedium nur überleben, wenn sie PR-finanziert ist.
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Ich weiß, auch wir hier im #Fediverse schimpfen gerne über Bezahl-Medien, oft zu Recht.
Doch ich hatte gerade intensive Termine in Berlin & kaufte mir für die Rückfahrt die #ZEIT 12.02.2026.
Gelesen & beeindruckt: Die #Epstein - Akten, aber endlich auch aus der Perspektive von Opfern. 1 spannender Artikel über Frauen & (Post-)Faschismus um Giorgia #Meloni. Ein Interview mit dem von Gil #Ofarim zu Unrecht beschuldigten Martin W. U.v.m.!
Passt mir alles? Nein & genau das schätze ich! (1/2)

Das ist ein Missverständnis: Wir schimpfen hier nicht über Bezahl-Medien. Im Gegenteil. Gute Arbeit ist auch gutes Geld wert. Worüber wir schimpfen, ist das Abzock-Modell der meisten Bezahlmedien für einzelne Beiträge und das Klick-Baiting zu bezahlbeschränkten oder werbeverseuchten Artikeln.
Ich erwarte als hauptsächlicher Umsonst-Nutzender nicht, alles brandaktuell in meiner Timeline lesen zu können/dürfen. Ich würde aber die Kennzeichnung #Werbung für Bezahlartikel erwarten. -
@warzazel @BlumeEvolution @Real_Tom @praesolgka Leider gibt es auch nicht alle Zeitungen über Bibliotheken, für Menschen, die sich keine 100e Euro für Abos leisten können. Und diese 100e Euro kommen schnell zusammen, wer sich breit informieren will.
@energisch_ @BlumeEvolution @Real_Tom @praesolgka Das mit den Bibliotheken wusste ich gar nicht. Muss ich mich mal schlau machen, danke


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@energisch_ @BlumeEvolution @Real_Tom @praesolgka Das mit den Bibliotheken wusste ich gar nicht. Muss ich mich mal schlau machen, danke


@warzazel @energisch_ @BlumeEvolution @praesolgka
Meines Wissens kann man über die Onleihe der Bibliotheken auch Zeitungen und Zeitschriften leihen.
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@warzazel @energisch_ @BlumeEvolution @praesolgka
Meines Wissens kann man über die Onleihe der Bibliotheken auch Zeitungen und Zeitschriften leihen.
@Real_Tom @energisch_ @BlumeEvolution @praesolgka Jup, wusste ich gar nicht. Bin da grade am nach gucken aber die hiesige Webseite ist etwas kompliziert. Werde die Tage mal da hin.
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@energisch_ @BlumeEvolution @Real_Tom @praesolgka Das mit den Bibliotheken wusste ich gar nicht. Muss ich mich mal schlau machen, danke


@warzazel Schau mal in deiner Stadt- oder Kreisbibliothek. Meist gibt es da Tages- und auch Wochenzeitungen. Leider ist die Auswahl nicht immer ausreichend. Natürlich auch online zu lesen. Wenn du einen Ausweis hast (den gibt es günstig, für einige sogar sehr günstig), kannst du fast gratis Zeitungen und Magazine lesen. @BlumeEvolution @Real_Tom @praesolgka
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Ich weiß, auch wir hier im #Fediverse schimpfen gerne über Bezahl-Medien, oft zu Recht.
Doch ich hatte gerade intensive Termine in Berlin & kaufte mir für die Rückfahrt die #ZEIT 12.02.2026.
Gelesen & beeindruckt: Die #Epstein - Akten, aber endlich auch aus der Perspektive von Opfern. 1 spannender Artikel über Frauen & (Post-)Faschismus um Giorgia #Meloni. Ein Interview mit dem von Gil #Ofarim zu Unrecht beschuldigten Martin W. U.v.m.!
Passt mir alles? Nein & genau das schätze ich! (1/2)

@BlumeEvolution Ich glaube, du mistverstehst die meiste Kritik an Bezahlschranken bei digitalen Medien:
Es gibt kein sinnvolles Bezahlmodell ("Micropayment"), welches dir erlauben würde, für einen Beitrag, den man interessant findet, zu bezahlen.
Wenn man bestimmte Netzpublikationen unterstützt, z.B. netzpolitik.org oder taz.de oder MEEDIA oder Riffreporter oder …, dann ist dein Budget pro Monat begrenzt – meines ist es zumindest. Diese Publikationen wollen aber zumindest eine gewissen Sicherheit für die Zukunft, so dass sie i.d.R. Monatsabos anbieten. Das ist verständlich, aber davon kann man dann eben nur ein, zwei oder drei haben, je nach Budget und Kosten des jeweiligen Abos.
Nur weil ich einmal in der Woche einen Artikel in der HAZ spannend findet, oder einmal in der Woche einen Artikel bei der Süddeutschen oder einmal alle x Tag einen Artikel bei der ZEIT, kann ich nicht langfristig mir jedes dieser Abos leisten.
Und du zeigst ja auch, was in der digitalen Welt fehlt: zu einem Kiosk, zu einem Bahnhofsbuchhandel oder zur Bäckerei des Vertrauens gehen und dort eine Tagesausgabe oder Wochenendfassung kaufen. *Das* geht einfach nicht. Es läuft immer auf ein Abo hinaus …
Es wäre für mich auch ok, wenn ich für die Preisgabe meiner Daten und damit verbundene Werbeeinblendungen die Artikel lesen könnten. Oftmals wollen die entsprechenden Internetseiten aber sowohl meine persönlichen Daten für die Profilbildung **als auch** ein Abo. Das ist dann irgendwie "verarschend"!
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@warzazel @energisch_ @BlumeEvolution @praesolgka
Meines Wissens kann man über die Onleihe der Bibliotheken auch Zeitungen und Zeitschriften leihen.
@Real_Tom In München leider nur noch die SZ; weder Zeit noch Spiegel oder ähnliches. @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka
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Welche Aufgaben haben Informationsmedien? Ich meine als dialogischer Monist, dass sie uns verschiedene & auch überraschende Perspektiven auf die reale Welt eröffnen sollen. Wer #Medien nur bzw. nur noch danach wählt, sich in der eigenen Weltanschauung und den entsprechenden Feindbildern bestätigen zu lassen, landet via negativer #Mimesis unweigerlich im feindseligen #Dualismus.
Diese #ZEIT war ihren Preis & Aufmerksamkeit wert! Sehr!
(2/2) #Medien #Dialog #Monismus https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/warum-der-dialogische-monismus-mehr-als-ein-anti-dualismus-dualismus/@BlumeEvolution
Obwohl es für mich nicht die "Bezahlmedien" sind, die mir so auf den Zeiger gehen. Ich bin auch schon seit längerem ein Fan von "wer Arbeit reingesteckt hat, soll auch dafür be-/entlohnt werden". So habe ich das schon lange mit Software gehandhabt, als um mich herum "jeder" seinen PC noch mit sog. Raubkopien versorgte.
Inzwischen habe ich ein paar Medien im Abo und dazu ein Sammelpass für ein paar andere Medien. Mich bringt aber jedesmal diese "Abo oder deine Daten" Auswahl 1/2 -
Ich weiß, auch wir hier im #Fediverse schimpfen gerne über Bezahl-Medien, oft zu Recht.
Doch ich hatte gerade intensive Termine in Berlin & kaufte mir für die Rückfahrt die #ZEIT 12.02.2026.
Gelesen & beeindruckt: Die #Epstein - Akten, aber endlich auch aus der Perspektive von Opfern. 1 spannender Artikel über Frauen & (Post-)Faschismus um Giorgia #Meloni. Ein Interview mit dem von Gil #Ofarim zu Unrecht beschuldigten Martin W. U.v.m.!
Passt mir alles? Nein & genau das schätze ich! (1/2)

Arbeit will bezahlt werden, ganz klar. Ich arbeite auch nicht für einen feucht-warmen Händedruck meines Chefs.
Ich habe einige Medien im Abo, doch meine Mittel sind wie bei den meisten Menschen begrenzt.
Klasse fände ich es es, wenn man nicht immer ein Abo abschließen müsste, sondern einzelne Artikel kaufen könnte. Das ist ein Angebot, das definitiv fehlt. -
@Real_Tom In München leider nur noch die SZ; weder Zeit noch Spiegel oder ähnliches. @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka
@energisch_ @warzazel @BlumeEvolution @praesolgka
Wenn man jemand kennt, der ein Online-Abo hat, kann man sich auch einzelne Artikel per Link schenken lassen. Bei Zeit und Spiegel haben Abonnenten pro Monat 10 Artikel zum Verschenken frei.
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@BlumeEvolution
Obwohl es für mich nicht die "Bezahlmedien" sind, die mir so auf den Zeiger gehen. Ich bin auch schon seit längerem ein Fan von "wer Arbeit reingesteckt hat, soll auch dafür be-/entlohnt werden". So habe ich das schon lange mit Software gehandhabt, als um mich herum "jeder" seinen PC noch mit sog. Raubkopien versorgte.
Inzwischen habe ich ein paar Medien im Abo und dazu ein Sammelpass für ein paar andere Medien. Mich bringt aber jedesmal diese "Abo oder deine Daten" Auswahl 1/2@BlumeEvolution
... auf die Palme. Ja, einiges wird über Werbung finanziert. Ok! Aber wozu müssen die mich dann ausspionieren? Wenn ich das wöchentl. Käseblatt aus dem Briefkasten hole muss ich auch nicht jemanden in die Wohnung lassen und alles zeigen!
Und dann hast du mal alles zugelassen und nach ein paar Zeilen kommt dann "das ist aber ein +... Angebot, ätsch!" 🤬
...und was ich hier schon desöfteren erlebt habe: Es kommt ein "Geschenk-Link" und trotzdem darfst du deine Daten liefern! 🤮2/2