Die CDU und ihre kleine Schwester die CSU reden gern von „weniger Kassen“.
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@SchreibeEinfach
Sollen wir vielleicht Schritt für Schritt vorgehen? Mit Frage 1 anfangen?Wer bezahlt die Abschaffung der PKV? Wir sprechen hier über Enteignung: Versicherungsunternehmen wird ein lukratives Business weggenommen und irgendwie auf GKVs verteilt. Das wird nicht ohne Entschädigung gehen (vermutlich werden auch PKV-Kunden Entschädigungen vor Gericht erstreiten). Wo kommt das Geld her, mit dem die Versicherer, Abrechner etc. für den Verlust des Business entschädigt werden?
@musevg Es geht aber eben nicht um Enteignung, sondern um einen Übergang. PKV-Verträge laufen aus oder werden schrittweise in die gesetzliche Kasse überführt. Alterungsrückstellungen der PKV werden übertragen. Entschädigung erfolgt begrenzt, etwa für echte Investitionen, nicht für entgangene Gewinne. Finanziert wird das über Beiträge aller, auch von Gutverdienern, plus Effizienzgewinne durch weniger Verwaltung. So bleibt das System stabil und wird endlich fair.
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@musevg Es geht aber eben nicht um Enteignung, sondern um einen Übergang. PKV-Verträge laufen aus oder werden schrittweise in die gesetzliche Kasse überführt. Alterungsrückstellungen der PKV werden übertragen. Entschädigung erfolgt begrenzt, etwa für echte Investitionen, nicht für entgangene Gewinne. Finanziert wird das über Beiträge aller, auch von Gutverdienern, plus Effizienzgewinne durch weniger Verwaltung. So bleibt das System stabil und wird endlich fair.
@SchreibeEinfach
Doch, genau das ist eine Enteignung. Nichts von deiner blumigen Umschreibung des Übergangs PKV->GKV ist ohne Entschädigung möglich. Hier geht es um hunderte von Millionen (oder ein paar Milliarden?) aus laufendem Geschäft + Rücklagen die man den Versicherern nicht einfach per Gesetz wegnehmen kann. Wo kommt das Geld dafür her? -
@SchreibeEinfach
Doch, genau das ist eine Enteignung. Nichts von deiner blumigen Umschreibung des Übergangs PKV->GKV ist ohne Entschädigung möglich. Hier geht es um hunderte von Millionen (oder ein paar Milliarden?) aus laufendem Geschäft + Rücklagen die man den Versicherern nicht einfach per Gesetz wegnehmen kann. Wo kommt das Geld dafür her?@musevg Ja, natürlich muss das rechtssicher sein. Aber Entschädigung heißt nicht: Der Staat ersetzt jedes künftige Geschäftsmodell. Staatliche Regulierung kann und muss die Märkte verändern. Rücklagen gehören zweckgebunden den Versicherten und müssen in ihre Versorgung. Kosten kämen aus Übergangsfristen, Beiträgen und Steuern. Dafür fallen Doppelstrukturen weg.
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@SchreibeEinfach
Doch, genau das ist eine Enteignung. Nichts von deiner blumigen Umschreibung des Übergangs PKV->GKV ist ohne Entschädigung möglich. Hier geht es um hunderte von Millionen (oder ein paar Milliarden?) aus laufendem Geschäft + Rücklagen die man den Versicherern nicht einfach per Gesetz wegnehmen kann. Wo kommt das Geld dafür her?@musevg Es ist in meinen Augen auch nicht hinnehmbar, dass der GKV-Kunde grundsätzlich für z.B. die vielen Beamten mit seinem Einkommen die Beihilfe finanziert, weil der Beamte sich die Behandlung und den Eigenanteil in Wirklichkeit eben nicht leisten kann. Diese Doppelbelastung für GKV-Kunden würde damit endlich ein Ende haben. Wäre doch fair, oder?
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@musevg Es ist in meinen Augen auch nicht hinnehmbar, dass der GKV-Kunde grundsätzlich für z.B. die vielen Beamten mit seinem Einkommen die Beihilfe finanziert, weil der Beamte sich die Behandlung und den Eigenanteil in Wirklichkeit eben nicht leisten kann. Diese Doppelbelastung für GKV-Kunden würde damit endlich ein Ende haben. Wäre doch fair, oder?
@SchreibeEinfach
Tolle Visionen zu Fairness, Gerechtigkeit, Whatnot sind schnell entwickelt, aber genau gar nichts wert.
Weil die allererste Frage immer noch offen ist: Wo kommt das Geld f.d. Entschädigung her?Ich nehme deine wiederholten Derailment-Versuche jetzt einfach als Eingeständnis "Es ist kein Geld dafür da" und damit ist das Thema tot. Denn ohne üppige Entschädigung würde die Enteignung der PKV zu ewigen Gerichtsverfahren führen & am Ende scheitern.
Damit sind wir hier fertig, oder? -
@SchreibeEinfach
Tolle Visionen zu Fairness, Gerechtigkeit, Whatnot sind schnell entwickelt, aber genau gar nichts wert.
Weil die allererste Frage immer noch offen ist: Wo kommt das Geld f.d. Entschädigung her?Ich nehme deine wiederholten Derailment-Versuche jetzt einfach als Eingeständnis "Es ist kein Geld dafür da" und damit ist das Thema tot. Denn ohne üppige Entschädigung würde die Enteignung der PKV zu ewigen Gerichtsverfahren führen & am Ende scheitern.
Damit sind wir hier fertig, oder?@musevg Ich habe es dir schon zweimal erklärt. Hier ist es zum dritten Mal, klar und knapp: Das Geld kommt nicht aus einer „großen Entschädigungskasse vom Staat oder den Versicherten“. Es geht um einen Übergang. Rücklagen bleiben bei den Versicherten und werden übertragen. Entschädigt wird nur realer Aufwand, nicht entgangener Gewinn. Finanziert über Beiträge, Steuern und Einsparungen durch weniger Bürokratie. Gerichte verlangen Fairness, nicht Vollkasko für Geschäftsmodelle.
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@musevg Ich habe es dir schon zweimal erklärt. Hier ist es zum dritten Mal, klar und knapp: Das Geld kommt nicht aus einer „großen Entschädigungskasse vom Staat oder den Versicherten“. Es geht um einen Übergang. Rücklagen bleiben bei den Versicherten und werden übertragen. Entschädigt wird nur realer Aufwand, nicht entgangener Gewinn. Finanziert über Beiträge, Steuern und Einsparungen durch weniger Bürokratie. Gerichte verlangen Fairness, nicht Vollkasko für Geschäftsmodelle.
@SchreibeEinfach
Nein, das ist keine Erklärung, das ist Wunschdenken, bestenfalls. Quatschjura. -
@SchreibeEinfach
Nein, das ist keine Erklärung, das ist Wunschdenken, bestenfalls. Quatschjura.@musevg VW wird ab 2036 sicher nicht für die Verbrenner, die sie nie gebaut und nie verkauft haben, entschädigt werden. Das anzunehmen ist absurd, und genau so müssen wir bei der Assimilierung der PK in die GKV auch denken. Oder glaubst du, der tabakkonzern darf einfach über entgangene Gewinne lamentieren, weil die Tabaksteuer so hoch gegangen ist, dass sein Geschäftsmodell mit dem Vergiften von Menschen sich einfach nicht mehr rechnet?
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@musevg VW wird ab 2036 sicher nicht für die Verbrenner, die sie nie gebaut und nie verkauft haben, entschädigt werden. Das anzunehmen ist absurd, und genau so müssen wir bei der Assimilierung der PK in die GKV auch denken. Oder glaubst du, der tabakkonzern darf einfach über entgangene Gewinne lamentieren, weil die Tabaksteuer so hoch gegangen ist, dass sein Geschäftsmodell mit dem Vergiften von Menschen sich einfach nicht mehr rechnet?
@SchreibeEinfach
Ein Kauf oder Nicht-Kauf eines Autos oder eines Packs Zigaretten ist etwas fundamental anderes als ein über Jahrzehnte bestehender Versicherungsvertrag bzw. -tarif. Absurd unterkomplex - und ohne Kontakt zum deutschen Rechtssystem - ist deine Vorstellung von "Assimilation" ohne Entschädigung.Sorry, wir sind hier durch.
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@SchreibeEinfach
Ein Kauf oder Nicht-Kauf eines Autos oder eines Packs Zigaretten ist etwas fundamental anderes als ein über Jahrzehnte bestehender Versicherungsvertrag bzw. -tarif. Absurd unterkomplex - und ohne Kontakt zum deutschen Rechtssystem - ist deine Vorstellung von "Assimilation" ohne Entschädigung.Sorry, wir sind hier durch.
Wie würde ich mir wünschen, dass diese Debatte mit Respekt geführt würde.
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Wie würde ich mir wünschen, dass diese Debatte mit Respekt geführt würde.
@Saupreiss @musevg Hm, ich habe die gegenseitige Followschaft beendet. Sehr respektvoll mit 3 Klicks. Und mehr Zeit werde ich in diese Person nicht mehr stecken.
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@Saupreiss @musevg Hm, ich habe die gegenseitige Followschaft beendet. Sehr respektvoll mit 3 Klicks. Und mehr Zeit werde ich in diese Person nicht mehr stecken.
@SchreibeEinfach
tjo. schade schokolade. ich fand euren inhaltlichen austausch zu der Frage total interessant. hätte mir das gern sachlich ausdiskutiert angesehen. aber gelingt nicht immer. Kenn ich.
persönlich habe ich übrigens weder etwas gegen eine mittelfristige sanft vollzogene Umstrukturierung nach Plan, noch gegen harte "Enteignungen" in aggressiverer Umsetzung, darum seh ich das einfach nur als logistische Variante.
Realistisch ist davon wohl nix.
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Wie würde ich mir wünschen, dass diese Debatte mit Respekt geführt würde.
@Saupreiss
Ich bin gar nicht sicher, ob das mangelnder Respekt war/ist. Die beiden reden nur auf zwei Ebenen aneinander vorbei. Die ein Ebene ist eher emotional, die andere sachlich lösungsorientiert. Das wird immer schief gehen, mindestens mal, wenn man es online versucht...
@musevg @SchreibeEinfach -
System shared this topic
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@Saupreiss
Ich bin gar nicht sicher, ob das mangelnder Respekt war/ist. Die beiden reden nur auf zwei Ebenen aneinander vorbei. Die ein Ebene ist eher emotional, die andere sachlich lösungsorientiert. Das wird immer schief gehen, mindestens mal, wenn man es online versucht...
@musevg @SchreibeEinfach@makeratschool @Saupreiss @musevg @SchreibeEinfach Mich hat aber als langjährig freiwillig GKV-Versicherten auch niemand entschädigt, wenn GKV-Leistungen gestrichen oder Eigenbeiträge erhöht wurden.
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@makeratschool @Saupreiss @musevg @SchreibeEinfach Mich hat aber als langjährig freiwillig GKV-Versicherten auch niemand entschädigt, wenn GKV-Leistungen gestrichen oder Eigenbeiträge erhöht wurden.
@virbonus
So. Was wäre also, wenn man zuerst einmal die Grundversorgung für alle gleich zieht. Auf höchstmöglichem Niveau und niemand bekommt einen Termin schneller als andere nur weil anderer Versicherungsstatus.
Ja, manche Praxen finanzieren sich über Privatpatient_innen, aber das ist ja eine wirtschaftliche Entscheidung, die sich erst mal an den Einkommensvorstellungen orientiert. Mal platt formuliert: Vielleicht gibt es ja andere Möglichkeiten wenn es nicht Segelyacht und Golfplatz sind, die das Mindesteinkommen definieren.
Von mir aus kann sich dann gerne noch eine Versicherungsindustrie daran versuchen extra Löckchen zu verkaufen. Aber nur, wenn es nichtvauf Kosten der Allgemeinheit geht.
@Saupreiss @musevg @SchreibeEinfach